Cover: EX- Bankvorstand: Bankenkrise überrollt Europa 2026!

EX- Bankvorstand: Bankenkrise überrollt Europa 2026!

12. Februar 2026 82:36 Min.
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Worum es geht

Was für Auswirkungen hat der Niedergang der Deutschen Wirtschaft auf die Banken im 2026? Der Deutsche Sparer ist wie ein Frosch im heissen Wasser. Sie merken es erst, wenn der Großteil ihres Vermögens weg ist!RealUnit in KlartextFinanzen mit Lenny Fischer. Sie erklären, weshalb Europa den KI-Boom verpasst und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA verloren hat. Europa ist im digitalen Bereich eine Kolonie der Vereinigten Staaten! Leonard Fischer war internationaler Spitzenbanker bei vielen Finanzdienstleister in Europa. Er arbeitete bei J.P. Morgan in New York und war der jüngste Vorstand einer Deutschen Grossbank. Lassen Sie sich alle wichtigen Infos über mögliche Investments nicht entgehen. Leonard Fischer erzählt auch Ihnen, welche Fehler Sie besser vermeiden!

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Transkript

1 der größten Probleme Deutschlands, viel zu hohe Energiekosten. Die Deindustrialisierung dieses Landes wird allein durch eine völlig verkokste Energiepolitik der letzten 15 Jahre beschleunigt. Zum Zweiten, es macht Deutschland schwerer, Zukunftsmärkte zu besetzen. Der Energiebedarf der digitalisierten Wirtschaft, insbesondere der auf KI aufgebauten Datencenter Modelle ist gigantisch. Es wäre gar nicht möglich, analoge Investitionen wie in Amerika gerade getätigt werden in Deutschland zu den Grenzkosten der Kilowattstunde zu machen.

Wenn Du den Frosch in kaltem Wasser sitzen lässt und das langsam aufdrehst, kochst Du ihn. Und so muss sich der deutsche muss sich wie dieser Frosch sehen. Er sitzt in diesem Wasser, das ist nicht zu heiß, es ist auch nicht zu kalt. Es wird aber immer heißer, so lange bis sozusagen ein Großteil des Vermögens weg ist. Zu den großen Unternehmen der Welt gehört gar kein deutsches Unternehmen mehr.

Die mächtigen Banken sind keine deutschen Banken mehr. Die mächtigen Versicherungen sind auch keine deutschen Versicherungen mehr wirklich in der Klub. Amerika. Warum? Weil wir durch politische Doktrinierung, Ideologie und unvernünftiges Handeln und Überbürokratisierung und eine gescheiterte miserabel arbeitende Europäische Union der letzten 15, 20 Jahre haben wir unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Amerika verloren.

Wir sind heute faktisch, das ist den wenigsten Deutschen klar, digital betrachtet eine Kolonie der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Banken haben eine viel zu große Rolle in Europa. Sie sind nicht ausreichend konsolidiert. Gibt es Konsolidierungsversuche, dann geht das Geheulisch schon wieder los. So wird das nix.

Herzlich willkommen zu 1 neuen Ausgabe von Klartext Finanzen, dem Finanzpodcast der Real Unit Schweiz AG. Wir hatten heute die ganz besondere Freude und Ehre, Leonard Fischer begrüßen zu dürfen. Leonard Fischer ist internationaler Spitzenbänke. Er hat bei JP Morgan in New York gearbeitet. Er war der jüngste Bankvorstand in Deutschland und er hat viele Stationen absolviert als CEO und Verwaltungsrat in renommierten Gesellschaften.

Ich hab mit Leonard Fischer über verschiedene Bankthemen gesprochen, insbesondere das Desaster mit der Credit Suisse, aber auch, warum Europa, insbesondere Deutschland, warum doch der Zug abgefahren ist, warum die KI Revolution verschlafen worden ist und was das bedeutet für die zukünftigen Wachstumsaussichten. Wir haben auch drüber gesprochen, wo die Chancen liegen und wie man heutzutage in diesen Zeiten auch noch etwas Orientierung findet, wie man sich trotzdem gut schlägt. Ich wünsch Ihnen viel Spaß mit dem Podcast. Eine ganz wichtige Bitte an dieser Stelle für diejenigen, die den Kanal noch nicht abonniert haben, bitte jetzt tun. Und für alle anderen unbedingt die Glocke aktivieren, weil das hilft dem Algorithmus, den Kanal wachsen zu lassen und dadurch bekommen wir auch weiterhin neue interessante Gäste für Sie.

Vielen Dank und nun viel Spaß beim Zuschauen. Leonard Fischer, herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Das ist eine ganz besondere Freude und Ehre, dass Sie heute zu uns gekommen sind. Herzlich willkommen und ich muss ablesen, wenn ich Sie vorstelle, weil das ist son beeindruckender Lebenslauf, den Sie vorzuweisen haben. Also Sie waren bei der renommierten JP Morgan Investmentbanker.

Sie sind mit 35 Jahren in den Vorstand 1 deutschen Großbank gewählt worden. Sie haben anschließend bei Allianz gearbeitet. Sie waren CEO der Wintertour Versicherungsgruppe, Geschäftsleitung Credit Suisse, BHF Kleinwoch Benzen, Verwaltungsrat Glenkorps und Weltwoch. Also Sie können auch viel mehr aufzählen, aber ganz ehrlich, Hand aufs Herz, was treibt jemand an, solche Leistungen zu erbringen? Das ist ja nicht normal.

Wie kommt das? Na ja, zunächst mal muss ich in meinem Lebenslauf korrekterweise auch hinweisen, dass ich nicht nur das Privileg hatte, als jüngster Vorstandsmitglied 1 deutschen Grußbank zu werden, ich halte auch das zweiten Rekord. Ich bin als Jüngster auch wieder gefeuert worden. Also von daher, ich hab die Höhen und Tiefen des Berufslebens auch erlebt. Also es war nicht immer nur ein Höhenflug.

Ja, was ist es? Sagen wir mal so, es ist natürlich Ehrgeiz. Also das ist wäre Unsinn, wenn man behaupten würde, man macht sone Karriere nicht, weil man nicht immer ehrgeizig war und eigentlich immer vorne sein wollte. Also das würde ich mal sagen. Das 2.

Ist, mir hat das nämlich viel Spaß gemacht. Also ich hab diese Zeit damals noch nicht als Arbeit empfunden. Also das der der Es gab eigentlich gar keine Trennung in der Zeit für mich zwischen Arbeit und Privat, immer alles floss ineinander über. Und das 3. Ist Glück und das gehört nun mal auch dazu und wenn alle 3 Dinge zusammenkommen, dann hat man, ja, ist es so schön, das, was die Amerikaner einen Run nennen, dann hat man einen Lauf, sagen wir ja im Deutschen und ja, den hab ich dann gehabt eine Zeit lang.

Ja, es ist schon eine bemerkenswerte 'n bemerkenswerter Rand, den Sie davor zu weisen haben, aber trotzdem noch eine Rückfrage. Also Sie sagen, das war son son Antrieb, man wollte zu den Besten gehören. Aber gibt's da sone Prägung vom Elternhaus vielleicht? Haben Sie Eltern, die selber Unternehmer waren und wo dieses Leistungsprinzip vorgelebt worden ist oder hat sich das so, war das 'n Schicksalsschlag, dass Sie sich so entwickelt haben? Na ja, also sicherlich auch durch die Familie geprägt.

Also nicht nur die Eltern, auch Onkel, Tanten. Also es es war war schon sone Familie mit 'nem gewissen unternehmerischen Drive, aber ich glaube, das ist wie bei Hunden. Also da macht man doch auch diese, wenn man die dann kauft, diesen Test, wer hat 'n Alpha gehen, wer nicht? Ich glaub, 'n Teil davon ist auch einfach so. Ich glaub, also man wird da nicht nur geprägt, ich glaub, man wird auch 'n bisschen so geboren.

Also ich Mhm. War eigentlich, kann mich immer dran erinnern, dass ich schon son bisschen so ehrgeizig Träume hatte oder was erreichen wollte. Sehr gut. Ich würd gerne heute mit Ihnen über die allgemeinen Entwicklungen, die großen politischen Veränderungen, auch die wirtschaftlichen Veränderungen der Welt sprechen und klar starten mit den USA. Wir haben ja da jetzt 'n Präsidenten, der mit seinen teilweise chaotischen Tweets ganze Märkte beeinflussen kann.

Früher war's ja einfacher, da kann man sich die Fundamentaldaten anschauen und jetzt scheint's ja sehr chaotisch zu sein. Auf der anderen Seite haben wir jetzt einen ernstzunehmenden Player, die Chinesen, die ja sehr, sehr strategisch und wohl überlegt und auf sich von Generationen planen. Und das würd mich jetzt zur Frage bringen, wie wie sehen Sie diese großen geopolitischen Veränderungen? Wie würden Sie die Welt sehen in 5 Jahren, wenn diese Trends weiter anhalten? Ja, zunächst mal müssen Sie sehen, die Motivationslage.

Die Motivationslage der Amerikaner, unabhängig von Donald Trump, ist, dass sie gewohnt sind, insbesondere nach dem Ende der Sowjetunion die imperiale Führungsnation Nummer 1 zu sein. Und sie tun sich schwer damit, dass es einen Wettbewerber wie China plötzlich in diesem Ausmaß auf der Weltbühne gibt. Und sie wollen diesen Wettbewerber auch ein bisschen zurückdrängen. Die Motivationslage Chinas neben der Tatsache, dass sie natürlich sich als gleichwertige Großmacht neben Amerika etablieren wollen. Es ist übrigens interessant, die Chinesen behaupten nie, dass sie mehr sein wollen, sie wollen als Gleichwertige etabliert sein.

Die Motivationslage der Chinesen ist natürlich aus der Geschichte insbesondere des neunzehnten Jahrhunderts geprägt, also die berühmten Opiumkriege, wo dieses lange große chinesische Großreich faktisch kollabiert ist und eigentlich auch vom Westen ausgenutzt wurde. Und daher kommt auch diese extreme Vorsicht der Chinesen, ihre Märkte nicht zu öffnen, ja. Also es gibt ja keinen wirklich fairen ökonomischen Wettbewerb mit China. Und das kann man nicht nur damit abtun, dass man sagt, oh, die sind da böse und haben üble Hintergedanken. Das ist auch kulturell bedingt, historisch bedingt und so.

Und daraus entsteht natürlich jede Menge Missverständnisse und ist auch völlig unabhängig von Donald Trump. Sie, man sollte sich nicht irren, dass eine andere Administration in irgendeiner Hinsicht dann plötzlich eine so massiv andere Politik betreiben würde als Donald Trump. Im Stil vielleicht, aber in der Sache ist es auch unter Biden nicht anders ist es auch unter Biden nicht anders gewesen. Der potenzielle Konflikt und hoffen wir, es bleibt ein rein ökonomischer Wettbewerb und Ideenwettbewerb zwischen Amerika und China ist in vollem Gange. Ja.

Sie haben jetzt grad das Stichwort Opiumkriege genannt. Ganz vorne verantwortlich dafür waren ja die Briten, die damals praktisch das ganze chinesische Volk versklavt haben in diesem Sinne, Nicht versklavt, mehr die Briten waren die größte Drogenhändler der Geschichte der Menschheit. Genau. Und dass man eben darüber eben sich auch sehr viel Wohlstand aus dem Ausland ins Land geholt hat. Aber die Situation ist ja, UK ist ja 'n Schatten seiner selbst.

Damals haben die 25 Prozent der Erdoberfläche, glaub ich, kontrolliert. Jetzt schaffen sie's nicht mal, ihre Innenstädte zu kontrollieren. Aber wir uns jetzt weg von USA und China mal auf Europa beschränken, wir haben ja überall das Problem, dass die Überschuldung, ja, kaum noch zu kontrollieren ist und wir stehen ja auch vor gigantischen Refinanzierungswerten. Das heißt also, wir müssen ja jetzt fortlaufend die großen Staatsschulden, aber auch die privaten Schulden refinanzieren. Und viele fragen sich, wie soll das funktionieren?

Was ist da Ihre Meinung? Kann der Euro überhaupt langfristig noch existieren? Na ja, also sagen wir mal, wir hatten früher, entschuldigen Sie meine Wortwahl, an der Börse diesen Begriff der relativen Scheiße. Und der Euro ist ja in der Hinsicht nicht besser oder schlechter als andere Währungen, weil im Jahr neunzehnhundertachtzig, als die Paul Wolke die große Inflationsbekämpfung, war damals Zentralbankpräsident in Amerika startete, lag die Gesamtverschuldung, also Staat, Haushalte, Privathaushalte und Unternehmen bei ungefähr 100 Prozent des Bruttosozialproduktes. In den USA, in den meisten Volkswirtschaften.

Heute liegt sie zwischen 250 und 300 Prozent. Also das zweieinhalb bis Dreifache an Verschuldung auf demselben Bruttosozialprodukt. Das ist nicht nur im Euro, das ist auch im US Dollar auf die Dauer natürlich nicht haltbar. Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht. Aber das kann sehr, sehr lange dauern.

Das, was Sie ansprechen, die Refinanzierung zum Beispiel der Staaten wäre heute gar nicht mehr möglich, wenn die Zentralbanken nicht in den letzten 10 Jahren die eigene Bilanz in dem hohen Maße eingesetzt hätten. Auch die Amerikaner haben mir jetzt bekannt gegeben, dass sie sozusagen den Abbau der Bilanz wieder einstellen. Das heißt, wir werden auf eine lange Zeit, werden die Zentralbanken einen Großteil der Staatsverschuldung erhalten. Und welche, was das langfristig bedeutet? Ja und welche, was das langfristig bedeutet.

Ja gut, langfristig bedeutet das eine weitere Abwertung, also in realen der der der der Währungen. Das ist aber in dem Sinne historisch auch nichts Besonderes, wenn Sie einen US Dollar nehmen aus dem Jahr neunzehnhundert oder vor 100 Jahren nehmen Sie den US Dollar vor 100 Jahren. Wie viel Kaufkraft hat der US Dollar und das ist nicht Europa, keine Kriege verloren wie Deutschland, eigentlich das amerikanische Jahrhundert, das Zwanzigster ist das erfolgreichste Jahrhundert in der amerikanischen Geschichte, bis jetzt sie ja noch recht jung ist. Und die Abwertung ist 98 Prozent. Das heißt, ein Dollar von vor 100 Jahren ist heute real nur noch, ja, 'n Fünfzigstel wert.

Also das ist in dem Sinne ja auch nichts Neues. Also das muss ja jeder Bürger wissen. Ich sag das immer ironischerweise damit, das zu verstehen, muss man die Zinseszinsformel verstehen. Die Zinseszinsformel ist eine exponentielle Funktion, die eigentlich zerstörerisch wirkt. Und die einzige Möglichkeit, dass wir Zinsen bekommen können, besteht darin, dass wir auch Inflation haben.

Also Inflation ist sozusagen ein bisschen der Schmierstoff. Das Wichtige ist nur, sie darf nicht außer Kontrolle geraten. Das heißt, in der Regel über 5 bis 8 Prozent gehen, sondern so zwischen, na ja, 2 bis 4 Prozent und das ist ja eigentlich das Ziel, dann gibt's sone schleichende Enteignung der Durchschnittssprache. Das ist aber faktisch Geschäftsmodell. Ja, das Verrückte ist nur, wir reden da so locker drüber, aber die allermeisten Zuschauerinnen und Zuschauer, die haben ja keine Vorstellung, wie desaströs das ist über die Zeit.

Das heißt, die meisten Leute, insbesondere in Deutschland, die glauben ja an die Stabilität, ja, mein Sparguthaben, an eine Lebensversicherung, da hab ich vorgesorgt. Aber kaum jemand versteht genau dieses Prinzip, dass das mit jedem Jahr, in mit der die Geldmenge erweitert wird, ja verwässert wird. Und dass es dann wirklich nachher exponentiell den Bach runtergeht, dass die Kaufkraft erodiert, wenn man nicht dagegen ankämpft. Und das ist natürlich auch 'n 'n Phänomen, wo wir jetzt eben versuchen, 'n bisschen insights reinzubringen. Aber wir haben ja auch die Situation, Sie haben's gerade gesagt, wenn's dann knapp wird, dann kommt die Zentralbank, kauft die Staatsschulden aus.

So hat's ja in Weimar funktioniert für eine gewisse Zeit, ist aber auch in der Hyperinflation letztendlich dann geendet aus verschiedenen Gründen. Aber ich würd jetzt genau deswegen gerne noch bei Deutschland bleiben. Wir haben ja Über die Hyperinflation, die wir Deutschen immer als so eine Art traumatisches ökonomisches Erlebnis uns erzählen, ist nicht das Resultat der Zentralbanks, es ist das Resultat zweier verlorener Kriege. Also wenn man Weltkriege startet, die dann komplett verliert, ist in der Regel die eigene Währung danach immer. Also wir müssen immer 'n bisschen vorsichtig sein, diesen Vergleich zu machen, weil natürlich, wenn die Zentralbanken übermäßig Staatsschulden einkaufen, produziert das irgendeine Art von wie auch immer gar keine Inflation, aber diese Totalvernichtung des Geldes, das passiert typischerweise nicht als Resultat solch 1 Geldpolitik, sondern einfach 1 totalen Verlustes an ökonomischer Basiserfolge 1 Krieges.

Darum ist der US Dollar ja schleichend abgewehrt. Mhm. Das ist ein schleichender Prozess. Ja. Das da geborene ich Ihnen völlig recht.

Letztendlich, man hat ja den Ersten Weltkrieg auch über die Druckerpresse finanziert. Das heißt also, die Geldmenge ist astronomisch gestiegen, während die wirtschaftliche Basis eben am Ende geschrumpft ist. Und dieser Überhang, der hat sich in diesem Verlust der Kaufkraft in der Währung niedergeschlagen. Aber auf Deutschland jetzt zurückzukommen, wir haben überall die Probleme in der Welt, aber wir haben auch 2 gigantische interne Probleme in Deutschland. Das eine ist die Sprengung der der Nord Stream Pipeline, die dieses Geschäftsmodell Deutschlands jetzt infrage gestellt hat.

Es funktionierte ja auf Basis sehr günstiger Energie der Russen. Man hat jetzt diese Abhängigkeit beendet, indem man sich in die Abhängigkeit der Amerikaner gebracht hat, das ist der eine Punkt. Die Preise sind natürlich viel höher. Und gleichzeitig hat man aber auch noch die innenpolitische Situation und da würd mich Ihre persönliche Meinung interessieren, viele haben ja geglaubt, nach Olaf Scholz kann's ja nicht mehr schlimmer werden und sie wollen ja 1 Besseren belehrt. Wir haben ja viele Probleme und scheinbar scheint in Deutschland sone absolute Reformunwilligkeit vorzuherrschen, weil man will jetzt in dieser großen Koalition nicht die Wähler der Koalitionspartner vergraulen.

Und man hat so den Eindruck, es geht überhaupt nicht vorwärts, jeden nicht vorwärts. Jeden Tag machen Unternehmen pleite, die Arbeitslosigkeit steigt oder die Kurzarbeiterzahl. Und wie würden Sie das beurteilen? Muss es erst gegen die Wand fahren, bevor da auch diese Reformfähigkeit wieder zurückkehrt? Was heißt das für den Euro?

Fangen wir erst mal mit 1 kleinen Korrektur an. Überall wird behauptet, das deutsche Wirtschaftsgeschäftsmodell der letzten 20 Jahre basierte auf billiger Energie aus Russland. Das ist Unsinn. Es basierte auf 1 sicheren Energieversorgung aus Russland. Also es war gesichert, dass es gab keine Lieferungprobleme.

Der Preis pro Kubikmeter Gas, den Deutschland an Russland bezahlt hat in den letzten 15, 20 Jahren, lag im Schnitt der Zweitausendzehnerjahre bei dem zwei- bis Dreifachen, den ein Kubikmeter Gas an der Nimax in New Yorker gekostet hat. Warum? Weil die Amerikaner durch Fracking vor 20 Jahren ihren Energiemarkt revolutioniert haben, während die Deutschen sich weigern, das zu machen und dann noch zu einem Überfluss ihre Kernkraftwerke abschalten. Es hat nie billige Energie gegeben. Es hat, sagen wir mal, zu akzeptablen Preisen eine Energiesicherheit gegeben.

Das war eigentlich das. Günstig war's nie. Jetzt ist es weder sicher noch noch ist es noch ungünstiger geworden. Und die Kernkraftwerke sind auch noch brillanterweise von irgendwelchen Leuten, wo man sich gar nicht mehr weiß, was deren logisches Vordenken was deren logisches Vordenken überhaupt ist, mitten in der Energiekrise die letzten 3 abgestellt worden. 1 der größten Probleme Deutschlands ist viel zu hohe Energiekosten.

Das heißt, die Deindustrialisierung dieses Landes wird allein durch eine völlig verkokste Energiepolitik der letzten 15 Jahre beschleunigt. Zum Zweiten, es macht Deutschland schwerer, Zukunftsmärkte zu besetzen. Der Energiebedarf der digitalisierten Wirtschaft, insbesondere der auf KI aufgebauten Datencentermodelle ist gigantisch. Es wäre gar nicht möglich, analoge Investitionen wie in Amerika gerade getätigt werden, in Deutschland zu den Grenzkosten der Kilowattstunde zu machen. So das nur sozusagen zur Einleitung, dass ich glaube, dieses diese Reduzierung unter Putin gab's billige Energie, darum ging's uns so gut.

Nein, es ging uns überhaupt nie was billige Energie betrifft. Wir hatten eine sichere Versorgung zu, sagen wir mal, Marktpreisen. Mhm. Jetzt haben wir eine unsichere Versorgung zu noch höheren Preisen, nämlich lange Amerika bei seinem eigenen Energiebedarf genügend überschüssiges Flüssiggas bereitstellen kann, werden wir sehen. Strategisch unwahrscheinlich, dass Sie das auf die Dauer tun werden und können.

Jetzt zum zweiten Punkt. Na ja, das Problem ist, glaub ich, unabhängig von handelnden Personen. Ob Olaf Scholz Fokussierung auf das Verhältnis Fokussierung auf das Verhältniswahlrecht gibt kleinen Parteien historisch viel zu viel Macht. Der größte Nutznießer dieses Machtzuwachses in den letzten 15, 20 Jahren waren hauptsächlich die Grünen und die SPD. Die SPD regiert seit neunzehnhundertachtundneunzig Deutschland mit Ausnahme der Jahre 2009 bis 2013, als es die CDU FDP Koalition gab, ununterbrochen seit neunzehnhundertachtundneunzig.

Die Partei schrumpft ins Nichts, sie stellen immer noch einen Großteil der Minister. Die Grünen haben unabhängig von der Tatsache, dass sie selten mehr als 12, 13 Prozent haben, einen enormen Einfluss auf die deutsche Politik gehabt, allein nur die letzten 3 Kernkraftwerke abzustellen mitten in der Energiekrise. Dieses System macht Veränderung schwer, weil es eigentlich keine Mehrheiten gibt, die sich ergeben. Wenn Sie ein anderes Wahlsystem haben wie in England, wo man mit 32 Prozent der Stimmen 70 Prozent der Parlament wo man mit 32 Prozent der Stimmen 70 Prozent der Parlamentssitze kriegen kann oder Ähnliches. Oder auch in Amerika, wo es letztlich auch 'n Mehrheitswahlrecht mit 2 Parteien ist, haben wir diese Koalition.

Und wir erleben jetzt seit Jahren, dass diese Koalitionen zu den, sagen wir mal, fundamentalen Veränderungsentscheidungen nur sehr schwerfähig sind. Das deutsche System ist optimiert auf graduelle Veränderung, aber nicht auf disruptive Veränderung. Und darum leiten wir jetzt so, weil die Ökonomie und uns herum verändert sich desruptiv und unser politisches System will sich graduell daran anpassen. Na gut, das sind 2, ja, 2 Entwicklungen, die leider nicht zusammenpassen. Und darum muss ich Ihnen sagen, natürlich wird sich das erst ändern, wenn die Krise noch schlimmer geworden ist.

Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Inflation zu schützen. Dies geschieht, indem wir in begrenzte Sachwertanlagen investieren, wie physisches Gold oder physisches Silber. Darüber hinaus investieren wir auch in gesunde Unternehmen mit krisenfestem Geschäft. Mehr als die Hälfte unserer Anlagen halten wir außerhalb des Banksystems, damit wir auch in 1 Krise darauf Zugriff haben. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Verwaltung von Vermögen und wir kümmern uns den Werterhalt der angelegten Gelder.

Unsere Miteigentümer und Miteigentümerinnen können sich entspannt zurücklegen. Sichen auch Sie Ihr Geld vor Inflation und Krisen. Kaufen Sie die Real Unit Aktie direkt bei Ihrer Hausbank oder den gleichwertigen Aktientoken über unsere Webseite. Wir sind fest davon überzeugt, dass mit unserer bewährten Sachwertstrategie wir das Vermögen unserer Aktionäre und Aktionärinnen bestmöglich über die kommende Krise retten werden. Wir freuen uns auf Sie.

Also das heißt, mit anderen Wochen, es muss erst schlimmer werden, bevor es besser werden darf. Das ist aber jetzt nichts Deutschtypisches. Es gibt den berühmten, ich weiß jetzt nicht, von wem 1 amerikanische Präsidenten, der gesagt hat, wir Amerikaner, wenn wir 10 gute Argumente haben, das Richtige zu machen, finden wir das 11. Bekloppte, das Falsche zu machen. Also es ist ein sehr menschliches Prinzip, dass man an einem an 1 Sache, die lange funktioniert hat, so lange festhält, bis es wirklich nichts mehr zum Festhalten gibt.

Das heißt, Deutschland klammert sich an die alte bundesrepublikanische Wirtschaft und Ökonomie und Gesellschaft so lange, bis es wirklich nicht mehr bezahlbar ist. Und dass das eigentlich schon länger der Fall ist, sehen Sie daran, dass das das das reale Bruttosozialprodukt ist ja seit 2019 nicht mehr gestiegen. Zur selben Zeit haben wir massive Zuwanderung gehabt, allein 1000000 Menschen aus der Ukraine. Das heißt, das Bruttosozialprodukt pro Kopf fällt in Deutschland seit 5, 6 Jahren. Jetzt beginnen die Verteilungskämpfer, bei der Renten Diskussion haben wir das, bei der Bürgergelddiskussion.

Bei all den ganzen Diskussionen von der Krankenversicherung wie sonst ist, beginnen die Verteilungskämpfe. Und je mehr sich das weiterentwickelt, umso härter werden die Verteilungskämpfe. Und aus dieser Krise heraus wird dann wahrscheinlich irgendwann mal ja, die Veränderung eintreten hoffentlich. Ganz praktische Frage und ich stimme mit allen überein, aber Deutschland gilt ja auch als die oder galt lange Zeit als die Lokomotive in Europa. Letztendlich, die Deutschen, lange Zeit als die Lokomotive in Europa.

Letztendlich, die Deutschen haben auch den Laden zusammengehalten, Stichwort Griechenlandrettung und so weiter und so fort. Immer, wenn's gebrannt hat, der deutsche Steuerzahler stand Gewerbe bei Fuß. Aber wenn wir das jetzt mal konsequent zu Ende denken, die Wachstumslokomotive, sagen wir mal, die Lokomotive fällt aus. Ist ja schon seit 5 Jahren. Genau.

Aber was heißt 'n das konsequent zu Ende gedacht für den Euro Euro? Was passiert denn, wenn wirklich die die Sache kontrolliert gegen die Wand fährt dadurch, dass sich keiner verändern will? Was heißt das für Lebensversicherung, für Spareinlagen in Euro? Die können ja gar nicht gehalten werden. Es muss ja eine Währungsreform dann irgendwann geben.

Na ja, also ich versteh den Begriff der Währungsreform nicht. Die Deutschen reden immer von Währungsreform. Ich muss noch mal wiederholen, wir hatten 2, die waren das Ergebnis verlorener Kriege, nicht, schlechten Wirtschaftens. Die Engländer fummeln seit Jahrhunderten mit dem Fund rum, können sich mal die Realentwicklung des Fundes angucken. Der der normale Weg ist keine Währungsreform, sondern die schleichende Abwertung.

Das wahre Geschäftsmodell, das sich das sozusagen der, na, sagen wir mal, die späte Form des Fundes sozusagen der, na sagen wir mal, die späte Form des Industriekapitalismus, in der wir jetzt leben. Wir sind eigentlich in der Endphase dieses Industriekapitalismus, weil wir in eine neue digitale Welt eintreten, die wir noch gar nicht ökonomisch richtig bewerten können. In dieser Endphase ist das typische Instrument, steht darin, dass die Zinsen unter der Inflationsrate liegen. So diese, also für den Normalbürger. Der normale Sparer muss sich, muss einfach akzeptieren, wenn er jetzt heute 2 Prozent Zinsen bekommt, der kriegt ja nicht mal anderthalb Prozent vielleicht irgendwo, dann hat er eine Inflationsrate von zweieinhalb bis 3, die gegen ihn arbeitet.

Wird also jedes Jahr ein bis 2 Prozent enteignet. Nach 10 bis 20 Jahren sind 30, 40 Prozent weg. Da braucht man keine Währungsschnitte zu machen. Das ist eine schleichende Enteignung wie in diesem berühmten Beispiel. Wenn Du einen Frosch in heißes Wasser reinwirfst, springt er raus.

Wenn Du den Frosch in kaltem Wasser sitzen lässt und das langsam aufdrehst, kochst Du ihn. Und so muss sich der deutsche Sparer muss sich wie dieser Frosch sehen. Er sitzt in diesem Wasser, das ist nicht zu heiß. Es ist auch nicht zu kalt. Es wird aber immer heißer, so lange, bis sozusagen ein Großteil des Vermögens weg ist.

Ich glaube nicht, aber Währungsreform Währungsreform, keine Ahnung. Vielleicht kriegen wir eine aber mehr aus technologischen Gründen 1 Tages und dann nicht nur in Europa, auch in Amerika, Frage von Kryptowährungen, die Frage von digitalem Zentralbankgeld, all das sind ja Themen, die auf uns zukommen. Nur dies eigentliche Problem des durchschnittlichen Sparers ist Schleifende Enteignung. Wissen Sie, wozu das übrigens geführt hat auf dieser Welt? Die schleichende Enteignung?

Nein, dass der Sparer systematisch enteignet wird. Wissen Sie, wozu das geführt hat? Dass es kaum noch Länder gibt, in denen wirklich große Sparvermögen angesammelt werden. Deutschland und Teil, also Österreich, 'n bisschen Holland, vor allem der Nordeuropäer und der Mittlere Osten wegen der übermäßigen Öleinnahmen und China, das sind sozusagen mit den Japanern zusammen die Nettosparer, alle anderen sind eher Nettogeldausgeber. Amerika hat inzwischen ein akkumuliertes Auslandsschuldendefizit über die Jahrzehnte von fast 80, 90 Prozent des Bruttosozialprotums.

In der eigenen Währung super leicht kontrollierbar, aber was heißt das konkret? In Amerika wird nicht gespart, in Amerika wird konsumiert. Das und in Deutschland wird in hohem Maße gespart, dann auch noch fälschlicherweise mit fast 40 Prozent auf literally Spar- oder Geldkonten bei den Banken. Das heißt, diese 40, 50 Prozent werden in das heißt, diese 40, 50 Prozent werden in jedem Falle jedes Jahr schleichend mit ein bis 2 Prozent enthalten. Das ist das eigentliche Geschäftsmodell.

Es ist nicht boshaft, indem es dich aus dem Bett wirft und dir alles wegnimmt. Dann würdest Du es ja merken und dich wehren. Nein, Du merkst es gar nicht, wie ein langsames Gift und irgendwann in 20, 30 Jahren ist das Geld dann nur noch 'n Bruchteil wert. Da braucht es gar keine Währungsreform für geben. Das Modell ist, das System ist ja viel intelligenter als so was plump ist wie eine Währungsreform.

Ja, diese schleichende Eignung, das ist ja für die Kapitalbesitzer, das heißt jemand, der was gespart hat. Und auf der anderen Seite, der sich verschuldet, wie beispielsweise der Staat, profitiert ja auch in 'nem gewissen Sinne von dieser Sind Vermögenstransfer Genau. Von den Sparern zu den Gläubigern. Und das sind ja, ist ja nicht nur der Staat, das sind auch Unternehmen und andere. Es ist eigentlich findet in ganz Europa ein gigantischer Vermögenstransfer deutscher Sparer zu allen möglich, zu allen anderen statt.

Das ist aber schon seit 20, 30 Jahren der Fall. Ist jetzt in dem Sinne nichts Neues. Ja. Sie haben grade das Stichwort CBDC genannt. Das ist ja auch eine Möglichkeit, wie sich der Staat von 'ner übermäßigen Verschuldung auch befreien könnte, indem er ein neues Währungsregime etabliert, wo man gewisse auch Bedingungen dranhängt, wie bestimmte Zahlungen dann fließen.

Und das ist ja aufm Weg, weltweit ausgerollt zu werden. Und man hat ja auch schon 1. Experimente gemacht, aber mich würd die Frage interessieren, wie sehen Sie das? Macht Ihnen das Angst, wenn es nachher alles digital ist, wo eine Ihnen das Angst, wenn es nachher alles digital ist, wo eine zentrale Institution entscheidet, diese Zahlung vom Herrn Fischer wird autorisiert, die darf ausgeführt werden, diese nicht. Er hat vielleicht zu viel CO2 Ausstoß kreiert den letzten Monat.

Also Stichwort, dass man dadurch eben auch gewisse Freiheitsrechte und Eigentumsrechte aufgeben kann. Aber der Drops ist doch schon lange gelutscht. Also wenn hier irgendjemand noch rumläuft, der glaubt, dass er nicht digital erfasst, überwacht und eingeordnet ist und dass das noch schlimmer wird. Das ist ja nicht nur der Staat, die Unternehmen machen das doch auch. Also ich muss ständig erleben, dass man irgendwo was einkaufen will und die wollen eigentlich mehr Daten von einem haben, manchmal schon fast als Geld.

Und der größte Daten ist natürlich die großen amerikanischen Internetkonzerne, die eigentlich die 2 Schwächen der Menschheit, Bequemlichkeit und Eitelkeit brutal ausnutzen. Aber ob jetzt dann noch digitales Geld dazu kommt, was es noch wirklich so groß verändert für den durchschnittlichen Bürger, das stelle ich infrage. Noch ist nicht ganz klar, wie die Ausgestaltung ist. Es gibt ja, wenn Sie das wirklich konsequent zu Ende denken, dann hätte ja jeder Bürger sein sogenanntes, also seine Brieftasche bei der Zentralbank. Gar nicht mehr also seine Brieftasche bei der Zentralbank.

Gar nicht mehr bei der Bank. Dann gibt's ja die Banken gar nicht mehr Gibt's auch keine Vorstände mehr. Im Zahlungsverkehr und da finde ich schon noch Wege, Vorstände zu bezahlen. Aber das das ja alles noch nicht ganz geklärt. Mhm.

Dass es, dass das Geld digitalisiert wird, das ist doch jetzt schon der Fall. Also es wird ja auch kein Geld mehr gedruckt, ist ja aber eben nie gedruckt worden. Es ist ja immer aus diesem Geldschöpfungsprozess der Banken entstanden, was die Ich will jetzt nicht in die Details der Geldschöpfung einstecken, aber jedem Sparer muss 1 klar sein. Wir leben in einem System, das nennt man nicht umsonst, ein Schuldgeldsystem. Alles Geld, Geld sind Schulden und Schulden sind Geld.

Ich will nicht tiefer darauf eingehen, aber es sind im Grunde genommen die Schulden anderer, die ich als Geld besitze. Und darum ist dieses System einerseits so wahnsinnig effizient und hat so unheimlich gut funktioniert, ist es andererseits aber extrem labil und immer in Gefahr, die schwächste Stelle, ich sag's mal jetzt salopp, über den Tisch zu ziehen und die schwächste Stelle ist in der Regel der durchschnittliche Sparer. Und das ist jetzt keine Verschwörung von irgendjemandem oder ein Staat, der das bewusst entscheidet. Das ist systemimmanent, es mal so schön auszudrücken Und das ist es schon seit Jahrzehnten. Was sich noch verändert hat, das ist übrigens interessant zu sehen, da gibt's auch verschiedene Studien zu, die versuchen, das zu erklären.

Der Realzins, also der man will ich was sagen, seit 100 Jahren. Mhm. Und die große Spekulation der Optimisten, Sie können mal 'n optimistisches Modell hier hinzulegen, ist, dass diese Staatsverschuldung relativ irrelevant sei, weil wir durch KI und insbesondere durch die Verbindung von KI mit Robotertechnik einen solchen Produktivitätsschub kriegen, der nur noch vergleichbar ist mit der ersten Phase der Industrialisierung, also der Dampfmaschine, der zweiten Phase der Elektrifizierung, viel mehr als durch die sogenannte Digitalisierung der Achtziger-, Neunzigerjahre, einen solchen Produktivitätsschub auslöst, dass wir solche realen Wachstumsraten bekommen, dass sich das in Wohlgefallen auflöst. Das ist die Theorie, ich nenne die immer Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg. Amerika hatte ja auch ein gigantisches Verschuldungsniveau am Ende des Zweiten Weltkriegs, über 100 Prozent des Bruttosozialproduktes, der Staat.

Dann kam dieser riesen Wirtschaftsausschwung der Fünfzigerjahre und bis zum Ende der Fünfzigerjahre hatte sich dieses Problem durch reales Wachstum sozusagen von selber gelöst. Das ist die These der Optimisten. Deshalb sind die Aktienkurse so hoch und die Anleihemärkte noch nicht kollabiert. Da wirft sich bei mir die Frage auf, wir haben eben über das deutsche Problem gesprochen, veraltete Technologien, zu wenig stabile, verlässliche Energie, Datencentern im großen Ziel aufbauen zu können, von diesem KI Boom zu profitieren. Warum ist denn der DAX so hoch?

Klar, hat natürlich viel Ausländer. Das ist doch nicht hoch. Der so hoch? Klar, hat natürlich viel Ausländer. Ist doch nicht hoch.

Der DAX ist doch eine peinliche Veranstaltung, wenn man reale Rendite betrachtet. Der DAX, anders als der berühmte S und P 500, also großer amerikanische Index, ist ja ein sogenannter, ich hol junger Vorstand wurde für das Kapitalmarktgeschäft zu junger Vorstand wurde fürs Kapitalmarktgeschäft zuständig bei der Dresdner Bank und da meine ersten Erfahrungen gesammelt hat, da hat der DAX damals schon im Jahr 2099, 2000 das Niveau von über 9000 Punkten erreicht. Jetzt ist er bei 24000. Das sind erreicht. Jetzt ist er bei 24000.

Das sind 25 Jahre später. Das heißt, der Preisindex DAX, wenn Sie Dividenden rausrechnen, der ist nicht mal aufm richtigen neuen Höchststand oder so gerade, während der S und P sich in derselben Zeit versiebenfacht hat oder noch mehr. Mhm. Die Frage, die wir uns endlich mal stellen müssen in Deutschland und in ganz Europa, aber insbesondere in Deutschland ist, warum funktioniert unsere Wirtschaft? Ich weiß seit 5 Jahren nicht mehr.

Warum funktioniert sie seit 25 Jahren nicht mehr? Vor 25 Jahren war da, Entschuldigung, wenn ich hier diese Zahlen mich werfe, vor 25 Jahren war das Bruttosozialprodukt pro Kopf in Deutschland, ungefähr so wie in Amerika. Heute ist es 30 bis 40 Prozent niedriger. Wir haben eine massive, massiv schlechtere Entwicklung der Unternehmen. Zu den großen Unternehmen der Welt gehört gar kein deutsches Unternehmen mehr.

Die mächtigen Banken sind keine deutschen Banken mehr. Die mächtigen Versicherungen sind auch keine deutschen Versicherungen mehr wirklich in der Amerika. Warum? Weil wir durch politische Doktrinierung, Ideologie und unvernünftiges Handeln und Überbürokratisierung und eine gescheiterte miserabel arbeitende Europäische Union der letzten 15, 20 Jahre, nicht, ich bin für die Europäische Union, aber nicht so, wie sie heut geführt wird, haben wir unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Amerika verloren. Wir sind heute faktisch, das ist dem wenigsten Deutschen klar, digital betrachtet eine Kolonie der Vereinigten Staaten von Amerika.

Alle elektronischen Fingerabdrücke, die sie hinterlassen, werden wahrscheinlich in Amerika gespeichert. Die letzte Zahl dazu, bevor, ich finde es immer wichtig, dass man sich diese Zahlen anschaut, besonders die, die viel zu wenig diskutiert werden. Wer redet in der Politik darüber, warum haben wir 40 Prozent weniger Bruttosozialprodukt pro Kopf? Ist folgende Zahl. Wir haben immer 'n Europa hat immer 'n großen Überschuss mit Amerika im, ja Industrie, also im Exportgeschäft gehabt.

Wir hatten aber immer nur, wir hatten immer in der Regel 'n kleines Defizit in der sogenannten Dienstleistungsbilanz, also wo alle möglichen Dienstleistungen 2025 fast so hoch wie der Überschuss, also der Güterbilanzüberschuss. Woher speist sich denn wohl dieses Dienstleistungsdefizit? Daher, dass wir diese 4, 5 Großkonzerne in Amerika, diese digitalen Monopolisten bezahlen. Das kommt ja Wir denken, wir benutzen Instagram umsonst. Das ist umsonst, das ist alles Unsinn.

Sind schon längst eine Kolonie, wo uns da dieses umsonst hingeworfen wird, während mit der rechten Hand das alles sehr viel Geld kostet. Und wir haben nicht mal ansatzweise eine digitale Infrastruktur, ökonomisch, militärisch oder politisch autonom zu agieren. Das halte ich auch für das große Versagen der europäischen Eliten in Wirtschaft und Politik, dass es uns nicht gelungen ist, in den letzten 25 Jahren mit der amerikanischen Wirtschaft mitzuhalten. Und wir brauchen eine nüchterne, knallharte Analyse, warum das der Fall ist. Und das ist einmal eine Energiefrage sowieso und zum Zweiten eine Frage des Finanzsystems, das viel zu sehr auf Risikokapitalfinanzierung nicht leisten können und zum Dritten 1 völligen Überbürokratisierung auch durch die EU, die unternehmerisches Handel einschränkt.

Einschränkt. Für mich sind das die zentralen Themen und nicht mal das Sozialsystem. Das Sozialsystem schafft falsche Anreize, aber unser Problem mit dem Sozialsystem heute ist, dass wir's uns gar nicht mehr leisten können, weil wir nämlich nicht mehr genug erwirtschaften und erwirtschaften tun wir nicht mehr genug aus den erstgenannten 3 Gründen. Und da brauchen wir eine schonungslose Diskussion, die sehr viel tiefer geht und die strategische Entscheidung erfordert, Europas seine eigene Unabhängigkeit und nicht nur von von den von der Gefahr aus dem Osten, sondern auch von der wirtschaftlichen Abhängigkeit den Westen. Wieso könnten amerikanische Unternehmen, die ja, es sind ja nur noch 6 oder 7, die diese ganze Aktienmarktentwicklung tragen, wie kann ein Unternehmen 3, 4 Billionen wert sein?

Mehr als das deutsche 5 Billionen wie NVIDIA mal war, mehr als das deutsche Bruttosozialprodukt. Wie geht das? Niemals nur mit dem Gewinnen aus der amerikanischen Nische, sondern nur, wenn sie kolonialähnliche Strukturen haben und im Grunde genommen ein faktischer Monopolist in einem so großen Wirtschaftsraum wie Europa sind. Es ist wirklich an der Zeit, dass wir uns die richtigen Fragen stellen. Leider tun wir das nicht und diskutieren wir am Thema vorbei.

Ehrlich gesagt, die Deutschen diskutieren jetzt und jetzt macht die junge Union ihren großen Zwergenaufstand zum Thema Rentenversicherung. Natürlich ist die Rentenversicherung aus der Zeit, Bismarck stammen von vorne bis hinten unlogisch. Die ganzen Sozialsysteme, die stammen aus 'ner Industriegesellschaft in eine Digitalökonomie überführen. Aber das ist doch nicht das wirkliche Problem. Das wird mehr produzieren.

Und da braucht es den Aufstand gerade der jungen Generation. Und wenn ich 25 wär, würde ich mir weniger Sorgen meine Rente machen. Dass sich die Junge Union hauptsächlich Sorge ihre Verrentung macht, sagt ihr schon alles darüber aus, was sie zwischen 20 und 60 vorhat, nämlich anscheinend nicht viel. Ich würde mir mehr Gedanken drüber machen, wie bekomme ich Wirtschaftswachstum, sodass ich 'n tolles Leben habe und da bald wirtschaftlich erfolgreich ist. Und dann denk ich auch mal drüber nach, wie ich die Rente organisiert kriege.

Sehr gut, sehr gut. Also Entschuldigung, ich bin jetzt völlig außer Nein, nein, das ist eine hochspannende Diskussion. Ich hab mir überlegt und ich geborene mir da völlig recht, ich mein, das ist offensichtlich die Fakten, die sprechen dafür, Wir werden in Deutschland, aber auch im Rest von Europa halt wie eine Kolonie von den Amerikanern aus Digital, sonst Digital? Mäßig ja sonst nicht. Ja, aber letztendlich, das ist ja das Phänomen von jedem Imperium.

Die Römer hatten auch ihre Provinzen, die Tribute zahlen mussten oder Steueraufkommen und wir machen das jetzt halt über unsere Abos, über unseren Amazon Einkauf, was auch immer. Aber wie will man sich denn praktisch vor dieser, ich will nicht sagen Ausbeutung, aber dass man benutzt wird fürs Imperium, wie will man sich davor, wie wie will man das beenden? Also 'n Aufstand, wie soll das funktionieren? Ich werfe das ja nicht den Amerikanern vor, dass wir das, dass die das tun. Ich müsste ihnen vorwerfen, wenn sie's nicht täten.

Man muss ihnen ja dankbar sein, dass sie das tun, sonst hätten wir ja gar nichts. Die wirkliche Frage, die wir uns stellen müssen, ist, warum haben wir kein einziges Unternehmen, das ich mit denen vergleichen kann, aufgebaut in Europa in den letzten 25 Jahren. Warum? Und warum sind wir dabei, bei der künstlichen Intelligenz schon wieder hinten runter zu fallen, während China und Amerika in 'nem großen Wettbewerb betreten sind? Warum?

Und ich komme wieder auf dieselben 3 Antworten. Eine verkorkste Energiepolitik, eine absolut verkorkste Europapolitik, die auf Regulierung und Ideologie gesetzt hat. Die die die EU hat sich ja mehr selbst die EZB wollte sich mehr c-o-zwei-Ausstusch kümmern als Wirtschaftswachstum. Und drittens, ein völlig veraltetes Finanzsystem, das auf Banken basiert. Banken sind die Finanzierungsquelle des zwanzigsten Jahrhunderts, nicht des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

Sie brauchen Banken, aber sie haben da eine viel zu hohe Bedeutung. Auch dazu 1, Entschuldigung, ungefähr 80 Prozent der Kreditfinanzierung in Amerika kommt heute aus Nichtbanken. In Europa 80 Prozent aus der Bankbilanz. Die Bankbilanz finanziert kein Tesla. Die Bankbilanz finanziert kein Google, kein Amazon, kein Meta, niemanden, kein NVIDIA, niemanden kann eine Bank finanzieren, weil die Risiken viel zu hoch sind.

Sie brauchen andere Formen des Kapitals, Risikokapital als Venturekapital, meinetwegen in anderen Formen, private Acty, in welchen Form auch immer, aber nicht mehr diesem veralteten Finanzsystem. Das sind für mich die 3 Dinge. Und diese 3 Dinge müssen wir verändern und dann müsste der Staat noch hingehen und sagen, ja, ich nehm jetzt 300000000000 in die Hand. Ja, ich mach jetzt ein Investitionsprogramm. 100000000000, damit endlich die Straßen wieder saniert werden und die anderen 200000000000 müssten müssten wir im Grunde genommen in einen verspäteten Aufbau 1 wie auch immer zu initiierenden digitalen Infrastruktur.

Wir brauchen Unternehmen. Gucken Sie, in der Autobranche gab es dominierende amerikanische Unternehmen in den Fünfzigern. Ja, aber es gab auch Daimler, die dann so erfolgreich wurden, BMW und so weiter und so fort. Heute unsere unsere, wir sind doch, also ich glaube, das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, wenn 2 US Internetkonzerne plötzlich den Stecker ziehen würden, dann bleiben bei uns alle Räder still. Als unsere Flughäfen vor vor Kurzem geschlossen werden mussten, war das wegen 1 Datenpanne in Texas.

Ich glaube, man muss sich mal 'n paar wirkliche Gedanken hier machen, so kann das nicht weitergehen. Ja. Sie haben jetzt die 3 Faktoren genannt. Ich würd gerne Aus meiner Sicht. Ja.

Ich würd gerne einen noch einen Gedanken noch mit reinbringen, weil der sehr gut dazu passt. Jedes Imperium funktioniert ja, weil sie die Kontrolle über die Netze hat, ja. Früher, wir haben Opiumkrieg genannt, die Briten, die hatten die Kontrolle über die Seewege. Das ist eine Methode, die Macht zu sichern, dass man die Netze kontrolliert. Und wir reden ja jetzt in der digitalen Welt, deswegen ist es so wichtig, die digitalen Netze zu kontrollieren, ja.

Wer die kontrolliert, der hat die Macht. Und diese Investitionen in den USA, die wurden ja auch von dem großen militärisch industriellen Komplex angeschoben, genau wie in China auch. Das heißt, diese diese gigantischen Unternehmen, Microsoft, Microsoft ist so elementar wichtig für die Sicherheits die Durchsetzung der Sicherheitsinteressen der Amerikaner, wie Sie's gesagt haben. Es gab ja Erziehungsbeispiele, wo bestimmte Richter am International Gerichtshof sich etwas despektierlich über die USA hinweggesetzt haben und denen hat man das Microsoft Konto gekündigt. Also das sind ja Methoden, mit denen auch die herrschende Elite ihre Machtinteressen durchsetzt.

Und die Frage, die damit zusammenhängt, wir haben das nicht. Wir haben ja auch keinen in Europa, so einen vergleichbaren militärisch industriellen Komplex. Liegt's vielleicht daran, dass wir zu zu friedlich waren die letzten Jahrzehnte? Ich will mal eher sagen, dass wir zu ineffizient waren. Wir haben ja ziemlich viel Geld ausgegeben, aber ich weiß nicht, wo's hingegangen ist.

Also bei der Bundeswehr, letztens lasse ich 'n Artikel, dass das Einzige, was bei denen gewachsen ist seit der Zeit, als ich werpflichtiger war, ist die Anzahl der Generäle und Admiräle. Die müssen irgendwie mehr Admiräle haben als Fregatten. Das ist halt einfach 'n gigantischer, bürokratischer, ineffizienter verkokster Laden. Also als Unternehmer müsste man sagen liquidieren und neu aufbauen. Also sorry, das ist einfach meine Meinung dazu.

Wir haben zu wenig auf Technologie gesetzt. Wir tun's ja immer noch entscheidend, wenn man jetzt glaubt, wir müssen Panzer kaufen und so weiter. Und wenn Sie amerikanische Flugzeuge kaufen, F-fünfunddreißig, dann wissen Sie, dass die jederzeit in Amerika den Stecker ziehen können. Die Norweger die Türen auf- und zugemacht werden. Ich, jeder, der sich heut 'n Auto kauft, man nennt das interessant, ich find das lustig, man nennt das autonomes Fahren, obwohl das Auto gar nicht mehr autonom ist.

Mein uralter Wagen, der ist autonom. Solange da Öl und Benzin drin ist, fährt der. Diese Autos heute werden alle mit zentraler Software gesteuert. Das heißt, wir sind natürlich in 1 Abhängigkeit dieser zentralen Systeme und die sind nun mal in Amerika. Mhm.

Und darum müssten wir eigentlich ein riesen Ich ich hab da ja auch nicht die Antworten drauf, ja, ein Rieseninvestitionsprogramm auflegen, eigene Plattformen aufzubauen. Das Geld dazu haben wir ja in Europa. Das ist ja nicht das Problem und das Know how auch. Wir haben genügend intelligente Menschen, die aus unseren Universitäten rauskommen. Wir haben genügend begabte Ingenieure, Softwareleute.

Wir haben auch Unternehmer. Ich glaube, hier müssen wir wirklich mal die Prioritäten radikal ändern, aber darum, ich, mir geht's im Moment mal darum, dass wir die richtigen Fragen stellen, Sie einfach Sie einfach das Sozialversicherungssystem, das hängt immer nur am Arbeitseinkommen. Und das ist auch dann noch gekappt, dass das das ist eine gewisse Schicht von Leuten eigentlich der, also sozusagen die eigentliche Mittelschicht Deutschlands, die das ganze System finanziert. Es hat überhaupt gar keinen Sinn mehr. Sie müssen natürlich die Sozialsysteme auch an Kapitaleinkommen und sonst so.

Sie müssen völlig unideologisch pragmatisch ergehen. Noch können wir das nicht. Mhm. Aber das ist nicht mein Punkt. Mein ist diese 3 für mich wirklichen Schlüsselthemen, bevor wir uns im Verteilungswettbewerb auflösen, die wir angehen müssen.

Und ja, ich hoffe, dass da was passiert, aber wahrscheinlich erst, wenn's wirklich deutlich schlechter geht. Ich meine, ich hab, als ich mal meinen Studenten mal so als Hobby nach so als Alter, war immer froh, wenn man noch irgendwo 1, einen überhaupt noch sehen will, hat also hab ich einen sonen Kurs an der Frankfurt, 1 Frankfurt School of Finance unterrichtet und dann hab ich den Studenten immer am Anfang gesagt, ja guckt euch mal, das sind die 10 größten US Firmen an, was machen die? Alles irgendwas im Tech Bereich. Alle irgendwo. Mhm.

Das waren, das sind die größten europäischen Firmen. Was machen die? Die verkaufen Handtaschen. Lange war LVMH die einfach, der dominierende Konzern, der verkauft Handtaschen und dann noch 'n bisschen Schampus oben drauf. Und die reichsten Leute Frankreichs sind die Inhaber Hannover von LVMH, Pinault, dem Gucci und die anderen Bröns gehören und dann die Familie Baton Cour, den gehört L'Oréal.

Also im Grunde genommen verkaufen wir nur Handtaschen, Kosmetika und sonst was. Wo, und dann gab's diesen großen Novonodiesk, also die die die pharmazeutische Firma mit diesem Abnehmen oder eigentlich ja nicht abnehmen, aber mit diesem Mittel, aber das ist es im Grunde genommen. SAP hat's, weil sie gerade noch die Kurve gekriegt haben, in die Cloud reingekommen, sind son bisschen die Gruppe gestellt, aber schauen Sie sich mal die Top 10 größten europäischen Konzerne an und schauen Sie sich die 10 größten amerikanische Konzerne. Vergleichen Sie die Marktkapitalisierung und gucken Sie sich an, was die machen. Dann sehen Sie, mehr braucht man doch gar nicht, zu wissen, darum kommen wir nicht mehr mit.

Also was müssen wir tun, damit wir solche Unternehmen nach oben kriegen? Damit wir junge Gründe haben, die nicht aufm JU Parteitag über die Rente diskutieren, sondern die über diskutieren, wie wie werden Unternehmen gegründet? Wie können wir ein 1 Tesla kreieren? Wie können wir mit Leuten, wie die die auch 'n bisschen schräg sind, wie Elon Musk und anderen, dessen übrigens Tesla nur für alle, ist ja keine Autofirma mehr, zumindest nicht im Kopf von Elon Musk. Im Kopf von Elon Musk soll es die größte Robotikfirma der Welt werden, der im Wettbewerb mit China so arbeiten will.

Auto produziert ist irgendwie schon längst zu langweilig geworden. Aber wir brauchen auch diese diesen Start-up und wir haben eine Chance. Der nächste große Schritt meiner Meinung nach in der Weltökonomie ist die Vernetzung von künstlicher Intelligenz mit Ingenieurtechnik, also in im Rahmen der Robotik und aller Art verwandt, also applikative Lösungen, nicht ChatGPT, damit ich keine Hausaufgaben mehr machen muss, sondern insbesondere die Vernetzung von KI mit Produktionsprozessen, mit mit sonst etwas. Und da könnte Europa noch mal mit seinem Ingenieurenow how, seinem industriellen Know how noch mal wieder vielleicht auch eine ganz große Rolle spielen. Und da muss das der Augenmerk drauflegen.

Sorry, das ist meine feste Auffassung, statt diese Verteilungskämpfe jetzt zu überideologisieren. Das würde mich jetzt zur Frage bringen, also realistisch gesprochen, Elon Musk, wenn der versucht hätte, mit seinem Unternehmen in Deutschland eine Finanzierung bei 1 lokalen Volksbank zu bekommen, wissen wir ja jetzt schon, was das Ergebnis gewesen wäre. Also ich muss ja wahrscheinlich sagen. Die jüngste Verteidigung der Volksbanken und Sparkassen sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass er ganz am Anfang eine überschaubare Finanzierung von 'ner Volksbank und Sparkasse bekommen hätte, ist wahrscheinlich höher als von 'ner Großbank, weil die Volksbanken und Sparkassen wenigstens dezentral ihren Entscheidungsprozess haben, sodass man auch jemanden persönlich treffen kann, der die Entscheidung trifft. Während bei den Groß- und jemanden persönlich treffen kann, der die Entscheidung trifft, während bei den Großunternehmen das alles nur noch bürokratische Modelle sind.

Nein, sie hätten keine Finanzierung bekommen, vielleicht am Anfang, aber er hätte niemals durchgehalten, weil dafür brauchen Sie Risikokapital. Aber dasselbe gilt für Google, für Facebook, für ALDI. Warum haben wir diese Unternehmen denn nicht? Das eine ist die Überbürokratisierung. Das ist die Schuld der Politik.

Der 2. Ist natürlich ein Finanzsystem, das bis zuletzt an seinen alten Gewohnheiten festhalten will und ein bankenbasiertes reines Finanzierungssystem ist. Nichts gegen die Banken, wir brauchen Banken, aber die die Banken haben eine viel zu große Rolle in Europa. Sie sind nicht ausreichend konsolidiert. Gibt es Konsolidierungsversuche wie jetzt auch zwischen Italien und Deutsch Natürlich, also also ich will gar nicht in die Details gehen, dann geht das Geheule schon wieder los.

So wird das nix. Wir hatten ja die Situation mit der Credit Suisse, die man manche behaupten, die sind gerettet worden durch die UBS, wie auch immer. Aber wir haben jetzt einen gigantischen Monolithen in der Schweiz, eine Riesenbank mit 1 Bilanzsumme, die ja, die das das Schweizer BIP einen einen signifikanten Betrag übersteigt. Und jetzt droht die UBS mit Wegzug aus der Schweiz. Was halten Sie davon?

Ja, na gut, ich kann jetzt nicht beurteilen, was da genau grade verhandelt wird. Aber wenn sie das tut oder wenn sie das jetzt täte in diesen Verhandlungen, dann ist das zunächst mal taktisch. Das ist ja 'n taktischer Versuch, die anstehenden Kapitalregeln zu verbessern aus Sicht der UBS. Das wirkliche Problem ist aber grundsätzlich der Art. Egal wie das ausgeht, die UBS ist keine Schweizer Bank mehr.

Sie ist es nicht in ihrer inneren Genese, sie ist nicht in ihrem Geschäftsmodell und sie ist es nicht in ihrem Kopf. Sie ist nicht nur zu groß für die Schweiz, sie ist innerlich schon längst nicht mehr da. Und der größte strategische Fehler oder fast ein kolossales Versagen der Schweizer Politik war der der UBS zu erlauben, eine kerngesunde Bank, nämlich das inländische Bankgeschäft der Credit Suisse, das immer auch bis zum letzten Tag Geld verdient hat, zu keinem Zeitpunkt das Problem darstellte, diese kerngesunde Bank der UBS zu erlauben, die ohne Sinn und Verstand zwang zu liquidieren. Dann erleben zu dürfen, dass die daraus entstandene gigantische monolithische Bank aus ihrer DNA heraus gar nicht mehr schweizerisch sein kann, irgendwann sich vom Acker machen wird. Vom Acker machen muss, das kann man denen immer vorwerfen.

Und dann bleibt gar nichts in der Schweiz, weil sonst wär wenigstens diese lokale Creditsuest geblieben. Ich ich hatte das, was da passiert ist für eine Tragödie allergrößten Ausmaßes. Abgesehen davon, dass aufgrund dieser obskuren, nicht nachvollziehbaren Entscheidung mit den Anleihen sogar noch Klagerisiken ohne Ende. Das 1. Schweizer Gericht hat den Klägern ja auch noch recht gegeben.

Also das war keine Sternstunde der Schweizer Ordnungspolitik dieses Wochenende, leider nicht. Das Traurigste daran ist, dass sie danach, man ja, jeder macht Fehler und in soner Drucksituation hat man auch manchmal gar keine andere Wahl. Ich glaub, wir hatten auch nicht viele andere Wahl. Die wurden von der EZB und der Fed erpresst, die Schweizer in diesem an diesem Wochenende. Die konnten eigentlich gar nicht mehr viel entscheiden.

Aber dass man dann hinterher nicht den Fehler, zumindest dahingehend, korrigiert und die UBS verpflichtet, diese Credit Suisse. Einfach nur wieder rauszukarven, also so nimmt man das. Also die wär dann einfach an die Börse gebracht oder sonst was damit gemacht. Hätte noch überlebt in 'ner bestimmten Na natürlich, Die hat zwischen 2 und 3000000000 jedes Jahr verdient. Und danach konnte man die Uhr stellen.

Also wie man wie man ein Unternehmen, das hochprofitabel ist, einfach mit all seinen Menschen vor die Tür setzt, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Aber ist das nicht Und obwohl ich großer Fan von Bankenkonsolidierung bin. Aber da müssen Sie mal den Unterschied sehen, Europa wird von, keine Ahnung, 30 großen Banken immer noch, die überall da rumsitzen. Und die Schweiz hatten ja nur noch eigentlich mit dem, an diesem Wochenende war ja nur noch die UBS als internationale übrig. Die Credit Suisse war ja nur als nationale Bank übrig geblieben, wenn man sie rausgekauft hätte.

Also man soll ja nicht versuchen, aus solchen Strukturen faktisch oligopolistisch monopole Strukturen zu schaffen. Die Schweiz ist da zu weit gegangen, leider schade, aber können Sie jetzt nicht mehr zurückdrehen. Also das ist gelaufen. Sie haben jetzt gesagt, Sie vermuten, da gab's Erpressungsversuche, aber würde das nicht aufnehmen Ja, gab's nicht Erpresser. Die Amerikaner hatten zu dem Zeitpunkt ein Riesenproblem.

Es gab einen Rang auf ihre sogenannten Superregional Banks. So nennt man diese Banken mittlerer Größe, aus unserer Sicht große Banken, aber aus Sicht Amerikas im Vergleich mit den Giganten J. P. Morgan und Hohelfago City und Bank of America. Und die hatten einen solchen.

Das war übrigens der 1. Digitale der Weltgeschichte, der innerhalb von wenigen Tagen die Regulatorin völlig übermannt und geschockt hat. Und es herrschte eine Panik, dass daraus sozusagen ein unkontrollierbarer Prozess in Amerika währt. Es kam wert. Es kam ja alles von 1 amerikanischen Bank.

Und als dann die Credit Suisse ins Straucheln geriet, da war natürlich den Amerikanern schnell klar, dass die Schweizer Nationalbank die Credit Suisse gar nicht retten kann, weil die Schweizer Nationalbank produziert Schweizer Franken, aber keine Euros und Dollars und über die Hälfte der Bilanz der Credit Suisse, das ist halt das Problem, wenn man ausm kleinen Land eine große Bank betreibt, ist in Währungen, die andere Zentralbanken kontrollieren. Und dann gibt's irgendwann nur noch einen kleinen Anruf, wie können Sie nennen, wie Sie wollen. Sie haben das Problem bis Montag gelöst oder die Bank wird einfach von unserem Clearing rausgenommen oder wir übernehmen die in in den anderen Ländern. Da da da gibt's nicht mehr viel zu entscheiden. Das Wochenende hat der Schweiz, glaub ich, auch die eigene Ohnmacht gezeigt.

Wenn natürlich eine Bank so groß ist und ihre Fundingbasis, weil der Hauptran auf die Credit Suisse fand ja gar nicht in der Schweiz statt, der fand in Asien statt. Und die Währungen, die da abgezogen wurden, waren Dollar und Euro. Und die kann die Schweizer Nationalbank nicht ersetzen. Dazu braucht sie Swap Linien oder Absprache mit der EZB und der Fed und darum komm ich wieder zurück. Es ist in der Genese des Geschäftes der UBS, die in hohem Maße Dollar und Euro finanziert ist, dass sie irgendwann eine neue Mami braucht, weil die eigene Mami ist zu klein.

Das ist die Schweizer Nationalbank. Sie braucht eine der ganz großen Zentralbanken, das ist die EZB und die Fed. Und wenn ich dann zu wählen hätte, das finde ich dann sehr rational, dann würde ich gleich mit der Nummer 1 vorhanden, bin unterscheiden. So heißt es ja, die UWS getan zu haben. Aber ich glaube, dieses Mal werden sie noch nicht gehen.

Nur über Zeit wird das irgendwann passieren. Ja. Also ich war ja in der Zeit war ich ja im Maschinenraum der Credit Suisse. Ich hab ja die Riesenlöcher gesehen, die da nicht mehr gefüllt werden konnten. Aber Finanzierung, Sie meinen Deposit Abos.

Ja, ja. Also es war ein es war ein gigantisches und unvorstellbar Und in kürzester Zeit. Das liegt natürlich daran, wenn Sie im Privatkundengeschäft von 1000 Milliardären in Asien abhängig sind. Genau. Die kennen sich auch noch alle.

Wenn 1 den anderen anrufen und sagt, ich zieh mal mein Geld ab, das ist viel unkontrollierbarer als das klassische normale Privatkundengeschäft, weshalb auch Private Banking nicht so risikolos ist, wie man es gerne versucht zu verkaufen, denn aus diesen Abflüssen, die die waren der Todesstoß für die Credit Suisse. Ja. Wobei letztendlich muss man sagen, wie auch immer genau, klar, die Credit Suisse hat mit Sicherheit enorme Fehler begangen und dann kam 1 zum anderen. Aber Fazit ist doch, wenn man jetzt aus Konkurrenzsicht das beobachtet, da fällt ein Dominostein und es hilft, wenn man den noch 'n bisschen mit anschiebt. Weil wenn der größte Konkurrenz, der Finanzplatz Schweiz, nicht mehr da ist, na, da bleibt natürlich mehr vom Kuchen für die Verbliebenen übrig.

Also effektiv profitiert davon haben ja die anderen Banken, also die ausländischen Banken. Die, es ist jetzt viel Geld nach Asien gegangen, klar, aber letztendlich die Konsolidierung, die Sie ansprechen, führt ja dazu, dass die Großen noch größer werden und dass das Problem dadurch noch unkontrollierbarer wird. Aber das ist keine Sache, die die Schweiz aufhalten oder verändern kann. Die Schweiz ist nun mal ein Land mit 8, 9000000 Einwohnern, einem Bruttosozialprodukt, weiß ich, 800000000000 irgendwas, Schweizer Franken, also ein tolles Bruttosozialprodukt pro Kopf, 1 der schönsten Orte der Welt, zu leben. Aber um's mal brutal zu sagen, das Geschäft der der internationalen Großbanken ist nicht 1, das man aus der Schweiz betreiben kann.

Der Schweizer Finanzplatz war ein Nischenfinanzplatz, dessen hauptsächliche Stärke daher des Bankengeheimnisses der Ort war, wo man hinging, sie sicher zu fühlen. Das ist doch eigentlich schon seit vielen Jahren nicht mehr so. Also die Amerikaner haben das geschliffen mit der ganzen Steuerthematik vor 15 Jahren. Die Schweiz Steuerthematik vor 15 Jahren. Die Schweiz ist in der Sanktionierungsfrage nicht mehr neutral.

Die Schweiz ist nicht mehr das neutrale Land der Siebziger- und Achtzigerjahre. Sie sollte sich so, muss man sich wahrscheinlich die ernsthaft die Frage stellen, ob man nicht zu viel von dieser Neutralität aufgibt, weil das ist das, was diesen Finanzplatz natürlich noch in hohem Maße besonders macht. Ansonsten ist im Welt der internationalen, in internationalen Finanzwelt sind die Anforderungen, als Bank mit den großen Hunden pinkeln zu dürfen, wenn ich das mal so salopp formulieren darf, so groß an die an die Größe des Heimatmarktes, die eigene Zentralbank. Es ist faktisch 'n Spiel der Amerikaner und 'n paar Europäer versuchen da noch mitzumachen, aber auch mehr oder weniger erfolgreich. Es ist die Schweiz, also als man müsste als Bankstratege sagen, man muss eigentlich die Bank verkleinern, in der Schweiz zu sein und müsste die Strategie fahren, die verkleinern, in der Schweiz zu sein und müsste die Strategie fahren, die sagt, für mich ist Profitabilität wichtiger als Wachstum.

Es soll noch die anderen diesen Wachstumswahn hinterherlaufen, der übrigens ständig dazu führt, dass Fehler gemacht werden. Also einfach mal so, Sie wissen, ich bin für Wachstum in Wachstumsbranchen. Aber dieses verzweifelte Auspressen in 1 nicht so stark wachsenden Branche und das ist nun mal das Bankgeschäft, auf Wachstum zu pressen, das halte ich, dem sollte man wahrscheinlich strategisch sich entziehen, denn das ist 'n Wettlauf, den meistens ein Hauptteil der Spieler dann doch nicht schafft. Aber gut, es ist jetzt wie's ist. Mhm.

Aber ich glaube, dass die Schweiz aus ganz anderen Gründen erfolgreich bleiben wird. Sie wird auch weiter einen Finanzplatz haben, der spielt halt in 'ner kleineren Liga, ist ja auch 'n kleineres Land. Also was soll's. Schade ist nur, dass diese inländische Bank in dem Fall, in dem DUBS das wirklich machen würde, diese inländisch verankerte Bank dann nicht mehr da wäre. Ja.

Sie haben eben das so gemeint, dass in diesem Nebel oder in diesem chaotischen Umfeld, man musste relativ schnell Entscheidungen treffen. Es gab von allen Seiten Druck und man wusste nicht genau, dass da auch Fehler passieren. Noch mal, also was meinen Sie, wie Fehler ich bei solchen Entscheidungen schon gemacht habe? Ja. Das ist, da kann man gar nicht verhindern.

Ja. Aber nichtsdestotrotz, es wurden ja auch wirklich elementare, handwerkliche Fehler gemacht. Wir haben über die gesprochen oder angedeutet, das sind ja doch juristische, ja, ich will nicht sagen Schnitzer, aber das sind ja grundlegende Sachen. Und Sie sind ja auch Kenner oder Sie haben durch Ihre Tätigkeit auf allen Ebenen des Finanzsystems ja auch viel mit Politikern oder Bürokratie zu tun gehabt. Also wie beurteilen Sie die Situation, dass Menschen eben auch aus Machtinteressen heraus bestimmte Entscheidungen treffen, beispielsweise man will sich Ärger vom Hals halten und man sucht die naheliegendste Lösung, anstatt dass man eine strategische Entscheidung trifft.

Also gibt's denn da institutionell aus Sicht der bürokratischen Prozesse auch Phänomene, wo man sehr schön absehen kann, das wird in der nächsten in dem nächsten Fall wird's genauso enden, weil man einfach gar nicht mehr diese Flexibilität hat wie vielleicht noch in den Neunzigern, wo man frei von diesen Engpässen agieren konnte. Ja, zunächst mal muss man sagen, dass die große Leistung der Schweizer Politik darin bestand, dass sie eben keine Industriepolitik betrieben hatte und dass sie keine Rumfummelei in übermäßigem Maße in in der Wirtschaft gemacht hat. Und darum war ja auch dieser Fall der Credit Suisse in gewisser Hinsicht auf einmal sozusagen über Nacht wurde die politische Struktur der Schweiz gezwungen in, also massive Finanzpolitik, also so strategische Politik da zu betreiben. Und dazu, worauf weiß ich gar nicht vorbereitet. Man kann ja, man kann in 1 Notsituation macht man keine Strategie.

In 1 Notsituation sieht man, dass man überlebt. Mhm. Und das hat die Schweiz an dem Wochenende gemacht. Ich weiß nicht mal, ob das 'n juristische Fehler war. Ich glaub, das war eine bewusste Entscheidung und man hat ein juristisches Konstrukt gewählt, das entweder funktioniert oder nicht.

Sorry, vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Also da da würde ich auch, ich halt, ich hab das nicht für richtig gehalten, der UBS, das auch noch hinterherzuwerfen, aber sei es drum. Mhm. Für mich ist die eigentliche Kritik nicht, was an dem Wochenende passiert ist, weil ich glaube, sie hatten gar keine Freiheitsgrade. Meine eigentliche Kritik ist, dass man in den Wochen und Monaten danach nicht gesagt hat, so stopp, ihr habt diesen Deal, aber die Credit Suisse werdet ihr nicht liquidieren.

Weil das war nicht nötig und das wusste auch jeder. Es war nicht nötig. Und ich bin ja nun keiner, der da Ich bin ja Anhänger der Marktwirtschaft. Und ich bin ja nun keiner, der da, ich bin ja Anhänger der Marktwirtschaft. Aber gerade weil ich 'n Anhänger der Marktwirtschaft bin, stört es mich, wenn etwas zerstört wird, was funktioniert, weil es gerade irgendwie es allen politisch unangenehm ist zu sagen, hey, warte mal, da haben wir Fehler gemacht, den korrigieren wir jetzt.

Das ist eigentlich meine Hauptkritik, weil das hätte Arbeitsplätze gesichert, das hätte Finanzplatz gestärkt den Unternehmen der Schweiz einen Wettbewerb gegeben. Jetzt gibt's ja faktisch noch die UBS und jetzt kommen natürlich die Auslandsbanken rein, logisch, aber das ist nicht dasselbe. Mhm. Man braucht zumindest eine solch eine Privatbank für Industrie und Mittelstand auch in der Schweiz und das bedauere ich an der ganzen Geschichte. Vielleicht muss man die UBS einfach zwingen beim Weggang, dass sie das Inlandsgeschäft privatisieren muss, dann können sie mit dem Rest viel Erfolg haben.

Wäre ja auch eine Möglichkeit. Es kann ja nur das Headquarter abwandern. Das Schweizer Geschäft bleibt ja in der Schweiz. Also die die, man darf nicht vergessen, die Ultima Ratio liegt immer noch beim Staat. Das sollten auch die Wirtschaftsvertreter nicht vergessen.

Die großen Chefs der amerikanischen Internetkonzerne, die die großen Chefs der amerikanischen Internetkonzerne, die in 'ner ganz anderen Liga spielen, haben das mit Donald Trump in den letzten 12 Monaten gelernt. Am Ende liegt die Macht immer noch beim Start und ist auch gut so, solange er von uns demokratisch legitimiert ist. Genau. Sie haben jetzt gesagt, dass es passieren Fehler. Und wenn Sie jetzt auf Ihre persönliche Karriere zurückblicken, das, was Sie heute wissen, was hätten Sie gerne am Anfang Ihrer Karriere gewusst, andere Entscheidungen zu treffen?

Können Sie uns da gleich gern am Anfang der meiner Karriere gewusst, ich war ein großer Computerfinder, aber ich hab son bisschen sogar mit Computerprogrammierung an der Uni mich so durchgeschlagen. Aber ich habe nicht mal ansatzweise begriffen, welches Ausmaß und mit welcher astronomischen Geschwindigkeit die Digitalisierung der Wirtschaft während meines Berufslebens alles auf den Kopf stellen wird. Wenn ich die Zeit nehme, in der ich anfing als junger Banker neunzehnhundertsiebenundachtzig und gehe jetzt fast forward nach heute, dann bin ich fasziniert und entsetzt darüber, wie wenig die Welt von damals mit heute noch gemeinsam hat. Und ich hätte gerne ein bisschen mehr diese, sagen wir mal, visionären Energie in mir gespürt, darauf mehr zu wetten. Das wäre sozusagen das, was ich mir dann das würde, neben all den anderen taktischen Fehlern und sonstigen, die man so macht.

Ja, mit dieser Erkenntnis jetzt, was geben Sie da Ihren Kindern mit? Also sagen wir mal so, die haben's ja viel schwieriger, schwerer als wir, denn meine, gut, als ich von der Schule kam und anfing zu studieren, war Ölkrise und wie hieß es damals? No Future, wir waren die No Future, bei Ölkrise und wie hieß es damals? No Future. Wir waren die No Future Generation lustigerweise und war dann eigentlich eine der schönsten Futures, die man haben konnte.

Wir sind ja eine der beseeltesten Generationen überhaupt in den Achtziger, Neunziger. Es war ja, es ist im, der Russland verschwand, der Weltfrieden wurde ausgerufen, der Pax Amerika, die Friedens, die wieder, war ja eine Traumzeit. Alles war noch viel freier und keiner war Also ich muss sagen, eine wunderschöne Zeit. Ich finde heute es unheimlich anstrengend, einem jungen Menschen überhaupt etwas zu raten, weil ich auch 'n bisschen aus der Demut der eigenen Erkenntnis, die ich gerade gesagt hab, natürlich sage, Gott, was die KI erst mal auch anstellen wird. Das kann ich ja alles überhaupt nicht mehr beurteilen.

Welche Jobs wird's überhaupt noch geben? Was ist der richtige Weg? Darum komme ich. Ich empfehle gar nichts Konkretes mehr. Also ich sag nicht, studier Ingenieur oder mach dies oder jenes, sondern ich sag immer Mach das, was Du spürst, wofür es sich für dich erst mal ganz persönlich lohnt, morgens aufzustehen.

Damit fängst Du mal an. Weil was auch immer rauskommt, es hat sich wenigstens für dich selber gelohnt, morgens aufzustehen. Und dann zweitens, halt die Augen auf. Geh davon aus, es wird alles komplett anders kommen als jeder Experte, als Trottel wie ich oder sonst irgendjemand, der erzählt, weil es ist genauso die letzten 30 Jahre gewesen, halt die Augen auf, seh die Veränderung, sei schnell, pass dich schnell an. Mehr kann man gar nicht mehr raten.

Aber der wichtigste Rat ist, studier das, arbeite das, mach das. Wofür Du, wenn Du morgens aufstehst, das Gefühl hast, dafür lohnt es sich erst mal für mich selber morgens aufzustehen. Der Rest, den kannst Du nicht planen, den kannst Du nicht vorausschätzen. Da kann ja auch niemanden Rat geben. Der Rest ist das Leben dann doch letztlich in Gottes Hand.

Das ist 'n sehr weiser Rat. Und ich steh mir dazu, im Moment ist so viel im Umbruch, wir wissen ja gar nicht die Zukunft. Also ich mein, man kann nicht die Zukunft vorhersagen, aber man weiß, dass gewisse Prinzipien auch in chaotischen Zeiten funktionieren. Das ist zum Beispiel der Glaube an sich selbst, dass es schon irgendwie gut kommt, eine gewisse Form der Disziplin, die ja grade auch geprägt ist, wenn man in in Führungspositionen arbeitet. Man kann ja nicht einfach kommen und gehen, wenn man will, also eine gewisse Arbeitseinstellung oder eine gewisse Arbeitsethik.

Und ich glaub, das sind so zeitlose Prinzipien, die immer funktionieren. Ja, wissen Sie, das ist ja auch noch das Schöne, wenn ich morgens aufstehe, etwas zu tun, was ich auch, was mir persönlich etwas gibt, Freude, Interesse, meine Neugierde befriedigt. Dann brauch ich immer noch die Disziplin, den verdammten Wecker 6 Uhr 30 oder wann auch immer zu akzeptieren. Mhm. Aber neben die Disziplin kommt auch die Begeisterung.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, wenn ich das lese, dass die Leute am liebsten zu Hause hocken und gar nix machen wollen, Kann mir gar nicht vorstellen, dass das 'n Lebensentwurf ist. Also das wird ja die große Herausforderung sein. Sollten so viel Roboter und KI Berufsaufgaben übernehmen, da muss man für uns Menschen neue Aufgaben finden und wenn wir sie erfinden, weil es ist nicht nur Müßiggang ist, aller Laster anfangen, der Mensch will nicht alimentiert werden. Das ist 1 der ganz großen Denkfehler der Fehler der Sozialisten und der Linken heutzutage, die sagen, oh, kommt alle rein, hier kriegt ihr das Geld, ihr müsst nicht mal was dafür tun. Das mögen die Menschen nicht.

Sie wollen einen Sinn in ihrem Leben haben und sie wollen eine Aufgabe haben. Sie wollen das Gefühl haben, gebraucht zu werden. Und darum ist die Aufgabe des der der der der der Wirtschaftspolitik, nicht nur Güter und Dienstleistungen herzustellen, damit ich Leute alimentieren kann, sondern die Aufgabe ist, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen sinnhaft verwirklichen können in der Gesellschaft, denn nur dann werden sie engagierte Mitglieder der Gesellschaft sein, alimentiert nicht. Und da finde ich, versagen wir komplett und zwar auf der linken wie auf der rechten Seite, ja. Also die einen sind nur noch Kapital und die anderen sagen, das ist ja alles nur eine Umverteilungsfrage.

Quatsch. Es geht viel mehr als Umverteilung. Es geht Sinnhaftigkeit. Und da da stehen wir vor gigantischen Herausforderungen, denn ich kann nicht beurteilen, was alles ersetzt wird, aber wir werden nicht glücklich werden in 1 Welt, in der wir von Robotern und ihre, sagen wir mal, im Karl Marxschen Sinne des Mehrwertes der Roboterarbeit alimentiert werden. Das ist keine funktionierende Gesellschaft.

Das wäre eine Rückkehr in 1 Art, ich kann da nur jedem empfehlen, der sich dafür interessiert, ist völlig überschätztes George Orwell's Buch neunzehnhundertvierundachtzig, fand ich immer, völlig überschätztes Buch. Ist ja so deprimierend, dass man ausm Fenster springen will, nachdem man das gelesen hat. Und während man liest, braucht man eigentlich psychiatrische Betreuung. Das viel spannendere Buch über die Zukunft zur selben Zeit geschrieben von einem Zeitgenossen ist, Aldes Huxley, brave NewWorld, schöne neue Welt. Das würde ich jedem empfehlen zu zu lesen.

Es ist vor 100 Jahren geschrieben worden. Es ist von 1 erschreckenden Aktualität, gerade heute 1 noch erschreckenderen Aktualität, weil es ist natürlich das Ende 1 Bürgergesellschaft. Es ist eine Elitengesellschaft, in der die Masse der Bevölkerung alimentiert und mit soner Spezialdroger bei Es ist eine Elitengesellschaft, in der die Masse der Bevölkerung alimentiert und mit soner Spezialdroge bei Laune gehalten wird. Ich kann jedem nur empfehlen, das zu lesen, das regt zum Nachdenken, an welche Herausforderungen vor uns stehen. Sehr gut.

Ich hab noch 2 Sie haben genau jetzt die Grundlage dafür geschaffen. Bei uns ist auch ganz wichtig, wir wollen ja mit den Veränderungen konstruktiv umgehen. Es bringt ja nichts, das Ende der Welt herbeizureden, weil es macht ja keinen Sinn. Also wir müssen konstruktiv damit umgehen und wir müssen auch die positiven Seiten sehen. Und das wäre jetzt die Frage, wie investieren Sie privat, von diesen großen Veränderungen profitieren zu können?

Haben Sie da son paar allgemeine Ratschläge für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer? Schuster trägt die schlechtesten Schuhe. Das möchte ich jedem ersparen. Wenn, dann sag ich allen immer, guck mal, geh davon aus, dass Du nichts weißt. Also da ist meine persönliche Empfehlung immer, 50 Prozent des Geldes sind Sachwerte gestreut, also Sachwerte wie Aktien, auch Immobilien.

25 Prozent sagt persönlich ist meine Empfehlung seit, obwohl ich früher Gold überhaupt nicht mochte, aber seit 6, 7 Jahren habe ich meine Meinung geändert in Gold und 25 Prozent in Cash, selbst wenn es vom Zins etwas entwertet wird. Das Problem ist, dass wir nicht wissen, was die nächste Krise ist. Am Ende wird das Geld entwertet, aber dazwischen könnte es auch in 1 deflationären Krise kurzfristig aufgewertet werden als Bargeld. Also ich würde immer die Handlungsfähigkeit und damit die Sicherheit vor die absolute Rendite stellen. Das ist kein Maximalrenditeansatz, das ist aber ein Ansatz, mit dem man, sagen wir mal, am besten durchkommt und mehr gibt's nicht.

Mhm. Wer glaubt, in 1 Welt, die wirtschaftlichen Niedergang erleben würde, reich zu werden, der vertraut sehr auf sein Glück, weil dann werden halt Verluste verteilt und da gehört man in der Regel dazu. Also ich würde mir nichts zutrauen, dass ich da klüger wär als als als als als der ganz als als als irgendjemand anders. Das 2., was ich wirklich glaube, ist gerade an die jüngere Generation, ich denke, dass KI eine Chance bietet Europa auf eine 2. Technologische Revolution, nachdem wir die digitale ja bekanntermaßen verschludert haben, weil wir jetzt diese Vernetzung erleben werden, davon bin ich persönlich überzeugt, ohne Experte zu sein, von Software und Robotik erleben werden.

Das ist die Vision von Elon Musk mit Tesla. Darum hat er sich diesen Vertrag geben lassen, weil er glaubt, er könnte wirklich der größte Roboterfabrikante werden. Das ist übrigens die Vision der Chinesen. Die Chinesen investieren bei KI weitaus weniger in generative KI, also in die Superintelligenz zu suchen und Large Language Models, sondern sie investieren hauptsächlich in die Vernetzung von sozusagen Wertschöpfungsketten, Robotik, Maschinen und so weiter mit KI. Das wird die Revolution, da kann Europa, gerade Deutschland Ja.

Mit seinen Tugenden im Ingenieurwesen und seinen Spitzenuniversitäten, die hervorragende Leute herausbringen, auch noch mal wettbewerbsfähig sein. Aber nur, wenn wir dieses Mal eine Gründergeneration erleben, die dort die neuen Felder besetzt, dazu brauchen wir 'n Finanzierungsumfeld und so weiter und so fort. Das sind die Herausforderungen, das ist aber auch eine große Chance, denn ich glaube, KI kann ein Paradoxon auslösen. Es ist von Amerika entwickelt und Amerika lebt von der Skalierung, weil sie haben den größten Binnenmarkt. An die Chinesen und das stört sie, das ist jetzt 'n echten Wettbewerb, die Europäer haben sich ja nie wirklich ernst genommen, weil's nicht derselbe Binnenmarkt ist.

Allein schon deshalb, weil wir andere Sprachen Kulturunterschiede haben. Der Kaffee schmeckt in Deutschland anders als in Spanien und Italien. In Amerika schmeckt der wohl gleich. Als simples Beispiel, die KI ist für mich der Schritt potenziell der Entkopplung der Digitalisierung von der Skalierung. Also Skalierung, immer größere Konzerne, immer mehr Fusion, weil ich diese eine Digitalplattform hochskaliere gegen KI, das wieder Dezentralität erzeugen könnte, weil ich, da gab's im wunderschönen Artikel im Economist, es könnte der 1.

1000000000 Konzern mit nur einem Mitarbeiter theoretisch entstehen, weil ich Wissen skalieren kann, andere Schlacht ist verloren, aber diese Schlacht dürfen wir keine Chance Europas. Die andere Schlacht ist verloren, aber diese Schlacht dürfen wir keinen Preis verlieren, weil sonst haben wir ein echtes Problem, wenn wir in Wohlstand leben wollen. Und da sozusagen das Petitum an die Politik, aber auch an die junge Generation zu sein kommen, riskiert das. Geht nicht in den Fall, aber jetzt wollte ich 'n ganz schlimmes Wort benutzen, fair Doppelpunkt Doppelpunkt Doppelpunkt Staatsdienst. Das ist eine wunderbare Vision und die kann man eigentlich gar nicht mehr toppen.

Deswegen möchte ich an der Stelle die letzte Frage stellen. Wir haben bei uns die Tradition, dass wir den Interviewgast immer fragen, wen er als Nächstes bei uns sehen möchte und das würde ich Sie auch gerne fragen. Oh Gott. Also es gibt die Wahl. Also ich würd jetzt einfach mal wirklich meinen Freund, wo wir uns auch kennengelernt haben, Roger Köppel, dazu gerne, weil er noch nicht hier war.

Er war schon mal hier, aber wir nehmen sehr gerne noch unkonventionelle Art, die Welt gesellschaftlich und politisch zu sehen und das auf eine so humorvolle und nicht so verbisterte Art zu erklären, finde ich sehr angenehm. Sehr gerne, wenn man's machen. Herr Fischer, herzlichen Dank für dieses überaus interessante Gespräch und wir wissen das wirklich zu schätzen, dass Sie mit uns Ihre Gedanken geteilt haben. Und liebe Zuschauerinnen und Zuschauern, mir hat das Gespräch extrem gut gefallen. Wenn das bei Ihnen auch der Fall war, gerne den Kanal abonnieren, die Glocke aktivieren und kräftig kommentieren.

Und wenn Sie wie ich möchten, dass der Herr Fischer noch mal zu uns zurückkommt, dann schreiben Sie bitte unten in die Kommentarzeile Comeback rein. Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal. Comeback. Danke.

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