Aufgedeckt: Die Hintergründe für Goldpreis-Manipulation im IRAN-Krieg!
Worum es geht
Warum ist Gold ausgerechnet WÄHREND des Iran-Kriegs gefallen statt gestiegen? Und warum bleibt uns nur noch ein Zeitfenster von rund 2,5 Jahren, um unser Vermögen kriegstüchtig zu machen?Im neuen Podcast analysiert Dr. Dietmar Peetz – CIO der RealUnit Schweiz AG, Autor von „Krieg und Vermögen" und Experte für Vermögensschutz und Krisenresilienz – die geopolitische Großwetterlage. Er ordnet ein, was hinter Iran, Ukraine, Grönland und Taiwan wirklich steckt. 👍 Like & Abo helfen uns, gegen die Reichweitenbremsen anzukommen.🔔 KLARTEXT FINANZEN – jeden Montag neue Folgen. Glocke aktivieren!🛡️ REALUNIT SCHWEIZ AGBörsenkotierte Schweizer Investmentgesellschaft. Vermögensschutz mit physischem Gold und Silber, sicher in der Schweiz verwahrt.➡️ https://realunit.deVERLOSUNG: 5 × das Buch „Krieg und Vermögen" von Dr. Dietmar Peetz unter allen Kommentaren. Das E-Book gibt es zudem gratis zum Download hier: ➡️ https://dietmarpeetz.com/Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen Geldsystems aufzuklären.Timestamps:00:00 Intro – die wichtigsten Aussagen vorab01:48 Begrüßung & Themenüberblick02:30 Iran ist nur ein Puzzleteil – der große Systemwechsel04:30 US-Schulden: warum jetzt alles kulminiert07:00 Game Changer Eisenbahnlinie Iran–China (Belt & Road)09:30 Drohnen-Krieg & das Ende der Seemacht-Dominanz11:00 110-Jahre-Zyklus: Portugal, Spanien, Holland, England, USA13:30 Petrodollar – Aufstieg und faktisches Ende17:00 Ölpreis-Paradoxon: Aktien-Hochs trotz Nahost-Krise19:00 Drei Krisen gleichzeitig: 1970er + 2008 + 192921:00 Wie eine Lehman-artige Kettenreaktion entsteht23:35 Private Debt – die unterschätzte Zeitbombe in den USA28:30 Deutschland: strukturelle Krise und falsches Mindset31:00 Kriegstüchtigkeit: Deutschland steuert auf 2029 zu34:30 Das 2,5-Jahres-Zeitfenster für Anleger36:00 Warum Gold im Iran-Krieg gefallen ist39:30 Deflationsschock zuerst – dann große Inflationswelle42:00 CBDC / digitaler Euro als Notausstieg des Systems44:00 Eigenverantwortung statt blindes Systemvertrauen46:00 RealUnit-Strategie: 40 % Edelmetalle + krisenfeste Sachwerte49:30 Was die Märkte komplett unterschätzen (Hunger, Migration, KI)51:30 Positiver Ausblick: Jahrhundert-Chance für Anleger53:00 Buchverlosung „Krieg und Vermögen" + Verabschiedung———————————————————————Disclaimer:⚠️ Dieses Video stellt keine Anlageberatung dar. Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.
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Transkript
Dahinter steckt auch 'n Plan. Wir sehen den Tram, der wird in den Medien oft als völlig irre und verrückt dargestellt, aber das ist gefährlich, dass man dahinter einfach nur Chaos sieht, sondern man muss akzeptieren, wir leben jetzt in 1 Umbruchszeit. Der alte Hegemon USA, der hat jetzt begonnen, die letzten Plünderungen in der Welt durchzuführen, weil im Hintergrund bricht ihm sein gigantisches Soldensystem das Genick. Es ist son bisschen, hab ich das Gefühl, dass man so die Augen zukneift und hofft, dass es doch irgendwie gut geht, weil das Problem, was grade auf uns zurollt, das ist so gigantisch. Das heißt, da reden wir nicht über 20, 30, 40 Prozent Rückgang an den Börsen, sondern da geht's viel elementarere Sachen.
Dann ist nämlich das gesamte System infrage gestellt. Ich glaub einfach, die meisten haben so Angst davor, son Szenario einzupreisen, dass es gar keine Option ist. Das heißt also, es kann nicht sein, was nicht sein darf. Deutschland steuert auf einen aktiven Kriegseinsatz 2029 zu. Das heißt also, das, was wir an Freiheitsrechten, Eigentumsrechten oder Meinungsfreiheit auch kennen aus der Friedenszeit, das ist dann vorbei.
Man hat jetzt noch 'n knappes Zeitfenster von vielleicht zweieinhalb Jahren. Wenn man's bis dahin nicht geschafft hat, sein Vermögen kriegstüchtig gemacht zu haben, dann wird man mit Sicherheit nicht zu den Gewinnern gehören, weil, das zeigt ja auch die Erfahrung, die Leute, die bis zuletzt blindes Vertrauen an den Tag gelegt haben, das wird ja schon alles gut werden, Die haben halt alles verloren. Wenn die Aktienmärkte crashen, die Menschen ihre Jobs verlieren, ihre Sicherungssysteme, dann wollen die Menschen nur 1, und zwar, dass das System stabil bleibt. Und dafür sind sie auch bereit, radikale Maßnahmen zu akzeptieren. Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen.
Heute habe ich mit meinem Kollegen Dietmar Petz über die geopolitische Großwetterlage gesprochen. In diesem Gespräch erfahren Sie, wie Sie als Anlegerinnen und Anleger bestmöglich Ihr Vermögen über diese Krisenzeit hinweg schützen können. Und speziell interessant fand ich auch die Begründung, weshalb Gold während dem Irankrieg gefallen ist und nicht gestiegen. Wenn Sie das Gespräch bis am Ende schauen, erfahren Sie, wie Sie das E-Book von Doktor Dietmar Peetz im Wert von 30 Euro geschenkt kriegen. Und damit viel Spaß mit dem Video.
Herzlich willkommen bei 1 neuen Ausgabe von Klartext Finanzen. Heute mit meinem Kollegen Dietmar Petz, der bei der Real Union Schweiz AG für die Anlagen zuständig ist. Lieber Dietmar, heute sprechen wir über die geografische Weltlage, Großwetterlage. Es vergeht ja keinen Tag, da nicht eine Riesenschlagzeile auf uns niederprallt und man sich wieder fragt, was hat jetzt das wieder für eine Auswirkung auf mein Depot und so weiter. Und das Ziel heute, vom heutigen Gespräch ist, das Ganze einzuordnen und Klarheit zu schaffen.
Jetzt starten wir mit dem Iran Krieg. Da geht es ja nach deiner Meinung, das hast Du mir schon im Vorfeld gesagt, ja nicht nur Öl oder historische Themen wie Iran Programm beenden oder Frauenrechte. Wie kommst Du darauf? Ja, also Iran ist ein Puzzleteil in einem ganz großen Veränderungsprozess. Und wenn man sich jetzt diese einzelnen Krisenherde in der Welt anschaut von Iran, Ukraine, Grönland, Taiwan, da sieht man gar nicht, dass dahinter 'n gemeinsames Muster besteht.
Das gemeinsame Muster ist, dass wir einen Systemwechsel erleben. Das ist kein normaler Zyklus, sondern das ist ein Symptom 1 großen Machtwechsels, der in der Form ungefähr alle 100 Jahre stattfindet. Jetzt ist ja die Aufmerksamkeit ganz auf Iran fokussiert und wir sind alle auch, ja, fassungslos mit welcher Vehemenz, mit welcher Eskalationsdynamik das Ganze sich verselbstständigt hat. Und dazu muss man sagen, dahinter steckt auch 'n Plan. Wir sehen den Tram, der wird in den Medien oft als völlig irre und verrückt dargestellt, aber das ist gefährlich, dass man dahinter einfach nur Chaos sieht, sondern man muss akzeptieren, wir leben jetzt in 1 Umbruchszeit.
Der alte Hegemon USA, der hat jetzt begonnen, die letzten Plünderungen in der Welt durchzuführen, weil im Hintergrund bricht ihm sein gigantisches Soldensystem das Genick und jetzt ist Flucht nach vorne angesagt. Das heißt, wir sehen, dass gerade die Welt sich neu orientiert außerhalb der USA und die USA verlieren die Kontrolle endgültig und es geht darum, das möglichst lange noch aufzuhalten. Aber die Realität ist, dass 75 Prozent der Weltbevölkerung, auch 60 Prozent von dem Bruttoinlandsprodukt der Welt, also insgesamt, befinden sich innerhalb von Eurasien. Und für die Amerikaner und vorher auch die Briten war es immer elementar wichtig, ihre Macht, ihren Machtanspruch in der Welt damit durchzusetzen, dass sie einen Keil zwischen Europa und Asien getrieben haben, weil die größte Sorge der Briten und auch jetzt der Amerikaner ist, dass sich beide Kontinente verbinden und dass sie damit die Kontrolle über die Seewege verlieren, weil damit eben ist auch die das Ende der Sanktionspolitik angesetzt und eben auch das Ende der allgemeinen Vorherrschaft in der Welt. Mhm.
Aber warum warum folgen all diese Maßnahmen jetzt zum jetzigen Zeitpunkt? Wie kannst Du das erklären? Also es gibt eigentlich 2 Gründe, warum das jetzt alles kulminiert, sich alles so auftürmt. Das eine ist, wir wissen, dass die Amerikaner, was die Schuldensituation angeht, praktisch auf dem letzten Loch pfeifen. Das heißt, sie haben so viel Schulden angesammelt, dass die Refinanzierung Jetzt werden ja sehr, sehr viele Schulden, Staatsschulden in den USA fällig.
Wir reden ja über Billionen an Schulden und die müssen refinanziert werden. Und das ist 'n großes Problem, weil das knappeste Gut auf der Welt, das ist nicht Bitcoin oder Gold oder Selten Erden, das knappeste Gut auf der Welt, das ist der marginale Schuldner. Das heißt, die Person, der ich meine Schulden noch reindrücken kann. Und wir haben jetzt die Situation, dass die Weltwirtschaft oder insgesamt das System es nicht mehr absorbieren kann, diese zusätzlichen Schulden, die die USA fortgesetzt generieren. Sie müssen auch diese Schulden generieren für die Refinanzierung bestehender Schulden.
Und das bringt sie jetzt wirklich in eine prekäre Situation. Man kann das sehr schön auch zeigen, dass mit jeder weiteren Einheit Schulden das Bruttoinlandsprodukt in den USA nicht mehr gesteigert wird, sondern jetzt sogar negativ geht, weil einfach die Zinsen so viel an an an Substanz absorbieren, dass es in der Realwirtschaft überhaupt nicht mehr ankommt. Das ist der eine Faktor. Das hat, wie gesagt, eine lange Zeit gebraucht, bis wir jetzt diese Kapazitätsgrenze erreicht haben. Der andere jetzt zentrale Faktor, warum das alles passiert ist, da muss man ein Jahr zurückgehen, April 2025 wurde eine ganz, ganz wichtige Eisenbahnlinie zwischen Iran und China fertiggestellt.
Und das ist eine, das ist 'n Gamechanger, kann man sagen. Das heißt, zum ersten Mal ist es für Landmächte möglich, ungestört von amerikanischen Sanktionen Welthandel über den Landweg zu zu durchzuführen. Und das ist ja Teil von dieser großen Initiative, also die alte Seidenstraße, die die Chinesen damit wiederbeleben. Und das ist enorm von der Dimension her. Das heißt also, wir reden da auch darüber, dass der Handel in zwischen Iran und China, das das macht dann jetzt 60 Prozent aus über diese Eisenbahnlinie.
Und man schätzt, dass sogar 40 Prozent des Welthandels Zukunft darüber abgewickelt werden könnte. Und da muss man sagen, diese Netze, Handelsrouten, Seerouten, Kommunikationsnetze, alle diese Netze sind Machtinstrumente. Man muss diese Netze kontrollieren, Macht ausüben zu können. Und jetzt ist die Situation, dass die Amerikaner sehen, dass eben ihre Macht erodiert, weil sie die Seewege nicht mehr kontrollieren beziehungsweise sie sind jetzt fragil geworden, wenn eben der Betrieb über diese über diese Eisenbahnstrecken sich etabliert, dann kann man noch so viele Flugzeugträger mobilisieren, die spielen dann keine Rolle. Und im Gegenteil, das ist jetzt noch 'n dritter Faktor.
Man sieht jetzt durch die neue Kriegsführung, das heißt also eben Drohnen und auch interkontinentale ballistische Raketen, das hat dazu geführt, dass eben diese Schiffe wie bei 'ner Tontaubenjagd da rumliegen und als einfache Ziele anzugreifen sind. Und das ist auch wieder 'n kompletter Gamechanger. Und das hat es seit 500 Jahren nicht gegeben, dass eine Seennation derart herausgefordert wird. Also was man sehen kann, ist, die USA mit ihrer gigantischen Verschuldung und auch die Welt, wenn man die noch dazunimmt, 340 Billionen oder wie viel auch immer an an Schulden, die aufgetürmt worden sind, die sind alle zu 'ner Zeit mehr oder weniger aufgenommen worden, wo die Zinsen nahe 0 waren oder sehr niedrig. Und wir kommen jetzt in eine Zeit, wo die Zinsen steigen, wo die Refinanzierung so teuer geworden ist, dass es für Staaten fast unmöglich geworden ist, die Sozialprogramme aufrechtzuerhalten oder einfach den normalen Betrieb zu finanzieren.
Also das sind Sachen, die sind jetzt alle zusammengekommen, alle gleichzeitig und die führen zu Verzweiflung sagte, zu Verzweiflungstaten. Mhm. Und da gibt es ja sicher geschichtliche Parallelen mit der hohen Verschuldung, nicht in in effektiven Zahlen, sondern im Verhältnis zu nicht in in effektiven Zahlen, sondern im Verhältnis zum zum BIP? Kann man aus diesen geschichtlichen Lehren Schlüsse ziehen, wie es weitergehen könnte? Ja, also da muss man grundsätzlich unterscheiden.
Es gibt so Kipppunkte und man kann historisch immer schauen, wenn ein Staat mehr Geld ausgeben musste für Zinsen, relativ zum Beispiel zum Militär, dann kippte irgendwann auch die die militärische Dominanz. Und das ist in früheren Hegemonen immer die Situation gewesen, wenn man jetzt eine 1 Mittelmacht ist, wie zum Beispiel Deutschland und man hat überhaupt keinerlei militärische Macht mehr, dann endet das System viel, viel früher. Und wenn man den Vorteil hat, man ist es Hegemon, man kann also seine Macht auf andere Länder projizieren, dann ist so ungefähr die Lebensdauer von so einem System knapp 110 Jahre. Das entspricht auch der durchschnittlichen Lebensdauer von von Weltleitwährungen, aber es entspricht auch ungefähr dem dem dem Kriegszyklus. Also wir haben ungefähr alle 100 Jahre, so ist die geschichtliche Konstante, einen Weltkrieg, das heißt, wo eine Hegemonialmacht von 1 anderen herausgefordert wird und wo sich noch mal das alte System aufgebäumt hat, zu versuchen, die Macht zu zu stabilisieren.
Das ist also passiert seit dem Untergang von Byzanz. Da waren's erst die Portugiesen, dann die Spanier, dann die Holländer, dann die Engländer und jetzt zuletzt sind's die USA und wir sind jetzt wieder genau vor so einem Wechsel, weil die USA, können wir sehen, verliert ihre Dominanz und das ist jetzt eine geschichtliche Konstante. Das ist aber auch nicht der Untergang der Welt, sondern es zeigt einfach, dass Weltleitwährungen einfach eine Lebensdauer haben und so wie wir heute nicht mehr mit britischem Pfund oder oder spanischen Beseten zahlen, so wird's dann irgendwann in der Zukunft auch sein, dass wir nicht mehr mit US Dollar bezahlen oder die die Vermögenswerte in US Dollar dann demunuet werden. Das heißt nicht, dass es das Ende der USA ist, genauso wenig wie es das das Ende von England war, als Großbritannien als Hegemonalmacht untergegangen ist. Es geht weiter, aber halt werden die Spielregeln oder das das Gravitationszentrum, das verschiebt sich dann.
Mhm. Ja, erinnern wir noch über diese Leitwährung US Dollar. Man spricht auch von Petro Dollar. Bitte erklär doch unseren Zuschauerinnen und Zuschauern, was heißt Petro Dollar und warum ist das so ein 1 wichtiger Begriff grad in der heutigen Zeit? Ja, also das ist, muss man sagen, in den Siebzigerjahren gab's war eine Situation, die war sehr prekär für die Amerikaner, die stand damals schon vor dem Staatsbankrott.
Und man hat dann ein Kaninchen aus 'nem Hut gezaubert, indem man der Welt vorgeschrieben hat, ab sofort werden alle Rohstoffe in US Dollar denominiert. Das heißt, man hat mit zum Beispiel mit den mit den mit Saudi Arabien an den Weg geschlossen, ihr handelt das Öl, was ihr aus dem Boden holt, in Dollar und dafür geben wir euch Schutz. Mhm. So und da die ganze Welt Öl brauchte, mussten auch alle Dollar haben, damit sie eben dieses Öl kaufen konnten. Und das hat die Nachfrage nach Dollar stabilisiert, aber was noch viel, viel wichtiger ist, es hat die Liquidität im System erhöht.
Und es hat auch den Amerikanern die Möglichkeit gegeben, sich zu günstigen Zinsen zu finanzieren, weil ja die ganze Welt brauchte Dollar. Das andere Phänomen ist aber auch, dass mithilfe dieser Dollarwaffe konnten die Amerikaner auch ihre Sanktionen durchsetzen. Das heißt, wenn jemand keine Dollar bekommen konnte, der konnte eben beispielsweise auch nicht so einfach Rohstoffe kaufen, ja. Also es war für die Amerikaner die Situation, Rohstoffe wurden in Dollar bezahlt und das Geld, was zum Beispiel dann dadurch generiert worden ist, das hat man dann wieder reinvestiert in den amerikanischen Finanzmarkt. Dadurch sind die Börsen gestiegen.
Also es war insgesamt zum und das hat wunderbar auch reibungslos den Welthandel dann geschmiert im Sinne von, also Liquidität war hoch und letztendlich hat es zu 'nem sehr, also auch relativ störungsfreien globalen Wachstum auch geführt. Und dieser Petro Dollar, der ist jetzt vorbei. Das heißt, wir sehen jetzt mit der Entwicklung im Nahen Osten, Iran Sperrung in der Straße von Hamus. Das war eine strategische Falle, in die die Amerikaner getappt sind, weil was jetzt stattfindet ist, dass zunehmend mehr Länder sich vom Dollar abwenden und Öl in beispielsweise Yuan faktorisiert. Das heißt, jetzt bricht eine ganz, ganz große Quelle für Liquidität weg, die man eigentlich bräuchte, weil ja im Hintergrund sind die Staatsschulden, die refinanziert werden müssen.
Und gleichzeitig, wie gesagt, sind jetzt immer mehr die aus diesem aus diesem Deal ausbrechen, weil sie einfach sehen, Amerikaner verlieren die Kontrolle, sie sind auf dem Rückwärtsgang, während im im ja, in China und so weiter. Da findet jetzt oder da da bewegt sich das neue Machtzentrum hin. Mhm. Welche Rolle hat der Ölpreis im ganzen System? Weil wenn ich jetzt so beobachte in den letzten Tagen, das war der Hauptindikator dann für für die Börsen, geht es hoch, geht es runter?
Und wir haben jetzt Höchststände bei den amerikanischen Aktienmärkten. Wie kannst Du dir das erklären, obwohl dort ein Engpass an an Öl jetzt durch diese Sperrung der Straße von Homus stattgefunden hat in den letzten Wochen? Ja, das ist die große Frage. Viele wundern sich und reiben sich die Augen und sagen, wir haben eine Krise, die ist ein Vielfaches größer als in den Siebzigerjahren. Und für die älteren Zuschauerinnen und Zuschauer, die erinnern sich noch, in den Siebzigerjahren, da gab's autofreie Sonntage.
Ich weiß selber, da muss man Energie sparen. Also, es war schon und es gab es gab eine ganz große Rezession. Wir haben jetzt aber, es bewegt sich ja täglich, aber wir sehen, wie dieses Phänomen in den Siebzigerjahren, das hat knapp anderthalb Jahre gedauert, aber man hat die Folgen bei der Inflation noch 10 Jahre später gespürt. Aber was wir jetzt erleben, das ist 'n Vielfaches schlimmer, weil es ist nicht nur so, dass das Angebot ausbleibt, sondern es wird ja auch noch die Infrastruktur zerstört. Das heißt, selbst wenn jetzt morgen sich alle wieder an den Händen fassen, im Kreis tanzen, ändert das ja gar nichts daran, dass eben die das Angebot überhaupt nicht mehr ankommt.
Und dieser Schock, der trifft auf eine bereits geschwächte Konjunktur, insbesondere in Europa. Mhm. Also wir haben ja Rezession. Wenn man sich auch die den Jobmarkt anschaut, wir sehen, wie jetzt Strukturprobleme noch mal verschlimmert werden durch die Energiekrise. Wir haben aber auch einen Kredithebel im System, der 2008 damals zur Lehman Krise, also wie ein Picknick im Park aussehen lässt.
Und dann haben wir aber auch noch eine Gesamtverschuldung, die sehr, sehr stark an die Neunzehnhundertneunundzwanzigerjahre erinnert, wo man ja auch eine große Depression damals erleben musste. Also insgesamt, das ist eine Gemengelage, die lässt sich fundamental überhaupt nicht erklären, aber der Punkt ist, ich glaube, die meisten, die unterschätzen, wie instabil alles geworden ist. Und es ist auch in den meisten volkswirtschaftlichen Modellen von den Zentralbanken gar nicht vorgesehen, dass so was passiert. Das heißt, es gibt diese klassischen volkswirtschaftlichen Modelle, da kommt noch nicht mal 'n Bankensektor vor, weil es gibt keine Bankenkrisen, ja. Weil Banken, die verteilen ja nur das Geld, aber das ist ein Aspekt.
Das andere ist, dass man immer sagt, ja, man kann ja dann auch substituieren, aber keine Zentralbank kann Öl drucken. Sie können Papiergeld drucken, aber Atome kann bisher noch keine Zentralbank drucken. Und es ist son bisschen, hab ich das Gefühl, dass man so die Augen zukneift und hofft, dass es doch irgendwie gut geht, weil wenn man ehrlich Bilanz zieht, das Problem, was auf auch grade auf uns zurollt, das ist so gigantisch. Das heißt, da reden wir nicht über 20, 30, 40 Prozent Rückgang an den Börsen, sondern viel, viel Da da da geht's viel elementarere Sachen. Dann ist nämlich das gesamte System infrage gestellt.
Und ich glaub einfach, die meisten haben so Angst davor, son Szenario einzupreisen, dass es gar keine Option ist. Das heißt also, es kann nicht sein, was nicht sein darf. Das bringt uns aber auch dann wieder zurück. Ich mein, wir können uns die Welt nicht schönreden. Wir sind ja bei der Real Unit jetzt auch aufgestellt, solche unangenehmen Szenarien ins Auge zu fassen.
Und was ich so beobachten kann, ist, wir haben sehr, sehr viele unterstützende Aktivitäten vonseiten der Notenbanken, die jetzt schon begonnen haben, Liquidität ins System reinzupumpen. Also das heißt noch mal dem dem strauchelnden Sportler noch mal 'n bisschen Adrenalin reinzuspritzen in der Hoffnung, dass er sich wieder aufrappelt und dass das Spiel weitergeht. Aber noch mal, wir sind in 1 hoch prekären Situation, die es so das letzte Mal vor knapp 100 Jahren gegeben hat. Mhm. Okay, also dann, wenn ich dir jetzt zuhöre, denke ich, es ist einfach der Markt will es noch nicht realisieren, wie schlimm die Situation effektiv ist.
Und dann kommt wahrscheinlich Konjunktudaten oder was ist der Auslöser, dass ein 1 solche Korrektur, die nötig wäre, die Realität abzubilden oder auszulösen? Also das ist nicht das 1. Mal, dass ich so was erlebe. Ich hab das beispielsweise erlebt während der großen Finanzkrise. Da saß ich dann auf auf der Seite der Leute, die in Zinsanlagen investiert haben.
Und dazu muss man sagen, da ist sone Risikowahrnehmung, die ist die ist viel, viel sensitiver als zum Beispiel, wenn man sich auf die Seite der Aktienleute dann stellt, weil man kann eben auf der Obligationsseite tendenziell viel mehr Geld verlieren als Gewinn. Während bei den Aktienleuten kann man theoretisch mehr gewinnen, also man hat unbegrenztes Potenzial nach oben, deswegen hat man da auch eine ganz andere Risikowahrnehmung. Aber was wir damals schon sehen konnten, das war das war mindestens 6 Monate bevor Lehman pleiteigen hatten wir ganz, ganz klare Signale, dass sich da was auftürmt und dass da was ganz Großes im Anrollen ist. Und wir selber, wir haben auch dann beispielsweise große Absicherungsstrategien eingesetzt, während andere noch gefeiert haben, der Champagner auf der Aktienseite floss noch. Und wir haben uns auch gefragt, ja, aber wieso reagieren die denn nicht?
Und dann plötzlich kam 1 zum anderen und dann setzte sone Kettenreaktion aus und alle waren überrascht, wie schnell's dann ging. Mhm. Und das ist auch so was. Also manchmal ist man überrascht, wie träge son Momentum ist, aber es braucht dann nur einen einzigen, der in einem vollbesetzten Kino ruft, Feuer und dann hat man die Kettenreaktion. Deswegen ist besser, vorher ausm Kino auszusteigen.
Die alte Weltordnung ist zu Ende. Krisen, Kriege und Schuldenexzesse bedrohen ihr Erspartes. Droht eine neue Finanzkrise oder ein Weimarszenario? Das würde erhebliche Konsequenzen für Sie persönlich auslösen. Machen Sie sich Sorgen Ihre Altersvorsorge, ob die noch reichen wird?
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Absolut. Wir haben auch schon im letzten Jahr auf dem Podcast über das Thema Private Depp gesprochen, wo das noch nirgends ein Thema war. Unterdessen haben jedoch einige sorgenserregende Nachrichten aus den USA gelesen, wobei ich hab das Gefühl, in der deutschen Presse war das kaum ein Thema. Bitte kläre unseren Zuschauern kurz auf, was ist da der aktuelle Stand oder wo wo hat's das im Private Debt Markt? Ja, also Private Debt vielleicht noch mal für diejenigen, die nicht wissen, was das ist.
Es gab ja die große Finanzkrise und da waren ja praktisch alle Banken insolvent, oder? Ja, hat sich nicht mehr gegenseitig verteilt. Genau, genau. Und dann hat man gesagt, na gut, dann müssen wir jetzt die Banken stärker regulieren und wir geben denen ganz strenge Regeln. Und die Folge war, dass sich eben eine große Verlagerung in Gang gesetzt hat.
Das heißt, das, was früher die Banken gemacht haben im Sinne von Kreditvergabe, das haben dann nachher Private übernommen. Und mittlerweile ist dieser Bereich private Kredite ist viel größer als der reguläre Kreditmarkt der Banken, weil da hat man keine großen Anforderungen, Regulation und so weiter. Und überall dort, wo praktisch Wildwest dann besteht, wo es keine festen Regen gibt, dann gibt's auch immer wieder Betrugsgeschichten. Und man muss auch sagen, dieser private Debt Bereich, der ist zweistellig gewachsen seit der Finanzkrise und es ist viel gewuchert und wir sehen jetzt, auch da kommen die Skandale langsam hoch. Und das hat auch einen Umfang, der wie damals Lehman Brothers das ganze System ins Chaos stürzen kann.
Wir können nicht genau sagen, wie groß das Problem ist, weil es gibt keine offiziellen Zahlen. Also selbst die Zentralbanken, die Aufsichtsbehörden, die tappen da völlig im Dunkeln und wir haben jetzt so die ersten Ausfälle erlebt und wir sehen, wie alles miteinander vernetzt ist und wie auch instabil das geworden ist. Also wie funktioniert private Debt? Du kannst dir von mir dieses Glas ausleihen, ja, und Du gibst mir 'n kleinen Zins dafür. Du nimmst dieses Glas und verkauft das irgendjemandem anderen weiter.
Und damit haben wir beide Liquidität geschaffen. So, das ist jetzt noch mal nicht so dramatisch, aber die anderen in der Kette, also wenn der andere das dann weitergibt, dann haben wir sehr, sehr viel Liquidität mit einem Glas gewonnen. Und jetzt sage ich, okay, ich glaub, das Glas ist gar nichts mehr wert. Das Glas ist leer oder das Glas ist kaputt und dann bricht die ganze Kette zusammen, weil diese gleiche Sicherheit, die wurde so oft in diesem Kreditvergabeprozess weitergereicht, dass niemand 'n Überblick hat. Und wenn dann jemand sagt, oh, ich will jetzt mein Geld zurück, dann ist das eine Pyramide, die in sich zusammenfällt.
Und das sehen wir jetzt gerade in Amerika. Wir haben da spektakuläre Fälle, wo wo jetzt wirklich Panik pur ist und Du hast recht mit deiner Beobachtung, das ist nicht in der großen Medienwelt zu sehen, aber wir sehen's schon bei vielen, wie soll ich sagen, Kapitalsammelstellen, ja, viele ist übertrieben, wir wissen's nicht. Aber wir haben mehrere prominente Fälle, wo zum Beispiel Versorgungseinrichtungen für Selbstständige, Ärzte und so weiter Hunderte Millionen Verluste erleiden, weil diese private Debt Blase bereits am implodieren ist. Und leider muss man sagen, es ist einfach auch son System, wie soll ich sagen, 1 1 1 Feature des Systems. Diese ganzen Vorsorgerunternehmen, Versicherungen, aber auch Banken haben ja alle Renditeansprüche.
Sie müssen ja auch im Wettbewerb bestehen und sie müssen Rendite generieren. Und da war eben auch Private Debt in der Vergangenheit eine dankenswerte Anlageklasse, wo man zweistellige Renditen monetisieren konnten. Klar, es war illiquide. Man musste immer seinen eigenen Käufer mitbringen, wenn man diese Strukturen verkaufen wollte. Das war für für die Sommerzeit war das das beste Instrument, aber jetzt in dieser aktuellen Phase, wo eben Rezession, Ill liquidität im Markt zusammenkommt, ist es halt 'n Sprengkörper.
Und viele, wie gesagt, die reiben sich die Augen, dass jetzt plötzlich 50, 60 Prozent Verluste da drauf bestehen, wobei das ist noch harmlos. Also ich hab auch schon Strukturen gesehen, die waren mit 100 Prozent Verlust nachher ausgebucht. Okay. Also Private Debt war eine gute Idee. Es ist außer Kontrolle geraten.
Es hat sone sone Eigendynamik entwickelt und es hat praktisch wie son Ponzi System lange Zeit funktioniert. Und jetzt sehen wir die ersten Ausfälle und ich erwarte, dass wir 'n großen Scherbenhaufen sehen werden. Mhm. Ja, genau. Das Spielcasino Finanzmärkte, da haben wir ja auch schon öfters darüber gesprochen und das ist auch der Grund, weshalb wir bei der Realuniform auf knappe Sachgüter in knappe Sachgüter investieren.
Jetzt möchte ich aber noch, wir haben viele Zuschauerinnen und Zuschauer aus Deutschland über über die deutsche Wirtschaft sprechen. Da hören wir auch eigentlich nur negative Meldungen, auch von der Politik her kommt da wenig oder ist wenig zu hoffen, weil es ein strukturelles Problem ist, wie Du auch schon darauf hingewiesen hast. Was mir aber jetzt Sorgen macht, ist die Schlagzeilen über die Kriegstüchtigkeit. Also man bereitet die Bevölkerung vor für einen möglichen Krieg gegen Russland. Was sind da deine Beobachtungen?
Ja, also muss ja jetzt leider feststellen, dass der politische Lösungsraum einfach, ja, nicht mehr existent ist. Was will man denn jetzt konkret machen, wenn VW keinerlei Elektroautos mehr im größten oder im wichtigsten Absatzmarkt der Welt hinbekommt in China. Also China ist ja selbst in so 1 deflationären Falle, denen brechen ja auch die Schuldentürme ein und sie müssen jetzt die Flucht nach vorne wagen und eben auch versuchen, über den Export neues Wachstum zu generieren. Und Deutschland ist halt strukturell eine alternde Gesellschaft, das heißt, alle haben Angst vor radikalen Veränderungen, weil das bedroht ja ihren Wohlstand, deswegen ist Innovation zum Beispiel jetzt nicht gewollt, ja. Man optimiert das Bestehende, aber bloß kein Risiko, weil es könnt ja schiefgehen und was auch immer, dann dann verliere ich ja meine Pension.
Und das ist sone Mentalität, die jetzt natürlich fatal ist, weil jetzt müsste man die Flucht nach vorne wagen, aber wenn man sieht, KI das Zukunftsthema, also die paar fähigen Deutschen, die sind ja längst in Amerika, weil man einfach gemerkt hat, wenn man in Deutschland oder Frankreich versucht, als Unternehmer Risiken einzugehen, dass das fast unmöglich ist. Das heißt also, außerhalb der Schweiz und Amerika ist eigentlich für innovative Unternehmer, die Wachstum generieren für die Gesellschaft, ist ist ist sehr, sehr schwierig geworden. Also Deutschland hat strukturelle Probleme. Es hat den falschen Mindset. Es habe auch das Problem, dass es zu viele alte, relativ zu Jungen gibt.
Und leider muss man sagen, die alternde Bevölkerung ist eher bereit, junge Generationen zu opfern, den alten Wohlstand aufrechtzuerhalten. Deswegen, die Wirtschaft jetzt in Gang zu bringen, muss man eben das machen staatliche Impulse, klassisch Kriegskansianismus. Das heißt, der Staat incentiviert Volkswagen, die Fabriken offenzuhalten und da werden dann wird Militärmaterial produziert. Das Dumme an diesen Sachen ist, das ist wie 'n Konsumartikel, ja, 'n teurer Konsumartikel. Wenn man einen Leopard 2 Panzer für 15 oder 30000000 je nach Ausstattung dann baut, dann steht der halt in der Halle.
So, aber die Halle muss ja freigeräumt werden, damit man weiterproduzieren kann. Das heißt, irgendwie muss er zum Einsatz gebracht werden. Und die Kriegstüchtigkeit, das ist ja jetzt, das sind ja transparente Aussagen. Deutschland steuert auf einen aktiven Kriegseinsatz 2029 zu. Und das heißt also, das, was wir an Freiheitsrechten, Eigentumsrechten oder insgesamt Meinungsfreiheit auch kennen aus der Friedenszeit, das ist dann vorbei.
Das heißt, dann werden bestimmte Beschränkungen stattfinden. Es werden Auslandsüberweisungen sind dann auch nicht mehr möglich oder nach Genehmigung, aber wird auch dazu führen, dass eben dann unterschieden wird, was ist jetzt kriegsrelevant? Man man wird das aber auch dann wahrscheinlich phasenweise einführen, dass man erst den Spannungsfall mit 2 Drittel Mehrheit im Bundestag dann absegnen wird. Und das ist schon die 1. Stufe, bis dann der Verteidigungsfall stattfinden wird, dann ist dann alles vorbei.
Also das ist eine ganz andere Welt, aber ich glaub, da werden wir noch mal im Einzelnen drüber sprechen, wenn's dann so weit ist. Was ich nur sagen kann, ist, man hat jetzt noch 'n knappes Zeitfenster von vielleicht zweieinhalb Jahren. Wenn man's bis dahin nicht geschafft hat, sein Vermögen kriegstüchtig gemacht zu haben, dann wird man mit Sicherheit nicht zu den Gewinnern hören gehören, weil das zeigt ja auch die Erfahrung. Die Leute, die bis zum letzt bis zuletzt blindes Vertrauen an den Tag gelegt haben, das wird ja schon alles gut werden, die haben halt alles verloren. Das ist leider die geschichtliche Realität, ob man da jetzt in in Deutschland gelebt hat oder in Österreich Ungarn oder im Osmanischen Reich.
Irgendwann sind diese ganzen Gebilde haben sich ihrem Lebensende genähert und dann geht's dann halt darum, noch zu retten, was zu retten ist. Ja, da hat ja deine Familie auch Erfahrungen gemacht, wie man Vermögen verlieren kann. Jetzt Kriegstüchtigkeit des Vermögens, da kommt mir als Erstes Gold in den Sinn. Jetzt war ich auch etwas überrascht, als der Irankrieg ausgebrochen ist beziehungsweise die USA und Israel Iran angegriffen hatten. Da hatte ich gedacht, jetzt das gibt Antrieb für den Goldpreis.
Das Gegenteil war der Fall, ist sogar leicht gesunken. Wie wie hast Du, wie kannst Du das erklären? Ja, also man kann sagen, der Goldpreis ist gestiegen während dieser Phase, aber der Effekt wurde überkompensiert durch andere Faktoren. Also man kann ganz grob, ja, wir haben da auch uns das angeschaut, aber man kann sagen, so ungefähr 30, 40 Prozent dieser Goldpreisbewegung ist fundamental zu begründen, also höhere Realzinsen und so weiter und so fort. Aber 'n Großteil, mindestens 60, 70 Prozent ist rein durch die Marktbewegung entstanden.
Dazu muss man sagen, es gab ja eine unglaubliche Rally im Goldpreis bis in den Januar hinein und so weiter. Und da waren eben auch sehr, sehr viele Hedgefonds maximal exponiert in Gold und als dann so ein Liquiditätsschock passierte, haben die verkauft, was wo noch die meiste Performance, die meiste Rendite dann in den Büchern drauf war. Das war halt Gold. Also in der Krise fällt alles das, was einfach liquidebar ist, eben auch Gold. Und das heißt, das ist eine 1 markttechnische Reaktion gewesen, die zu erklären ist, dass es vorher so stark gestiegen ist, aber fundamental hat sich überhaupt nichts an dem an dem an der Anlageklasse geändert.
Gold hat halt kein Gegenparteirisiko, Gold hängt nicht von irgendwelchen Versprechen ab und Gold ist auch nicht so einfach zu konfiszieren. Wobei dazu muss man sagen, diese wir sehen wir wir wir laufen ja jetzt in so eine deflationäre Phase hinein. Das heißt also, es gehen sehr viele Unternehmen pleite und eine Unternehmenspleite ist halt für eine Bank ein deflationäres Event. Das heißt, plötzlich ist der Kredit auf 0 und damit fehlt halt ein wichtiger Baustein in dieser ganzen Kreditkarte. Und das hat natürlich dann auch das Potenzial, dass eben die ganzen Banken wieder in eine Krise geraten.
Und aber in der ersten Reaktion, wenn so was passiert, wie zum Beispiel die ganzen Ölrefenerieren, weltweit werden zerstört oder das Öl kann nicht verschifft werden, das sind ja alles Faktoren, wo plötzlich eine Störung im System entsteht. Das heißt, der Rubel rollt nicht mehr, aber der Rubel ist deswegen so wichtig, weil das läuft ja in 'nem in 'nem Kreislauf. Und wenn eine Stockung einkehrt, dann hat das, wie gesagt, das Potenzial, dass plötzlich alle dann die Kreditsicherheiten zurückhaben wollen, die es aber gar nicht gibt, weil das funktioniert ja nur dadurch, dass es ständig immer wieder nach vorne geschoben wird. So, was jetzt passiert ist, wir haben eine Störung, eine ganz, ganz große Störung und das ist son deflationärer Schock, wo viele Unternehmen pleitegehen werden, wo aber auch eben der Goldpreis dann drunter leidet. Und letztendlich, das ist immer die Grundvoraussetzung für die anschließende große inflationäre Welle, weil wenn die Mhm.
Und letztendlich, das ist immer die Grundvoraussetzung für die anschließende große inflationäre Welle, weil wenn die Staaten Angst bekommen, weil das das kann eben wie gesagt sone selbst verstärkende Form annehmen wie bei der großen Depression, dann kommt 1 zum anderen, weil überall Geld im System fehlt, kann man keine Löhne mehr bezahlen und da gehen auch selbst gesunde Unternehmen pleite. Wenn das mal stattfindet, dann muss die Zentralbank alles mobilisieren, wie sie es ja in der Vergangenheit immer gemacht hat, diese Abwärtsspirale aufrechtzuerhalten. Und dann kommt so viel Liquidität ins System, die natürlich überhaupt gar keine realwirtschaftliche Entsprechung hat. Das heißt, es wird Geld gedruckt in der Hoffnung, damit kann man Banken retten. Aber die Banken, die werden natürlich 'n Teufel tun, jetzt ihrerseits wieder Kredite auszugeben, weil mit dem bisschen Eigenkapital, was sie haben, sind sie dann gleich auch wieder in der Bredouille.
Also das heißt, es wird gar nicht da ankommen, wo man's dann hinhaben will, aber so funktioniert unser System. Solange wir nicht diese digitale Zentralbankwährung haben, ist das genau die Achillesferse. Die Geldversorgung der Wirtschaft, die kommt nicht an und sie wird eben diese diese Situation beschleunigen, wo man gleichzeitig Inflation in Vermögenswerten hat und Deflation in der realen Wirtschaft. Und da ist es ganz wichtig, dass man sich darauf mental einstellt. Das heißt also, Rückgänge von 20, 30, 40 Prozent, die gehören einfach mit dazu.
Aber es ist halt auch wichtig, dass man sich jetzt schon die knappen Güter, die die die realen Güter dann auch sichert, die dann von der nächsten großen Liquiditätschwemme dann nach oben getrieben werden vom Preis, nicht vom Wert, sondern es sind ja Preise, die explodieren. Wenn wir jetzt hier in diesem Studio 1000000000 Dollar runterregnen lassen, da sind wir nicht reicher, sondern wir haben einfach nur die Geldmenge erweitert, aber wir haben ja dadurch nicht mehr Güter produziert. Das heißt ja, wenn einfach alle Güter linear diesen Faktor, dann teurer. Und das ist sone Geldillusion, die dann stattfindet und leider muss man dazu auch sagen, das ist auch so der Effekt, wo eine gigantische Ungleichheit im System stattfindet, weil je näher man am Futtertrog ist, es mal so zu formulieren. Also wenn man jetzt bei 'ner Bank ist und man profitiert von den von den Geldschleusen, die der Staat ermöglicht, während man irgendwo 'n Angestellter ist, was weiß ich, Security und und das Geld, was man als Gehalt bekommt, geht erst durch verschiedene Währungen.
Das heißt, wenn diese große Geldschwemme kommt, dann profitieren halt die, die näher am Futterdruck sind und diejenigen, die weiter weg sind, die ja, die haben halt dann das Problem. Und deswegen ist es so wichtig, bevor diese Neubewertung kommt, dass eben auch sich die normalen Sparer mit realen knappen Werten dann beschäftigen, weil das Papier, das wird ultimativ wertlos werden. Also das Papier verliert und die Knappheit der Güter, das wird sie. Du hast die die CBDC, die Zentralbankenwährung digitaler Euro erwähnt. Wird das in einem Seuchenenszenario möglicherweise als die Lösung präsentiert werden, sag ich's mal, das zerbende Geldsystem umzuwandeln in in die digitale, sag ich mal bewusst, Machtstruktur der EU Kommission.
Also wenn die Aktienmärkte crashen, die Menschen ihre Jobs verlieren, ihre Sicherungssysteme, dann wollen die Menschen nur 1, und zwar, dass das System stabil bleibt. Und dafür sind sie auch bereit, radikale Maßnahmen zu akzeptieren. Wir dürfen nicht den Fehler machen, die Vorstellungswelt, die wir mit dem System jetzt verknüpfen, auf das nächste System zu übertragen. Wir kommen jetzt in eine chaotische Zeit und all die Regeln, die richtig waren, die die gelten nicht mehr. Und die Leute, die blindes Vertrauen in die Systemregeln setzen, die werden alles verlieren.
Man muss jetzt beginnen, selbst zu denken. Man muss jetzt beginnen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Wer das nicht macht, der gehört ganz klar zu den Verlierern der Systemtransformation. Und CBDC ist eine Möglichkeit, den begonnenen Systemverfall aufzuhalten, es wird aber eine temporäre Lösung geben, weil das ist mir ganz wichtig an der Stelle, weil das macht auch vielen Angst, ja. Aber das ist 'n ganz normaler Prozess, der jetzt gerade stattfindet, alle 100 Jahre.
Zurzeit unserer Großeltern, die haben das Gleiche erlebt, die haben auch das überstanden. Die Österreich Ungarn ist untergegangen, trotzdem existiert Österreich und Ungarn noch. Oder das Osmanische Reich ist auch durch mehrere Staatsbankrott gegangen, die Türkei existiert heute noch. Also das System ändert sich, aber die Menschen bleiben die gleichen. Und man muss es einfach nur schaffen, dass man in dieser großen Transformation nicht alles verliert, sondern dass man möglichst viel in dieses neue System rüber rettet.
Da ist zum Beispiel jetzt Gold eine Möglichkeit, wobei, das darf man auch nicht vergessen, während der großen Depression, Deflation in USA, da hat man auch den privaten Goldbesitz verboten, ja. Wenn's der Elite an den Kragen geht, dann brauchen jede einzelne Unze Gold, damit sie noch irgendwas, ja, stabilisieren können. Und wie gesagt, es gibt Möglichkeiten und wenn man sich mit der Geschichte beschäftigt, dann sieht man, das ist 'n Katalog von Erfolgsstrategien. Frühere Generationen haben das Gleiche bewältigt, jetzt sind wir halt dran und wir können auch das Beste draus machen. Ja, und die der Vermögensschutz des des Geldes, das erspart und das ist ja genau unsere Zielsetzung.
Und ich bin sehr froh, hab ich dich da mit in der Geschäftsleitung. Jetzt kannst Du vielleicht zum Ende des Podcasts noch erklären, wie wir das konkret, das haben eine Strategie, die ja schon über 20 Jahre am Markt ist. Das ist also jetzt nichts Neues, weil der Gründer Karl Reichmund hat damals schon in weiser Voraussicht erkannt, dass der Euro eine Fehlkonstruktion ist und wollte damals eben auch Sparern, eine Anlagemöglichkeit geben, wie sie ihr Geld dann über sone Krise retten können. So, das als Einleitung. Das 2.
Ist, so wie wir unseren das das Vermögen der Eigentümer, unsere Aktionäre und Aktionärinnen investieren ist, dass wir 'n ganz großen Anteil, rund 40 Prozent ist in Edelmetallen. Hauptsache, der Rest ist Silber. Und dann haben wir aber 'n ganz, ganz großen Anteil an sogenannten leistungsbezogenen Werten. Das heißt, wir können uns nicht nur drauf verlassen, alles auf Gold zu setzen, sondern wir müssen ja auch Cashflows, also Werte generieren. Und wir suchen dafür Aktien aus, die eben auch die Grundbedürfnisse der Menschen decken.
Das heißt, also die die die Grundbedürfnisse, die existieren unabhängig, ob's eine Krise gibt oder nicht, weil Essen, Wohnen und Infrastruktur, Mobilität, das braucht halt jeder, so. Und bevor man das abschraubt, also man das abschraubt, dann gibt's auch keine Zivilisation mehr. Das heißt also, das ist so der letzte Verteidigungsfall und die Elite wird auch versuchen, diese Grundbedürfnisse bis zum Schluss zu decken. Der der wesentliche Vorteil ist halt, das ist eine Beteiligungsgesellschaft, die außerhalb der EU existiert. Das heißt also hier in der Innerschweiz, wo man eben auch 'n anderen Mindset hat, wo man eben dieses Prinzip Eigenvorsorge, Eigenverantwortung ganz hoch hält und wo man sich eben Also was ich als Deutscher gelernt hab, wo man eine unglaubliche Allergie gegen irgendwelche zentralen Stellen hat, das hab ich so in der Form noch nirgends auf der Welt erlebt.
Also diese, wir lassen uns hier nichts vorschreiben von Bern, von Brüssel, von Berlin, Paris, also das macht die ganze Sache extrem sympathisch. Und insofern glaube ich, solange die Schweiz in der Form existieren wird, werden auch die Vermögenswerte sicher sein. Ja, und als kleine Ergänzung, bei uns ist das Eigentumsrecht in der Verfassung, in der Grundverfassung des Staates niedergeschrieben. Also ich denke, mehr Eigentumsschutz als in der Schweiz wird man nirgends auf der Welt finden. Genau.
Jetzt zum zum Abschluss des Podcasts, lieber Dietmar, was haben die Märkte noch nicht eingepreist, welches Szenario Oder wie kann man sich als als Anleger vor diesen schwierigen turbulenten Zeiten schützen? Ja, also was ich denke, was der Markt völlig falsch einschätzt, ist, da ist ja eine, also die Finanzwelt ist ja nicht isoliert vom Rest der Gesellschaft. Das heißt, was dort stattfindet, hat eben auch Auswirkungen auf andere Teile und auf die Rohstoffmärkte. Das heißt, es ist alles miteinander vernetzt, verwoben und wenn jetzt an 1 Stelle eine Krise stattfindet, dann hat es eben auch Rück Dünger. Mhm.
Also über die Dünger. Mhm. Weil 30 Prozent des weltweiten Düngers kommt eben über die Straße von Hormous und wir haben einfach, die Realität ist, die Hälfte der Weltbevölkerung würde heute nicht existieren, wenn's nicht Kunstdünger gäbe. Das ist einfach so. Das ist eine Errungenschaft, da sind wir alle dankbar, dass es die gibt.
Aber wenn wir jetzt wie gesagt sehen, 30 Prozent fehlen, das kann man durch nichts ersetzen, ja. Das ist in der Menge kann man das nicht so ersetzen, genau wie auch diese 20 Prozent Öl, die plötzlich stocken. Das heißt, es wird einfach in 'ner, und das ist jetzt der Faktor, nichtlinearen Art und Weise Rückkopplungen geben. Das heißt, wir werden sehen, dass die Länder, insbesondere in Afrika, die ja zum Lebensmittelimporten abhängen, da reden wir über 40 Prozent, da gibt's einfach Hungerkrisen, die wir, also in 'ner Form, die können wir uns nicht vorstellen, aber wir sind ja in dem Alter, wir kennen ja noch die Hungerkrisen in Äthiopien, wo damals eben sehr, sehr viele leider auch drunter gelitten haben. Und ja, also ich glaub einfach, dass der Markt das Potenzial unterschätzt, was das eben dann auch für soziale Folgen hat.
Und da reden wir noch nicht mal über die zu erwachenden Flüchtlingsströme, die dann nach Europa kommen. Mhm. Und das ist eben zu erwachen. Ich mein, das ist halt eine auch eine historische Konstante. Bevor man verhungert, versucht man halt sein Leben nächsten, ja, Monate muss man sagen, Quartale, gehen auch hier im Westen Millionen Jobs zugrunde wegen der KI.
Das heißt, da treffen jetzt 2 Welten aufeinander und man hat jetzt treffen jetzt 2 Welten aufeinander und man hat jetzt seit den Achtzigerjahren, wo die Globalisierung losgelaufen ist, haben dann immer gesagt, ja, wir brauchen Zuwanderung, wir wachsen und so weiter. Und jetzt hat man auf verschiedenen Stellen plötzlich eine Schubumkehr und man weiß gar nicht, was man damit machen soll. Also ich weiß nicht, wie die Politik das lösen könnte. Ich hab eine Vermutung, leider und ich sehe einfach nur, es wird massive Veränderungen geben, auf die muss man sich jetzt gedanklich einstellen und das wird überhaupt nicht eingepreist, aber der Markt, der ist auch nicht so langfristig. Der denkt, also langfristig im Finanzmarkt ist vielleicht 3 Monate.
Mhm. Ja, was danach kommt, ist nicht mehr bonusrelevant für den Banker, ja. Und deswegen macht man immer sehr, sehr kurzfristige Analysen. Nur bis zur nächsten Kurve wird dann gesteuert und dann ist man überrascht, dass dann plötzlich dann 'n Bus einem entgegenkommt, weil man gar nicht so weitsichtig gefahren ist. Und das Problem sehe ich einfach, wir haben sehr viele von den Problemen, die jetzt gerade konvergieren, ich wiederhol's noch mal, wir haben einerseits diese Energiesituation, die ein Vielfaches schlimmer ist als in den Siebzigerjahren, was damals schon für eine große Inflation geführt hat.
Wir haben gleichzeitig einen Kredithebel im System über private Debt, was 2008 ein Vielfaches übersteigt. Und dann haben wir eine Gesamtverschuldigungssystem, die sehr stark an neunzehnhundertneunundzwanzig erinnert. Also 1 von diesen Faktoren alleine würde schon ausreichen, die Märkte zu überfordern. Jetzt haben wir alle zusammen gleichzeitig und das kann den Markt brechen und niemand hat eine Antwort dafür. Ja und das ist ja der Grund, warum wir Risikomanagement betreiben oder und auch uns absichern gegen fallende Märkte.
Jetzt zum Schluss Dietmar, wir haben jetzt über sehr viele Probleme gesprochen. Du hast einmal erwähnt, das ist nicht das Ende der der Menschheit, vielleicht noch deine letzten Worte an die Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem positiven Ausblick oder wie wie man sich selber als Anleger bestmöglich auf diese Situation einstellen kann. Ja, das ist vielleicht jetzt zu kurz gekommen, weil es gibt gigantische Chancen. Weil ich jetzt sage, jetzt zu kurz gekommen, weil es gibt gigantische Chancen. Weil ich jetzt sage, das passiert alle 100 Jahre mal, sone gigantische Umverteilung.
Das heißt, wenn man sich jetzt löst von diesen alten Konzepten, ja, ich mach 'n bisschen Aktien, bisschen Anleihen, das wird schon gut gehen. Und wenn man sich nur auf die Chancen konzentriert, da da da gibt's gigantische Chancen, die alle 3, 4 Generationen Nummer kommen. Das heißt, jetzt kann man wirklich bei der Umverteilung des globalen Vermögens ganz vorne am Tisch mitsitzen. Man muss beginnen, sich von diesen alten Konzepten zu lösen und dann sieht man auch die Chancen. Also wir haben zum Beispiel jetzt, das ist ja, was ich jetzt gesagt hab, vor längerer Zeit schon überlegt, ja, wer profitiert denn beispielsweise von von dieser begonnenen oder zu erwartenden Nahrungsmittelknappheit oder wer ist zum Beispiel Ölexporte?
Da da taucht sofort Brasilien auf, ja. Also ich sag jetzt nicht, man soll Brasilien kaufen, aber ich sag nur, es gibt immer Lösungen, ja. Man muss nur den Fokus breit genug öffnen, dann sieht man genau diese Chancen. Aber wenn man krampf hat, versucht an dem Alten festzuhalten, dann verpasst man genau diese Chancen. Das ist ein Zyklus und wer sich anpasst an die Neuralität, der gehört zu den Gewinnern.
Wer aber an dem alten, untergehenden Zyklus krampfhaft festhält, der wird halt auch alles verlieren. Das ist so die Erfahrung der Geschichte und daher, also jeder hat die Möglichkeit, sich zu informieren. Das Internet ist voll von guten Ideen. Noch mehr Ideen findet man in historischen Büchern, weil da wird alles beschrieben, wie damals die Menschen in diesen Umbruchszeiten Vermögen aufgebaut haben. Und ich denke, wichtig ist nur 1, man muss die Realität akzeptieren, wie sie ist, auch wenn sie jetzt nicht schön ist.
Es macht 'n bisschen Angst und und man muss sich neu orientieren, das ist man nicht gewohnt. Aber dann ist auch ganz wichtig, wenn man dieses neue Weltbild akzeptiert, dass es eben große Veränderungen gibt, dann muss man sich eine Strategie zurechtlegen und muss der Strategie treu bleiben, weil das ist nämlich genau das Wichtige. Wir werden jetzt eine Phase leben, wo auch der Goldpreis sehr stark schwanken dürfte. Das ist so die historische Erfahrung aus der Weimarer Republik. Also man weiß, also der der Goldpreis ultimatives explodiert, ja?
Das kann man hier auf dieser Darstellung sehen. Aber man sieht auch, dass es eben unter großen Schwankungen war. Wenn jetzt jemand zum Beispiel bei minus 40 Prozent Gold verkauft hatte, ja, der hat vielleicht so seine Angst jetzt, wie soll ich sagen, beruhigt, weil er dachte, es fällt noch mehr, aber er stand am Ende mit wertlosem Papier da. Was ich sagen will, ist, wir diese Schwankungen, die sind Teil von dieser Übergangszeit. Das heißt, das System oszilliert, das sucht 'n neues Gleichgewicht und wenn man dann aber sich von seiner oder aus seiner Strategie drängen lässt, nur weil die Märkte schwanken, dann muss man sagen, dann hat man's leider verpasst, weil am Ende wird dann aber auch das Durchhalten belohnt.
Und Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, hinterlassen Sie unbedingt einen Kommentar. Wie sehen Sie die Zukunft? Was machen Sie konkret selber? Wir verlosen unter allen Zuschauerinnen und Zuschauern noch das Buch, das Du noch selber kurz vorstellen kannst. Also genau, dieses Buch, das habe ich vor paar Jahren geschrieben und jetzt ist die Zeit, wo ich das gratis an Interessierter abgebe.
Das kann man gratis als E-Book downloaden oder wer kräftig kommentiert in der Kommentarspalte, der kriegt das dann auch als Hardcover direkt zugeschickt. Ich denke, das ist jetzt die Zeit, wo man auch 'n bisschen Optimismus dann verbreiten muss und in diesem Buch habe ich beschrieben, was für Strategien es gibt, wie man das dann auch noch selber machen kann mit historischen Beispielen. Herzlichen Dank dafür. Hinterlassen Sie unbedingt ein Like. Abonnieren Sie den Kanal, falls Sie noch gemacht haben und ich freue mich, Sie das nächste Mal begrüßen zu dürfen.
Auf Wiedersehen.
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