Cover: Die grosse Täuschung: Professor deckt Wahrheit über KI auf!

Die grosse Täuschung: Professor deckt Wahrheit über KI auf!

23. März 2026 43:33 Min.
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Worum es geht

Platzt die KI-Blase bald? Und was hat das mit Transhumanismus und einer möglichen neuen Finanzkrise zu tun?In diesem Podcast spricht Gastgeber Dr. Dietmar Peetz mit Prof. Jobst Landgrebe über die großen Versprechen rund um künstliche Intelligenz – und warum viele dieser Erwartungen aus seiner Sicht nicht haltbar sind.Im Gespräch geht es um zentrale Fragen unserer Zeit:- Wie weit kann KI tatsächlich gehen?- Werden wirklich Millionen Jobs ersetzt?- Ist AGI überhaupt möglich?- Welche Rolle spielt der Transhumanismus?Ein kontroverses, tiefgehendes Interview über Technologie, Macht, Weltbilder und die Zukunft unserer Gesellschaft.Schreibt eure Meinung in die Kommentare:Ist KI überschätzt – oder stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung, die alles verändert?Wenn euch das Gespräch gefällt:Kanal abonnieren, Video liken und in die Kommentare schreiben: Comeback, wenn ihr Prof. Landgrebe erneut bei Klartext Finanzen sehen wollt.#KI #KünstlicheIntelligenz #Transhumanismus #Finanzkrise #Automatisierung #KlartextFinanzen👉 Vermögensschutz und Werterhalt - jetzt überRealUnit informieren: https://realunit.de/👉 Anmeldung Live-Webinar "Vermögensschutz in Krisenzeiten" https://realunit.ch/webinar/#👉 Jetzt den kostenlosen monatlichen RealUnit Newsletter abonnieren:https://realunit.de/newsletter/Timestamps:00:00 KI-Blase: Steht der große Knall bevor?01:23 Wer ist Prof. Jobst Landgrebe?02:10 Warum die Angst vor KI laut ihm überzogen ist03:35 Kann KI den Menschen wirklich ersetzen?07:20 Welche Jobs jetzt wirklich unter Druck geraten10:45 Warum KI bei komplexen Aufgaben scheitert14:05 Medizin, Banken, Büro: Wo KI an Grenzen stößt18:10 Warum AGI aus physikalischer Sicht fraglich ist14:05 Transhumanismus: Gefahr oder Fantasie?27:05 Social Engineering und politische Kontrolle31:10 Demografie, Fachkräftemangel und falsche Hoffnungen35:00 Warum Handwerk sicherer sein könnte als Akademikerjobs38:20 Platzt die KI-Blase und kommt die Ernüchterung?41:10 Was die kommenden Jahre wirklich verändern könnte42:20 Fazit und AusblickWir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen FIAT-Geldsystems aufzuklären.Disclaimer:Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Aufgrund der vielen Fehler, die die KI macht und der Unfähigkeit, große Strukturen zu erzeugen, sondern immer nur kleine Strukturen, kann die KI für sehr viele Aufgaben gar nicht eingesetzt werden. Insofern ist das Potenzial der Einsparung von Jobs deutlich geringer als die Hoffnung der die Hoffnungen der KI Investoren das sehen. Ich glaube aber, dass gleichzeitig die jungen Menschen so viel KI auf ihren Telefon benutzen, dass die verblöden. Mhm. Das heißt, das senkt die Produktivität auch immer.

Und wenn das die Produktivität ungefähr 5 bis 10 Prozent senkt, kommen wir am Ende bei 0 raus. Das Physical Engineering, also zum Beispiel Versuch, künstliche Intelligenz zu bauen, die dann wirklich, wie der Mensch funktioniert in kognitiven Prozessen. Der wird halt aus den vorhin genannten Gründen scheitern und dann wird diese riesige Investitionsblase halt zerplatzen. Dasselbe ist beim Transhumanismus, irgendwann wird halt klar sein, dass mRNA basierte Immunisierungsmittel nicht der richtige Weg für für bessere Immunisierung, also Impfungen sind. Und dann wird man eben das wieder rückgängig machen und damit aufhören, aber bis dahin wird es halt sehr, hat sehr viel Opfer gekostet.

Es wird zu 1 Ernüchterung des Technik- und Physikbildes der Menschen kommen. Und das, ein Auslöser dafür könnte sein, wenn diese riesige KI Blase platzt, weil ich glaub, dass die so groß ist, dass die auch andere Blasen auch mit ansteckt und eigentlich wieder eine große Finanzkrise bekommen. Und solche Krisen sind oftmals dann auch sozusagen Ausgangspunkte für eine geistige und kulturelle Erneuerung. Kaum ein Thema beschäftigt die Öffentlichkeit gerade so sehr wie Transhumanismus mit ihrem Fundament der künstlichen Intelligenz. Da werden Billionen an Geldern mobilisiert, eine große Superintelligenz durch eine kleine Elite herstellen zu lassen.

Doch was ist, wenn diese Superintelligenz gar nicht funktionieren kann, dass die Annahmen überhaupt gar nicht gegeben sind? Das hätte enorme Auswirkungen auf die Bewertung von Technologieunternehmen. Genau darüber sprech ich heute mit Doktor Joost Landgräber. Doktor Joost Landgräbe ist Wirtschaftswissenschaftler, Biochemiker und Mediziner. Er ist Unternehmer, unter anderem beschäftigt er sich beruflich mit künstlicher Intelligenz.

Er arbeitet interdisziplinär und hat unter anderem am renommierten Max Planck Institut für Psychiatrie in München gearbeitet. Und wenn Du bis zum Schluss dranbleibst, dann wirst Du einige aufsehenerregende neue Erkenntnisse gewinnen, die auch wieder Hoffnung machen, denn die KI Revolution wird nicht so stattfinden, wie wir alle befürchten. Und nur viel Spaß beim Zuschauen. Lieber Herr Landgräber, herzlich willkommen zum Podcast Klartext Finanzen, denn wir reden heute über ein ganz spektakuläres Thema, das ist die Angst vor der künstlichen Intelligenz. Viele sehen das ja als Grundbaustein für die Einführung des Transhumanismus.

Viele Menschen sind maximal verunsichert, weil es löst ja auch sone gewisse Ohnmächtigkeit aus, weil die da oben, die planen jetzt Sachen und wir haben überhaupt keine Möglichkeit, dagegen was zu tun. Ich würd gerne heute mit Ihnen über diese beiden Bereiche sprechen. Bevor wir starten, würde ich Sie gerne bitten, sich kurz vorzustellen. Erst mal, Herr Peetz, vielen Dank für die Einladung. Ich bin sehr froh, hier sein zu dürfen.

Ja, mein Name ist Jobst Landgräb. Ich bin Unternehmensberater, arbeite für Biotech- und Pharmaunternehmen im Bereich Forschung, wo ich als Forschungsprogramme optimiere. Und von meinem Hintergrund her bin ich Arzt, Biochemiker und Mathematiker. Sehr gut, vielen Dank. Sie haben ein sehr aufsehenerregendes Buch geschrieben, wo Sie nachweisen, dass diese ganzen Sorgen vor der künstlichen Intelligenz unbegründet sind.

Ich würd auch da gerne noch mal nachfragen, wie kommen Sie dazu, wo doch jetzt Milliarden, Milliarden, nicht zu sagen Billionen, in diesen großen Bereich künstliche Intelligenz investiert werden? Also was sehen Sie anders wie die anderen und warum glauben Sie, recht? Also ich hab das Buch geschrieben, nachdem ich seit 2015 auch erst Veröffentlichungen geschrieben hatte, die so KI skeptisch waren, weil ich 10 Jahre lang 'n KI Unternehmen hatte. Und die Kunden immer wollten, dass ich Chatbots baue. Und ich hab immer gesagt, dass ich das nicht für so sinnvoll halte, weil am Ende die Chatbots gar nicht so viel Wirkung zur Einsparung Arbeit haben würden.

Und dann die Kunden widersprochen und dann schließlich hab ich das Buch zusammen mit meinem Freund Barry Smith geschrieben, das heißt. Und in dem Buch erklären wir eigentlich, was die tiefe Ursache dafür ist, dass man sich vor der KI nicht so viele Sorgen machen muss. Und das ist einfach, dass die Systeme, die wir sozusagen mit der KI nachzuahmen versuchen, sogenannte komplexe Systeme sind. Und das sind Systeme, von denen wir aus der Physik wissen, dass die Eigenschaften haben, dass die mathematisch nicht beschreibbar sind. Und was man mathematisch nicht beschreiben kann, kann man auch nicht im Computer ablaufen lassen, weil 'n Computer nur eine Rechenmaschine ist.

Der kann eben nur mathematisch beschreibbare Dinge berechnen, aber Zusammenhänge, die die Mathematik nicht beschreiben kann, können im Computer auch nicht ablaufen. Und deswegen sind eben die Möglichkeiten dessen, was man mit den Computern tun kann, auf sogenannte logische Systeme beschränkt, die eben mathematisch abbildbar sind. Und die die der Mensch und andere intelligente Systeme dieser Welt sind eben keine logischen Systeme, sondern komplexe Systeme. Das ist das Kernargument des Buchs. Ja, das verstehe ich vollständig, aber die Realität ist ja trotzdem, dass jetzt viele Leute ihren Job verlieren, weil sie eingespart werden durch automatisierte Agenten, wie auch immer man die bezeichnen will.

Aber son Grafikdesigner oder 'n Übersetzer oder jetzt neuerdings auch Softwareingenieure, die werden ja völlig obsolet gemacht. Und das ist ja die nackte Realität. Es ist zwar, wie soll ich sagen, automatisierbar und, aber es es ist ja jetzt grade erst im Beginn, das ist ja eine Lawine, die losgetreten ist. Wie sehen Sie das? Also ich, erst mal gibt es tatsächlich 'n paar Berufe, die stark automatisierbar sind, weil in denen sehr häufig wiederkehrende Muster produziert werden.

Und das kann eine KI sehr gut. Also immer, wenn alles regelmäßige Muster gibt, kann die KI diese Muster sozusagen lernen. Also man kann die so parametrisieren, dass sie die Muster reproduzieren kann. Und das gilt gibt's im Bereich Grafikdesign natürlich und auch in der Musik, ja. Die ganze Popmusik, ich würde sagen, in 5 bis 10 Jahren könnte man eigentlich die ganze Popmusik, zumindest diese Basisversorgung der Massen komplett ohne Menschen machen.

Eigentlich jetzt schon. Man braucht die Künstler nur noch für die Konzerte, weil künstlich generierte Popsongs genau oft besser klingen, als was die meisten Künstler bieten können. Das ist jetzt schon so. Das gilt aber nur für Pop Popsongs, also weil die eben so repetitiv sind und auch kurz sind. Warum die kurz sein müssen, würd ich später was zu sagen.

Und jetzt kommt der die entscheidende Frage, sind denn noch viel mehr Jobs automatisierbar? Zum Beispiel Softwareingenieure ist nicht automatisierbar. Weil wie jetzt gezeigt worden ist, wenn Sie KI einsetzen, große Softwareprojekte zu machen, dann sinkt in den Teams, die die KI verwenden, die mittelfristige Produktivität und die Kosten steigen im Vergleich zu Teams, die keine KI einsetzen. Das heißt, das das hat auch komplizierte Gründen, aber tatsächlich ist es so, dass aufgrund der vielen Fehler, die die KI macht und der der Unfähigkeit, große Strukturen zu zu erzeugen, sondern immer nur kleine Strukturen, kann die KI für sehr viele Aufgaben gar nicht eingesetzt werden. Und insofern ist das Potenzial der Einsparung von Jobs deutlich geringer als die Hoffnung der KI Investoren das sehen.

Da würd ich noch mal gerne nachhaken. Weil wenn ich jetzt zum Beispiel zum Arzt gehe, der macht in den allermeisten Fällen, natürlich nicht immer, aber in den allermeisten Fällen ja auch nur Mustererkennung. Der hört mich ab und checkt, was passt jetzt hier nicht dazu? Das sind ja auch Sachen, die sind zwar nicht vollständig zu ersetzen durch eine KI, aber vielleicht zu 80 Prozent, je nachdem wie wie die Entwicklung weitergeht. Also wird's nicht dazu führen, dass man die KI nicht dazu führen, dass man die KI immer stärker dann benutzt, grade mal diese repetitiven Aufgaben, egal auf welcher komplexitätsstufe, zu reduzieren, Kosten zu sparen, Gewinne zu erhöhen.

Also rein betriebswirtschaftlich, auch vor dem Hintergrund, ja gut, dann passieren halt Fehler. Aber netto hat das Unternehmen am Ende ja doch noch mehr Gewinn dadurch. Also nehmen wir mal den Arzt als Beispiel. Für den Arzt ist es so, dass es mag jetzt so erscheinen, dass wenn da einen Patienten untersucht, dass er nur 'n Muster erkennt, was die Maschine auch machen kann. Das ist sicherlich auch 'n Teil der Arbeit, wo man die KI hinzufügen konnte, den Arzt zu unterstützen.

Aber es ist erstens ist es so, dass diese langen Kontexte von Patienten, die chronisch krank sind, kann die KI nicht verstehen. Also die KI kann sowieso nichts verstehen, sondern nur rechnen, aber die kann praktisch, das Kontextfenster der der KI ist zu kurz, die ganze Krankheitsgeschichte des Patienten adäquat zu berücksichtigen, sodass die KI immer nur punktuell sozusagen unterstützen kann. Und das 2. Ist, dass natürlich, wenn man sich überlegt, was der Arzt den ganzen Tag macht, 90 bis 95 Prozent seiner Tätigkeit eben nicht das die Mustererkennung ist, sondern alles drum rum. Und letztlich auch die Zuwendung und die Steuerung, die Zuwendung zum Patienten, die Steuerung seiner seiner Praxis.

Das heißt, klar kann die KI unterstützen, das wird auch die Qualität in der in der Medizin erhöhen, auch im Krankenhaus. Aber aber kann man dadurch Nettoärzte einsparen? Ich glaube es nicht. Aber andere Berufe schon, aber Ärzte gerade nicht. Was jetzt ihre den zweiten Aspekt anbelangt, Fehlerquote, wenn wir jetzt an Finanztransaktionen denken und sagen, wir möchten Finanztransaktionen Also alle Transaktionen, die in der Versicherungswirtschaft oder in der Bank passieren oder in vielen anderen Bereichen, wo am Ende Geld überwiesen wird.

Und wir haben jetzt, da haben wir heute eine Fehlerquote im Promillebereich. Und es gibt dann immer großen Ärger, wenn da was falsch geht, ja. Und das liegt da, dass eben das ungefähr der Fehler des gut trainierten bearbeitets in der Versicherung oder Bankwirtschaft ist. Wenn Sie jetzt eine KI da hintun, zum Beispiel 'n LLM und das und das machen, dann wird das eine Fehlerquote von bis zu 15 Prozent haben. So dann, wenn Sie Geld mit 'ner fünfzehnprozentigen Fehlerquote verschicken, dann bricht Chaos aus, ja.

Das heißt, aufgrund der aufgrund der essenziellen Fehlerhaftigkeit dieser Algorithmen und die auch mathematisch bewiesen ist, ist das gar nicht möglich, dort das einzusetzen, ohne Chaos zu erzeugen. Ja. Die Realität ist aber auch, wir als Menschheit, wir haben ja bisher es geschafft, jede technische Grenze zu überwinden. Mhm. Warum sollte das jetzt nicht auch mit KI, AGI, also allgemeine generelle Intelligenz möglich sein?

Es es gibt ja viele Forschende in dem Bereich, die genau daran arbeiten und mit gigantischen Budgets. Was unterscheidet Sie mit Ihrer Einschätzung von deren Überlegungen? Ihre Aussage, wir haben's als Menschheit geschafft, jede technische Hürde zu überwinden, ist natürlich falsch. Und die ist deswegen falsch, weil sie nur die positiven Ergebnisse der Physik zur Kenntnis nimmt. Und das tun alle, die glauben, man könnte AGI erzeugen, also generelle Zwanzigten Jahrhundert eine Wissenschaft, Teilwissenschaft hervorgebracht hat, die vor allen Dingen negative Ergebnisse hat.

Das ist die Thermodynamik. Die Thermodynamik beschreibt Systeme, ist eine Art Systemtheorie und die beschreibt eben Eigenschaften von Systemen und insbesondere komplexe Systeme. Komplexe Systeme sind Systeme, die von Energie durchflossen sind und die Eigenschaften haben, die sich nicht mathematisch abbilden lassen. Das heißt, die Thermodynamik als Wissenschaft zeigt eigentlich die Grenzen der mathematischen Physik auf. Und und diese Grenzen sind nicht überschreitbar, weil die Mathematik als Wissenschaft auf Regelhaftigkeit angelegt ist.

Und es ist die, die Mathematik ist eigentlich die Wissenschaft der formalisierten Regelhaftigkeit. Und wenn Sie jetzt Systeme haben, die vollkommen unregelmäßig sich verhalten, zum Beispiel, wenn ich dieses Wasser bewege, dann wird es ein nicht ergotisches System. Und niemals zu keinem Zeitpunkt wird ein wird derselbe Feinzustand der Moleküle vorhanden sein wie in einem bestimmten Moment. Also jeder Moment ist anders als der nächste und ich kann sozusagen die Bewegung der Moleküle nicht vorhersagen. Und das ist dann ein einfaches, komplexes System.

Und solche, und es gibt natürlich der menschliche Körper, ist ein hochgradig kompliziertes, komplexes System. Und diese Systeme geben der Mathematik eben Grenzen oder legen Grenzen fest. Und diese Grenzen, die wollen manche Kollegen nicht zur Kenntnis nehmen. Und in der Regel sind das welche, die sich noch nie mit Thermodynamik beschäftigt haben. Da geborene ich Ihnen recht, aber auch die Grenzen der Physik müssen ja nicht unbedingt im politischen Betrieb Anwendung finden.

Wir haben ja genug Beispiele in der Vergangenheit, wo totalitäre Systeme ihre eigene Auslegung der Realität erfunden haben. Also da müssen wir ja gar nicht so weit zurückgreifen in der Geschichte der Deutschen, aber auch damals die Idee, der neue sowjetische Mensch. Das heißt, man formt den Menschen so, wie man ihn braucht. Und in jedem System gibt's ja eine grundlegende Ordnung, also auch eine Hierarchie, wo eine gewisse Entscheidungsstruktur darüber befindet, wie die Ordnung im System dann aussehen soll. Und das will mich jetzt zum Thema Transhumanismus bringen.

Die die Überlegen ist ja, dass man dieses System so ordnen kann, dass dieser, wie Sie es genannt haben, Komplexität halt reduziert wird, dass der Laden laufen kann. Also die Realität ist natürlich eine andere, aber was hält jetzt sone durchgeknallte Elite davon ab, es nicht noch mal zu versuchen? Na gut, also der Wenn wenn man sich sozusagen versucht oder vornimmt, Dinge zu realisieren, die physikalisch unmöglich sind, dann kommt man halt an Grenzen. Und nehmen wir mal ein berühmtes Beispiel, das war Lyssenko. Lyssenko war 'n Biologe, der war Lamakist.

Also der hatte eben nicht die da Vince Theorie der Evolution, sondern die Lamagsche Theorie der Evolution, die besagt, dass eben dass eben die Kultur letztlich erbliche Eigenschaften verändern kann zu Lebzeiten des Organismus. Also dass das Genom in moderner Sprache ausgedrückt beeinflussbar ist durch die durch kulturelle Ereignisse. Deswegen hat er der die Idee, er könnte Weizen züchten, der nördlich des Polarkreises wachsen kann. Und dann hat also Stalin ihn ihn unheimlich gefördert im Sinne von, ich will ja alles neu machen, eine neue Gesellschaft, einen neuen Menschen schaffen und neue Möglichkeiten erzeugen. Und auch 3500 Biologielehrer und Biologen ins ins KZ, also in die Gulasch Gulasch.

Lernen lassen, die eben sich gegen die Theorien geäußert haben. Einige sind davon auch gestorben. Also er hat auch Leute deswegen umbringen lassen oder die sind dann halt dafür ähnlich zugrunde gegangen. Und und das Ganze ist natürlich vollkommen gescheitert, das Projekt, weil es eben biologisch unmöglich ist. Das heißt, der Transhumanismus und was das eigentlich ist, das können wir gleich besprechen, der der ist der wird scheitern an den harten Grenzen der Realität.

Aber der Versuch, diese Grenzen zu überschreiten, der bringt sehr viel Leid mit sich. Und dafür kennen, haben wir jetzt schon viele Beispiele. Also ein Beispiel, was für mich transhumanistisch ist, ist zum Beispiel diese Vorstellung, man müsste Kinder kastrieren, sozusagen ihr falsches Geschlecht zu korrigieren. Also dass man das bei Erwachsenen macht, nach 'nem langen diagnostischen Prozess, halt die für richtig, weil das sind sehr kranke Menschen, diese diese Transsexuellen sind sehr kranke Menschen. Und das ist dann für die eine Linderung ihres Leides, wenn man die sozusagen umoperiert und auch hormonell behandelt.

Aber das Kindern anzutun, ist meiner Ansicht nach Ausdruck von Transhumanismus. Und und das ist 'n gutes Beispiel für das Leid, das diese Ideologie verursachen kann. Ja. Als Ergänzung, die Theorien von Karl Marx wissen wir heute auch, die haben nicht gestimmt, aber letztendlich unter den Folgen sind ja auch schätzungsweise, ja, man weiß es nicht genau, aber man schätze, 100000000 Menschen gestorben. Also noch mal, das bringt mich zu der Frage, wir wissen, physikalische Grenzen lassen sich politisch nicht, ja, negieren.

Trotzdem wird's son System versuchen, Social Engineering durchzuführen. Müssen wir erst gegen die Wand fahren, bevor dann sone Erkenntnis durchdringt, dass es 'n anderer Weg sein muss? Na ja, man muss ja unterscheiden zwischen Physical Engineering und Social Engineering. In KI und Transhumanismus spricht man erst mal von Physical Engineering. Und gleich kommen wir wieder auf das Social Engineering zurück.

Und das Physical Engineering, also zum Beispiel Versuch, künstliche Intelligenz zu bauen, die dann wirklich, wie der Mensch funktioniert, in kognitiven kognitiven Prozessen. Der wird halt aus den vorhin genannten Gründen scheitern und dann wird diese riesige Investitionsblase halt zerplatzen. Dasselbe ist beim Transhumanismus, irgendwann wird halt klar sein, dass mRNA basierte Immunisierungsmittel unterm Strich nicht der richtige Weg für für bessere Immunisierungen, also Impfungen sind. Und dann wird man eben das wieder rückgängig machen und damit aufhören. Aber bis dahin wird es halt sehr, hat es sehr viel Opfer gekostet.

Aus meiner Sicht sind diese Immunisierungsmittel auch Ausdruck von Transhumanismus. Und das ist jetzt der Engineering Anteil. Mhm. Jetzt kommen wir zum Social Engineering Anteil. Ich glaub, das Social Engineering ist eine 1 Tendenz, die im achtzehnten Jahrhundert sich entwickelt hat.

Und vorher gab's das in der Menschheitsgeschichte gar nicht. Und die ist gekommen, weil man im achtzehnten Jahrhundert gemerkt hat, dass man durch die Industrialisierung cirplus, also Überschuss erwirtschaften kann, die mehr Flexibilität beim Versuch der Gestaltung der Gesellschaft geben. Vor der Industriellen Revolution war das immer so, dass das alles so knapp war, dass sich grade der Adel und der Klerus diese schönen Kirchen und Paläste bauen konnten und die auch schön ausschnücken konnten, aber mehr Überschuss war nicht da. Und jetzt in in der, nach der Industriellen Revolution sind so viel, ist sone große Überschusssproduktion, dass jetzt eben sozusagen mehr materieller Reichtum da ist, der genutzt werden kann für Social Engineering. Und das bringt dann eben Politiker und andere mächtige Menschen versuchen, das auch zu tun.

Das heißt, für mich ist das Social Engineering eine Nebenwirkung oder Folge der industriellen Revolution. Und leider, leider ist das ist sone große Versuchung, dass sie's immer wieder versuchen. Und das ist sehr bedauerlich, weil das immer, egal ob das von links oder rechts kommt oder wie das gedacht ist, es ist immer falsch, die die spontane Ordnung, die sozusagen spontan entsteht, wie Heike es auch beschreibt von gesellschaftlichen Ordnungen, zu versuchen, am Reißbrett zu verändern. Das scheitert eben egal, aus welcher politischen Richtung das kommt. Ja, ja.

Jetzt wir müssen aber auch noch den Fakt anerkennen, wir haben ja diverse Probleme in unserem System. Also Schuldenprobleme, das ist das eine, aber wir laufen gerade ja im Westen auch auf eine demografische Clip zu. Das heißt Ja. Absehbar und da reden wir jetzt von wenigen Jahren, reist das ja 'n gigantisches Loch im Arbeitskräftepool. Und diese diese Arbeitsleistung, die müsste ja ersetzt werden.

Mhm. Es sei denn, man akzeptiert 'n massiven Rückgang in der realwirtschaftlichen Produktion. Mhm. Dann kann man aber auch wieder keine Rentenansprüche zahlen und so weiter und so fort. Das ist ja alles vernetzt und verkettet.

Aber ist nicht alleine das schon Motivation genug, sich mit diesen neuen Ordnungsprinzipien zu beschäftigen, dass man sagt, wir haben ja gar keine andere Wahl? Und da kommt er noch hinzu, die anderen Länder, die die experimentieren ja auch an diesem an dieser Superintelligenz, Transhumanismus. Wir können uns ja gar nicht abkoppeln von diesen Entwicklungen. Alle probieren jetzt auch auf der militärischen Ebene Menschen zu optimieren, dass die im Kampf oder im Gefecht noch mehr Leistung bringen können. Also das ist ja 'n globaler Wettlauf.

Vergleich mal mit mit damals mit dem mit der Erfindung der Atombombe, wo dann auch alle nachgezogen sind. Ja. Sind denn das nicht Faktoren, wo man eingestehen muss, ja, dem Staat sind eigentlich auch die Hände gebunden, er kann gar nichts anderes? Na ja, ich meine, Staat und Unternehmen können ja versuchen, etwas zu machen, was mathematisch nicht möglich ist. Der Unterschied zur Atombombe ist halt, die Atombombe, das war klar, aus den Arbeiten der Zwanzig- und Dreißigjahre kann man bauen.

Und die wird auch aus aus Sicht der Mathematik und Physik mit Sicherheit funktionieren, wenn man das so macht, wie das die theoretischen Physiker überlegt haben. Und dann kam halt Fermi und Obmaymann und die haben's dann gemacht, ja, weil es aus theoretischer Sicht völlig, Fermi war auch ein ganz bedeutender theoretischer Physiker übrigens. Dann dann war klar, dass dass dass dass man das machen kann. Und bei der bei der bei Transhumanismus und künstliche Intelligenz ist es halt so, da kann man zwar Geld für ausgeben, aber es wird eben nicht funktionieren oder nur ganz eingeschränkt funktionieren. Und und die demografischen Probleme, die wir haben, die müssen wir anders lösen.

Die werden wir, da wird auch Technik uns helfen, aber die wird, das wird nicht alles lösen, weil wir das Ausmaß des Rückgangs an Arbeitskräften können wir durch KI gar nicht kompensieren. Und auch nicht durch Transzumanismus. Und wenn man das versucht und auch zu exzessiv versucht, vernichtet man einfach Wohlstand. Das kann man eine Weile machen, aber irgendwann wird die Wohlstandsvernichtung halt so groß, dass man dann 1 Besseren belehrt wird. Und das werden wir erleben.

Ja, ich würd jetzt dagegenhalten, dass wenn ich jetzt Teil der Elite wäre, was ich zum Glück nicht bin, da würde ich das so sehen, ja, es ist ja völlig in Ordnung, wenn's 'nem Wohlstandsrückgang kommt, solange es mich nicht betrifft. Das heißt also, Mhm. Die Verarmung der Massen, gut, das ist halt das Schicksal. Solange es mir gut geht, nehm ich das zur Kenntnis. Aber Na gut, dann müssen wir halt fragen, wie stark diese Systemdisruption jetzt wird.

Also zum Beispiel arterochoronaren Bypass zu machen, braucht man 6000 Einzelteile und 'n halbes Dutzend Spezialisten, nicht. Und wenn diese Einzelteile halt, wenn davon 'n paar nicht mehr geliefert werden können, vor allem die entscheidende, dann kann man den Bypass nicht mehr machen, ne. Und wenn ich jetzt mir vorstelle, ich bin 60 und bin son Oligarch, der halt 500000000000 hat, aber ich kann krieg nirgendwo mehr eine Bypass OP. Dann sterbe ich halt trotzdem an an der Corona, an der Corona, also Herz an Herzinfarkt. Und was ich mit dem Beispiel sagen will, ist, dass, glaub ich, diesen Leuten nicht nicht klar ist, dass ihr Wohlstand ja nur gelebt werden kann, wenn die gesellschaftlichen Strukturen, den Wohlstand auszuleben, auch funktionieren.

Und ich glaube, das ist im Moment aus deren Bewusstsein verschwunden, weil die gar nicht mehr, weil die so abgekoppelt sind von der Lebenswirklichkeit. Das heißt, ich glaube eben nicht, dass es so ist, dass man beliebig Social Engineering macht und Fehlinvestitionen machen kann, ohne auch als sehr reicher Mensch die Folgen zu merken. Siehe katholische Kirche fünfzehnhundertzwanzig. Die haben 100 Jahre lang haben die alle Leute verbrannt, die so ähnliche Forderungen gestellt haben wie Luther. Dann kam Luther, der hatte halt 'n starken Protektor, deswegen konnten sie ihn nicht umbringen.

Ja, und dann dann haben sie innerhalb von 10 Jahren die Hälfte ihres Einkommens verloren. Das war so. Das ist, weil nämlich Hype Europa evangelisch wurde und dann bekamen sie davon keine Steuern mehr. Und das bekamen dann andere. Das heißt, ich glaube, wenn man sozusagen eine falsche Politik zu lange und zu intensiv macht, dann rächt sich das irgendwann.

Ja, Sie haben jetzt fünfzehnhundert genannt. Das passt ganz gut, weil wenn man sich das System mal anschaut, das geht ja auch durch Zyklen, durch Entwicklungszyklen, die ungefähr Also es gibt verschiedene Unterzyklen, aber ein großer, mächtiger Zyklus ist 'n Fünfhundertjahreszyklus. Und das letzte Mal war es genau im Jahr fünfzehnhundert, da gab's sone radikale Veränderung im Weltbild, natürlich unter sehr viel Schmerzen, sehr viel Toten. 500 Jahre zuvor hatte man das große Schisma. Das heißt, da haben wir die Hälfte der der Gläubigen sozusagen ausm Klub geworfen.

500 Jahre zuvor, das war das Ende des Römischen Reiches, da hat die katholische Kirche das Vakuum gelöst und so weiter. Mhm. Also man sieht, und das bringt mich jetzt zur Frage, immer wieder ganz mächtige radikale Veränderungen in der Weltanschauung. Mhm. Und was wir ja jetzt erleben, ist jetzt wieder 'n Bruch.

Wir haben doch weitestgehend keine große Religion mehr, beziehungsweise viele Leute, die glauben nicht mehr an Gott, sondern sie glauben, dass sie selber Gott sind. Mhm. Sie haben Angst vorm Tod. Sie wollen ihre Sterblichkeit überwinden und suchen deswegen auch das Heil in diesen Technologien. Mhm.

Mein Bewusstsein auf die Festplatte sichern, damit unsterblich bin, Flucht in den Weltraum, Mastkolonie und so weiter. Das sind ja auch so Ausdrücke, wo der einzelne versucht, mit seiner Angst vor der Vergänglichkeit umzugehen, weil er einfach dieses Sicherungssysteme nicht mehr hat. Familie, Religion und so weiter. Das kriegen wir ja nicht aus der Welt, weil wenn ich zum Beispiel sehe, ein bekannter Autor Harari, Mhm. Der jetzt dieses Gedankengut da durch die Welt bläst, schleudert.

Mhm. Der hat ja Auflagen Millionen Bücher werden verkauft. Also dieses Gedankengut, das kommt ja aufn fruchtbaren Nährboden. Die Gesellschaft, die die die nimmt das ja dankend auf, sonst würde man sich ja nicht mit solchen Themen beschäftigen. Wie wie sehen Sie das?

Ich sehe das so, dass dass dieses Muster in mit den 500 Jahren ist sehr gut und das, was der Hari macht, ist die Fortsetzung 1 250 Jahre alten Trends, nämlich der Aufklärung in in ihrer radikalsten und auch inzwischen antirationalen Formen. Aber David Hume und Voltaire haben halt vor 250 Jahren oder 270 Jahren gesagt, dass es keinen Gott gibt. Und von da aus führt dann sozusagen eine Entwicklungslinie zu Harari, die dann gesagt hat, der Mensch ist jetzt selber Gott. Über Nietzsche, der gesagt hat, Gott ist tot und dann haben wir am Ende des Harari. Nun kann man Harari auch schon strukturell nicht mit diesen Geistesgrößen wie Nietzsche und Voltaire oder oder Juhm vergleichen.

Aber ich glaube, das, was wir hier sehen, ist eher sozusagen die faule Blüte 1 absterbenden Weltbildes. Ich glaube, dass dieses radikalaufklärerische und jetzt inzwischen auch eigentlich antirationale Weltbild an sein Ende gekommen ist, auch die Postmoderne. Und dass wir dass die der epochale Bruch darin bestehen wird, dass wir den Kardashianismus überwinden werden. Also Kardashianismus ist ja sozusagen die Überzeugung, dass wir die ganze thematisieren können und dann alles beherrschen können. Und ich glaube, wir werden jetzt in in der nächsten Generation merken, dass das nicht geht, dass auch die technischen Entwicklung sich total verlangsamt und gar nicht mehr so schnell geht wie in den letzten 150 Jahren.

Nebenbei gesagt, weil die meisten großen Erkenntnisse der Physik schon in Technik umgesetzt worden sind. Und dann werden wir halt sozusagen, werden die Menschen begreifen, dass das karhesianische Weltbild falsch ist. Das heißt, ich glaube eher, wir werden jetzt ein Ende dieser Hybris erleben in der nächsten Zeit. Aber im Moment ist das wie sone späte Jetzt ist es aber auch so, unser System, das erhält ja die Stabilität aus der Vorwärtsbewegung. Das ist ja jetzt 'n bisschen schwieriger Vergleich, aber wenn man sich 'n Fahrrad vorstellt, Mhm.

Die Stabilität kommt ja durch die Vorwärtsbewegung. Solange man tritt, bleibt das Fahrrad stabil. Aber wenn wir jetzt sehen, dass diese ganzen Dynamiken, die im Hintergrund uns dahin gebracht haben, wo wir heute sind, das war ja die Bevölkerungsentwicklung, die Technisieren Mhm. --isierung, dann der Zugriff auf günstige Energiequellen, die Urbanisierung und allgemein auch die Aufklärung, die uns dazu gebracht hat, Fragen zu stellen mit der Naturwissenschaft und zu beschäftigen. Wenn wir jetzt sagen, wir hören auf zu treten, was kommt denn danach?

Ich glaub nicht, dass wir aufhören zu treten. Ich glaube nicht, dass man sozusagen die industrielle Revolution rückgängig machen kann und die Einsatz von Technik. Ich glaube nur, dass wir uns sagen gewöhnen werden, dass sozusagen dass das nicht mehr so schnelle Veränderungen erzeugt. Dass wir einfach sozusagen die Technik, die wir haben, als gegeben ansehen werden und nicht mehr erwarten werden, dass sie sich sozusagen jedes Jahr stark verändert, sondern dass die einfach mehr normal wird und son Gleichgewicht des Technikeinsatzes entstehen wird. Ich glaube, dass die, dass wir dass es, so war's ja auch, die vorher in der Geschichte der Menschheit, als einmal bestimmte technische Entwicklungen gemacht waren, hat man ja einfach genutzt.

Und die und gar nicht erwartet, oh, jetzt haben wir den Steigbügel, jetzt kommt aber der Supersteigbügel, dann haben wir den Steigbügel halt jahrhundertelang benutzt, ja. Das heißt, was ich damit sagen will, ich glaube, wir kommen einen Zustand, der eher son Gleichgewichtszustand der der Verwendung von Technik ist. Und dazu, es wird zu 1 Ernüchterung des Technik- und Physikbildes der Menschen kommen. Und das, ein Auslöser dafür könnte sein, wenn diese riesige KI Blase Platz war. Ich glaub, dass die so groß ist, dass die auch andere Blasen auch mit ansteckt und eigentlich wieder eine große Finanzkrise bekommen.

Und solche Krisen sind oftmals dann auch sozusagen sozusagen Ausgangspunkte für eine geistige und kulturelle Erneuerung. Ist interessant, weil man kriegt doch hier und da und ich steh Ihnen da völlig zu, man kriegt hier und da doch mit, dass bestimmte religiöse Gemeinschaften enormen Zulauf haben. Also insbesondere die griechisch orthodoxe Kirche, Mhm. Haben. Also insbesondere die griechisch orthodoxe Kirche, die scheint dieses woke Weltbild nicht verinnerlicht zu haben, deswegen ist das anschlussfähig für viele junge Leute.

Mhm. Aber ich seh auch, weil wir haben eigentlich nichts mehr der jungen Generation anzubieten, wenn diese Technikgläubigkeit dann sich mal irgendwann in Ernüchterung umschlägt und auch das billige Geld ist nicht mehr in diesem Volumen verfügbar. Und man sieht links und rechts diese diese alten Sicherungssysteme wie eben Familie oder Gemeinschaft oder Dorf oder Nation, das sind ja alles Auslaufmodelle leider, dann sucht man doch wieder den den Schutz oder den den Halt in 1 auf 'ner Metaebene, der Ihnen, ja, sozusagen 'n bisschen dann auffängt. Wäre das nicht sone sone adäqu Alternative zum Transhumanismus? Ich mein, die die erstens glaub ich, dass dass die ganzen Vergemeinschaftsmodelle, die Sie jetzt genannt haben und auch die Vergesellschaftsmodelle keinesfalls tot sind.

Also ich glaube, dass die Familie, auch das das Dorf oder die Nachbarschaft und die die in der Stadt sind, ja, da werden das Dorf ja ersetzt durch Vereine und andere Vergemeinschaftsmodelle, dass die keineswegs tot sind. Aber die waren auch zu der Mode gekommen. Die werden aber wieder Mode werden. Und ich glaub auch, dass der dass der Nationalstadt als Ort der politischen Willensbildung oder der Territorialstaat besser gesagt auch wieder eine Zukunft vor sich hat. Welche wissen wir noch nicht.

Aber noch viel entscheidender ist ja, welche transzendente Geisteshaltung eigentlich sozusagen den Menschen halt gibt. Und tatsächlich glaub ich, dass die Argumente gegen das Christentum, die waren immer im Grunde genommen gleichwertig. Also oder gegen oder gegen das Judentum, den Vorläufer des Christentums. Die Argumente, die Sie im Altentestamenten von den Leuten hören, die sich gegen die Existenz Gottes richten, sind eigentlich dieselben wie heute, die gleichen wie heute. Das heißt das heißt, die Plausibilität der der christlichen oder jüdischen Religion, die die ist eigentlich unverändert gut oder schlecht, je nachdem, wie man's nimmt.

Das heißt, es kann durchaus sein, dass dass nicht nur orthodoxe, sondern auch andere christliche Gemeinschaften wieder stärker werden, dass die christlichen Kirchen auch wieder umdenken. Das ist absolut denkbar. Die Substanz dafür hat das Christen zum allemal. Also Sie würden die Aktie noch nicht verkaufen. Nein, ich bin ja selbst überzeugter Christ und gläubig.

Also ich verkaufen. Nein, ich bin ja selbst überzeugter Christ und gläubig. Also ich, da keineswegs. Sehr gut. Aber was macht denn sone Aussage mit Leuten wie Klaus Schwab oder Harari?

Ich mein, die müssen dann ja auch informiert werden, dass sie aufm falschen Weg sind und dass sie auf eine Klippe zusteuern. Also Würden die das akzeptieren oder ist ist bei denen Hopfen nun mal's verloren, weil sie ja ihr Lebens, also im Prinzip ist ja ihr gesamtes Geschäftsmodell auf der Perpetuierung von Angst und Transhumanismus und so weiter abgestellt. Also Leute Leute wie Harry und Schwarzen sind ja putsch Angestellte, die von Eliten bezahlt werden, die wirklich Macht und Geld haben. Und Mittelalter oder in der frühen Neuzeit, solange sie Geld dafür bekommen. Und wenn Ha hai halt kein Geld mehr bekommt, dann wird er entweder schweigen oder wenn er gezwungen ist, so oppositionistisch, wie der ist, dann wird er plötzlich das Gegenteil behaupten, ja.

Also wie es eben auch, wie das auch in Deutschland 45 und neunzehnhundertneunzig gesehen haben. Als die beiden totalitären Systeme zusammengebrochen sind, da waren dann auch Leute, die sozusagen Protagonisten in diese Systeme waren, die plötzlich das Gegenteil behauptet haben. Und das trau ich denen auch, also der Schwabe ist schon zu alt, aber dem Harari trau ich das auch zu. Also das heißt, wir werden dann auch, wenn es so zu soner Wende gibt, auch zu soner Abkehr von diesem, was sie Burkismus genannt haben, was ich postpolären Kollektivismus nenne, wenn wir davon eine Abkehr sehen, dann werden auch viele der heutigen Vertreter davon plötzlich das Gegenteil behaupten. Aber das sind ja eigentlich fantastische News.

Das heißt, da wird am Ende doch die die Vernunft dann siegen. Sagen wir mal so, wenn das der Westen nicht schafft, sich sich's wieder sozusagen auf seine, auf die gesellschaftlichen kulturellen Erfolgsmotive zu besinnen, die den Westen groß gemacht haben, dann geraten wir halt in die Fremdherrschaft des Asiens, ja. Also das war ja in Griechenland halt auch so, die Griechen hatten hatten großartige kulturelle Entwicklung und dann haben sie sich zerstritten bekämpft und noch gegeneinander Krieg geführt. Und dann haben die Römer, erst die Mazedonien, dann die Römer die Griechen übernommen und dann waren die Griechen eben sozusagen in der Fremdherrschaft. Da könnt ich jetzt noch viel vieles hinzufügen, aber aber das kann uns auch blühen, wenn wir uns sozusagen nicht wieder, also wir Europäer und Amerikaner nicht wieder auf die die Werte berufen, die uns erfolgreich gemacht haben?

Na, Sie haben grad das Beispiel von den Griechen genannt. Also da weiß man jetzt, dass eben die Geburtenraten damals so katastrophal eingebrochen sind, dass sie natürlich nachher keine große, ernstzunehmende Gefahr mehr für die Römer waren. Die konnten ja einfach überrennen und den Laden übernehmen. Und was Ähnliches haben wir ja auch bei uns. Wir haben ja auch einbrechende Geburtenraten, insbesondere seit dem Jahr 2020, da müssen wir jetzt gar nicht im Einzelnen drauf eingehen.

Aber die Realität ja, wenn man jetzt hier zum Beispiel die Stadt Zürich sieht, minus 30 Prozent weniger Geburten und auch in anderen Städten, das ist ja konsistent überall. Und ein großer Aspekt ist aber auch, dass Siemens immer wieder nach wirtschaftlichen Krisen, zum Beispiel ab den Siebzigerjahren vorher immer, wenn's eine Krise gab, ging die Bevölkerung trotzdem weiter nach oben. Aber erst ab den Siebzigerjahren sieht man, dass die Geburtenraten einbrechen mit jeder weiteren wirtschaftlichen Krise immer mehr. Mhm. Und das ist ja Ausdruck davon, dass eben grade die junge Bevölkerung in 'nem in 'ner Art Hoffnungslosigkeit sich sagt, ja, in dem unsicheren Umfeld will ich doch keine Kinder in die Welt setzen.

Weil wir das Kollektiv machen, müssen wir eben jetzt dann auch die Lücken füllen und eine Idee war ja halt dann Millionen Facharbeiter aus aus Nahen Osten einzuladen, was wiederum auch Nahen Osten einzuladen, was wiederum andere Probleme mit sich bringen. Aber woher soll jetzt der Erneuerungszyklus für unser System kommen, wenn doch praktisch so viel Hoffnungslosigkeit vorhanden ist? Also erst mal ist natürlich Ihre Beobachtung den Geburtenraten sehr richtig. Das hat auch schon Oswald Spengler beobachtet, dass große Zivilisationen im Niedergang absinkende Geburtenraten haben. Der hat auch noch andere Symptome wie Urbanisierung, Vermassung und so weiter erwähnt, die wir heute haben.

Aber natürlich, was anders ist als früher, ist eben, dass wir seit neunzehnhundertsiebzig oder neunzehnhundertneunundsechzig urale konservativer haben. Und die entkoppeln halt den den Geschlechtsakt oder wie Marx es nannte, die Reproduktionsarbeit von von von der Geburt von Kindern. Und und das das das ist nun mal so und das ist sozusagen der brutale Hintergrund, vor dem dieser demografische Niedergang besteht. Und letztlich müsste man, glaube ich, wenn sozusagen die Not sehr groß ist, eine kulturelle Erneuerung zu machen und die Eliten das auch sozusagen auch Erneuerung zu machen und die Eliten das auch sozusagen auch wollen und die Menschen da mitgehen, dann muss man an diesen an diese fundamentalen Dinge rangehen. Wenn man das nicht schafft, dann wird dann wird man eben sozusagen von von Nationen, die kulturell vitaler sind, übernommen.

Denn das Potenzial, was man hier in Europa noch nutzen kann, wenn man wenn man sozusagen Europa dominiert, das kann man ja deutlich besser machen, als die Amerikaner das jetzt machen. Die Amerikaner nutzen das das soziokulturelle Potenzial Europas, die jetzt halt schlecht aus, ja. Und und jetzt halt schlecht aus, ja. Und und das könnt das könnten vielleicht andere Imperatoren deutlich besser machen und das ist die Gefahr. Was jetzt das Führen der Lücken anbelangt, glaube ich, wie gesagt, dass das technisch, ich glaube, dass der Nettonutzen der KI, noch mal drauf zurückzukommen, vielleicht sogar nahe 0 ist.

Und der Grund ist halt, ich schätze, dass Automatisierungspotenzial über alle Branchen und in unserem neuen Buch, was im Sommer entsteht, gehen wir da in einem Kapitel genau drauf ein, gehen wir durch alle Branchen durch vom USA und zeigen für jede genaues Automatisierungspotenzial en Detail auf. Und da kommen wir darauf, dass in den nächsten 5 bis 10 Jahren 5 bis 10 Prozent aller Arbeitskräfte eingespart werden können, mehr nicht. Ich glaub aber, dass gleichzeitig jungen Menschen so viel KI auf ihren Telefon benutzen, dass die verblöden. Mhm. Das heißt, das senkt die Produktivität auch immer.

Und wenn das die Produktivität ungefähr 5 bis 10 Prozent senkt, kommen wir am Ende bei 0 raus. Also ich glaube tatsächlich, dass die Technik uns nur sehr im geringen Ausmaß helfen kann, die Produktivität zu erhöhen und dass wir kulturell die Produktivität nur auf kulturellem Wege erhöhen können. Jetzt können wir mal das Argument machen, dass Intelligenz eher hinderlich ist fürn System. Weil wenn ich mir anschaue, wir haben ja dieses Problem der Geburteneinbrüche überall in den Ländern mit hohem Durchschnitts IQ. Also Japan, Südkorea, hier bei uns im Westen.

Eigentlich ist ja Intelligenz gar nicht so wichtig, wenn's das Überleben von 'nem System geht, sondern wenn die Produktionsrate dadurch gehindert wird, weil alle studieren wollen, alle haben Sorgen, machen sich Gedanken, was könnte passieren. Einfache Menschen, die denken ja gar nicht so komplex und die sehen vielleicht auch mehr das die denken ja gar nicht so komplex und die sehen vielleicht auch mehr das Positive und haben deswegen auch 2 oder 3 oder 4 Kinder. Ja, also ich glaube erst mal, ich will nicht besser für das Herrisch erscheinen, aber ich glaube, man musste eher von Bildung als von Intelligenz reden, weil ich glaube, dass Intelligenz genetisch bestimmt ist und normalverteilt und sich sich niemals ändert. Es gibt halt vielleicht globale Unterschiede, aber die sind gering, sondern es geht eher Bildung. Und Sie haben recht, dass in allen Ländern mit hoher Bildungsfond die Geburten zurückgegangen sind, auch in Russland und China.

Die ganze nördliche Hemisphäre hat hat eine Nettoreproduktionsrate von unter 1, ja. Das heißt, die einheimische Bevölkerung oder die Migrantenbevölkerung, die sich assimiliert hat und dann so agiert wie die Einheimischen, die haben alle, kriegt eine Frau weniger als ein 1 weniger als ein Mädchen. Also diese Produktionsrat ist die Anzahl an Mädchen. Sondern ungefähr 0.70 0.60 0.8 Mädchen. Und das ist viel zu wenig.

Und das hat natürlich mit der Bildung zu tun, weil die Bildung sozusagen im Rahmen der, ich nenn das Schein Scheinemanzipationsbewegung des zwanzigsten Jahrhunderts letztlich zur kulturellen Fehlorientierung geführt hat. Es ist schon vorstellbar, dass eine Frau gebildet ist und trotzdem Kinder haben will. Aber es ist heute die Ausnahme. Heute wollen gebildete Frauen eher keine Kinder bekommen. Das hat das hat sehr, sehr viele Gründe, aber ich glaube auch, dass das nur gelöst werden kann durch fundamentale kulturelle Neuorientierung.

Und ob wir die erleben werden oder nicht, das ist schwer zu sagen. Aber ich will nur angesichts der ganzen des ganzen Pessimismus, der uns heute umgibt, sagen, dass es in der Menschheitsgeschichte immer wieder passiert ist und zu großartigen Folgen geführt hat. Und das könnte jetzt auch passieren, selbst wenn es im Moment ganz und gar nicht danach aussieht. Interessant. Ja, ich mein, da haben Sie recht, als damals das Weströmische Reich untergegangen ist, ging's ja im Osten weiter.

Das heißt, die Leute sind einfach umgezogen und da hat das noch mal 1000 Jahre funktioniert. Und dann ist die Staffel dann weitergereicht worden Genau. In den in die anderen Länder. Ein Beispiel ist das, ja. Das Ja.

Bisschen, ja, das stimmt. Was würden Sie denn ganz konkret den Leuten empfehlen, die jetzt doch mit diesen Umwälzungen von KI konkret betroffen sind, wo man sagt, wir automatisieren jetzt das, deine Bürotätigkeit wird jetzt gar nicht mehr gefragt. Also wie kann man sich denn trotz alledem jetzt mit diesen Umwälzungen praktisch beschäftigen? Sie sagen zwar, das wird jetzt nicht so radikal, wie die meisten Leute befürchten, aber dennoch, es betrifft ja Leute und und ich mein, auch grade jetzt so Einstiegsjobs, also das, was man früher den jungen Leuten zugemutet hat, sogenannte, ich will nicht sagen, Drecksarbeit, aber einfach diese repetitimen Aufgaben, die gemacht werden mussten, wo man gesagt hat, komm, dann lernst Du es mal, das ist zwar mühsam. Aber dadurch wurde ja auch sehr viel Wissen intern übertragen und dann hat aber auch das Unternehmen son kollektives Gedächtnis mit aufgebaut.

Und je weiter dann der junge Mensch dann in der Hierarchie aufgestiegen ist, umso besser wurde er dann auch, weil er eben diese Grundlagen gelernt hat. Also ich, das ist sehr gute Frage. Ich glaube, zum Beispiel, dass in in großen Anwaltskanzleien 15 Prozent weniger Tätigkeit erforderlich ist und sein wird, weil die ganze Recherchearbeit, das Zusammenstellen von von Bezugsfällen und Rechtsliteratur, das fällt halt fast weg. Also die KI ist zwar nicht perfekt, das zu finden, aber die kann es recht gut finden. Die kann auch Schriftsätze entwerfen, elementar.

Natürlich müssen die korrigiert werden und noch mal angepasst werden, aber im Grunde genommen fallen meiner Ansicht nach ungefähr 10 bis 15 Prozent der Tätigkeiten weg. Und das sind grade die Junior Tätigkeiten, ja. Das heißt, der Berufseinstieg für junge Juristen wird härter und vielleicht werden auch mittelfristig etwas weniger gebraucht. Was wird die Folge sein? Es werden dann irgendwann weniger studieren und oder oder Abgänge müssen sich halt überlegen, wie sie ihre Qualifikation, die ja nicht nur in der Auslegung von Gesetzen besteht, sondern auch im Börsen von Sprache und so weiter, die wie sie die in anderen Bereichen zur Geltung bringen können.

Und dann wird sich halt 'n neues Gleichgewicht bilden. Ich glaube halt, weil ja Effekte relativ marginal sind, ist das nicht so schlimm. Auch für den, der Einzelne muss sich halt sozusagen diesen Druck stellen, ähnlich wie halt die Weber, als er mechanische Webstuhl gab. Das war viel extremer, ja. Da waren, wurde innerhalb von 10 Jahren wurden in den in den Industrialisierungsgebieten die Weber einfach ausgerottet als Berufsstand.

Und so was haben wir überhaupt nicht vor, steht uns überhaupt nicht bevor, sondern es steht uns bevor, dass ein 1 viel sanfter Wandel passiert und der Einzelne muss sich dem Druck anpassen, der muss sich was überlegen, was für Alternativen hab ich? Was kann ich sonst machen? Eine 1 sicherlich gute Reaktion wäre, wenn wieder mehr Menschen manuelle Tätigkeiten lernen, ja lernen würden, ja? Wir haben ja 'n Überhang Also Handwerker, Jobs machen wir. Ja.

Mhm. Weil die sind nicht automatisierbar. Und woran liegt das? Das liegt da, dass Feinmechanik nicht automatisierbar ist. Gar nicht, ja?

Und und da kann ich, wenn sich das interessiert, auch mathematisch, physikalisch begründen, warum das so ist. Feinmechanik ist nicht automatisierbar und auch die die Leistung, die Intelligenzleistung in diesen immer unterschiedlichen Umgebungen, das handwerkliche, handwerklichen Fähigkeiten zur Geltung zu bringen, ist auch nicht automatisierbar. Das heißt, im Handwerk ist ist zum Beispiel ein riesiger Bereich, der der einfach, wo einfach keine Roboter zu und Maschinen zum Einsatz kommen können, ja, 'n paar KI Programme, den Schreiner nutzen kann, irgendwie schneller eine 1 'n Entwurf zu malen oder so was, das schon. Aber die die Arbeit ist eigentlich nicht automatisierbar. Das heißt, da haben wir 'n riesigen Bedarf.

Wir haben eine Über Akademisierung. Was wird passieren? Wenn der Bedarf sehr groß ist, dann wird's halt mehr Nachfrage nach diesen Jobs geben und dann werden halt mehr Leute solche Jobs lernen noch machen. Das heißt, ich bin, da bin ich ganz Ökonom und glaube halt, dass einfach die die Marktkräfte das das regeln, außer und das ist ja auch das Problem mit der Europäischen Union, wir haben sone höhere Überregulierung und und sone Art Sozialismus, Mhm. Dass das verhindert wird.

Dann haben wir natürlich 'n Problem. Ja, ja, ja. Sie haben grad gesagt, Handwerkerjobs, ich mein, das ist in die Natur des Handwerkerjobs, dass man auch improvisieren lernen muss. Es gibt nicht für jedes Problem eine vorgefertigtste Lösung. Das ist das, womit man die KI schlagen kann.

Da würde ich noch ergänzen, 2 andere Sachen. Also alles, was man als Muster trainieren und lernen kann, das ist nicht mehr so relevant, aber vielleicht dann eher, wie man Regeln durchbrechen kann oder wie man kreatives Potenzial nutzen kann, weil das ist auch noch son blinder Fleck, das kann die KI zum Glück nicht. Aber sich selber infrage stellen, ihre eigenen Regeln brechen, das ist jetzt wieder einen eine Qualität von Menschen. Ja, auch und man darf nicht vergessen, wie elementar Feinmechanik ist. Wie wie wie in wie vielen Berufen das vorkommt, ja.

Alle Berufe, wo Menschen was mit den Händen machen, erfordern Feinmechanik. Und bei der Feinmechanik ist es halt so, dass dass immer, wenn ich eine Bewegung ausführe, ich auch sensorische Nerven stimuliere, die die Bewegung zurückmelden an das Gehirn. Das hat das ist ist ein so sensomotorischer Kreislauf. Und der ist hochkomplex, den finden wir jetzt auch schon bei niederen Tieren. Wir wissen nicht, wie der neuronal verschaltet ist, wie der funktioniert.

Aber ohne diesen Kreislauf können die Bewegungen nicht sachgerecht gesteuert werden. Und wir wissen nicht, wie wir diese diese Kontrolle der Bewegung emulieren, deswegen bewegen sich Roboter, selbst wenn es sone Show gibt, wo Roboter tanzt und so. Das sieht ganz cool aus oder Karatebewegungen ausführt. Aber wenn der aber wenn der Roboter jetzt eine feinmechanische Aufgabe übernimmt, egal wie gut man den programmiert, scheitert der an der mangelnden Rückkopplung zwischen Motorik und Sensorik. Und das ist 'n Problem, wo auch alle Robotikspezialisten, die kann ihm recht geben.

Das ist, es ist nicht in Aussicht, dass wir das lösen. Und deswegen kann ich nur jedem sagen, der sozusagen schon das Gefühl, dass die Uni für ihn, dass ihm Lesen nicht so viel Spaß macht und dicke Bücher ihn gar nicht so attraktiv erscheinen. Der sollte dann lieber nicht sich da durch quälen, sondern sondern 'n Handwerk lernen und damit ist er ganz sicher vor den Auswirkungen der KI geschützt. Wunderbar. Prima.

Herr Landgräbe, herzlichen Dank. Ich hab noch eine abschließende Frage an Sie. Wir haben die Tradition, dass wir immer den Interviewgast fragen, wenn ihr als Nächstes bei uns gerne sehen möchtet, er als Nächstes bei uns gerne sehen möchte. Das würd ich auch Sie gerne fragen. Wen sollten wir Ihrer Meinung nach einladen?

Also das Thema KI und Transumanismus haben wir heute ganz gut behandelt. Wenn Sie jemanden einladen wollen, mal auch zu 'nem anderen kontroversen Thema, nämlich zu unserem Verhältnis zu Russland, dann empfehle ich Ihnen Professor Henrike Stahl aus Trier. Sehr gerne. Wir werden die Dame natürlich gerne ansprechen. Herzlichen Dank und liebe Zuschauerinnen und Zuschauern, wenn Ihnen das Gespräch genauso gut gefallen hat wie mir und Sie möchten wie ich, dass der Herr Landgräbe noch mal zurückkommt, bitte unbedingt kommentieren, Comeback.

Und wir werden Ihnen dann motivieren, noch mal zu uns zu kommen. Gerne auch ein Like hinterlassen und kräftig kommentieren. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

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