Cover: Zufriedenheit & Veränderung | Mario Jung | BTS #06

Zufriedenheit & Veränderung | Mario Jung | BTS #06

24. Oktober 2024 61:28 Min. Zu Gast: Mario Jung
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Worum es geht

In dieser Folge der Reihe BTS spricht Mario Jung über das Spannungsverhältnis von Zufriedenheit und Veränderung. Er beschreibt, dass er sich aktuell in einem sehr zufriedenen Zustand befindet, zugleich aber offen anerkennt, dass sich das in einigen Jahren anders anfühlen könnte. Ein persönlicher Impuls zum Nachdenken darüber, wie beständig Zufriedenheit wirklich ist.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zur Ausgabe Nummer 6 von Behind the Story. Mein Name ist Wolfgang Jung und ich hoffe, Du kannst heute mit mir auf eine inspirierende Reise mitgehen. Unterstützt wird dieser Podcast von Campics d e und Team digital d e. In jeder Behind the Story Ausgabe möcht ich dir faszinierende Menschen vorstellen und ihre ganz persönliche Heldenreise. Dabei geht's nicht nur darum, die Highlights zu beleuchten oder den beruflichen Kontext, sondern auch son bisschen das Leben und ja, sozusagen die Werte dieser Menschen.

Dabei besprechen wir auch, welche Hürden sie hatten und welche Herausforderungen und wie sie damit umgegangen sind. Denn ich glaube, aus diesen Gesprächen kann man am meisten für sich selbst mitnehmen. Setz dich also gerne mit mir und meinem Gast heute gemeinsam ans Lagerfeuer und lass dich in dem Podcast von der persönlichen Erfahrung inspirieren. Schau mit mir also son bisschen hinter die Geschichte. Und wenn Du am Ende des Podcasts eine Frage hast oder eine Verbesserungsvorschlag, was ich anders machen könnte oder mir eine Bewertung geben möchtest oder selbst gerne Gast in dieser Sendung wärst, dann meld dich einfach bei mir.

Ich freu mich. Heute ist mein Gast Mario Jung. Mario anzuteasern ist so unfassbar schwierig, denn Mario ist 'n echter Tausendsassa, zumindest nehm ich ihn so wahr. Und ich bin heute selber sehr, sehr gespannt, was hinter der Story noch so steckt, weil ich kenn auch nicht so viel, obwohl wir uns schon sehr lange kennen. Majo ist Gründer und CEO des OMT und der erfolgreicher Experte im Onlinemarketing.

Ich glaube, Majo ist 1 der Menschen im Marketing, die das größte Netzwerk und die die größte Bekanntheit haben und auch eine Riesenreichweite. Er ist auch 'n ehemaliger ambitionierter, Klammer auf Profi, Fragezeichen, Klammer zu, Fußballer, was ihm, glaube ich, erheblich geholfen hat im Bereich auf Disziplin und Ausdauer. Außerdem ist Majo Familienvater und irgendwie schafft er das alles unter einen Hut zu bringen und darüber würde ich heute gern mit ihm reden. Seine Leidenschaft für das Thema und sein Streben, die besten und neuesten Ansätze im Digitalmarketing zu präsentieren, machen ihm zu 1 der anerkanntesten Persönlichkeiten in unserer Branche. Außerdem ist Mayo, und so hab ich ihn immer kennengelernt, sehr zuverlässig.

Und das schätze ich sehr, weil ich persönlich auch versuche, immer zuverlässig zu sein. Freut euch also jetzt auf dieses inspirierende Gespräch, setzt euch mit mir ans Lagerfeuer und ich begrüß ihn mal und hole ihn gerne mal zu uns. Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, Mario Jung.

Danke, danke, Wolfgang. Wow, da bin ich ja ganz rot und klein geworden nach dem, was Du hier alles aufgezählt hast. Danke, danke für dieses Intro. Sehr gerne. War irgendwas falsch oder hab ich was Wichtiges vergessen?

Also das Fußballprofi stimmt nicht ganz. Ich bin ich hatte nie einen Profivertrag, aber ja, ich hab vor vielen, vielen Jahren, das ist ja schon mittlerweile Dekaden her, mal bei der Eintracht im eigentliche Amateurkader gespielt und durfte zeitweise auch mal oben schnuppern. Hat aber dann nicht ganz gereicht und irgendwann habe ich mich dann für eine andere berufliche Laufbahn entschieden. Hätte sie fast als Trainer noch mal eingeschlagen, Hab auch mit Profitrainern, die jetzt aktuell Profitrainern sind, zusammen trainiert und gelernt an den Trainerscheinen Stützpunkten und so weiter, aber irgendwann doch mich verabschiedet von dem Sport. Bin nur noch Fan.

Okay. Ich glaube, wir kommen auch dann gleich noch mal dazu und reden doch mal son bisschen auch über die Geschichte. Ja, Mario, wir beginnen immer oder ich versuche andersrum für die Leute, die's zum ersten Mal hören, ich versuche immer da die Lebensgeschichte meines Gastes son bisschen entlang an der Heldenreise nach George Campbell zu machen. Und ich fange immer an mit der gewohnten Welt des Mangels. Das bedeutet irgendwann in deiner Jugend und was mich bei dir besonders interessiert, ist dann auch, wenn Du darüber redest, bitte, wo warst Du zu dem Zeitpunkt?

Ich frage deswegen, weil ich ja weiß oder zumindest sone Ahnung habe, dass es bei dir mal eine kontinenteübergreifende Migration gab oder Verbindung gibt. Ich weiß es nicht ganz genau, erklär das einfach mal, denn Du sprichst ja auch perfekt Spanisch, wie ich weiß. Und ja, also fangen wir doch einfach mal an zu dem Zeitpunkt, als man sich so als Teenager orientiert und die ersten Überlegungen hat in Richtung Job. Wo warst Du da und fang doch einfach mal an, dich ab da son bisschen vorzustellen? Als Teenager?

Also ich glaube, ich wusste sehr lange nicht, was ich machen will, außer vielleicht diesen Traum, Fußballprofi zu werden. Da habe ich sehr früh, also es stimmt gar nicht. Ich mein, so mit 14, 15 fing das an zu merken, oh, da könnte mehr gehen, wo ja andere vielleicht sogar schon durch heutzutage in Jugendleistungszentren schon kurz davorstehen, irgendwie in eine Profikade reinzurutschen. Es gibt ja mittlerweile sechzehn- und siebzehnjährige Fußballprofis. Da ging's aber relativ schnell, 3 Jahre lang 'n ziemlichen Höhenflug gehabt und irgendwie hat in meinem Hinterkopf noch, haben noch 2 andere Gedanken, irgendwie so ihre Daseinsberechtigung gehabt.

Das eine war, ich wollte immer unbedingt lehren. Also ich hab wirklich darüber nachgedacht, Lehrer zu werden. Und irgendwie wollte ich aber auch nie abhängig beschäftigt sein und das matcht natürlich nicht. Das war mir schon klar, ich hatte immer kleine Hierarchieprobleme, sei es im Fußball mit Trainern, von denen ich keine hohe Meinung hatte, sei es später auch im Job von Vorgesetzten, wo ich nachweislich wusste, dass sie fachlich nicht gut sind und in der Führung nicht gut sind. Da habe ich immer relativ schnell Probleme bekommen, deswegen bin ich zum Beispiel auch nicht zum Mund gegangen, weil ich da ganz großes Konfliktpotenzial für mich gesehen hab.

Aber ja, das waren so die die 3 Dinge, die ich im Kopf hatte. Das Fußballprofi Thema habe ich dann relativ lange verfolgt, bis ich irgendwann gemerkt habe, ja, da sind 2, 3 Defizite da, die mich nicht das ganz große Ziel erreichen lassen. Und viele erkennen das ja nicht. Und für mich 'n sehr entscheidender Moment war es zu erkennen und dann auch zu sagen, sich selbst einzugestehen, was nicht funktioniert und dann vielleicht auch 'n anderen Weg einzuschlagen. Du hast grade das Thema interkontinentale Verbindungen angesprochen.

Die waren sehr prägend für mich, ja, das stimmt. Ich hatte das Glück, bereits im Kindergarten, also Anfang der Achtzigerjahre einen eine Familie kennenzulernen, Tochter und Sohn, zufälligerweise auch unsere Eltern sich sehr gut kennengelernt haben, die zweieinhalb Jahre in Hofheim gelebt haben, also bei uns hier in Deutschland, weil der Vater Auslandserfahrung sammeln musste, ich glaub, ich kann da auch mit Marken reden, Partner von Pricewaterhouse Coopers in Ecuador zu werden und das dort aufzubauen. Und daraus ist eine Freundschaft entstanden, die bis heute anhält. Du hast ihn vielleicht kennengelernt beim OMT als helfender Hand, weil er ist mittlerweile, mein bester Kumpel ist mittlerweile nach Deutschland ausgewandert. Er hat auch 'n deutschen Pass, muss man dazu sagen, aber seit seit Weihnachten wohnt er jetzt bei uns, nicht bei mir zu Hause, aber bei uns in Hofheim, zufällig in dem Haus, in dem er damals auch gelebt hat.

Und es ist sehr, sehr märchenhaft, was da gerade passiert. Ich hab aber zwischenzeitlich, nachdem er mit 10 Jahren noch mal bei mir war, ich war mit 12 Jahren auf meinem zwölften Geburtstag, bin ich das 1. Mal in Südamerika gelandet, 6 Wochen ohne meine Eltern. In welchen Land, Mario? In Ecuador.

Und ich war das 1. Mal da drüben weit von zu Hause entfernt ohne meine Eltern. Also ich bin mit betreutem Fliegen darüber mit 12 Jahren. Meine Tochter, meine älteste Tochter ist jetzt 11. Ich könnte mir das gar nicht vorstellen, dass sie in einem Jahr alleine darüber geht.

Und nicht, weil ich sie nicht zutraue, sondern weil das für mich ganz, ganz schwer wäre. Und ich hab da 6 Wochen mit der Familie verbracht und das hat mich unglaublich geprägt. War dann mittlerweile, ich glaub 16, 17 mal dort, hab mal 10 Monate verbracht, dort mal 4 Monate dort verbracht. Und ja, ich spreche relativ gut Spanisch, von perfekt noch weit entfernt. Ich glaube, für jemand, der kein Spanisch kann, hört sich das schon sehr, sehr gut an.

Aber ja, ich hab auch dort gearbeitet eine Zeit lang und fühle mich wohl in der Sprache, deutlich wohler als in Englisch, sagen wir es mal so. Das ist vielleicht mein interkontinentales Thema, sodass mittlerweile sone enge Bindung zu dieser Familie ist, dass wir jetzt auch 'n Teil der Familie hier wieder bei uns haben. Ja, und das ging dann weiter mit Studium, als ich entschieden hab, Fußballprofi reicht nicht, hab ich noch mal angefangen zu studieren. Erst 'n halbes Jahr auf Lehramt, bis ich dann gemerkt hab, oh, das ist doch nicht das Richtige für mich, da kann ich nicht selbstständig beschäftigt sein. Und dann habe ich BWL studiert mit dem Hintergrund, ich muss es gar nicht fertig machen, sondern ich will eigentlich nur Leute kennenlernen, irgendwas Eigenes auf die Füße zu stellen.

Das hat auch funktioniert, sehr gut sogar, aber ich hab's dann auch fertig gemacht. Es hat zwar ewig gedauert, ich glaube 10 oder 11 Jahre, aber ich hab tatsächlich das Diplom irgendwann auch abgeschlossen. Ich glaub mit 30 oder mit 31, ist jetzt auch schon wieder 15 Jahre her, aber per se Die Situation dazu. Ja, per se, ich hab's durchgezogen, auch wenn's teilweise so aussah, als würde ich's nicht fertig machen. Genau.

Und das ist eigentlich so die Karriere gewesen beziehungsweise die ersten beruflichen Träume und ich wusste bis dahin noch gar nicht, wo es hinführt und wir reden ja, glaube ich, später noch, wohin es hingeführt hat. Da erzähle ich dann vielleicht, wie die nächsten Steps waren. Genau. Ja, vielen Dank erst mal bis dahin. Wir sind jetzt wann so?

Anfang der Neunziger oder wann oder wann war das? Ja, tatsächlich, nee, nee, tatsächlich, als ich dann studiert hab, angefangen hab zu studieren, da war ich tatsächlich auch erst 21, weil ich noch mal eine Ausbildung gemacht hatte. Dann hatte ich, wollte ich ja Fußballprofi werden und dann mit 21 habe ich mich dann, glaube ich, erst eingeschrieben, mit 22 so richtig angefangen. Und das waren wir dann, ich bin 79 geboren, Anfang der 90, nee, warte mal, jetzt muss ich gerade überlegen, Anfang der 2001, 2002 waren wir da schon. Mhm.

2001, ja. Okay. Ich würde jetzt gerne damit die Leute, die dich nicht kennen, die wenigen in diesem Fall, ja, die dich nicht kennen, sone kleine Schnellfragenrunde einstreuen, einfach son bisschen mehr über die Personality Mario Jung zu erfahren. Übrigens für alle, die es nicht wissen, wir beide haben zwar den geilsten Nachnamen der Welt, ja, und übrigens auch den am meisten vorkommenden Nachnamen der Welt. Ich weiß gar nicht, ob Du das wusstest, weil's unfassbar viele Chinesen gibt, die jung heißen.

Das wird zwar in verschiedenen Schreibweisen geschrieben, aber spricht man immer jung aus. Aber wir sind nicht verwandt oder verschwägert, obwohl wir, glaub ich, immer wieder drauf angesprochen werden. Ja. Ja. So, das wissen wir jetzt.

Quick Fragen machen. Genau, zumindest wissen wir nichts davon. Quick Firerund, lieber Mario. 1. Frage, was ist dein Lieblingsbuch und warum?

Ganz klar mit viel Abstand, nee, nicht mit viel Abstand, Herr der Ringe. Viele haben jetzt vielleicht 'n Fachbuch erwartet oder irgendwas. Ich bin 'n riesen Fantasy Fan, ganz knappen Abstand dahinter tatsächlich die Harry Potter Saga und dann kommt lange nichts. Und warum? Ich bin 'n riesen Fantasy Fan und durch den harten Alltag, sehr vollgepackten Alltag, also hart ist immer so, klingt negativ, ist nicht negativ, ist total positiv gemeint, aber da ich doch sehr, sehr viel mache, liebe ich es, in andere Welten abzutauchen und mich tatsächlich träumen zu lassen.

Und wer würde nicht gern zaubern können und wer würde nicht gerne wie Aragorn lang und alt werden oder wie auch immer oder fliegen können oder wie auch immer. Und so was mag ich. Story. Deswegen lese ich gerne oder guck auch gerne Fantasy im Fernsehen. Cool.

Ja, ich mag ja Geschichten generell, Storytelling und witzig, dass mein letzter oder meine vorletzte Gästin, die Kim Nadine Adamek, die ja, mit der Du ja auch eng in Verbindung stehst, die hat, glaub ich, auch Herr der Ringe genannt. Ja, witzig. Gibt's 'n Gibt's 'n Auf einmal, ich glaube schon immer, Punkt. Ja, okay. Ich musste das sozusagen ins rechte Licht inszenieren, weil man das am Podcast ja nicht sieht, dass Du schmünzelst.

Gibt's 'n Ort, der dich besonders inspiriert? Also muss nicht unbedingt ein Ort sein im Sinne von räumlicher Begrenzung, kann auch zum Beispiel beim Laufen, Du bist ja unheimlich sportlich und sehr viel beim Laufen unterwegs. Gibt's irgendeine Situation oder 'n Ort, wo Du sagst, das inspiriert mich sehr? Jein. Eigentlich ich hab ich hab lang gestruggelt, was ich hier sagen könnte.

Also ich bin die Frage schon mal gefragt worden irgendwann und hab danach lange sehr sehr lange darüber nachgedacht. Und ich find's interessant, dass Du mich das jetzt auch fragst. Ich muss dir sagen, nicht wirklich. Es gibt keinen Ort Also es gibt Orte, die mich inspiriert haben, aber wenn ich 'n zweites Mal da war, haben sie mich nicht unbedingt inspiriert. Ich glaube, dass das immer mit den Gegebenheiten zu tun hatte, in welcher Situation ich gerade war.

Inspiriert mich das Laufen? Nein, es macht mich nachdenklich und lässt mich was verarbeiten und dadurch entstehen da viele entstehen da viele Ideen. Wenn ich meine sportlichen Sachen so, was ich gerade mache, anschaue, dann könnte ich sagen, das Fitnessstudio inspiriert mich, weil ich mir viel von anderen abgucke oder wie auch immer. Aktuell beschäftige ich mich viel mit dem Thema Ernährung. Da ist es nicht unbedingt der Ort, der mich inspiriert, sondern da gucke ich auch viele Videos zu.

Also ich könnte das nicht tatsächlich räumlich, schon gar nicht, aber auch gar nicht auf einen einzelnen Punkt reduzieren. Manche sagen auch die Dusche. Ja, auch da hab ich manchmal Ideen, aber ich kann es nicht an eine Sache festmachen. Geht nicht. Mhm.

Okay, ist ja nicht schlimm, muss ja nicht sein. Wenn Du schon über Ernährung sozusagen viel nachdenkst, was ist dein Lieblingsessen? Das, was nicht in meine Ernährungsbahn passt, Kartoffelpuffer. Kartoffelpuffer. Ziemlich fettig, aber auch ziemlich lecker, ne.

Ja, mache ich jetzt neuerdings immer im Airfryer. Ich auch. Und das ist viel besser. Ja. Ist viel gesünder, aber zu Hause bei Mama mit viel Fett ist noch 'n Ticken besser.

Und für die, die in Hessen wohnen, für die, die in Hessen wohnen und regelmäßig im Ramheingebiet sind, Du bist ja ab und zu hier Im Main Taunuszentrum gibt es immer zur Weihnachtszeit von der Caritas ein Kartoffelpufferstand. Nichts toppt diesen Stand. Also für alle, die irgendwie mal die a 66 lang fahren im November oder Dezember, Fahrt raus, vorm Kaufhof ist ein Stand, es lohnt sich. Geil. Man merkt, dass Du Marketingmensch bist, ja.

Nächste nächste Frage aus der Schnellfeierrunde. Es gibt ja immer Menschen, die einem Ratschläge geben oder Ratschläge, die man irgendwo aufschnappt. Hast Du so einen Ratschlag, wo Du sagst, das ist der, der mich irgendwie durchs Leben führt oder der mir sozusagen der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe? Da hab ich eine Menge. Ich muss dich jetzt auf einen konzentrieren.

Musst Du nicht. Du kannst auch 2 sagen. Okay. Ja, dann nenne ich mal 2. Also in den ersten vielleicht auch beruflich bedingt, aber gilt auch für privat.

Alle alle 3 Monate quartalsweise jedes Projekt oder auch was hier wichtig ist, zu hinterfragen. Also das heißt nicht, dass man immer alles umschmeißen muss, aber kann man's vielleicht irgendwie nachschleifen? Und das kann 'n privates Thema sein mit den Kindern, dass man halt sagt, ich will mehr mit meinen Kindern machen, alle 3 Monate überlegen, kann man das vielleicht noch weiter verbessern? Genauso auch beruflich, dass man immer wieder sagt, hey, nur weil was gut läuft, heißt es nicht, dass ich's nicht mehr hinterfragen muss, aber natürlich, weil was schlecht läuft, hinterfragt man halt relativ häufig. Aber auch gute Sachen kann man immer weiter verbessern und ich glaube, das hält das auch irgendwie spannend und bringt Also das ist ein Punkt.

Ein zweiter Punkt Ratschlag, den ich jetzt so spontan hätte und ich hätte wahrscheinlich noch viel, viel mehr, die mich wirklich geprägt haben. Da gehen die Props raus an meinen Kollegen Christoph Pipsos. Mhm. Grüße. Den werde ich auch nachher wahrscheinlich noch mal erwähnen, wenn's meine berufliche Laufbahn geht, aber ich nenne ihn jetzt.

Er ist mittlerweile Kollege von mir hier beim OMT. Früher kannten wir uns, als er Freelancer war, weil wir öfters zusammengearbeitet haben. Und Christophs hat mir mal gesagt, als er gehört hat, dass meine Frau das 1. Mal schwanger war und dass es ein Mädchen wurde, sagte er zu mir, Mario, ich freue mich total für dich, aber ich geborene dir jetzt einen Tipp, der für dein ganzes Leben lang dir helfen wird, das Stresslevel unten zu halten. Sobald sich deine Tochter und deine Frau streiten, rennen.

Weil egal, was Du sagst, Du hast immer beide gegen dich. Und das verfolge ich wirklich. Ich hab das zweimal nicht befolgt und es ist zweimal so aufgegangen, wie er gesagt hat und bis heute halte ich es so, dass wenn es Meine Tochter ist jetzt 11, die kostet ja in der Vorpubertät. Das passiert auch etwas öfter, dass die aneinanderraten und dann gehe ich weit weg. Ja, kann ich verstehen, Gödhdi.

Hätte ich auch hätte ich auch genauso unterschrieben den Tipp. Es gibt Situationen, wo Du als Mann nicht gewinnen kannst. Ich muss da seit 12 Jahren, seit ich weiß, dass Feline auf die Welt kommt, muss ich darüber nachdenken und es ist wirklich regelmäßig, also ich will jetzt nicht sagen wöchentlich, aber regelmäßig, dass ich diese Situation irgendwie wahrnehme und an Christus denken muss. Okay. Ja, 11 ist auch, ich glaub ich, echt 'n schwieriges Alter bei Mädchen.

Ich hab hab ja mal 2 und die sind beide glücklicherweise durch die Pubertät durch. Ja, es wird halt nicht besser, es wird anders, sagen wir mal so. Was wollte ich noch fragen? Ach so, ich wollte dich noch was fragen im Anschluss an die 3 Monatsgeschichte. Wie machst Du das?

Also hast Du dann sozusagen in deinen Kalendertage, wo Du dir sagst, ich stell das jetzt mal infrage oder überprüfe meine Methoden oder passiert das intrinsisch? Sowohl als auch, es kommt drauf an, was es ist. Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ich versuch zum Beispiel immer regelmäßig mein Stresslevel runterzuziehen. Viele wissen, dass ich viel mache. Viele wissen, dass ich viele unterschiedliche Themen habe.

Und natürlich legt sich das auch manchmal negativ auf meine mein Umfeld aus, wenn es wieder zu viel wird. Und deswegen habe ich irgendwann angefangen, alle 3 Monate meinen Zeitplan zu optimieren. Hab Zeitmanagementkurse gemacht. Ich habe Stress Managementkurse gemacht und hab mich ja auch jetzt gerade vor ein paar Tage her habe ich mal wieder überlegt, was mache ich ab Januar in meinem Zeitplan anders? Und hab tatsächlich einfach meine Arbeitszeit mal etwas reduziert, 'n bisschen mehr auf andere Dinge zu gucken, vielleicht effizienter zu sein und vielleicht auch öfters mal Nein zu sagen zu neuen Projekten oder wie auch immer, weil sie halt nicht mehr reinpassen.

Du bist jetzt noch 'n kleinen Ticken älter als ich, aber ich bin jetzt auch 45. Ich geh 'n unglaubliches Pensum und ich höre immer wieder von Gleichaltrigen, dass sie dieses Pensum nicht mehr gehen können. Mir fällt das noch gar nicht schwer, aber ich hab keine keinen Bock drauf, dass ich's irgendwann nicht mehr gehen kann und dazu gezwungen werde. Und deswegen tue ich auch so viel körperlich für mich, fang jetzt mit der Ernährung immer intensiver an, mich zu beschäftigen. Ich bin frei raus, ich habe 20 Kilo abgenommen, in den letzten zweieinhalb Jahren.

Das war langsam, nicht auf einen Schlag, aber sehr bewusst und das sind alles Themen, wo ich heute die Grundlage lege, dass ich vielleicht mit 70 oder 80 immer noch relativ rüstig und fit bin. Irgendwas anderes passieren, aber zumindest die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Ja, das ist ein Punkt und es gibt andere Punkte, da setze ich mir tatsächlich Timer. Also jetzt zum Beispiel unser Agenturfinder, unsere Agenturvermittlung ist für uns grade 'n sehr großes Fokusprojekt. Das steht tatsächlich im Kalender mit 'nem festen Termin mit 3 Stunden, mit 3 Kollegen alle 3 Monate sich hinzusetzen und zu überlegen, was können wir verbessern?

Und einen Tag vorher habe ich 'n eigenen Slot, wo ich mich auf dieses Meeting vorbereite. Da gibt's noch 3, 4 andere Themen hier intern, wo ich das genauso mache und tatsächlich wirklich fest mit 'nem Terminplan, dass ich regelmäßig drüber nachdenke. Und manchmal kann es auch sein, dass gar nichts passiert. Aber ich hab's zumindest hinterfragt. Ich weiß nicht, ob Du's mitbekommen hast im letzten Jung und Young, das war, glaube ich, letzte Woche oder der ist sogar diese Woche rausgekommen, meine ich, hab ich mit Marco auch 'n Recap gemacht zum OMT und zum HTC Day und die ganzen Sachen, die in Q 3 gelaufen sind.

Und da hab ich dir ja auch die Props rübergeschickt, weil Du bist, also natürlich davon abgesehen, dass Du sehr gut in Shape ist und auch blendend aussiehst, das hab ich dir auch da gesagt. Find ich kann man Danke sagen im Podcast, ja. Finde ich, dass Du dich auch als Speaker und als Moderator, sag ich jetzt mal oder als Präsentator extrem weiterentwickelt hast. Und das find ich total gut. Also da merkt man, dass diese Methoden, die Du offensichtlich anwendest, dich immer wieder in Frequenzen neu zu justieren, dass das echt was bringt.

Also insofern kann ich dir da nur bestätigen, dass Du das wirklich gut machst aus meiner Sicht. Also erst mal vielen vielen Dank für die Worte. Ich hab sie gehört. Ich hab sie gehört und ich hab sie auch, glaube ich, 4 Menschen gezeigt, weil ich das doch sehr errötend fande und schön, dass es wahrgenommen Also danke dafür. Ein Jahr, das macht das macht's natürlich auch.

Es motiviert natürlich auch, sich immer wieder weiterzuentwickeln, wenn es wahrgenommen wird. Deswegen umso schöner, ja, auch dass es auch mal jemand öffentlich sagt. Danke dafür. Ja, gerne. Finde, das darf man durchaus auch mal machen.

Nächste Frage auch sehr spannend, besonders in deinem Fall. Welche App benutzt Du am häufigsten? Whatsapp. Punkt. Krass.

Ich glaube, die Frage kann ich aus meiner Schnellfragenrunde streichen, weil die ist fast immer identisch, muss ich ehrlicherweise sagen. Hatte ich nur einmal bis jetzt was anderes, das war Slack. Ich glaube, die Nina, ich weiß gar nicht mehr, wer das jetzt war, weil das altes interne Kommunikationsmittel ist, aber alle anderen Whatsapp, ne. Gut, nächste Frage, da geborene ich wieder 'n Tipp ab. Macht mir mittlerweile sehr viel Spaß, lag ich fast immer richtig.

Bei dir gebe ich auch 'n Tipp ab. Die Frage lautet, bei Olympia würde ich dich am ehesten sehen in der Sportart Punkt, Punkt, Punkt. Ich würde mal sagen Fußball, oder? Oder bist Du mittlerweile so marathonaffin? Ja, ich bin ja jetzt in Berlin meinen Dritten gelaufen, aber hinterfrage das auch, ob das das Richtige ist, weil hartes Marathontraining sich vorzubereiten, hinterlässt auch Spuren.

Ich mein, Fußball spielen hat auch Spuren hinterlassen. Aber ich bin froh, dass ich heute relativ beschwerdefrei bin, merke aber schon das erhöhte Laufpensum an der einen anderen Stelle. Und ich hatte ja eigentlich nicht den Marathon als Ziel, sondern den Weg, also sprich die Fitness und Gewichtsverlust und so weiter. Und da bin ich jetzt auf 'nem Level, wo ich fast zufrieden bin. Und dementsprechend bin ich tatsächlich am Überlegen, ob ich Marathon noch weiterlaufen will oder einfach nur jetzt auf 'nem gewissen Level inshape bleibe.

Deswegen würde ich Marathon nicht nehmen als Fußball, aber eher als Trainer, als als Spieler. Mhm, okay. Was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Bist Du direkt auf 100 Prozent oder bist Du eher son Morgenmuffel? 100 Prozent, 150.

Also ich brauch auch meine 20 Minuten Anlaufzeit, aber ich stehe ja zu Uhrzeiten auf, wo noch lange kein anderer Bach ist. Und wenn Du mich fragst, was mach ich als Erstes? Wenn man mal absieht davon, dass ich mir Wasser ins Gesicht mache, vielleicht mal kurz auf Toilette gehe und 'n Schluck Wasser trinke, Sport. Ich mache jeden Morgen Sport, außer samstags. Es sei denn, ich hab sonntags nicht, dann mache ich samstags, aber ich mache Montag bis Freitag, es sei denn, ich bin beruflich irgendwo unterwegs, dann nicht immer.

Das 1., was ich morgens mache, ist Sport. Das ist meine Me Time und zwischen 5 und 8 gibt's nichts anderes. Das ist natürlich eine Wahnsinnsdisziplinleistung auch. Also ich meine klar, wenn der Sport dir das gibt, aber trotzdem 5 morgens rauszugehen, gehst Du dann schon tatsächlich in son 24 7 Gym oder machst Du das zu Hause oder wie wie muss man sich das vorstellen? Nee, ich gehe 5 Uhr, also ich steh kurz vor 5 auf.

5 Uhr gehe ich entweder laufen oder ich gehe aufs Fahrrad. Also ich hab 'n Fahrrad in der Garage stehen, sondern auf auf 'ner Rolle. Und an den Tagen, wo ich auf dem Fahrrad bin, da fahre ich eine Stunde und gehe dann ins Studio. Das macht erst 6 Uhr auf. Erst, aber macht 6 Uhr auf und an den Tagen, wo ich laufen gehe, gehe ich halt tatsächlich nur laufen, weil die Strecken dann auch 'n bisschen länger sind und dann wird's auch mir zu zeitaufwendig.

Aber ja, ich muss sagen, Du sagst Disziplin, das ist richtig. Nicht jeden Morgen macht das Spaß, aber nach 6 Wochen war es doch relativ einfach. Und mittlerweile muss ich sagen, ich genieße das unglaublich, morgens wach zu werden und noch ganz lange Ruhe zu haben. Ich mache das teilweise sogar im Urlaub, wenn wir im Sommer irgendwo im Heißen sind, dann ist es immer gut, vor dem Sonnenaufgang laufen zu gehen und ich genieße das zurückzukommen und ich weiß, schläft einfach alles noch 2 Stunden und ich kann einfach die Ruhe genießen. Das ja und das ist für mich keine Belastung mehr.

Viele Leute sagen dann immer, ich trinke ja auch keinen Alkohol und viele denken immer, wie machst Du das? Du fährst nach Mallorca mit deinem besten Freund und trinkst keinen Alkohol oder Du gehst auf Abschlussfahrt beim Fußball und trinkst keinen Alkohol. Mir fällt das nicht schwer. Und genauso ist es Ist schön, wenn die Leute das bewundern, dass ich früh aufstehe und so ehrgeizig bin, aber für mich ist es einfach normal. Und dementsprechend würde ich mir da gar nicht so viel drauf einbilden.

Aber ja, der Weg dahin war natürlich auch nicht ganz so einfach. Ja, schon eine Megaleistung. Nächste Frage, welche historische Persönlichkeit würdest Du gerne mal treffen, egal ob sie noch lebt oder schon verstorben ist? Du hast die freie Auswahl. Oh, da bin ich leider sehr fußballlastig unterwegs.

Ich würde total gerne mal an einem Tisch sitzen mit Thomas Tuchel und Pep Guardiola, mal über Fußball zu diskutieren. Aber wenn Du mich wirklich den Top Menschen fragst, den werden viele jetzt nicht kennen, ist Mario Campes. Sagt ihr das? Natürlich. Der der der legendäre rauchende argentinische Spieler und später Trainer, oder?

Trainer weiß ich gar nicht, aber tatsächlich bin ich nach diesem Mann benannt worden. Und als ich irgendwann mal, ich bin 79 geboren, hat 78 irgendwie 'n Tor geschossen, meine Eltern konnten sich nicht einigen, wie mein Name ist und meine Oma hat dann diesen Namen im Fernsehen gegangen und dann hat man wieso nennt ihn nicht Mario. Und ich habe diese Geschichte erst viel viel später erfahren und war dann 2008 in Argentinien und habe das dort jemanden erzählt und ihr könnt euch nicht vorstellen, was da los war, als ein Deutscher nach dem Argentinier benannt wurde. Ich glaube, ich wurde jeden Abend ein anderes Restaurant eingeladen und irgendwann habe ich mir gedacht, diesen Menschen würde ich gerne mal kennenlernen. Er Fußball gespielt hat, gar nicht viel gerissen hat.

Aber das irgendwie hat das eine Verbindung zu mir und dementsprechend hätte ich Lust, ihn kennenzulernen. Aber es gäbe aber noch ganz viele andere Menschen. Also wenn ich jetzt jetzt nicht komplett falschliege, dann war das doch, glaub ich, der, der später Also so in der Optik her hätte er eher so in die italienische Mafia gepasst, weil er hatte, glaub ich, relativ lange Haare. Und er saß auch immer rauchend, was man sich heute nicht mehr vorstellen kann auf der Trainerbank und hatte immer so den den den Hauch des, wie soll ich sagen, des alternativen Systems immer so schon in seiner Optik drin, im Anzug und so. Also egal.

Ist bestimmt wäre bestimmt 'n sehr, sehr cooler Typ als Gesprächspartner, wenn Du Er lebt noch. Er lebt noch. Ich hab gerade mal hier auf Wikipedia geschaut, 54 geboren und wurde El Matador genannt, der Vollstrecker Genau, El Matador. Er wurde als er war auch Trainer, aber rauchende Bilder seh ich jetzt grade nicht, aber ja. Ich glaube, er hat doch sogar die Nationalmannschaft mal theoretisch, egal.

Na, weiß ich nicht. Gut, also das war auf jeden Fall mal 'n cooler Dude, den Du da gerne mal treffen würdest. So und die letzte Frage in der Schnellfeuerrunde und dann machen wir weiter Anfang der Zweitausen in deiner Vita. Was, und das ist auch eine 1 sehr schöne Frage, finde ich, wo ich immer sehr heterogene Antworten bekomme, ich bin immer gespannt bei dir, was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Definierst Du Geschenk als etwas, was ich nicht unbedingt brauche und mir deswegen geschickt geschenkt habe oder?

Ich definiere Geschenk so, wie Du es definierst. Du hast feel free. Mhm. Ich hab mir gestern neue Earpods kaufen müssen, weil sie kaputt gegangen sind, aber ich glaub, das kann man auch beruflich vertreten, weil ich viel telefoniere. Wenn ich etwas sage, was ich mir geschenkt habe, obwohl ich drüber nachgedacht, eine Sonnenbrille.

Ich verlier immer zu viel Sonnenbrillen und deswegen will mir, man sagt mir immer, jeder kauft dir keine teuren und ich hab mir doch wieder eine teure gekauft, auch im Hinblick, dass ich weiß, dass sie in 'nem halben Jahr wieder weg ist. Die hat wahrscheinlich 'n r vorne stehen oder so, ne, ohne ohne Werbung zu machen. Da muss ich dir, da geborene ich dir jetzt mal 'n Tipp, gerne auch hier der Audience. Ich hatte auch 4 oder 5 von denen und hab die auch immer entweder verloren oder verkratzt irgendwie komischerweise, ja. Angeblich sind die ja so ultra hart und so widerstandsfähig.

Meine waren immer relativ schnell kaputt. Ich find die aber auch die Marke echt geil. Also ich find die Produkte cool. Aber jetzt hab ich ja seit Februar schon eine der ersten Smart Classes von Ray Ban, jetzt sagen wir's einfach mal, diese Meta Ray Ban Brille. Und seit ich die habe, nutz ich natürlich nur noch die, weil ich jeden Moment auch aufnehmen kann und die ist tatsächlich ultrawiderstandsfähig, die hat nichts bis jetzt und die hab ich auch nicht verloren.

Also insofern wird das vielleicht noch mal eine sinnvolle Investition gemacht. Denk mal drüber gemacht. Ich hab mir wieder 'n Geschenk machen. Mit diesen, ich hab diese, genau, die kostet 300 irgendwas und also das war echt eine gute Investition. Ja, danke bis dahin.

Jetzt sind wir Anfang der Zweitausender in deiner Vita, lieber Mario und Du hast dein Studium abgeschlossen. Und in der Heldenreise nach Joseph Campbell, den ich übrigens sehr gerne auch mal George Campbell nenne, heißt aber Joseph, ja, falls ich das am Anfang falsch gesagt habe, da gibt's dann immer so den Ruf zum Abenteuer und das nennt man den auslösenden Vorfall. Jetzt hast Du ja gesagt, Du bist schon ins Studium gegangen mit dem Bewusstsein, eigentlich möchte ich da 'n paar Leute treffen, mit denen ich irgendwie was Selbstständiges machen kann. Also ich glaube, Du hattest nicht, wenn ich das richtig verstanden hab, den Plan, 40 Jahre abhängig beschäftigt, irgendwo zu arbeiten. So.

Wie ging's denn jetzt weiter? Du hast dein Studium gemacht, hast aber dann nicht sofort in der Regel Zeit abgeschlossen, sondern hast dich mit irgendwelchen Leuten connectet. Erzähl doch da mal 'n bisschen drüber. Und ich würd gern noch eine Frage mit einflechten, das mache ich sehr gerne, mehrere Sachen verknüpfen. Gibt's da schon Mentoren, von denen Du heute sagst, die haben mich damals gesteuert oder mir geholfen oder whatever?

Ja, die gab es. Also ich habe ja im Studium gar nicht im Studium selbst, sondern nur dadurch, dass ich studiert habe und aber dann eher über meinen privaten Freundeskreis jemanden kennengelernt. Ich kann ihn schon lange, eigentlich seit dem Zivildienst. Ich habe ihn beim Zivildienst kennengelernt, als wir beide noch nichts mit BWL zu tun hatten. Und er hat mich, als er mitbekommen hat, ich habe mal 2 Jahre bei American Express als Student gearbeitet, musste dann da gehen, weil ich nach 2 Jahren hat der Betriebsrat gesagt, er braucht jetzt entweder eine Festanstellung und er muss gehen.

Ich wollte sie aber nicht haben, dementsprechend bin ich gegangen. Und dann hat mich ein Kumpel angesprochen, Tobias Johann heißt er. Manche kennen ihn vielleicht. Er ist mittlerweile 'n relativ erfolgreicher Geschäftsmann. Sein Inkubator hat Lieferando gegründet und noch 'n paar andere nette Start ups.

Er kommt bei mir auch aus Hofheim. Wir kannten uns wie gesagt durch den Zivildienst und haben schon früher Partys zusammen veranstaltet. Das war so unser erstes nebenbei Projekt, wo wir ein bisschen Geld verdient haben. Und dann kam er nach 2 Jahren, wo wir uns nicht gesehen haben, haben wir uns zufällig eine Diskothek in Frankfurt getroffen und dann hat er im leicht betrunkenen Zustand gemeint, Mario, wenn Du jetzt frei bist, ich mach grad 'n Sportportal auf. Du bist BWLer.

Du bist verdammt gut verwandelt im Sport. Willst Du mitmachen? Und ich so, okay, was willst Du jetzt von mir gerade? Aber Du bist total betrunken und keine Ahnung. Wir haben uns 2 Tage später wieder getroffen.

Er hat das erneuert. Daraus wurde dann tatsächlich meine 1. Beteiligung an einem Start-up, das Sport me hieß. Wer das googelt, das gibt's nicht mehr. Das ist dann 3 Jahre später.

Ein Jahr nachdem ich rausgegangen bin, ist irgendwann wegen bei Facebook und wer kennt wen, falls das noch jemand kennt, die Werbepreise kaputt gemacht hat und das werbebasiert finanziertes Plattform war. Wir haben das Geschäftsmodell nicht geswitcht bekommen oder wenn ich sage wir, ich war da schon gar nicht mehr dabei, aber ich war da 2 Jahre dabei. Hab ja mich Ich würde sagen, ich hab mir sehr, sehr viel abgeguckt von den 3 Geschäftsführern. Wir waren zu siebt. Also es war 'n relativ großes Team, das würde ich nicht noch mal so machen, aber die 3 Jungs, die das geführt haben und der Ant Tobi waren von der European Business School in Östrich Winkel und die haben unglaublich viel Drive mitgebracht.

Und gepaart mit meinem Ehrgeiz, meiner Disziplin habe ich mir da viel abgeschaut, was mir langfristig, glaube ich, geholfen hat. Bis heute, wenn es Investorengeschichten geht, rede ich mit Tobi über solche Themen, weil er da viel, viel mehr Erfahrung hat als ich und ja selbst als Investor auftritt. Aber ich weiß nicht, ob das der richtige Begriff für Mentor ist, aber ich glaube schon, dass ich mit ihm einen guten Sparringspartner hab beziehungsweise jemanden, den ich auch mal was fragen kann auf Level, wo ich mich nicht so gut auskenne. Was sich aber auch auf Gegenseitigkeit beruft. In letzter Zeit habe ich nicht so viel Kontakt, aber früher hat er mich auch ab und zu zum Thema Onlinemarketing befragt.

Dementsprechend, ja, das Swapbe ging dann 2 Jahre. Ich wollte nicht nach Berlin. Wir sind in der dritten Finanzierungsphase über einen europäischen Kreativfonds mussten wir nach Berlin auswandern, weil dieser Kreativfonds Arbeitsplätze in Berlin schaffen wollte und da hatte ich keinen Bock drauf. Und dann bin ich nach 3 Monaten raus und hab dann mich mit meinem jetzigen Partner Robin gefunden, obwohl wir gar nicht das Gleiche gemacht haben. Wir haben immer nur über Geschäftsideen geredet und wir haben einfach mal was gegründet, eine leere Hülle und überlegt, okay, wir finanzieren mal den Mario 6 Monate und gucken dann mal, ob wir irgendwas finden, was wir als Geschäftsmodell weiterführen können.

Magst Du mal sagen, was ihr da gegründet habt? War einfach nur eine UG damals. Mittlerweile ist es eine GMBH, aber es war eine UG und wir hatten wirklich ohne Hintergrund. Also Robin war noch in der Vollzeitstelle. Ich war gerade frei, weil ich bin ja bei SwapMe gerade raus.

Wir haben ganz kleinen Kredit genommen. Ich habe ja zum Glück beim Fußballgeld verdient und dementsprechend hat nicht so viel gefehlt. Ich hatte gerade geheiratet, noch keine Kinder, aber schon gewisse Verpflichtungen und da haben wir 6 Monate mich querfinanziert, einfach mal zu gucken, ob was geht. Dann habe ich für über Tobi wieder für Lieferando und ein bisschen Außenvertrieb gemacht im Rhein Main Gebiet. Das hat auch ganz gut funktioniert, aber dann kamen die ersten auf mich zu aus meinem Berliner Netzwerk, so nach dem Motto, Mario, Du kennst dich da mit Facebook aus.

Kannst Du uns hier helfen? Und dann habe ich so 2, 3 habe ich so geholfen und als der 4. Kam, habe ich mir überlegt, dafür könnte ich auch Geld nehmen. Mein erster Kunde war dann Sparwelt, das kennen vielleicht 'n paar. Mein zweiter war Gutschein erledigt, Grüße gehen raus an Markus Seidl.

Da konnte ich mich son bisschen bewegen, haben wir 'n bisschen shady Sachen auch gemacht, auf gute Frage Punkt net und so weiter und dann kam ich irgendwann zum Thema SEO. Und das habe ich dann so 2010 angefangen zu vertiefen, die ersten Kunden aufzunehmen und wenn mich heute 1 fragt, was machst Du? Ja, ich bin Unternehmer, ja, strategisch Onlinemarketing glaube ich nicht schlecht, aber eigentlich bin ich von Haus aus SEO. Und das reizt mich auch immer noch am meisten, die Suchmaschine so zu bespielen, dass man mehr Traffic bekommt. Das ist irgendwie son innerer Antrieb, den ich wahrscheinlich nie verlieren werde.

Und ja, so bin ich dann zu der Agentur gekommen, aus der dann später der OMT gegründet wurde. Genau, das wär die nächste Frage auch von mir gewesen. Wir sind relativ schnell durch. Da sind ja doch 'n paar Punkte dabei gewesen. Sehr viele Parallelen hab ich bei meinen Gästen mittlerweile festgestellt, also sehr viele.

Ich hab ja 6 Sendung jetzt, ne, also keine 1000, aber ich entdecke immer wieder, dass doch der Kollege Zuckerberg, so nenn ich ihn jetzt mal, mit seinen Netzwerken da ganz viele Wege auch geebnet hat. Und und klar, Facebook war die 1. Große Destination im Netz, so Social, wo man wirklich auch Business mitmachen konnte. Und dann merkt man, die Menschen, die bei uns in der Szene sind und 'n bisschen, sagen wir mal, knapp über 25 sind, die hatten alle in ihrem Lebensweg irgendwann Facebook stehen. Also find ich schon irgendwie spannend.

Aber genau, ich hätt dich jetzt gerne noch mal gefragt, also der Weg bis dato ist relativ klar. Wenn Du jetzt an dem Punkt mal 'n Break machst und einfach mal reingehst in dein vergangenes Leben bis zu diesem Punkt, Gab's da irgendwelche Dinge, Hürden oder Probleme, wo Du sagst, das hätte ich heute aus heutiger Perspektive anders gemacht oder ich würde anders damit umgehen? Oder sagst Du, das war relativ smooth, wie ich da durchgegangen bin? Also ich glaub, das war teilweise opportunity technisch entwickelt. Also ich hab da gar nicht so viel nachgedacht.

Würde ich vieles anders machen. Ich Du, ich bin jemand, wenn mir 'n Projekt aufn Sack geht, dann mache ich was anderes. So, aktuell habe ich eine unglaubliche eine unglaubliche einen unglaublichen Spaß, den OEMT weiter voranzubringen. Das ist 'n Projekt, was mir total gefällt. Ich hab 'n monstergeiles Team aktuell hier.

Ich bin mit der Austausch nach außen. Es gibt fast keine negativen Vibes. Es ist total geil. Bei der Agentur war das 'n bisschen anders. Die habe ich 7 oder 8 Jahre geführt, auch erfolgreich.

Also wir sind auch gewachsen, alles drum dran. Aber irgendwann ging mir das Consulting 'n bisschen aufn Keks und ich wollte auch damals noch nicht einfach nur 'n Unternehmen führen. Also das heute macht mir das Spaß, damals noch nicht so. Und dann habe ich damals Sascha, mein der jetzt dritten Partner, damals war er nicht von Anfang an dabei, integriert und hab ihm quasi das Unternehmen in die Hand gelegt. Das hat 2 Jahre gedauert, bis er das dann alleine führen konnte und das war eine meiner besten Entscheidungen im Nachgang.

Aber ja, es war eine Hürde, ein gut laufendes Projekt nicht einfach fallen zu lassen, weil das wäre total unlukrativ gewesen und dumm gewesen. Dann noch, aber hätte ich was anders gemacht? Nein, ich hätte vielleicht den die Agentur schneller so aufgebaut, dass sie ohne mich funktionieren kann und das ist auch etwas, was ich jetzt noch nicht so richtig hinbekomme beim OMT. Ganz ohne mich geht es noch nicht. Ist aber das große Ziel, dass auch der OMT Wenn ich da bin, ist es cool, da gibt es einen zusätzlichen Impact, aber es muss halt auch ohne mich funktionieren.

Wie sagt man, ein guter Unternehmer schafft das, dass Unternehmen ohne ihn funktionieren und bei der X habe ich das geschafft und das würde ich jetzt gerne irgendwann auch beim Open Themen bekommen. Nicht, weil ich dann was Neues machen will, nein einfach nur, noch mal, wir werden älter. Es kann immer irgendwas passieren. Vielleicht muss man langsamer machen. Vielleicht muss man Du hast es ja hinter dir, dass Du mal komplett ausgefallen bist und ich möchte einfach, dass diese Babys, die ich da habe, genauso wie meine Kinder, irgendwann auch alleine funktionieren können und dass man loslassen kann.

Nee nee, hätte ich irgendwas anderes gemacht? Ja, sicherlich. Es gab ganz viele Abzweigungen, die ich jetzt heute in der Retroperspektive vielleicht anders gemacht hätte, aber nichts so Gravierendes, dass ich es bereue oder so was. Lass uns noch mal kurz reingehen, weil für dich ist es klar, das sind die Geschichten sozusagen strukturiert für mich zum Beispiel und ich wir kennen uns ja jetzt schon 'n paar Jahre. Trotzdem würde ich gerne noch mal hinterfragen, wir waren ja eben bei der Gründung, also nach Sport me und dann bist Du in die UG gegangen mit dem Robin zusammen und jetzt kommt irgendwie am Horizont taucht jetzt der OMT und Reach X auf.

Wie wie in der Reihenfolge war das noch mal? Und einmal will ich dir noch beipflichten. Ich hab einen meiner Mentoren, der 'n uralter, damals schon uralter Unternehmer war, als ich die Agentur gegründet hab vor fast 26, 27 Jahren, der kam immer rein. Er fand die neuen Medien sehr spannend, hat nicht alles verstanden, aber da hat immer zu mir gesagt, Herr Jung, wie läuft's? Und ich hab gesagt, gut und dann sagte er immer, wissen Sie, wann's wirklich gut läuft, wenn Sie mal nicht mehr gebraucht werden?

Also in dem Moment, wo Sie nicht gebraucht werden als Unternehmer, dann haben Sie eine richtig gute Firma gebaut. Und da siehst Du, das ist eine Weisheit, die nicht nichts mit neuen Medien oder so zu tun hat. Ich glaube das generell so. Aber jetzt lass uns noch mal son bisschen aufdröseln, ohne das zu genau zu machen. Aber was war zuerst da?

Reach X oder der OMT und warum bist Du dann final zum OMT gegangen und hast sozusagen dem Sascha Reach X in die in den Schoß gelegt? Die Reach X war zuerst da. Hast Du schon, glaube ich, aus der letzten, aus dem letzten Satz hat man's gut erkannt. Die war zuerst da, 15 Jahre. Ich glaub, im Mai sind wir 15 Jahre alt geworden.

Ja, die Agentur ist entstanden durch diese Zufälle aus dem Berliner Netzwerk. Es wurd dann natürlich irgendwann 'n bisschen mehr und durch diese Zufälle aus dem Berliner Netzwerk. Es wurd dann natürlich irgendwann 'n bisschen mehr. Und dann kam die Frage auf zwischen mir und Robin, als dann auch die ersten Kinder da waren, Frauen waren das 2. Mal schwanger, er hat 'n zweites Kind bekommen, ich hab dann Zwillinge sogar bekommen.

Wollen wir denn eigentlich mehr? Speckgürtel Frankfurt, für viele Kinder gute Lebensverhältnisse brauchst Du dann auch 'n bisschen mehr Geld als in anderen Flecken der Erde. Und dann haben wir gedacht, wir hatten 'n cooles Leben bis dato, 'n ordentliches Gehalt mit 'nem durchschnittlich anstrengenden Job. Wollen wir 'n bisschen mehr? Und dann haben wir entschieden, ja, und wie machen wir das?

Wir müssen bekannter werden, wir brauchen mehr Aufmerksamkeit und so weiter. Habe ich mich angefangen, bei diversen Konferenzen zu bewerben als Speaker. Ich hab auf so IHK und so was hatte ich keinen Bock, aber es gab so bestimmt 'n paar Punkte, wo ich 'n bisschen mehr Öffentlichkeit versucht hab zu bekommen, aber ich nirgends reingekommen. Ich kannte keiner, keiner wusste, ob ich fachlich gut bin. Ich hatte keine Reichweite und dann habe ich mir irgendwann gesagt, wisst ihr was?

Entschuldigung, leckt mich alle am Arsch. Ich mach das jetzt selbst. Und dann habe ich angefangen, 2000 am zweiten meinerfeiertag 2014 habe ich Robin meine Idee der eigenen Konferenz vorgestellt. Und das haben wir dann am vierten Neunten 2015 umgesetzt und es war kein Erfolg. Also es war 'n Erfolg vom Inhalt her und dass die Leute es geil fanden, aber wir haben Geld draufgelegt, wir haben keine Kunden gewonnen.

Wir haben es viel zu schnell, wir haben alles falsch gemacht, was man aus Onlinemarkt falsch machen kann. Viel zu kurzer Zeitraum, schlechtes Marketing und so weiter. Und es war eigentlich schon wieder gestorben, aber die Resonanz aus dem Publikum, das danach die nächsten 2 Wochen auf uns eingeprasselt ist, war so phänomenal, dass ich gesagt hab, stopp, das können wir nicht beenden. Aber wir müssen uns jetzt hinsetzen, 12 Monate lang, wie kriegen wir mehr Leute auf die Konferenz? Und was müssen wir tun, damit wir bekannter werden und wahrgenommen werden?

Und dann ist eine Webinarei gegangen. War das schon in Wiesbaden oder? Ja. Das war die 1. Konferenz vom Schlachthof in Wiesbaden, bevor wir dann zur zweiten Konferenz ins Penta gegangen sind.

Und da waren wir dann ja 5 oder 5 Jahre lang, glaube ich, bevor wir dann nach Mainz gegangen sind. Ja, und da ist sie 2016 ist die Webinarserie, die ja bis heute gefühlte 700 Webinare hatte, ich weiß nicht, vielleicht waren sie 650, hatte geboren worden, halt, ja, Kontakte einzusammeln, Leads einzusammeln, Leute zu finden, denen wir auch eine Konferenz vermarkten können. Ja, und irgendwie war dann auf einmal die Dreihundertfünfzig-K-Plattform geboren, Tageplattform geboren. 2018 haben wir mit 'nem Magazin angefangen, Anfang 1 pro Monat, dann relativ schnell 1 alle 2 Wochen, einen Artikel alle 2 Wochen und dann irgendwann auf einmal einen pro Tag. Und irgendwie ist es immer schneller und in Gang gekommen, dieses, wie sagt man so schön, Fly Wheel.

Und daraus sind dann ganz, ganz viele Geschäftsmodelle entstanden, dass wir jetzt halt hier 15, 16 Personen sind. Ich weiß es grad gar nicht ganz genau. Immer noch kein Riesenunternehmen, wenn man das jetzt mit Omar und Co vergleicht, aber sehr solide. Wir wachsen gut, aber auch nicht so, dass man hier komische Arbeitsverhältnisse hat. Also wir sind grade sehr happy, so wie's ist und wie sich's entwickelt.

Mhm. Wenn ich jetzt mal so kurz den Rücksprung mache in deiner Vita zu dem Bereich, als ich dich gefragt hab, wie war's eigentlich so als Teenager? Da hast Du kurz gestruggelt und überlegt und hast gesagt, okay, da stand Fußball an, da wollte ich vielleicht Lehrer werden. Und für mich war klar, ich wollte irgendwie die Menschen Ich wollte anderen Menschen was beibringen, aber ich wollte nie abhängig beschäftigt sein. Wenn ich da jetzt die Klammer zu dem aktuellen Zustand mal mache, ja, oder die den Bogenzieher, dann hast Du eigentlich genau das, was Du dir als Kind gewünscht hast, jetzt erfüllt, oder?

Das heißt, die Frage, die ich damit verbinde, ist die Frage, die ich damit verbinde, ist, bist Du jetzt angekommen, da wo Du sein willst oder würdest Du gern noch irgendwas verändern? Für das, wo ich gerade bin, fühle ich mich sehr angekommen. Also für das, was ich gerade fühle, fühle ich mich angekommen, aber ich kenn mich. Das kann in 2 Jahren wieder ganz anders aussehen. Aber ja, Du hast recht.

Ich verbinde 2 von den 3 Sachen aktuell und überleg mir aber immer noch, wie kriege ich das 3. Mit vereint? Und das kriege ich halt nicht. 'N OMT kann ich nicht mit Fußball verknüpfen, aber ich könnte ja irgendwann mal einen OMT für Fußballtrainer gründen. Na ja, Du hast ja auch zum Beispiel, Du hast ja den Lutz Wagner mal als Speaker geholt, den durfte ich ja mal anmoderieren.

Oder Du hast ja doch immer wieder auch mal so gewisse kleine Connections mitm Fußball und so. Und dann ist ja der Sport bei dir auch spielt eine spielt ja auch eine große Rolle, eben momentan in 'ner anderen Art, ne. Das ist richtig. Ich Ja cool. Genau, Du kannst gerne noch was sagen.

Ja, alles gut, alles gut. Ich hab Der Sport ist immer im Mittelpunkt und ja, ich ich hätte natürlich auch die Kontakte, da viel zu machen, aber es muss auch nicht alles passen. Aktuell fühle ich mich sehr wohl. Mhm. Was ich meinen Gästen gerne so mit auf den Weg gebe beziehungsweise was ich ihnen gerne als Frage stelle und ich hab gemerkt interessanterweise, dass da sehr verschiedene Antworten bei rauskommen.

Deswegen bin ich bei dir jetzt auch mal sehr gespannt. Du warst in dieser Zeit mit 15, 16, 18, ich weiß nicht, wann Du dich entschieden hast dann, den Weg zu gehen oder 20, je nachdem. Ja, nachdem, was wir jetzt besprochen haben, sehr autark unterwegs. Frage 1, wie waren deine Eltern beruflich unterwegs? Musst Du nicht beantworten, wenn Du nicht magst, aber Also meine Frage ist, hast Du vom Elternhaus so was mitbekommen oder ist das irgendwie dieses unternehmerische Gehen und dieses immer nach vorne und diese Konsequenz, Disziplin, all diese positiven Eigenschaften, die man dir zusprechen darf?

Und ich glaube, jeder, der dich kennt und ich kenn dich lange, deswegen darf ich das im Podcast auch sagen, ich kann das 100 Prozent unterschreiben. Du bist einfach so vom Typ, ja. Ich weiß, das ist dir fast 'n bisschen unangenehm, ich seh's ja jetzt im Podcast, aber es ist einfach so. Hast Du das von zu Hause mitbekommen und was haben deine Eltern dazu beigetragen? Und die Frage, die ich eigentlich noch gern anschließen möchte, was würdest Du deinen Kindern heute mitgeben?

Also gibst Du ihnen was mit? Versuchst Du ihnen Ich mein, die sind noch relativ jung, die sind noch nicht in der Phase. Trotzdem ist es ja heute als Elternteil wichtig zu überlegen, was möchte ich meinen Kindern mitgeben? Wie sieht's da bei dir aus? Ja.

Okay, da muss ich noch eine Sache erzählen, die ich eigentlich noch fast niemandem erzählt habe. Also wenige Leute wissen's außer meine besten Freunde. Also meine Eltern sind Polizist, mein Vater. Und meine Mutter war einfach kaufmännischer Angestellte über viele Jahre im gleichen Unternehmen. Beide nicht selbstständig, sehr zuverlässig.

Das kann schon sein, dass sie mir das mitgegeben haben, aber jetzt nicht übertrieben ehrgeizig oder sonst irgendwas. Also ich glaube, dass viele auch diszipliniert in bestimmten Punkten. Ich würde sagen, ich hab nicht so viel da vor meinen Eltern mitbekommen. Eine Zwischenfrage hätt ich noch, Majo. Hast Du Geschwister?

Mhm. Okay. Und da habe ich nicht so viel mitbekommen tatsächlich, also ohne das irgendwie runterspielen zu wollen. Ich bin total froh, wie meine Eltern mich behandelt haben und sie haben mich überall hingefahren, gerade beim Fußball lange Strecken. Mein Vater hat sich Schichtdienst gelegt bei der Polizei, dass er immer dabei sein konnte.

Und wir haben ja die Ausbildung finanziert und wir haben ja die Ausbildung finanziert und alles. Also ich bin total froh, in diesem Elternhaus groß geworden zu sein. Aber ich glaube, was diese Grundelemente angeht, weiß ich nicht, ob ich so viel jetzt von meinen Eltern Die waren jetzt auch nicht da irgendwie schlecht oder so was drin, aber sie waren jetzt nicht übertrieben ehrgeizig oder übertrieben diszipliniert, wie was mir ja ab und zu nachgesagt wird. Meine Eltern haben auch Alkohol getrunken, meine Eltern haben auch mal geraucht eine Zeit lang. Mein Vater hat sehr früh aufgehört, meine Mutter ein bisschen später.

Also nee, das kann ich nicht sagen. Deswegen, ich könnte dir nicht mal genau sagen, wo es herkommt. Ich glaube, dass ich irgendwann geschafft hab, den Sport, den Ehrgeiz, den ich auf dieses Thema projizieren konnte, als ich gemerkt hab, es reicht nicht dafür, konnte ich das einfach auf etwas anderes kanalisieren. Und das ist jetzt bei mir halt einerseits der Sport immer noch, aber andererseits vor allem auch das Berufliche. Und Zuverlässigkeit ist für mich halt etwas ganz, ganz Wichtiges.

Wenn ich etwas zusage, dann versuche ich es zu halten oder ich entschuldige mich dafür, dass ich es geschafft habe, aber es wird niemals passieren, weil ich es nicht wollte. Sondern wenn ich zugesagt hab, dann passiert es. Oder ich versuch es zumindest. Meinen Kindern, ja, Zuverlässigkeit ist mir etwas ganz, ganz Wichtiges. Das versuche ich denen mitzugeben.

Vor allem, wenn sie unzuverlässig waren, dann sage ich ihnen das auch, ohne zu viel Druck aufzubauen. Das will ich natürlich in dem Alter noch nicht, aber ich glaube, das kann man gar nicht früh genug anfangen. Ich glaube aber am besten, Kinder in dem Alter zu leiten ist, indem man vorbildmäßig was vorlebt. Und wenn sich meine Kinder auf etwas verlassen können, ist es Zuverlässigkeit. Sie sehen, wie viel Sport der Papa macht.

Sie sehen es zwar morgens nicht, aber sie wissen, wenn ich zurückkommen und schweißgebadet bin, dass ich viel Sport gemacht hab. Und meine Kinder machen von Natur aus von sich aus auch sehr viel Sport. Und mein Sohn hat mich, glaube ich, nur dreimal in seinem Leben Fußball spielen sehen, aber er ist durch und durch Fußballer, weil er schon irgendwie mitbekommt und überall erzählt bekommt, dass ich da natürlich auch viel mit zu tun hatte. Ich glaube, dass dieses Vorbild viel wichtiger ist, als denen immer alles zu predigen. Aber ja, natürlich gibt's auch Regeln und an der einen Stelle auch 'n bisschen weniger und an der anderen 'n bisschen mehr.

Ich glaube, ich bin 'n bisschen strenger, als meine Eltern es zu mir waren. Aber für mich fühle ich, dass es gerade ein guter Weg ist und dass sie sehr viel mitnehmen und ich sehe auch in der Schule und so weiter, dass es eigentlich ganz gut funktioniert. Was es langfristig bringt, ich bin kein gelernter Vater. Ich mache das auch zum ersten Mal, halt mit 3 auf einmal und dementsprechend, ich bin gespannt, wo es dann am Ende hinführt, aber für mich scheint es aktuell 'n guter Weg zu sein, es vor allem vorzuleben statt vorzugeben. Und ich kann dir so als Mensch, der irgendwie 15 Jahre weiter ist als Du mit auch mit Kindern, kann ich dir zurückgeben, Du wirst unheimlich stolz sein.

Also für mich sind es die stolzesten Momente, wenn ich in meinen Kindern meine Eigenschaften, meine guten Eigenschaften widersehe. Natürlich auch schlechte. Aber wenn ich zum Beispiel, ich weiß bei meinen Kindern, die kümmern sich ihre Schriftlichkeiten, ihre Dokumente, die sind zuverlässig, da muss ich nichts nachhaken. Also das sind alles so die Eigenschaften, wo man früher dann dachte, okay, das würde ich den Kindergarten mitgeben. Und wenn die das dann mal umsetzen, kann ich dir schon jetzt schon versprechen, die die Teenagerzeit wird nicht einfach, aber danach kommt dann der Lohn sozusagen, ne.

Also kann ich komplett nachvollziehen. Ja, die Stunde ist schon wieder fast rum, Mario. Ich würde trotzdem noch mal gerne bei deiner Vita. Wir sind ja jetzt sozusagen in der im in der Ist Zeit angekommen. Du bist jetzt Chef vom OMT.

Du hast vielleicht in 2 Jahren noch mal irgendwas anders vor, aber aktuell nicht. Du bist sehr gut angekommen, da wo Du jetzt bist und das muss ich dir auch sagen, das spiegelst Du auch nach außen wieder. Ich finde unabhängig davon, ob jemand gut sprechen kann, gut aussieht und sozusagen hinter seinem Projekt irgendwie steht, das fühlt man ja, ja, hast Du das auch so in deiner Aura. Das würde ich dir so auch irgendwie zurückgeben. Fällt mir jetzt grad kein anderer Begriff ein, aber man merkt einfach, dass Du aktuell am richtigen Platz bist beruflich und das finde ich auch eine sehr schöne Geschichte.

Trotzdem ist es so und ich bleib ja immer son bisschen an der Heldenreise orientiert, die Heldenreise, ich weiß nicht, ob Du sie kennst, in unserem Briefing stand sie drin, kannst Du dir hinten mal angucken. Die Heldenreise ist iterativ. Das heißt, Du kommst irgendwann im Leben irgendwo an, bist total glücklich, aber dann geht's eigentlich wieder los mit dem auslösenden Vorfall. So sind auch Geschichten gestrickt. Das heißt, das Leben ist ja nicht linear im Sinne von, keine Ahnung, das ist irgendwas zu Ende und Punkt, sondern es geht ja immer irgendwie weiter hoffentlich, ne.

Und die Frage ist, man nennt das bei uns im in der Story im Storytelling Rückkehr mit dem Elixier. Du hast jetzt sozusagen dein Elixier in deinem Becher. Du bist glücklich. Du bist jetzt auf deiner Burg mit Gandalf und alle sind happy sozusagen, in deiner Geschichte zu bleiben. Die Frage ist, was wie sieht die Zukunft aus?

Hast Du da irgendwelche Pläne? Also jetzt nicht konkret, ob Du beruflich was veränderst, aber grade haben wir ja das Thema KI, grade haben wir das Thema Marketing verändert sich krass. Hab heute wieder 'n Artikel gelesen, der hatte den Titel, künftig nur noch jede 2. Anfrage bei Google, Julius Suche Anfrage. Also wo siehst Du dich da positioniert, auch mit dem OMT?

Das Schöne beim OMT ist, dass wir in erster Linie eine Plattform sind und eine Plattform für andere bieten. Wir müssen natürlich gucken, dass Themen abgebildet werden. Ich muss aber kein KI Profi sein, sondern ich biete die Plattform für KI Profis. Das ist für mich erst mal wichtig. Natürlich muss ich am Ball bleiben und natürlich nutzen wir es auch.

Wir versuchen auch effizienter zu werden, da auch Kosten zu reduzieren, schneller zu sein, qualitativ besser zu sein. Das sind alles Themen, die hier mit reingehen und diese diese Entwicklung, die nehmen wir natürlich sehr gerne an und auch mit. Ich glaube nicht, dass wir Vorreiter sind. Dafür sind wir nicht innovativ genug hier, auch wenn das manchmal nach außen wirkt. Aber trotzdem beschäftigen wir uns damit.

Ich glaube, dass man nicht immer Vorreiter sein muss. Man muss zu 'nem guten Zeitpunkt, egal was es ist, ob es TikTok ist, ob es KI ist, ob es irgendwelche anderen Onlinemarketing, aber auch vielleicht irgendwelche New Work Geschichten oder wie auch immer, auch erst mal andere sich abstoßen lassen kann und dann vielleicht daraus lernt und direkt das bisschen besser umsetzt. KI ist gekommen, zu bleiben. K I ist für mich kein Onlinemarketing Kanal, sondern eher das neue Internet. Wir müssen uns damit beschäftigen und wir werden uns damit beschäftigen.

Was es genau für mich in Zukunft heißt, wo ich's einsetze, ich warte auf die K I, die mich als Geschäftsführer ersetzen kann und es besser weiterführt. Aber solange die nicht da ist, werde ich das wohl noch selbst machen müssen und ich konzentrier mich halt extrem viel auf Basics. Also das kann auch an der KI vorbei sein. Das kann, ich glaube, dass 80 Prozent von dem, was ich tue, sich nicht verändern wird und auch immer Relevanz haben wird. Aber man kann vielleicht in den Spitzen sich noch durch solche Themen verbessern.

Vielleicht wird's bei KI 'n bisschen anders. Lass uns mal 5 Jahre ins Land gehen. Vielleicht geht da wirklich noch viel viel mehr als wir vielleicht heute. Manche manche haben diese Fantasie, ich hab sie nicht immer. Dementsprechend, ja, für mich ist es ein bisschen Glaskugel.

Ich glaube aktuell, was wir machen Weißt Du was, Wolfgang, was ich gerne mache ist, dass ich am Jahresende überlege, meistens mich am Jahresende irgendwie unzufrieden denke, wär nicht mehr gegangen. Und dann gucke ich das Jahr zurück und denke mir, Alter, was haben wir eigentlich alles geschaffen dieses Jahr? Da schreibe ich mir das echt mal auf und denke mir, das war phänomenal viel. Das ist jedes Jahr das Gleiche. Mhm.

Und diese innere Unzufriedenheit, nicht immer perfekt vorangangen zu sein, versuche ich mir einmal im Jahr auch irgendwie von mir abzuschütteln und das klappt eigentlich auch ganz gut. Und ja, wir hätten auch im letzten Jahr schon sagen können, wir hätten mehr mit KI machen sollen. Ich meine, es ging los mit ChatGPT, wann im November 2022? Im November. Ja.

Und ich glaub, 30 November 2022 wurde das gelauncht und dann oder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dann, ja, hätte ich auch zu 23 schon sagen können, hätten wir aber 'n bisschen mehr gemacht. Und dieses Jahr wird jetzt bald zu Ende gehen und ich fürchte, wir haben immer noch nicht genug gemacht. Es ging viel mehr und da sind andere unterwegs, die viel besser sind. Aber ich glaube, dass wir viel gemacht haben und deswegen, wo führt das jetzt hin, ach, ich lass mich da son bisschen treiben. Ich habe Ziele monetärer Art.

Ich habe Ziele, Selbsterwirklichungsthematiken. Ich habe Ziele, was mich, die mich treiben, aber ich hab auch viel Lust, mich auch treiben zu lassen durch die vielen Kontakte und Mentoren und Netzwerken und Sparringspartner, die ich da draußen habe und guck dann nach Opportunities und dann schauen wir weiter. Cool. Ja, weil da sind wir auch schon durch durch die Stunde. Ich hab aber noch 'n paar Abschlussfragen.

Die Abschlussfrage Nummer 1 ist, hab ich dir irgend eine Frage nicht gestellt, die Du gerne beantwortet hättest? Gibt's irgendwas Wichtiges, was ich vergessen habe, aus dem Leben oder aus deiner beruflichen Vita zu fragen? Das ist eine gute Frage. Da triffst Du mich aufm falschen Ich sag dir immer mein Gefühl an der Stelle, ja? Sorry, wenn ich reinkritsche, aber mein Gefühl an der Stelle ist, ich glaube, ich hab nicht die Hälfte der Fragen gestellt, die interessant sein könnten, aber ich möchte versuchen, immer son bisschen zeitliches Wasser einzuhalten.

Und ich glaube, irgendwie habe ich das Gefühl, wir treffen uns noch mal zum Podcast Jederzeit, jederzeit weißt Du ja und wenn 1 wirklich noch mehr über mich wissen will, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass die Person so interessant ist dann für einige, aber das ist ja immer sone Selbstwahrnehmung, ich bin auf so vielen Veranstaltungen und auf unseren eigenen, komm vorbei, frag mich, aber rechnet damit, dass ich sehr lange und sehr viel reden kann. Zur Selbstwahrnehmung wollte ich noch schnell sagen zu dem, was Du vorher gesagt hast, das ist etwas, was mir auch passiert und dir glaube ich noch mehr, dass wir selbst das Gefühl haben, wir sind nicht die innovativsten, wir sind nicht weit vorne, so wie Du's eben zum Ausdruck gebracht hast. Es gibt andere, die noch innovativer sind. Wenn Du aber rausgehst aus unserer Bubble, ich glaube das bei vielen Experten so, egal in welcher Bubble sie sich bewegen, dann merkst Du, die Welt uns rum ist nicht mal bei 20 Prozent von dem Know how. Also für die ist das schon Rocket Science, wo wir denken, Mist, wir hängen irgendwie hinterher, ne.

Also Selbstwahrnehmung ist immer 'n Thema. Meine 2. Abschlussfrage. Du kannst heute Abend, wenn Du ins Bett gehst, gehst Du eigentlich früh ins Bett, wenn Du so früh aufstehst? Na, definiere früh.

Vor 23 Uhr? Aber ziemlich genau 23 Uhr. Okay. Wenn Du halt abends 23 Uhr ins Bett gehst und deine Euglein schließt, dann darfst Du dir was wünschen, egal was es ist, völlig egal für wen und was es ist, und das passiert morgen. Was ändert sich auf der Welt ab morgen?

Frieden. Friedliches Zusammennehmen. Ich bin Pazifist. Ich kann zwar schnell emotional werden und auch mal Hab auch Phasen, wo ich mal schnell aggressiv werden kann, aber eigentlich eigentlich bin ich Pazifist und versuche, allem Ärger aus dem Weg zu gehen. Und wenn's nach mir ginge, könnten wir alle sehr gut miteinander auskommen.

Mhm. Na ja, cool. Lass dich einfach so stehen, weil ist natürlich Ja, es ist einfach so. So und die letzte Frage, die ich noch hab, Mayo, und dann bist Du durch. Gibt's 'n Gast, 'n Mentor, 'n Freund, irgendjemand, den von dem Du sagst, Mensch, die Lebensgeschichte ist so interessant, den musst Du mal einladen?

Ja. Ich hätte 'n paar mehr, aber wir sind ja hier son bisschen im Digitalkosmos. Jemand, mit dem ich mich Es kann aber auch gern jemand anders sein. Ich weiß aber trotzdem, ich glaube, es passt noch besser. Jemand, mit dem ich mich Ich weiß jetzt nicht, wer die ersten 6 waren, die bei dir waren, aber habe ich mir nicht alle Folgen angehört.

2 glaube ich, glaube ich, gehört. Jemand, mit dem ich mich sehr sehr gerne austausche, zu dem ich hochschaue als Unternehmer, der durch viele anfängliche Schwierigkeiten gegangen ist, aber nach hinten raus ein unglaubliches Unternehmen aufgebaut, hat in meinen Augen, soweit ich Einblick habe, so viel ist es nicht, aber ich hab ein bisschen Einblick, ist Johannes Beuys. Den würde ich dir Der Sistrix Gründer für die, die Genau. Sistrix Gründer. Ich glaube, ich unterhalte mich sehr, sehr gerne und auch gar nicht so selten mit Johannes über unternehmerische Themen.

Und ich will nicht sagen, dass er ein Freund von mir ist, aber ich glaube schon, dass wir uns auf einem sehr, sehr coolen Level mittlerweile austauschen können. Wäre auch jemand, mit dem ich perspektivisch über wirklich eine Freundschaft diskutieren könnte, die über privat, über Berufliches hinausgeht, aber nicht nur deshalb. Er ist einfach jemand, der mir schon sehr viele Tipps gegeben hat beruflich, die mir sehr geholfen haben und dem ich auch jederzeit, wenn er mich nachts 3 anrufen würde, zur Verfügung stehen würde, wenn er einen Tipp von mir bräuchte, was meiner Meinung an Energy hat, aber meiner Meinung Aber wie gesagt, ich würd's machen. Und wenn Du jemanden richtig Coolen in deinem Podcast haben willst, dann musst Du ihn fragen. Alles klar.

Johannes Beuys wandert auf die Liste. Wenn er nicht schon draufstand, weiß ich jetzt gar nicht ganz genau. Aber ich find auch, Cystrix hat auch irgendwie als Unternehmen 'n coolen Purpose so, ja. Also grade in dem Markt gibt's da auch andere Beispiele. Mario, ich dank dir herzlich.

Danke für die Einladung, Wolfgang. Vielen Dank für das tolle Gespräch, für die Einblicke. Ich hab viel gelernt über dich. Ich hoffe, die Audience auch und wenn ihr Fragen habt, genau, Mario ist überall zu erreichen. Ich glaube, kaum 1 ist so gut zu erreichen wie die 2 Jungs hier.

Insofern bedanke ich mich. Ich setz mich jetzt in Flieger. Wenn der wenn der Podcast rauskommt, bin ich schon wieder zurück. Werde jetzt 'n paar Tage Sonne tanken und dann starten wir in Nächste Zeit. In das letzte Quartal dieses Jahr.

Ja. Danke dir. Tschau. Tschau.

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