Selbstwert, Führung und die „Grüne Wiese“ | Patrizia Voigtländer | BTS #47
Worum es geht
In dieser Episode spricht Wolfgang mit Patrizia Voigtländer, Coach, Trainerin und Gründerin von „Grüne Wiese“. Patrizia blickt auf ihre persönliche Heldenreise zurück: vom Aufwachsen zwischen zwei Kulturen in Weiterstadt über eine frühe steile Führungskarriere in der Werbe- und Digitalbranche bis hin zu einer tiefen privaten Lebenskrise als junge Mutter. Sie teilt offen, wie tief verankerte Glaubenssätze und unbewusste Selbstzweifel sie jahrelang in Scheinharmonie, People-Pleasing und übertriebener Unabhängigkeit gefangen hielten. Ein prägendes Selbsterkenntnis-Training markierte schließlich ihren beruflichen und persönlichen Wendepunkt. Im Gespräch erörtern beide, warum wahre Freiheit durch klare Festlegung und Hingabe entsteht, wie Konflikte durch echte Konfrontation gelöst werden können und wie Organisationen sowie Paare auf der „Grünen Wiese“ lernen, altes Denken zu hinterfragen und sich als Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.
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Transkript
Ja, halli, hallo und hallöchen zu behind the story, auch heute wieder mit 1 tollen hellen Mäuse. Verrückt schon, Ausgabe Nummer 47 und ich freu mich wahnsinnig, dass Du wieder dabei bist. Du weißt ja, wenn dir der Podcast gefällt, dann lass mir gerne 'n Like hier oder 'n Kommentar oder vielleicht sogar 'n Abo. Ganz egal, was Du tust, ich freue mich wahnsinnig. Aber Du weißt auch, wenn Du hier öfter zuhörst, es reicht mir auch, wenn Du einfach nur dabei bist.
Das ist auch superschön. Vielen Dank dafür. Heute können wir uns auf 'n richtig spannendes Gespräch freuen, denn heute sitzt eine Frau bei mir am digitalen Lagerfeuer, die seit vielen Jahren mit Menschen arbeitet und trotzdem nicht gleich mit Coaching und Abteilungen geführt, war beruflich in Hamburg, in München und in Berlin tätig und sucht immer so nach der Antwort auf eine sehr praktische Führungsfrage, wie kann man gelassen bleiben, Konflikte wirklich lösen und gleichzeitig trotzdem klare Ergebnisse sichern? Also das wird alleine schon mal spannend. Aus Ihrer Vita habe ich gelesen, irgendwann kam in Ihrem Leben mal ein Freitagabend, an dem sie ein Training gemacht hat oder an dem sie teilgenommen hat.
Das war 17 Uhr und 2 Stunden später wusste sie, das, was dieser Trainer dort macht, genau das will ich auch tun. Aus der Führungskraft wurde also folgerichtig 'n Coach, eine Trainerin, eine Ausbilderin, eine Unternehmerin und eine Podcast Kollegin. Heute steht sie mit dem Unternehmen Grüne Wiese für persönliche Entwicklung, Beziehung, Kommunikation und reife Organisation. Mich interessiert natürlich wie immer, ihr wisst das ja, Ihr Lieben, da draußen, so der Weg dazwischen. Woher kommt diese Neugier auf Menschen?
Was hat Marketing für Sie, für eine Bedeutung? Welche eigenen Muster musste Sie vielleicht im Laufe Ihrer persönlichen Heldenreise verändern? Und was ist eigentlich eine grüne Begegnung, wenn es nicht nur harmonisch, sondern am Ende auch manchmal 'n bisschen konfrontativ sein darf? Ich bin sehr, sehr gespannt. Ich hätte noch viel mehr Anmoderation machen können.
Ich hab's aber so so kurz wie möglich gemacht, denn ich freu mich, Sie jetzt begrüßen zu können am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, liebe Patricia Vogtländer. Danke dir. Herzlich willkommen ist ja also wirklich, es ist ein, ich bin so begeistert, dass Du mich eingeladen hast, Wolfgang.
Und so ein Willkommen hab ich, glaub ich, selten erlebt. Ich freu mich riesig, dass ich heute hier sein darf und mir eine grüne Begegnung zusammen machen, auch wenn ich noch nicht geoutet hab, was das Ja cool. Ich freu mich auch. Ich hab, ich weiß auch noch nicht so richtig, was eine grüne Begegnung ist, obwohl ich sehr, sehr viel von dir eingelesen habe. Schauen wir mal, was wir rausarbeiten.
Yes. Liebe Patricia, wo erreich ich dich? Wie geht's dir? Alles okay? Ja, also Du erreichst mich in meinem Büro bei schönem Sonnenschein, was ich hier durch 'n durchs Fenster sehe an einem freien Tag.
Also ich hatte jetzt am Wochenende grade 'n Seminar und jetzt ist son freier Tag und das passt eigentlich ideal da rein, was wir heute dieses Gespräch haben. Und gut geht's mir schätze ich es. Ja. Gut geht's mir auch, obwohl ich grade eine OP hinter mir habe, aber ich finde den Heilungsverlauf zufriedenstellend. Insofern geht's mir gut.
Okay. Ja, das weiß ich ja. Wir haben ja deswegen auch 'n bisschen geschoben. Wir hatten 2, 3 Anläufe, aber ich freu mich mega, dass Du dir auch noch an deinem freien Tag die Zeit nimmst. Vielen Dank schon mal dafür.
Gerne. Mhm. Liebe Patricia, wir starten ja in diesem Podcast sehr häufig mit der gewohnten Welt des Mangels und das kommt daher, weil ich diesen Podcast ja son bisschen aufbaue wie die Heldenreise nach Joseph Campbell, also dieses Storytelling Muster, nachdem so die berühmtesten Mythen, Sagen, Geschichten, Märchen, Blockbuster, alles Mögliche eigentlich son bisschen zu sortieren ist. Das kann man da drüber stülpen. Und deswegen versuch ich das immer mit dem Leben meiner Gäste und Gästinnen.
Und deswegen würde ich das auch gerne bei dir als erstes Mal fragen. Wie war denn dein Auenland so? Heißt, wo bist Du groß geworden? Wie war die familiäre Situation? Magst mal erzählen, wo Du so herkommst.
Ja, gerne. Also ich komme aus dem schönen Weiterstadt, was die meisten Leute nur daher kennen, das ist jetzt 'n bisschen 'n krasser Einstieg, dass mal 'n Gefängnis explodiert ist hier in den Neunzigern. Das war der, glaub ich, der letzte RAF Anschlag, den's gab. Daher kennen das einige und einige kennen das, weil wir hier mal eine BMX Weltmeisterschaft hatten. Ansonsten sind wir son 20000 Seelen Dorf.
Das liegt bei Frankfurt, da komm ich her, da bin ich tatsächlich geboren. Und da bin ich auch wieder hin zurückgekehrt, nachdem ich dann son paar Außenstationen hatte zwischendurch. Genau, das ist erst mal, wo ich herkomme und meine familiäre Situation. Also ich würde das so zusammenfassen, dass ich wirklich 'n sehr geborgenes, eine sehr geborgene Kindheit hatte und Jugend. Und was vielleicht son bisschen spezieller war, dass ich halb italienisch und halb deutsch bin.
Und das find ich immer deswegen erwähnenswert, weil ich glaube, das war sone 1. Kleine, ja, wie soll ich sagen, Verunsicherung, die ich als Kind erlebt habe. Nicht an sich, weil ich 2 Kulturen kenne, aber weil ich häufig auch das Gefühl hatte von, ich gehör, wenn ich in der einen mich in der einen Kultur bewege, bin ich son bisschen anders. Und wenn ich mich in 'ner anderen Kultur bewege, bin ich auch son bisschen anders. Also in Deutschland hab ich mich auch immer son bisschen anders gefühlt als alle in der Klasse, die so, ich sag das mal so, ne, Deutsch Deutsch waren.
Und ich hatte halt irgendwie Spaghetti mit im Gepäck und leckeren Käse und zu Hause auch 'n bisschen eine andere Kultur, als wenn ich bei Freunden war. Und dann hab ich schon immer auch diesen Gedanken manchmal gehabt von, ich bin irgendwie anders oder nicht so ganz, ganz zugehörig. Nicht, dass es wirklich 'n dramatisches Problem war, aber ich hab später festgestellt, dass sich dieser Gedanke auch 'n bisschen wie 'n roter Faden durchgezogen hat in meinem Leben. Aber da kann ich später auch mal was zusammen. Wenn wir in Italien im Urlaub waren, da dacht ich auch immer so, weil ich bin nicht zweisprachig aufgewachsen.
Da dacht ich dann auch oft, ja, irgendwie bin ich aber halt auch nicht ganz Italienerin, wenn ich hier bin, weil ich kann die Sprache nicht wirklich. Und ich war, dort war ich halt die Deutsche, La Telesca. Und hier war ich halt auch son bisschen eine halbe Spaghettifräesserin, ne. Mhm. Okay.
Haben deine Eltern das gar nicht thematisiert oder hast Du das, wie hast Du das verarbeitet? Ja, ich hab das erst mal, weil sie's nicht thematisiert haben, hab ich das erst mal gar nicht als Problem wahrgenommen. Und ich würde auch sagen, dass es damals manchmal dieses Gefühl gab von, ich bin nicht ganz zugehörig, das hab ich später erst mit, also hab ich später erst erkannt. Und weil meine Eltern sind damit total natürlich umgegangen. Also die haben einfach die Spaghetti Bolognese neben den Kartoffelsalat gestellt.
Und für die Mhm. Ich fand, die waren der Inbegriff des Integrierens. Also die haben einfach alles zusammengeschmissen. Auch meine deutsche Familie hier, die fanden einfach meinen italienischen Papa toll und die haben dann manchmal auch so italienische Floskeln benutzt. Und bei den Italienern war's genauso, wenn wir da hingefahren sind.
Die waren auch neugierig auf das deutsche Bier. Wir haben immer Würstchen mitgebracht, also da war einfach son Und meine Mutter hat das, glaub ich, wirklich, also die, ich würd ja immer sagen, so die Frauen schaffen ja immer son bisschen sonen Rahmen in der Familie, ne. Das ist ja so das, was den Frauen so innewohnt. Und meine Mutter hat eher sone Sphäre drumgelegt von, wir sind bereichert, weil bei uns noch also noch was Zusätzliches stattfindet. Also wir haben irgendwie mehrere Blickwinkel auf alles.
Und deswegen hab ich das als Kind, glaub ich, also hätte man mich gefragt, hätt ich gar nicht gesagt, ich hab hier 'n Problem. Ich hab nur später im Laufe meiner Coachingseminare, meiner Selbsterkenntnisprozesse hab ich irgendwann festgestellt, dass es auch, also dass es in meinem Leben sonen roten Faden gibt von, ich bin nicht so ganz zugehörig. Ich gehör nicht so ganz dazu, ich bin immer 'n bisschen anders. Später hab ich entlarvt, dass das nur eine Idee ist, die ich über mich habe, aber der bin ich halt auch oft gefolgt. Und das hat mich manchmal auch son bisschen getrennt von Erfahrungen.
Also und deswegen find ich das so erwähnenswert, weil ich jetzt immer so an die Zuhörer denke und denke, na, vielleicht hört jemand zu und denkt grade, ah, ich kenn das irgendwie auch son bisschen. Also man ist so mit einem Fuß drin und mit einem Fuß draußen. Und dann fängt's natürlich auch gerne mal an, dich infrage zu stellen. Also bin ich in Ordnung so, wie ich bin oder bin ich vielleicht eigentlich weniger wert? Kann ich weniger als die anderen?
Und den Gedanken, der hat sich eben eingeschlichen. Und der sollte übrigens dann später nach dem 17 Uhr Event in diesem ersten Training und als ich mich dann da aufm Weg gemacht hab zur Trainerin, sollte das zu einem der Erkenntnis- und Untersuchungsschwerpunkte werden in meiner Arbeit. Also was schlussfolgern Menschen eigentlich in jungem Alter über sich, sind sich darüber gar nicht bewusst und welche Effekte hat das auf sie? Also irgendwann schlussfolgert man vielleicht, wenn man schlechte Noten schreibt, also nicht so gute Noten schreibt, man ist nicht gut genug oder weil man nicht so viel Aufmerksamkeit von irgendwem an irgend 'ner Stelle kriegt, man ist es eben, man ist es nicht wert oder man ist nicht erwünscht. Und wie stark sone Schlussfolgerung über einen irgendwann zu soner Art Identität werden kann und wie sehr man dann sein ganzes Leben danach ausrichtet, obwohl das eigentlich Quatsch ist.
Also weil taktisch war ich überall integriert. Und ich war auch ich war's auch wert und ich war auch willkommen überall. Aber dieser kleine Gedanke, der hat sich halt eingeschlichen und dann wie son kleiner roter Faden über meine Vita gelegt, bis ich dann im irgendwann im Coaching Business gelandet bin. Mhm. Mhm.
Haben deine Eltern dir, also erstens, 1. Frage noch davor, hattest Du Geschwister oder hast Du Ja, 'n Bruder. Mhm. Mhm. Älter oder jünger?
Der ist jung, ich bin die Jüngere, also der ist älter. Also er ist älter. 5 Jahre älter, ja. Also 'n Mädel und 'n Junge, so. Ja.
Okay. Haben deine Eltern dir so in der Retroperspektive das Gefühl gegeben, Du bist absolut richtig, Du bist komplett gut angekommen? Oder hattest Du da auch das Gefühl, ich bin nicht italienisch oder nicht deutsch genug, dem einen oder der anderen zu genügen? Nee. Also es war mir son externes Problem, ne?
Ja, das war 'n rein rein willkürlich schlussfolgertes von mir. Also Mhm. Und ich glaube, das ist ja eigentlich, ich glaube, das ist ja eigentlich immer so, ne. Also dass man, es ist ja auch nur 'n singuläres Ereignis. Also so was wie, jemand sagt vielleicht mal zu einem, hey, weiß nicht, Du kommst nach Hause und hast irgendwas Tolles gemacht als Kind und deine Mutter sagt zu dir, ja, bring schon mal Müll raus oder so.
Und das heißt ja nicht, dass die dich irgendwie doof findet. Die liebt dich ja und die hat nur ihren eigenen. Aber Du schlussfolgerst dann in dem Moment, hä? Also wieso ist die jetzt nicht aufmerksam? Vielleicht weil ich nicht gut genug bin oder weil ich ihr nicht so wichtig bin.
Also meine Eltern waren in mit mir immer in in in voller Aufmerksamkeit, in totaler Wertschätzung. Die haben in mir auch nie irgendwas, sag ich mal, durch ihr Verhalten. Da also da war kein Anknüpfungspunkt, wo man heute sagen könnte, wieso hast Du dir denn son Gedanken da reingeladen wie, Du warst es nicht ganz wert oder Du hast nicht ganz dazugehört. Weil die waren, also die waren einfach toll. Also mein Vater hat das das Italienische in mir geliebt.
Der hat das auch immer son bisschen gehypt, weil ich einfach dunkle Haare hatte und so sehr aussehe wie er. Der fand mich aber auch toll, wenn ich schlaues deutsches Zeug gemacht hab in der Sprache, wo er ja nicht so bewandert war. Und meine Mutter hat sowohl als auch, also ich hab, wir sag immer das, weil ich hab son bisschen dieses Lebendige vom Italienischen, aber ich hab auch so dieses Tugendhafte der Deutschen. Also ich bin da son bisschen perfektionistisch und so. Und die hat beides, die fand beides toll.
Also es gab keinen Anlass. Ist wirklich interessant. Okay. Schauen wir noch mal so auf deine Grundschulzeit. Das ist ja die Zeit, wo man sich zum ersten Mal aus diesem Familienkonstrukt son bisschen intensiver löst.
Also 1. Neue Klassengemeinschaften und so wirklich auch 'n Lehrer als Autoritätsperson oder eine Lehrerin. Das ist ja schon für diese Kindheit sehr, sehr wichtig. Wie wie hast Du dich selbst als Grundschülerin wahrgenommen? Wie würdest Du dich beschreiben?
Hast Du eher introvertiert oder warst Du eher extrovertiert? Warst Du eine so Klassensprechertyp oder Was warst Du froh, wenn Du mir das wieder zu Hause warst in deiner kleinen deutsch italienischen Idylle? Wie wie war das? Was hast Du da für Erinnerungen? Weiß Spaghetti und Kartoffelsalat, ne.
Genau. Ich war befreit. Also das fand ich, das ist eigentlich der 1. Interessante Übergang in meinem Leben. Ich war maximal befreit, in die Schule zu dürfen, weil ich den Kindergarten todlangweilig fand.
Ich fand Spielen irgendwie doof. Also 'n ganz untypisches Kind. Ich wollte ich wollte mein Hirn füttern. Also meine Mutter war auch teilweise einfach brutal. Ich also ich sag das mal jetzt heute mit meinen Worten.
Die war, glaub ich, manchmal brutal genervt, weil ich unfassbar viele Fragen hatte, die sie nicht beantworten konnte. So philosophisches Zeug. Also wieso sind wir hier? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?
Wieso gibt es Männer und Frauen, ne? Wieso entstehen Kinder so, wie die entstehen? Also ich wollte einfach wissen, wieso das alles so aufgestellt ist. Und dann hatt ich eine wahnsinnig liebevolle, wirklich ermächtigende Lehrerin. Die war toll.
Und ich dachte, ich bin im Himmel gelandet. Also hier darf ich 'n ganzen Tag lesen und schreiben und rechnen und Sachen rausfinden. Wie süß. Ja, ich war einfach total im Glück. Und ich bin Wie ist dein Bruder vom Typ?
Ist der ähnlich wie Du oder oder ist das 'n ganz anderer Mensch? Ich würde sagen, der ist anders. Der ist ruhiger als ich. Also weil ich schon auch lebendig sein kann und viel sprechen kann und so. Und der war eher ruhiger und ich würde auch sagen introvertierter.
Und der, ich würde sagen, also ich hab ihn nie persönlich gefragt, aber meine Einschätzung ist, ich glaub, der war nicht so furchtbar gerne in der Schule wegen des Lernens. Der war, glaub ich, eher in der Schule wegen der Freunde. Ich fand natürlich auch die Menschen dort toll, ne. Aber also dass da andere Kinder waren, aber ich fand primär super, dass man sein Gehirn benutzen durfte. Mhm.
Ich stell mal eine Frage, die kommt eigentlich später, dafür dafür bin ich berühmt berüchtigt. Aber die passten ja jetzt ganz gut in eine Folgerung, die ich gleich loswerden möchte hier aus dem, was ich bisher gehört habe. Ich hab gelesen irgendwo in dem vielen Material über dich, dass dein erster Berufswunsch Hebamme war. Stimmt das? Ja.
Ja. Ja. Ganz, ganz, ganz, ganz, als ich ganz klein war. Ja. Mhm.
Später war's Carla Columna. Da wollt ich dann also Journalistin werden und Journalistin. Und dann war's irgendwann Psychologin, aber ganz zu Beginn war's Hebamme. Ich fand einfach Babys toll. Ich hatte auch 100 Puppen.
Ich hab die versorgt, als wären's wirklich meine Kinder und ja. Okay. Also ich ich geborene nämlich jetzt schon mal son Fazit, was ich immer, ich finde es immer so faszinierend, wenn man aus der Vita der Menschen im Prinzip ihre spätere Profession ableiten kann. Das muss ja auch nicht immer stimmen und manchmal liegt's zu plakativ aufm Tisch, aber in dem Fall jetzt habe ich bei dir hier stehen, neugieriges Kind, viele Fragen, teilweise die Mutter sogar genervt, eine hohe Empathie für sich selbst, also eine hohe Selbstreflexion, aber auch eine hohe Empathie wahrscheinlich für andere und so den Wunsch, Menschen auf den Weg zu bringen, sag ich mal, ne. Und wenn ich da unten drunter 'n Beruf schreiben müsste, jetzt, ich glaube, wenn Du 100 Leute fragst, Ja.
Dann würden die sagen, ja so Lehrer, Coach, so was in der Art. Ja, ja. Also ich glaube, da da sind schon Grundeigenschaften von dir zu erkennen, die am Ende dann dahin geführt haben zu dem, was Du heute machst, ne. Ja, absolut. Schön.
Total schön. Jetzt lass noch mal 'n bisschen weitergehen. Grundschule in Weiterstadt? Ja. 20000 Einwohner heißt für mich wahrscheinlich, Du hattest alles so in deiner Hut?
Ja, super. Zu Fuß Ja. Mit Roller, Fahrrad, Rollschuhen, was man so gemacht hat in den Achtzigern, ne. Mhm. Da die Straßenleiter in Ausgängen draußen rumgelungert.
Ja, genau. Du kommst nach Hause, wenn's Licht ausgeht. Mhm. Genau. Sätze die Kinder heute nicht mehr so kennen, ja.
Die kommen nach Hause, wenn der Akku leer ist. Wenn sie überhaupt draußen sind. Okay, Spaß. Jetzt bist Du Konsole vorbei, relativ unspektakulär oder gab's irgendwas so von irgend 'n Moment, von dem Du sagst, der hat mich irgendwie stark geprägt? Das waren Mensch, 'n Lehrer oder jetzt von der Lehrerin abgesehen, die dich so, die dich so Du selbst hat sein lassen, so hatt ich das Gefühl, ja.
Ja, die war, also die war wirklich mein Licht. Das war wirklich son son Leuchtturm für mich. Und sonst würd ich sagen, bin ich da einfach so ganz geborgen behütet durchgesurft. Da gab's kein Highlight, Lowlight. Ich hatte auch keine, dass ich irgendwie sagte, ich war verzweifelt über überhaupt nicht.
Das war einfach so richtig mein, diese Grundschule. Mhm. Dann ging's ja irgendwann weiter, weiterführende Schule. Mhm. Genau.
War das dann im gleichen Bereich oder war das eine andere Schule? Es war auch im Dorf. Es war dann eine Gesamtschule mit Gymnasialem Zweig, genau. Ja, genau. Da hab ich dann den Übergang gemacht und da fand ich plötzlich, glaub ich, manchmal die Größe der Schule 'n bisschen überwältigend.
Also da da hab ich schon gemerkt, das ist jetzt so dieses Geborgene, was in der Grundschule ist, ist dann nicht mehr da. Und da würd ich sagen, gab's sone kurze Phase von, ich will noch nicht, dass das vorbei ist. Und dann, ich glaub, das ist aber bei vielen Mädchen so, dann so mit 12, dacht ich, jetzt will ich eigentlich am liebsten übermorgen 30 sein. Also das war son ganz interessanter Moment. Also weil ich dann irgendwie dachte, ich will eine bestimmte Form von Reife haben und ich will auch Freiraum haben.
Und was ich, glaub ich, relativ früh entwickelt hab dann, also da war ich dann auch Klassensprecherinnen und dann sollt ich irgendwie auch Cliquen Chefin sein und so. Irgendwie war da schon so dieses Thema Führung war irgendwie da. Also ich glaub gar nicht, weil ich jetzt sone, weil ich das dringend haben wollte, aber irgendwie waren die Menschen schnell auf mich ausgerichtet. Und das hat mich, manchmal hat mich's auch überfordert. Irgendwie hab ich dann gedacht, na ja gut, wenn die irgendwie eine Frage an mich haben und ich hab eine Antwort dabei, dann dann, ne, so.
Mhm. Ja. Wie war das mit diesem, ich bin nicht so ganz vollkommen als Deutscher, Deutsche und oder Italienerin. War das immer noch da, das Gefühl? Ja, also wie gesagt, das war dann gar nicht mehr bezogen auf die Herkunft, sondern es war son roter Faden.
Also ich bin sone Mischung aus, ich bin nicht ganz zugehörig, weil ich's möglicherweise nicht ganz wert bin, das eine oder das andere zu sein. Also was ich irgendwann so rauskristallisiert hat, war sone Wertfrage. Wie gesagt, im Außen gab's dazu keinen Anlass. Das ist einfach 'n Konstrukt in meinem Kopf gewesen. Und das hab ich später irgendwann entlarvt, dass das nicht stimmt, aber dass ich wirklich eine ganze Weile diesen Gedanken hatte, also für nicht, also Jahrzehnte letztlich, ne.
Also Mhm. Ja. Wie fast jede Bewertung, die wir vornehmen, die findet fast immer nur im Kopf statt. Ja. Die ist einfach, ist willkürlich konstruiert gewesen.
Und ich hab mir natürlich dann auch Belege dafür irgendwann mal wieder reingeholt, ne, mit irgendwie nicht so, ich bin halt auch nicht so hübsch wie meine Freundin oder so was, Mädchen auch so haben, ne, ja, weil ich's halt auch nicht so ganz wert bin, ne. Also ich hab mir einfach son peu à peu hab ich mir das da so reingeladen ins System. Hattest Du da jemand, mit dem Du drüber gesprochen hast oder hast Du das mit dir selbst ausgereizt? Ich glaub, das war eigentlich ehrlich gesagt auch so meine, ja, ich würd fast sagen, meine Trauer. Angefangen so mit 12 13, bis ich in besagtem Seminar saß, hatt ich immer sone stille Sehnsucht nach Gleichgesinnten im Kopf.
Also wo treff ich jetzt die Menschen, die auch Bock haben, übers Leben nachzudenken, die gerne philosophieren? Und wo treff ich auch welche, die älter sind als ich und die mir diese Antworten geben können? Also ich hätte mich wahrscheinlich gefreut, mit 15 Nietzsche kennenzulernen. Also Mhm. Bei dem hätt ich halt diesen ganzen Krampf oder irgendeinen irgendeinen buddhistischen Guru oder so.
Also eigentlich völlig wumpe. Und da hab ich's dann später auch gesucht. Also ich hab dann in der östlichen Philosophie gesucht, ich hab in der Philosophie gesucht, ne, also so in der Psychologie, weil ich einfach immer Antworten haben wollte, wie das hier alles aufgestellt ist, warum das hier alles so ist, was das alles soll und wie das geht. Mhm. Ja.
Und da muss ich sagen, da war kein Lehrer, auch kein, also die Eltern waren da auch nicht meine Ansprechpartner, weil die nicht so drauf sind, ne. Also Mhm. Und da war auch kein Freund bei den Eltern oder so. Da gab's erst mal keinen Bezugspunkt. Und das fand ich schade.
Ich glaub, da war ich auch son bisschen lost in in der Jugend, ja. Und sehr schade finde ich, das ist ja, wir reden ja jetzt so über die mit die mittleren Neunziger, würd ich sagen, ne, so zeitlich. Ja, genau. Aber ist ja auch egal, weil es hat sich auch heute nichts geändert. Also auch Kinder, die heute ja, haben ja heute noch ganz andere Bewertungsmaßstäbe und viel mehr Vergleichsmöglichkeiten und tun das ja auch und Ja.
Dass es bis heute da im System eigentlich auch keinen Wechsel gegeben hat. Also ich finde auch, dass in der Schule unbedingt solche Selbstwert oder Kurse auch über intrinsische Motivation, überhaupt generell über Motivation, über Menschen so, das müsste irgendwie viel stärker sein. Und das ist eigentlich noch wie in unserer, das bin ich ja viel älter wie Du, aber in wie in früheren Zeiten ist es immer noch heute so und das ist eigentlich sehr, sehr schade. Weil wir ja insgesamt im Mindset als Menschheit, ich so gefühlt auch jetzt in unserem Kulturhaus viel weiter sind, ja. Ich war jetzt am Wochenende wieder noch mal zum dritten Mal bei Tony Robbins und das ist natürlich noch mal eine extreme Nummer dann in die Richtung.
Aber trotzdem, es ist ja einfach so, dass sehr viele Bewertungen einfach immer wieder in dir selbst entstehen und da bist Du ja jetzt beste Beispiel dafür, Ja. Dass man eigentlich aber auch mit Unterhaltung, mit Gleichgesinnten, mit Austausch da auch sehr viel, ja, Selbstzweifel auch wegnehmen kann und entfernt ist. Absolut. Absolut. Die für die's auch gar keinen Grund gibt, ne, also Ja.
Von daher, ja, okay. Lass uns mal 'n Stück weitergehen. Mhm. Du bist jetzt so in welche Klasse? Also was hast Du denn gemacht?
Gymnasialzweig, ja, Genau. Dann hab ich Gummi gemacht, ne, ab der 5 genau, haben wir auch Gummi. Gummi. Bis zum In Gymi. Zur zehnten.
Dann hab ich die Schule noch mal gewechselt, dann in nächstgrößere Stadt, Darmstadt. Das war dann richtige Stadt. Und da hab ich dann Abitur gemacht, genau. Ja. Mhm.
Ja. Okay, gibt's da noch irgendwas? Also in der Zeit frag ich eigentlich immer gern eine Sache ab und zwar kommen Menschen damit in dieser Lebensphase mit 2 wichtigen Dingen in Berührung. Zum ersten Mal werden Jungs und oder Mädchen oder was auch immer, also sagen wir, irgendwelche anderen Menschen werden plötzlich sexuelle, irgendwelche anderen Menschen wären plötzlich sexuell interessant, ja. Das ist meistens einhergehend mit der Zeit, in der die Eltern dann auch komisch werden irgendwie so, ja, mit denen man den nicht mehr so gut versteht.
Richtig. Der eine Block, vielleicht magst Du dazu was sagen. Und zum Zweiten ist es oft auch der Zeitpunkt oder die Zeitspanne, in der man zum ersten Mal mit Geld und mit dem Bezug Konsum, Geld, also ich geh jetzt keine Ahnung, Zeitung austragen, Hunde ausfüllen, Autos waschen, Gewasenmähen. Ich will Geld dafür und ich kann mir dafür was kaufen. Wie war das bei dir so?
Also mit Jungs, das fand ich fand ich natürlich toll, ne. Die fand ich auch spannend. Aber wegen meiner dusseligen Schlussfolgerung über mich hab ich mich einfach gepflegt zurückgehalten. Weil ich irgendwie fand, ich bin's halt ja, ich bin ich lauf am Ende der Skala. Und besser, ich lehn mich hier nicht so weit ausm Fenster.
Und zum Totlachen ist, dass ich im Laufe meines Lebens über Klassentreffen, alte Leute wiedertreffen, dann ganz viele Geschichten erfahren habe von Jungs, die unsterblich in mich verliebt waren, was ich aber nicht mitgekriegt habe. Also da merkt man, wie sehr man die Schlussfolgerungen von ich bin's nicht wert, bin ich gehör ja auch nicht ganz dazu, wie sehr man die wie 'n Abstandshalter Abstandshalter sich legen kann und nichts mehr mitkriegt. Also wie sehr alles durch diesen Filter läuft, weil ich hab wirklich, also selbst, kennst Du ja wahrscheinlich auch noch dieses, willst Du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht und so, ne. Mhm.
Und wenn ich dann diese Zettel, hab ich ja sofort gedacht, nein, weil das ist bestimmt eine Verarschung. Also wenn ich jetzt ein Jahr ankreuzen, danach lacht die ganz klasse. Also weil ich bin ja gar nicht, also das ist ja der schönste Junge in der Klasse, der will doch nicht mit mir zusammen sein. Also wie sehr ich mich wirklich entwertet habe in dieser Idee über mich und dadurch halt Möglichkeiten auch nicht genutzt habe. Erst mal, ne, hatten wir alle, ich hatte halt Liebeskummer, ich hab mich wieder rausgezogen.
Also das war natürlich dieses Ganze, dann son bisschen anhimmeln und Bands anhimmeln und son bisschen Knutscherei und Zeug machen und so. Da würd ich aber sagen, da war auch nix dabei, was mich irgendwie jetzt total aus der Bahn geworfen hat. Das war dieses diese klassische Spielerei. Und bei Geld, das find ich eigentlich total spannend. Das hab ich dann später auch rausgefunden, wie sehr ich in 'nem sehr jungen Alter angefangen habe zu arbeiten, wirklich aus Unabhängigkeitsgründen.
Also ich hab mit 10 angefangen zu jobben. Also so lustig, dass Du Zeitung Austragen genannt hast, das war mein erster Job. Den fand ich Ah, okay. Grauenhaft, weil da keine Menschen drin vorkommen. Also ich hab gedacht, ich hab wirklich nach 'ner Stunde als Zehnjährige gedacht, ich bin depressiv.
Das wär natürlich nicht mein Begriff gewesen. Aber dieses alleine mit dem Fahrrad vor mich hinfahren ohne jegliche menschliche Interaktion war eine einzige Isolationshaft für mich. Den Job war ich relativ schnell wieder. Und dann hab ich alles Mögliche gemacht, also Nachhilfe, Babysitten mit Übernachtung und allem, weil das da waren ja wieder Kinder, die ich mich kümmern konnte. Und dann hab ich im Salon Haare gewaschen und dann war ich ja im Sport unterwegs, also war ja in soner Aerobic Gruppe und im Fitnessstudio und so.
Und da hab ich dann nach 'nem Jahr 'n Trainerposten gekriegt und hab dann so Fortbildung gemacht. Und da hab ich dann richtig, weil Du grade sagtest Geld, da hab ich einfach richtig Asche gemacht. Das fand ich so cool. Mit 15 dann einfach, ich weiß es nicht mehr genau, aber es waren ja noch Mark damals, aber das waren 40 bis 50 Mark die Stunde. Wow, ja.
Ja, und ich hab natürlich, war einfach total begeistert von diesem Und dann hab ich einfach 2 bis 3 Kurse am Tag unterrichtet, ne. Und dann kann man sich ja mal hochrechnen, was da für eine Kohle rumkam. Und das fand ich einfach toll. Also dieses Mhm. Ich verdien mein eigenes Geld.
Und ich würde sagen, das war cool für meine Selbstständigkeit. Also dass ich mich dadurch ja auch so abgenabelt habe und sone auch sone Erfahrung gemacht hab von. Also ich ich nehm mir was vor und ich trau mich das. Also die waren ja alle älter als ich. Also mich vor sone Gruppe stellen mit 15 und dann waren da lauter Frauen und auch Männer übrigens im Robbikurs, was ich cool fand, die viel älter waren als ich.
Und dann dann wie ne, war wieder Führung, die Führung im Raum zu hab. Also ich hab da gar nicht lange gezögert und hab irgendwie gedacht, ich mach das jetzt einfach. Also Risikofreude ist auch dann son roter Faden geworden. Ich glaube auch durch die Erfahrung im Sport, also dass ich gemerkt hab, es lohnt sich, was zu machen, wovor man kurz Muffen sausen hat, aber zu merken, ich krieg das hin. Also dieses Acomplishment, das war der positive Teil dieses Selbstständigkeiten, dieses Abnabeln.
Aber da war auch son sone kleine Falle drin, die ich mir dann gepflanzt hab. Die hab ich auch später im Coaching erst aufgelöst. Ich hab dadurch son Muster entwickelt von, ich muss es auch alleine hinkriegen für mich. Also ich hatte ganz lange keine Vorstellung davon, dass man mir einfach Geld gibt. Also meine Eltern hatten auch nicht viel.
Die haben mich auch finanziell nicht unterstützt, also nicht irgendwie Studium finanziert oder Wohnung oder irgendwas. Ich bin einfach mit 19 ausgezogen, war ab da auf mich selbst gestellt. Ich hab da auch gar keinen Vorwurf an sie, ne. Das ich wusste einfach, die haben nicht viel, ich mach das selber. Aber ne, das ist immer war son zweischneidiges Schwert.
Einerseits, geil, ich krieg das für mich aufgestellt. Ich kann's allein. Und die Rückseite der Medaille war, ich muss auch allein und besser, ich mach mich nicht abhängig von jemandem. Und da hab ich mir auch son bisschen den Hamsterrad mit reingeladen. Also dass ich ganz lange auch in Partnerschaften dann immer dachte, ich muss das getrennt halten und ich muss das immer alleine hinkriegen, bis dann irgendwann auch mal einen Partner zu mir, also dieses klassische Beispiel von, bei dir ist auch nicht so einfach, dich zum Essen einzuladen, ne.
Mhm. Und da hab ich, das war auch son Bereich, an dem ich dann in der, später in der Coachingarbeit auch gedacht hab, ich muss mir das mal ganzheitlich angucken. Also ist ja toll, wenn ich selbstständig bin, aber wenn ich jeden Preis unabhängig sein will, kann ich auch weniger in in Austausch geben, wenn es Geld geht. Also ich kann weniger Dinge annehmen von anderen. Mhm.
Weil ja immer die Angst drinsteckt, ah, dann könnt ich meine Freiheit oder meine Unabhängigkeit verlieren. Ja und und ich sag mal, sehr, sehr unabhängige Menschen wirken nach außen ja auch oft dann unnahbar. Ja, genau. Und Du lässt ja Menschen dann auch nicht an dich ran, weil Du eben nichts annehmen möchtest, weil Du glaubst, Du musst nichts annehmen, Du darfst nichts annehmen. Ja.
Und dann wirken die teilweise arrogant oder unnahbar, obwohl sie's eigentlich gar nicht sind. Also Ja und auch immer, ja. Ja. Und auch immer selbstsicher. Also ich hab dann so oft gehört, ja, Du kriegst das doch alleine hin.
Also Mhm. Bis ich dann irgendwann dachte, also wie muss ich eigentlich nach außen sein, dass jeder denkt, man muss mich auch alleine lassen, ne? Bist das, also das war sone war auch sone Reise von dieser Härte, also wie Du's sagst grade, sone Härte, die sich da noch einschleichen kann, wieder in sone Weichheit und in dieses, ich würd, also wenn ich in weibliche und männliche Seite denken würde, würd ich sagen, da war die männliche Seite so überproportional repräsentiert. Und diese weibliche Seite von auch dann auch Empfang sein und ne, das war irgendwie nicht so. Mhm.
Ja, das musst ich dann später wieder lernen. Ja, ich hab 2 Fragen zu der Sequenz. Mhm. Und zwar einmal deine Eltern, wir haben die ja jetzt schon so gestreift so und das ist 'n sehr positives Bild. Wie haben die denn jetzt zum Beispiel mit deiner Trainertätigkeit mit 15, 16, wenn Du dann irgendwie 'n paar 100 Mark nach Hause geschleppt hast und konntest dir dann ja auch Dinge leisten und so weiter, ne?
Wie wie wie haben die da Also meine Frage zielt eigentlich darauf ab, die müssten doch stolz dann gewesen sein. Ja. Haben Sie das gegenüber geäußert? Ja. Ja?
Ja. Und hat das trotzdem nicht dazu geführt, dass Du diese diese eigene Stigmatisierung oder dieses eigene Bewerten dann reduziert hast? Nee, weil das so sehr gewirkt hat wie das, also ich hab ja wirklich gedacht, ich bin so. Ich hab eher gedacht, ich ich ich muss das auch selber verdienen, weil ich's gar nicht wert bin, dass ich das kriege. Also das war die Das war schon.
Das war schon sehr tief drin, ne? Ja, ja, ja. Ich dachte dann noch ein zweites Bild und sorry, sorry dafür, ich bin ja 'n Mann. Und übrigens möcht ich dir auch noch ganz kurz 'n Einschub machen. Und nämlich mal, weil Du grade über Partnerschaft redest und geredet hast eben und über wie wie Männer sich dir genäht haben und ich möchte mit mir gehen, ja, nein, vielleicht möchte ich mal deinen dann ein Shoutout an deinen Mann machen, der uns nämlich gerade eben die Session gerettet hat, ja.
Ja. Und ihr Lieben da draußen, da seht ihr mal so läuft das mit 'nem mit 'nem in 'ner guten Beziehung. Ja. Die Patricia hatte irgend 'n Leitungsproblem mit der Leitung und dann hat sie mal kurz ihren Mann angerufen und er kam dann Ja. Sehr schnell geeilt und hat das alles wieder gefixt.
Also erst mal, Grüße noch mal an ihn und vielen Dank dafür. So. Absolut. Und die die 2. Frage, die, das war jetzt nur 'n kleine Seiten Notiz, die 2.
Frage zu diesem Komplex, also deine Eltern haben dich gelobt, haben gesagt, boah Patrizia, das machst Du toll. Guck mal, wie viel Geld Du verdienst so irgendwas in der Art. Mhm. Trotzdem ist bei dir quasi dieses Bewertungsschema geblieben. Und jetzt stell ich mir natürlich als Mann die junge Patricia vor, die noch jüngerer als sie jetzt grade bei mir sitzt.
Und die macht 'n Yogakurs oder 'n Fitnesiskurs als Trainerin und steht da vorne und hat dann diese Gruppe im Griff und gibt vor, wie geübt wird und macht die Schritte und alles. Das ist doch unfassbar sexy, ums mal so zu sagen, ja? Ja. Also das heißt, was ich sagen will, ist, da müssen doch sowohl Männlein wie Weiblein zu dir gekommen sein, die gesagt haben, oh, Patricia, Du machst das so toll. Ich krieg das nie so hin wie Du.
Wie muss ich denn die Übung machen? Du warst doch da der Chef im Ring sozusagen. Absolut. Auch das hat nicht dazu geführt, dass deine Bewertung anders war. Nee, nee, weil also ich hab, das ist total verrückt.
Ich hab ich hab das natürlich kurz gefühlt, also so cool, die finden ich, mir war auch klar, die finden das gut, was ich mache. Und doch hatt ich irgendwie dieses grundlegende defizitäre Denken über mich. Also das war einfach als gefühlte Realität da und das ist auch so lustig, dass Du's sagst, wenn die dann da vorne steht und dann, Du hast ja auch in den Neunzigern hatte man auch knappe Hosen an und war bauchfrei unterwegs und so, ne. Ja. Ne, also und ich hatte tatsächlich in der Oberstufe es sogar geschafft, den Sport Kurs, also den Sportunterricht leiten zu dürfen mit 'nem Fitnesskurs in der dreizehnten Klasse, was mir natürlich 15 Punkte eigentlich war.
Natürlich fanden die Jungs das toll. Ich hab das nicht geschnallt. Ich hab das wirklich nicht gecheckt. In diesem Selbstbild hab ich das einfach nicht mitgekriegt, ne. Also ich dachte jetzt schon mal Also muss ich jetzt sagen, für die für diese aufgeweckte Person und für diese unfassbar positive und kluge und emotionale Person, die ich in der Zwischenzeit kennengelernt hab, ist das schon 'n bisschen komisch, ja.
Muss ich Ja, ich mein, jetzt jetzt hab ich natürlich auch viel Arbeit geleistet, ne. Also Ja, ja. Wenn Du wahrscheinlich mit 15 mit mir gesprochen hättest, hätt ich das wahrscheinlich ganz anders dargestellt. War auch eher war eher Spaß. Ja, aber das ist absolut, also aber wie, ich erleb das ja an meiner Arbeit.
Also die Menschen denken das über sich und das sind ja häufig, also Menschen, die über sich denken, ich bin nicht kompetent genug, ne. Das sind meistens die mit den meisten Studiengängen, mit den besten Noten. Die stehen dann vor einem und sagen, ja, aber irgendwie denk ich halt auch, ich bin nicht gut genug. Ich muss noch eine Schippe drauflegen. Und das sind Menschen, die haben erst 'n Jurastudium, dann 'n Medizinstudium gemacht.
Die haben mit Zucker Cum Lauda abgeschnitten. Ja, aber wie kommst Du denn auf Ich hatte mal einen Teilnehmer in 'nem in 'nem Dialog, der fand über sich, er ist zu zu klein. Das war 'n großer Mann. Weil der aber eine Erfahrung als Kind gemacht hat, wo er klein war und der Vater die Mutter geschlagen hat. Und er hat geschl schlussfolgert, ich bin zu klein, ich kann nichts ausrichten dagegen.
Und diesen Gedanken, den hat der sich ins Hirn gepflanzt und den hat der sich bestätigt sein Leben lang. Und dann steht da dieser Zweimeter Schrank mit unfassbar vielen Muskeln und sagt, ja, aber irgendwie bin ich immer noch zu schwach, zu klein. Mhm. Ne, also und so war das bei mir. Also das war meine gefühlte Realität.
Die kommen alle in den Kurs, weil ich wahrscheinlich 'n Superjob mache als Aerobiktrainerin oder als Fitnesstrainerin oder weil ich irgendwie also was ich nie infrage gestellt. Ich dacht immer, ich bin vertrauenswürdig, weil ich wirklich wusste, ich hab einfach eine derart integere Absicht mit Menschen. Ich will einfach, dass die tollen Sport erleben, aber ich hätte nie für möglich gehalten, dass die mich irgendwie als Frau attraktiv finden. Also da fand ich dann immer irgendwie, ja, da bin ich einfach nicht wert. Also das passt nicht.
Ja, total hier 'n bisschen. Ja, lass uns lass uns an der Stelle mal 'n Break machen, weil wir machen immer oder ich mache gerne eine sone Schnellfragerunde, die einführen mal son bisschen den Leuten draußen, die dich ja in dem Fall genauso wenig kennen wie ich, denn wir kennen uns ja auch nicht. Häufig kenne ich die Gäste schon, die ich hier im Podcast habe. Ja, einfach mal son bisschen vorstellen, mal son bisschen klassifizieren. Sehr spannend bei dir als Deutsch Italienerin.
Die 1. Frage, Kaffee oder Tee? Kaffee. Sempre Kaffee. Sempre Kaffee.
Also wir ab. Das haben wir gleich. Meer oder Berg? Muss ich mich entscheiden? Nein, Du musst dich nicht entscheiden.
Ich Du kannst doch sagen. Beides. Ich ich ich bin wirklich, weil ich bin natürlich am Meer aufgewachsen in den Sommern und hab später die Berge entdeckt, als ich dann in München gelebt hab. Und ich Mhm. Mach immer eine Balance zwischen Sommerurlaub am Meer und Bergsteigen in den Bergen.
Also ich würde beiden 100 Prozent geben wollen. Okay, das darfst Du. Welche App benutzt Du am meisten? Ja, man ahnt es schon Whatsapp. Okay.
Weil es ja die Verbindung zu Menschen ist, ne. Es ist die schnellste Möglichkeit. Ja. Und ich bin leider auch son schlimmer Sprachnachrichtenjunkie. Also ich hab einfach ganz viele Sprachnachrichtenfreunde.
Ja, Du hast aber auch eine sehr, sehr schöne Stimme. Das darf ich dir gerne mal so drüberspielen. Du hast mir ja auch mehrere VoiceMades geschickt. Und ich hab sie auch tatsächlich durchgehört und zwar auf 1.0, weil Du einfach auch sone angenehme Stimme hast, ne. Ach, danke.
Und auch sehr viele einige Minuten und ich hab's aber angehört, ich glaube, Leute hören deine Voicema jetzt, glaub ich, gerne. Danke. Bist Du bist Du 'n Mensch, der eher plant oder der eher mal auch spontan ausprobiert? Spontan ausprobieren. Aha, okay.
Ist das die italienische Seite in dir oder? Ja, glaube ich und die risikofreudige. Also dieses Reinspringen in Sachen und nicht ganz zu Ende durchdenken, schaff ich das oder schaff ich das nicht? Ich hab eine grobe Vision, weil ich hab würd sagen, am Denkprofil bin ich Visionär. Ich hab eine grobe Vision, wie etwas aussehen kann und dann spring ich rein und kreierst aufm Weg.
Ja. Und das klappt? Ja. Ich hab auch 'n hohen analytischen Anteil. Wenn was nicht klappt, dann setz ich mich hin und sag, was war los?
Weil ich auch, ich hab ja Weiterentwicklung als höchsten Werk. Ich will eine schnelle Erkenntnis, eine schnelle Korrektur und will das schnell anpassen können. Also und das mach ich aber immer im Doing, also nie aufm Papier, weil da gilt ja auch Paralyse durch Analyse, ne. Also das ist mir dann zu, das also das hält mich zu sehr von von dem ab. Und ich steh auf Sachen umsetzen.
Ich denk gerne, Mhm. Aber ich will, dass die in Anwendung kommen. Ja. Mhm. Weil ich sag immer, es haben sich auch schon Leute zu Tode geplant, ne.
Ja. Ja. Also Ja. Ja. Also das würde nie passieren.
Zu Tode planen passiert bei mir nicht. Mhm. Was darf in eurem Kühlschrank besonders aus deinem Blickwinkel nicht fehlen? Ja, Pecorino Sardo. Werden wir jetzt alle 'n bisschen komisch finden.
Es ist ja einfach 'n sadischer Schafskäse, den Also manchmal ist es auch 'n Parmesan, wenn's grade keinen guten Pecorino Sardo gibt, aber der, mit dem bin ich irgendwie sozialisiert. Den hat mein Vater gegessen und der ist, den muss man mögen. Der hat eher 'n pikanten, strengeren Geschmack, aber ich find, der ist exquisit. Und den lieb ich als Snack zwischendurch, den würd ich der Schokolade immer, na, wie sagt man das? Vorziehen.
Vorziehen, genau. Ja. Mhm. Mhm. Hast Du eine bestimmte Musikrichtung, die Du gerne hörst und wo Du sagst, okay, das motiviert mich immer?
Meine ist, ich bin 'n Swifty. Also 'N Swifty? Ich bin eine Swifty. Ich hör Teller Swift. Und die Musik ist für mich in jeder Lebenslage gut, weil die son breites Portfolio hat.
Weil die was Nachländliches hat, weil die so poetisch schreibt und ich mag Sprache gern. Die hat einfach unfassbar gute rhetorische Wendungen. Die wird ja an einigen Unis wird die ja auch als Kurs durchgenommen. Also ihre Texte werden studiert, weil die einfach wirklich gute Lyrics hat. Und sie hat ja auch zwischendurch mal so Songs, wo man so bisschen wippen kann, ne.
Mhm. Also Grüße an meine beiden Töchter, das 19 und 27, die sind beide Zwölfties Ja, ja. Wobei die Ältere deutlich mehr, ja. Also und er erklärt mir dann auch immer genau das, was Du auch grade erklärt hast. Man merkt da die Passion, die kommt da an bei bei der Crowd sozusagen.
Oh, und was sie auch macht, das muss sie noch ergänzen, das liebe ich auch, sie macht Walk the talk. Also die ist wie jemand, der einfach alles, was er erlebt hat, nachverarbeitet, also fast schon therapeutisch. Und da klink ich natürlich ein durch die Arbeit auch, ne, weil ich, weil weil man merkt, die denkt über ihr Leben nach und das mag ich. Mhm. Also ja.
Cool. Vervollständige doch bitte mal diesen Satz. Am glücklichsten bin ich, wenn ich Wähle glücklich zu sein. Mhm. Beste Antwort bisher in 47 Folgen, ja.
Grüße an meinen Freund Patrick Wenke, der heute in Düsseldorf ist, aufm TED Talk, glaub ich oder irgendwo, mir heute Morgen geschrieben hat, ob ich eine Karte habe und komme. Ich sag, nein, kann leider nicht. Der hat 'n Buch geschrieben, da steht drauf Glück ist deine Entscheidung. Ja, genau. Ja.
Bertrik ist der einzige Happyologe in Deutschland. Ach, geil, geil. Happyologe find ich cool. Richtig, richtig toller Typ und ja, passt Ja, den bin ich kenn ich. Wenigstens bin ich, wenn ich, ja.
Weil ich das mega denke, guck mal bei Happyologe, ich werd euch connecten auf jeden Fall. Gerne, gerne. Weil ich find wirklich wirklich sein ist eine Wahl. Also Ja, genau. So ganz sogar verschiedene Methoden entwickelt, wie Du auch selbst dein eigenes Glück 'n bisschen mehr förderst.
Zum Beispiel kleiner Tipp für dich, also für euch alle draußen natürlich, mach einmal im Monat ein Rendevou mit dir selbst. Ja, das machen wir tatsächlich unsere Arbeit auch. Ja, hat nur 3 Regeln, kein Handy, kein Tier und keine andere Person. Ja. Nichts, was dich ablenkt, nur mit dir selbst, ne.
Ja. Also er hat 'n tolles Buch geschrieben, wie gesagt, das heißt Cool. Krieg es deine Entscheidung und ja, kann ich absolut empfehlen. Gut, 2 letzte Fragen. Mhm.
Gibt's irgend eine Gewohnheit? Irgendwas am Tag, bei dem Du sagst, mir ich jetzt mal so drauf bin und es ist irgendwas bringt mich grade auf die Palme, ja. Mhm. Gibt's irgendwas, was dich sofort wieder erdet? Meditieren.
Mhm. Okay. Also wirklich einfach sitzen. Ich bewundere Menschen, die meditieren können. Ich krieg das irgendwie nicht hin, obwohl ich auch von mir behaupte, ich bin relativ empathisch, würd ich behaupten einfach.
Ich hatte mal eine Moderatorin, ich bin ja auch als Speakerfehler unterwegs, die hat zu mir gesagt, Du bist der weiblichste Mann, den ich je auf der Bühne hatte. War immer erst im Moment war ich 'n bisschen, aber ich dachte, eigentlich war das 'n Kompliment, ja. Und Ja. Ist so. Also ich, wir haben auch lange gequatscht danach.
Also ich hab bin zwar zwar keine italienischen Vorfahren, aber ich ich glaube, wir 2 könnten mal 'n Arm quatschen einfach. Ja, gerne. Das das würde nicht langweilig werden. Ja, okay, also und letzte Frage und die ist noch mal sehr spannend bei dir auch. Was hast Du dir selbst zuletzt geschenkt?
Ja, meine OP. Das klingt jetzt krass. Mhm. Aber die hab ich mir gegönnt. Also ich kann das ja sagen, ich hab chronische eine chronische Erkrankung, die heißt Lipödem, die ist noch nicht so bekannt, ne.
Also man hat die meist Frauen zugeschrieben, die sehr kräftig sind. Und ich bin keine kräftige Person. Also ich hab eine ganz, ganz normale Statur und hab das viele Jahre nicht mitbekommen. Und ich hab das in Stadium 2 und es wird erst ab Stadium 3 von der Kasse gezahlt, was ich natürlich jetzt auch zum anderen Und das auch erst seit einem Jahr. Ich kenn das Genau.
Hoch, ja. Ja. Und das ist 'n sehr hoher Betrag und da fand ich auch interessant, weil ich ja inzwischen eben keine Wertfrage mehr über mich habe. Mhm. Dass ich diesen sehr, sehr, sehr hohen Betrag, weil ich mich für 'n sehr, sehr versierten Arzt entschieden habe.
Ich dachte, ich bin 49. Ich will, dass die OP wirklich gut läuft und dass es wirklich gut entfernt wird und ich keine bleibenden Schmerzen habe und dass es auch ästhetisch gut aussieht. Was man jetzt mal einfach mal sagen muss, die Haut mit 49 ist anders als mit 15. Mhm. Und da hab ich auch gedacht, bin ich mir wert, dass das wirklich gut gemacht wird und ne, nachhaltig ist.
Und das find ich 'n sehr großes Geschenk, was ich mir da gemacht hab, weil ich da auch wieder dachte, wenn ich wieder die Beobachtung nehme, was ich aus unseren Kursen kenn mit Menschen, die eben diese Wertfrage haben, dass viele sagen würden, das ist mir zu teuer, das das mach ich nicht. Und wenn ich dann fragen würde, warum nicht, würden viele sagen, ist übertrieben. Und dann sagst Du, ja, ist aber dein Körper. Und dann kommst Du zu dem Schluss, dass viele sagen würden, das ist mir nicht wert. Möglicherweise das gleiche Geld aber für 'n Auto ausgeben würden, ne.
Also und also da hab ich wirklich jetzt 'n hohen Betrag reingeschmissen und hab gedacht, gönn ich mir. Mhm. Mhm. Ja. Da kommt ja oft auch so dieses Argument zum Tragen, ich bin gut so, wie ich bin, was ja absolut richtig ist, ja.
Aber trotzdem kann man ja sagen, ich möchte gerne und ich mein, ich kenne das, wie gesagt, aus der Familie. Wir haben ja im Vorgespräch schon drüber geredet. Das sind ja auch tatsächlich Schmerzen und Beeinträchtigungen und das ist eine sehr unangenehme Krankheit, die oft auch abgetan wird von Menschen, die sich nicht damit auskennen, also Ja, ja. Und deswegen find ich's 'n wundervolles Geschenk. Ich find's aber trotzdem auch traurig, dass Du's dir selbst schenken musst.
Ja. Dass wir nicht in 'nem Gesundheitssystem leben, bei dem solche Krankheiten anerkannt werden, weil es tatsächlich auch wirklich eine Beeinträchtigung über Lebensqualität ist. Und deswegen sollten Menschen sich das immer leisten können, ganz egal, ob sie jetzt, keine Ahnung, 20000 Euro übrig haben oder nicht, ne. Ja. Also das find ich, ist schade, auf der anderen Seite für dich 'n wundervolles Geschenk.
Du hast sehr, sehr viele wundervolle Antworten gegeben in dieser schnellevolle Runde. Dankeschön dafür. Und ich möchte diesen ersten Blog oder diesen, ja, ersten Teil gerne abrunden damit, dass dieser Podcast ja die Intention hat, Menschen zu helfen. Also es geht ja darum, durch Zuhören, durch deinen Weg, den Du grade mit uns teilst, auch eigene Entscheidungen zu unterfüttern und zu überdenken und vielleicht an der ein oder anderen Stelle eine Art nachzudenken. Ihr hat das damals die Patricia gesagt.
Und die Frage wär jetzt, wenn Menschen zuhören, also ich weiß erstaunlicherweise vielleicht für als Info für dich, dass sehr viele, sehr junge Menschen hier zuhören. Haben jetzt nicht so wahnsinnig keine 5000000 Zuhörer, aber es kommen durchaus auf Konferenzen Menschen zu mir, die 18, 19, 20 sind und sagen, ich hör so supergern deinen Podcast. Grade weil auch Menschen mit 'ner anderen Lebensperspektive mal 'n bisschen erzählen. Wie war's denn früher, ne? Und jetzt würde ich gerne am am Ende von dem Block noch die Frage stellen, für euch da draußen auch so sinnbildlich oder stellvertretend, was würdest Du denn jetzt raten, jemandem 'ner jungen Frau, 'nem jungen Mann, egal was für eine 'n binärer oder wie auch immer man sich zuordnet, ganz egal, 'nem jungen Menschen Mhm.
In der Phase, der auch sagt, ich komm mit meinem Selbstwert. Ich hab 'n Selbstwertproblem. Ich merk das, ich bewerte mich, ich vergleiche mich ständig und wie gesagt, das ist ja aktuell 'n Phänomen, was krass durchschlägt in in den jungen Generationen. Ja. Hast Du son Tipp, wo Du sagen würdest, hätt ich das vor 35 Jahren gewusst, wär einiges leichter gewesen.
Ja, jetzt, weiß nicht, ob ich Werbung mach, muss Du sagen, aber ich, ja. Ich hab Bingbong, die Werbung. Die Werbung kommt jetzt, genau. Ja. Ich hab, Du hast ja schon erwähnt, das Training, wo ich dann 17 Uhr drin saß und 19 Uhr gesagt habe, wo ich dann 17 Uhr drinsaß und 19 Uhr gesagt habe, das, was die da vorne machen, will ich machen.
Das war eben 'n dreitägiges Training von meinen damaligen dann später Mentoren und Ausbildern, wo es genau son Thema ging. Also was denkst 'n eigentlich über dich und welche blöden Erfahrungen hast Du in der Vergangenheit gemacht? Und welche Vorwürfe gibt's noch, die Du an dich hast, die Du an andere Menschen hast? Was denkst Du übers Leben? Und ich hab, ich sag immer, es gibt mein Leben vor diesem Training und es gibt mein Leben danach, weil ich eben an diesen 3 Tagen rausgefunden habe, dass ich das über mich denke.
Also ich hatte vorher diese Bewusstheit nicht darüber, dass ich mich an so vielen Stellen zurückgezogen hab und gedeckelt hab und mir irgendwas über mich ausgedacht habe. Ich sag bewusst ausgedacht, weil es gab keine Fakten dazu, ne. Mhm. Und ich hab das als derartige Befreiung erlebt und ich war damals 31 und hatte auch eine dramatische Trennung hinter mir und deswegen war ich auch son bisschen auf der Suche, hat auch schon eine Therapie gemacht und die Trennung war dann auch irgendwie sone Bestätigung für, da war ich's auch wieder nicht wert. Ich greif jetzt im Zeitstrahl wahrscheinlich 'n bisschen vor, aber Das macht mich nicht.
Es schon mal erwähnt zu haben, ne. Mhm. Und das hat so ideal in diese Idee über mich gepasst. Und ich hab das an dem Wochenende geschreddert und ich hab an dem Wochenende, das ich sag immer, das war mein Erleuchtungswochenende. Ich hab an dem Wochenende rausgefunden, wer ich wirklich bin.
Und dass diese Idee 1 1 1 also eine Lüge ist. Das ist eigentlich eine 'n Quatsch, Blödsinn, eine Lüge war eine Wahnvorstellung über mich war, ohne dass ich ohne dass ich blöd war. Also ich halte mich für 'n einigermaßen aufgeräumten Menschen, der sein Leben auch gut im Griff hatte. Aber es gab in in meiner Vita bis zu diesem Tag immer sonen sonen leichten Schleier von irgendwie ist es 'n, es könnte mein Leben geiler. Es ist okay, aber irgendwie bin ich nicht angekommen.
Es ist okay, aber irgendwie bin ich noch ruhig noch nicht in mir. Es ist okay, aber irgendwie hab ich wieder sone Enttäuschung, wo ich mich frage, wieso war ich's nicht wert? Es gab immer son Deckel oder als wär ich trotzdem mit angezogener Handbremse gefahren, selbst mit der ganzen Power, die ich hatte und mit der ganzen Kreativität, die ich hatte. Und da war der Wendepunkt, weil ich ich bin wie ausgestiegen aus diesem Gedanken. Und ich glaube, deswegen hat mich diese haben mich diese Trainer und diese dieses Wochenende so erreicht, weil ich mich dort so entlastet hab und weil ich wirklich dann danach rausgegangen war und dachte, ich hab in 3 Tagen was verstanden, was ich in 3 Jahren Therapie nicht geknackt hatte, Dass das eine irrsinnige Idee ist, die mir plausibel erschien, die erst mal auch nur dafür da war, bestimmte Erfahrungen, die ich gemacht habe, die ich nicht verstanden hatte, irgendwie zu erklären.
Und die Erklärung hab ich halt in mir gesucht. Ich hab halt nicht als Erstes gedacht, die anderen sind ja scheiße, dass die grade so mit mir sind, sondern ich hab immer irgendwie eher gedacht, ja, weil dann muss ja mit mir irgendwas nicht stimmen, wenn das hier grade so ist. Wie gesagt, dann muss mit mir was nicht stimmen, weil ich bin halt nicht ganz Deutsche. Ich bin ja bisschen Italienerin und irgendwie riecht's bei uns anders, wenn gekocht wird. Keine Ahnung.
Also in den Neunzigern war ja Halbitalienerin sein auch noch 'n bisschen kurioser, als es das heute ist, ne. Also mein Vater war auch eine von wenigen Italienern hier im Dorf. Also das war schon son bisschen eine Sensation, ne und eine Kuriosität. Und das ist Ja, aber das hat ja auch so was von exotisch dann, also wahrscheinlich Ja. Für die anderen.
Nur Du hast's nicht so gesehen. Ja, das hatte garantiert war das son zweischneidiges Schwert. Einerseits waren wir die Exoten, die auch so Spanstärke im Hinterhof gegrillt haben und getanzt haben, aber wir waren halt auch son bisschen komisch, ne. Also 'n bisschen anders, ne. Und zurück zu deinem Und die Frage, genau, was was könnte man jetzt Menschen sagen?
Also sagst Du als als Ergebnis davon, sucht euch 'n Coach, der euch da hilft und Sucht euch 'n Seminar, sucht euch 'n Training. Und wo sollte man dann suchen? Zu uns. Bei euch natürlich? Grüne Wiese d e.
Grüne Wiese. Aber aber jetzt mal davon abgesehen vom Typus her, ist das dann ist das Selbstwert? Selbstfindung oder? Es müsste was sein, wo man über diese, speziell über diese Identität spricht, die Menschen sich aneignen. Die einen denken, ich bin zu klein, zu schwach, zu doof, zu dumm.
Die nächsten denken, ich bin machtlos. Der übernächste denkt, ich bin nicht gut genug, mir viel Kompetenz. Also die meisten Menschen entwickeln 'n defizitäres Denken oder es gibt 'n auch noch sone Gegenbewegung von manche überhöhen sich auch, sich sich selbst zu erklären. Ich bin einfach besser als die anderen. Ich bin was Besseres oder was Besonderes.
Das wird auch 'n bisschen mehr im Moment in der neuen Generation, weil die Eltern halt son sone extrem starke Rückkopplung auf, das hast Du super gemacht und alles, was Du machst, ist ganz toll, ne. Dass die natürlich schneller auf sone Idee kommen und das ist eben auch, das kann auch schädlich sein für jemanden, wenn er die ganze Zeit denkt, ich bin halt besser als der Rest der Welt. Das schneidet dich ja auch vom Integrieren in die Gruppe ab, ne. Also es hat beides ja Vor allen Dingen, ja, vor allen Dingen lässt sich dann, wenn Du wirklich mal auf dich selbst gestellt bist und plötzlich merkst, ich bin ja nicht besser als die anderen, ich bin vielleicht sogar noch unter dem Durchschnitt oder ja, die anderen sind auch nicht alle anders als ich. Und dann dann lässt sich das hart auf den Boden der Realität aufschlagen, ja.
Absolut. Ja. Absolut. Und vor allen Dingen kann man ja auch in der in der Idee über sich, man sei halt was ganz was Besonderes und was Besseres, Ich sag nicht, sei nicht würdigend mit dir selbst, ne, also oder wertschätzend, aber dieses Überhöhende dadrin, das ermöglicht dir auch gar keine Beziehung auf Augenhöhe. Also Du Du kannst dann im Kollegenkreis nicht einfach auf Augenhöhe sein, Du musst immer irgendwie signalisieren, also ich hab's wieder mehr gecheckt als der Rest.
Du kannst es in der Partnerschaft nicht, also es trennt dich ja auch und also egal ob es was, ob es in Richtung Selbstentwertung geht oder in Richtung Selbstüberhöhung und ich würde sagen, in letzter Konsequenz pendeln Menschen auch, weil wenn Du lange genug über dich gedacht hast, ich bin's nicht wert, ich bin's nicht wert, ich bin's nicht wert und schneidest dich vom Menschen ab. Irgendwann denkst Du, die anderen sind's auch nicht wert. So, jetzt bin ich auch raus. Und das kannte ich auch von mir. Also es hat in letzter Konsequenz ja immer irgendwie was Trennendes.
Und die meisten erkennen das eben nicht als, die könnten gar nicht benennen, ah, ich hab hier grade eigentlich 'n komisches verzerrtes Selbstbild über mich. Und ich würde allen die merken, ich fahr mit angezogener Handbremse, ich bin irgendwie nicht so ganz angekommen. Ich komm in Beziehungen auch nicht so ganz nah ran. Ich hab Angst vor Ablehnung. Denen würd ich raten, etwas zu machen zum Thema, reflektier mal darüber, was Du über dich wirklich im Kern denkst und wie Du dich im Alltag mit dir selbst fühlst in Bezug zu anderen Menschen.
Und dann idealerweise 'n Seminar zu machen und keine Einzelsitzungen, weil Du Du brauchst, dich in Bezug zu anderen Menschen überhaupt zu reflektieren, brauchst Du andere Menschen. Und das ist ja auch schon son Drift, dass viele denken, ich muss das einzeln alleine im stillen Kämmerlein machen, weil ja, das kommt ja schon aus 'ner Angst, sich vor anderen zu zeigen, weil da könnte ja wieder auffliegen. Mit mir stimmt was nicht. Ich bin gar nicht so schlau, wie ich tue. Ich bin gar nicht so kompetent.
Ich bin gar nicht so wie ich wie ich tue. Also diese Angst irgendwie entlarvt zu werden als jemand, von dem man die ganze Zeit glaubt, man müsste das überdenken, dass das bloß keiner merkt, das kostet halt unglaublich viel Kraft. Weil ich hab mich natürlich nie vor meiner Aerobi Gruppe gestellt und auch später nicht vor mein Agenturteam und hab mich vorgestellt, ich bin Patricia und wenn ich abends im Bett liege, dann stelle ich mich selbst infrage. So hab ich mich ja natürlich nicht vorgestellt. Ich hab mich natürlich hingestellt mit, hey, ich hab das hier im Griff und ich hab eine Idee für euch und wie wollen wir's machen?
Also ich hab natürlich immer signalisiert, ich hab's im Griff, ich krieg's alleine hin. Das, was ich schon sagte, Mensch, ich kann mein Geld alleine aufstellen. Ich kann später konnt ich auch alleinerziehend sein. Aber das war einfach unfassbar anstrengend und ich würde den jungen Menschen immer raten, such den Weg in diese Arbeit der Selbsterkenntnis bis hin zu der Frage, finde raus, wer Du wirklich bist. Weil Du bist alles das nicht.
Du bist nicht deine Ergebnisse. Du bist nicht dein Körper. Du bist nicht die Idee, weder die defizitäre noch die überhöhende Idee, alles das bist Du nicht. Und dann bleibt die Frage, wer bist Du wirklich? Und diese Reise zu starten, das find ich megaspannend und das ist die größte Entlastung, die man sich gönnen kann.
Und die Buddhisten sagen immer, das ist die letzte Medizin, herauszufinden, wer Du wirklich bist. Dann bist Du angekommen, wenn Du die Antwort hast. Dieter Lange macht das immer so. Also ich find das spannend, das ähnlich. Der der fragt die Menschen, was bist Du?
Ja. Und dann fangen die an, ja, 'n Mann oder ja Ja. Geschäftsführer oder Also und dann geht der irgendwann tiefer. Was bist Du? Was bist Du?
Was bist Du? Und dann sagt er, was wärst Du, wenn Du das alles nicht wärst? Genau. Und das megaschwierig, die Frage zu beantworten, ja. Ja.
Ist total schön, aber auch da reinzugehen, deswegen bin ich komplett bei dir. Mhm. Ja, und deswegen ist es auch schön, so was in 'nem Podcast mal zu teilen, weil Leben wird ja vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, ja. Und deswegen, wenn man's hinten schon mal erfahren hätte und schon mal drüber nachgedacht hätte, also geht der Appell ganz klar raus, holt euch da gerne auch mal Unterstützung, geht mal in so Gruppen, geht mal zu 'ner Therapieak, schaut euch das mal an, weil wenn ihr die Handbremse früher lösen könnt, habt ihr 'n glücklicheres Leben. Und Patrick sagt, ihn noch mal zu zitieren, den letztes Mal, er sagt immer, am Ende des Lebens kriegen wir die eine Frage gestellt vor Gott, vor Buddha, vor dem Universum und was auch immer ihr alle denkt, ja.
Falls es falls ihr an was denkt, die eine Frage wird nicht sein, wie viel Geld hattest wie toll warst Du, wie viel wie toll warst Du? Wie viel Aeropic Kurse hast Du geleitet, sondern die eine Frage wird sein, warst Du glücklich? Ja. Und wenn Du die Handbremse früher lösen kannst, dann wirst Du glücklich erleben und das ist, glaub ich, das Ziel von allem. Ja.
Gut, jetzt gehen wir aber trotzdem mit deiner Vita mal weiter. Also Du bist jetzt, Du hast Abitur. Mhm. Hast Du da 'n Berufswunsch gehabt? Also ich glaub, Hebamme war da vorbei?
Ja, das war dann lange vorbei. Du bist ja dann, Du bist ja dann in die Marketing- und Media Branche gekommen. Magst Du das mal erzählen? Ja. Wie kam das?
Ja, das war son lustiger Zufall, weil ich wollte eigentlich Psychologie studieren, weil da hat er sich dann in der Pubertät, hat er sich rauskristallisiert. Nachdem Carla Columner noch kurz interessant war, wurde dann mehr Psychologie und Denken und Menschen verstehen spannend. Und dann war ich ganz arg vorbereitet auf, ich mach jetzt schön mein Einser Abi und mach dann mein Psychologiestudium und dann fehlte mir 0 1. Also ich hatte 1 9 und es war 1 8 und ich hatte dann son Wartesemester und dann saß ich in der Sauna nach sonem Aerobicurs und dann hab ich da son bisschen, ja, nicht Fisch, nicht Fleisch in der Gegend rumgesessen, dachte ja, was mach ich jetzt da in dem halben Jahr aus der Aerobickurse unterrichten und dann sagte halt eine Teilnehmerin aus meinem Aerobicurs, ach Mensch, da kommst Du zu uns in die Agentur, machst Du mal 'n Praktikum. So.
Und dann war ich bei soner Springer- und Jakobitochter damals in Frankfurt, dann in den Neunzigern und hab da dann son bisschen Praktikum gemacht. Und dann kam da der Chef und sagte, ach Mensch, Du machst das so super, willst Du hier nicht eine Ausbildung machen? Und nach 5 Monaten Praktikum bin ich dann in die Ausbildung zur Werbekauffrau gegangen. Und dann war ich hab ich die abgekürzt von 3 Jahren auf 14 Monate, weil ich, wie man schon gemerkt hat, gerne viel reinpacke in mein Leben und ganz schnell bin. Und dann war ich irgendwie fertig.
Und dann sagte der Chef, ja, willst Du hier nicht als Junior arbeiten? Und dann dacht ich irgendwie, ja, komm, also mein Studium kann ich ja noch irgendwann machen. Und dann war ich, dann hatt ich halt Blut geleckt. Sag ich immer. Dann scheinbar bin ich dann vom Weg abgekommen, später wird sich aber rausweisen, dass das kein kein Abweg war, kein kein Umweg.
Wie Du schon sagst, man kann leben, wo vorwärts leben, rückwärts verstehen, Dann bin ich da son bisschen hängen geblieben, weil ich hatte dann ja mein eigenes Geld. Das mochte ich ja schon, seitdem ich 10 war und ich war selbstständig und war unabhängig und ich mochte dieses mit mit Teams Sachen aufstellen und war dann auch superschnell Führungskraft. Also ganz jung schon Teams und Projekte geleitet und ja und dann bin ich irgendwie von da so weitergegondelt, ne, von Frankfurt nach München, dann zu Start Advertising, die waren damals irgendwie Nummer 1, Kreativagentur Deutschland. Fand ich super. Und dann bin ich, fand ich neue Medien toll und dann war ich dann bei Elephant seven in in Hamburg, die waren dann just Nummer 1 im digitalen Bereich.
Also irgendwie war ich dann so im Rausch der Werbe- und Marketing Erfolgswelle. Das fand ich dann irgendwie toll. Also da da hab ich irgendwie so gedacht, jetzt mach ich mal so Karriere. Mhm. Hast Du ja auch gemacht.
Also Ja. Hast ja nicht nur gedacht. Ja. Selbst, ich sag mal, selbst von dem von der der Ansprache der Dame im Fitnesskurs, die gesagt hat, mach doch mal bei uns Praktikum über die Frage des Chefs, mach doch mal bei uns eine Ausbildung, über die weitere Frage, mach doch mal bei uns 'n Juniorjob. Müsste ja irgendwann der Groschen mal gefallen sein, dass sie die das nichts Leuten sagen, von denen sie denken, die kriegen ihr Leben nicht auf die auf die Kiste.
Sag's doch. Ja. Ja. Ja. Absolut.
Also Das ist absolut das ist ja schon 'n bisschen bemerkenswert. Jetzt bist Du so in die Werbung, ins Marketing eingestiegen und dann hast Du auch Teams geführt. Richtig? Mhm. Ja.
Wie war das so für dich? Also ist ja wieder dieses Ding, dass Du eine Führungsposition hast, dass Du offensichtlich eine Führungsperson bist, der man's auch von außen zutraut. Ich mein, Du warst Klassensprecherin, ja. Du bist Trainerin gewesen, das war, jetzt zieht sich aber durch dein Leben. Ja.
Ja. Wie war das dann so im Berufsleben? Wie wie wie hast Du das empfunden? Ja. Also ich, super.
Ich hab, würd sagen, ich war einfach bei Führung, war ich an der Stelle, wo ich irgendwie fand, das kann ich einfach irgendwie gut. Ich hab ich hab das auch, ich fand's nicht schwer. Ich fand das einfach nicht nicht herausfordernd. Also ich fand das irgendwie logisch. Und irgendwie, als wär ich, so, wie ich's mit 7 logisch fand, meine Puppen zu wickeln und zu versorgen, weil ich irgendwie dachte, ich geborene mein Leben auch hin an andere Menschen so, dass die was davon haben.
Mhm. Fand ich Führung es nicht. Also Führung war für mich nie was, was ich für mein Ego haben wollte. Das war für mich immer 'n Dienst an anderen. Mhm.
Also das hatte für mich, nicht, dass ich mich aufgeopfert hätte, aber es hatte für mich immer, ich hab relativ früh verstanden, nicht alle machen das gern. Ich mach das gern, also kriegen die anderen das von mir. So. Und ich Mhm. Ich brauchte das nicht, irgendwie jemandem zu erklären, ich bin hier die Führungskraft, sondern für mich war das wie, das ist ein Beitrag, der muss geleistet werden.
Du machst ihn gern, also liefer das einfach aus, so. Mhm. Jetzt bist Du in diese Position und in diesem, wie alt bist Du da ungefähr? So Ende 20? Anfang, Anfang 20 oder was?
Anfang Anfang 20. Also noch sehr jung, aber schon in der Führungsposition. Du hast offensichtlich immer wieder beruflich Erfolg und wirst auch immer wieder sozusagen auf der Karriereleiter nach oben geschubst, nicht im Sinne von, dass jemand anderes dich anschiebt, aber das passiert dir. Du machst das auch alles. Du gehst dann so auch.
Du machst ja auch Ortswechsel, erzählst auch nicht so einfach für jeden. Jetzt kommt, also für mich heißt das jetzt, in der Phase warst Du eigentlich 'n sehr erfolgreicher, eine sehr erfolgreiche junge Frau, Mhm. Bei der so weit im Leben erst mal alles passt. Jetzt kommt irgendwann, ich weiß nicht, ob ich das zeitlich richtig einordne, in meiner Vorbereitung kommt das jetzt, irgendwann dieses Training. Genau, das Oder Du warst ja, Du, also was ich jetzt eigentlich sagen will, ist, Du warst ja offensichtlich nicht auf der Suche.
Mhm. Nach irgendetwas Lebensveränderndem. Ja, das ist so spannend, Wolfgang. Das find ich so geil, dass Du das sagst. Weil weil könnte man jetzt wieder sagen, Mensch, bei dem noch so viel inhaltlich gut läuft, der kann doch nicht auf der Suche sein nach irgendwas, ne.
Aber ich war innerlich auf der Suche nach etwas, weil das war für mich eher wie 'n inhaltlicher, logischer Rausch. Also wie Du auch grade zusammenfährst, es kam immer irgendeiner, der gesagt, mach schon mal das. Und dann hab ich gedacht, ja klar, komm, dann mach ich das. Und dann mach ich das. Und dann war ich auch immer beschäftigt damit, das gut zu machen und auch ich wollt ja beweisen, dass ich's wert bin, ne.
Mhm. Aber innerlich erstens, glaub ich, war das einfach die Zeit, wo ich nicht in meiner Passion gearbeitet habe. Also ich war nicht in meinem Ikigai in der Werbung. Das war nicht das, wofür ich gebrannt habe. Ich konnte das, ich fand das interessant.
Ich fand's toll, mit Menschen zu sein. Aber es war nicht das, wofür ich mein Leben gegeben hätte, wie man beim sagt, ne, das wofür Du dein Leben geben würdest. Und und dieser dieser Moment, wo ich ja bei der beim Psychologiestudium abgebogen war, der war noch einerseits war der noch in mir. Also da hab ich noch immer irgendwie so zwischendurch gedacht, ja, wo wo bist Du denn jetzt eigentlich gelandet? Also ist ja alles cool hier, weil Du kennst das ja auch in der Werbung, bist ja auch immer Ich sag immer, Werbung ist son bisschen wie ewige Klassenfahrt.
Du bist immer mit coolen Leuten zusammen. Du hast immer Spaß mit denen. Die sind gefühlt alle jung. Die haben immer Turnschuhe an, die trinken 'n Bierchen, die kickern zusammen und spielen Daten und haben eine Playstation in der Küche stehen. Die haben Preise und ne, so das war sone Coole, aber innerlich dacht ich, das ist gar nicht das, was ich in der Welt will.
Also ich will irgendwie bin ich noch nicht da. Und ich wusste ja auch immer noch nicht, wer ich wirklich bin. Ich wusste auch noch nicht, warum wir alle hier sind, wo wo wir herkommen, wo wir hingehen. Also mein mein philosophischer Durst war noch nicht befriedigt und mein Spiritueller auch nicht. Und dann kam meine Trennung.
Also da mein Partner damals, den hab ich auch in der Agentur kennengelernt und wir waren ganz verliebt und waren 7 Jahre zusammen. Wir hatten dann auch einmal noch gekündigt, weil wir son bisschen kurz vor 'nem Burn out standen, weil wir uns natürlich auch furchtbar ausgebrannt hatten in dieser in diesem Karriererausch. Und dann sind wir mal 'n halbes Jahr mitm Rucksack von San Diego nach Rio getrennt und haben uns alles Mögliche reingepfiffen, was man da so machen kann. Es war megabefreiend und ich kam zurück und hatte dieses Problem, was wahrscheinlich viele kennen, Du bist son bisschen sinnentleert und weißt Du nicht, was Du mit dir sollst, fährst ans andere Ende der Welt und denkst, dort ist die Erleuchtung und wenn ich zurückkomme, ist alles super. Und es war's irgendwie nicht.
Und da war, glaub ich, dann der Moment, wo mir wo mir in Erinnerung kam, dass ich ja wahnsinnig gerne Mutter sein will. Und dann hab ich erst mal gedacht so, okay, dann machen wir Familie. Was hältst Du davon? Und dann war mein damaliger Partner war dabei und sagte, ja komm, wir machen jetzt mal Familie. So.
Und dann hab, war ich eben schwanger und dann kam unser Kind zur Welt und da war ich dann 26, also war relativ jung Mutter. Die wollte alles immer gern schnell machen, ahnt man jetzt langsam schon. Und und dann gab's bei uns eine Krise, also weil er etwas gemacht hat. Ich will das gar, das will ich nicht öffentlich ausbreiten zu seinem Schutz. Mhm.
Aber er hat einfach was gemacht, was für mich über die Maßen verletzend war. Also Mhm. Auf 'nem Niveau, wo ich zu dem Schluss kam, dass die Beziehung keine Chance mehr hat vor dem Hintergrund. Es war eine Form von Betrug, die aber auf 'nem, in 'ner Dimension stattgefunden hat, wo ich wirklich wusste, dass, also ich würde mich selbst verraten, wenn ich da jetzt keinen Cut mache. So.
Und dann war ich halt Hat das Kind da schon geboren oder war war das Kind noch nicht auf der Welt? Der war 8 Monate alt und da war ich dann 27. Und dann war sone, da würd ich sagen, das war so die echte 1. Richtige Krise in meinem Leben. Also die hat mich wirklich aus den Schuhen geschmissen.
Und im Nachhinein würd ich's, also als ich das erlebt habe in der Zeit, hab ich wirklich gedacht, ich schaff das nicht. Also da hab ich ja auch eine Therapie gesucht, da bin ich erst mal wieder zurück hier ins Rhein Main Gebiet gezogen und war dann mit meinem Sohn alleine und war so Also der ist zum ersten Mal son Lebenstraum gestorben, ne, weil wir hatten eine gemeinsame Vision, wir wollen 3 Kinder, wir wollten heiraten. Also die Hochzeitseinladungen standen schon. Und da war ich so, da saß ich wirklich so vor sonem Scherbenhaufen und dachte scheiße, ich hab mein Studium nicht gemacht. Ich bin irgendwie in die in Werbung abgebogen.
Jetzt bin ich alleinerziehende Mutter, ist doch alles scheiße jetzt hier. Also da war ich wirklich so, was ist denn mit meinem Leben grade passiert, ne? Und das war der Moment, wo ich ihr Erst Therapie gemacht habe und dann sone Rückbesinnung losging auf spirituelle Suche, auf spirituelle Suche, philosophische Suche, therapeutisch annähern. Also und erst mal so im Selbstversuch, ne. Also erst mal so mit diesem, ich geh jetzt, schreib mich jetzt nicht ins Psychologiestudium ein.
Erstens hatt ich kein Geld dafür. Ich hatte ja keinen Sponsor. Und zweitens dacht ich, also die gefährlichsten Therapeuten sind immer die, die sich selbst nicht zu Ende therapiert haben. Ist das so? Ja, find ich, also nicht zu Ende therapieren nicht, aber die nicht selber Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung leben, ne.
Weil ich halte das immer für glaubwürdiger, wenn man halt sich selbst aufräumt. Man muss nie fertig sein, aber wenn man nicht darüber, wie soll ich das sagen, nicht darüber doziert, wie's der andere machen soll, sondern wenn man eben auch auf eigene Erfahrung und Transformationsprozesse sich beziehen kann. Also sagen kann, ich kenn die Krise und ich hab mich selber rausbewegt. Ich weiß, wo Du grade steckst, also Mhm. Und wie man da rauskommt.
Und dann hab ich irgendwann besagtes Training gefunden über einen Freund. Und da hab ich dann angefangen, mich aufzuräumen. Also und ich hab das auch gesucht, weil ich da ja auch zeitgleich wieder in der Agentur Welt eingestiegen war. Dann inzwischen war ich bei McKen Erickson eine Weile und dann war ich bei Razorfisch, damals NeuDigitale in Frankfurt und da war ich ja auch Führungskraft. Und dann hatt ich so 2 Fragen im Leben.
Die eine war, wie krieg ich mich selbst irgendwie glücklich aufgestellt? Also wie krieg ich für mich 'n erfülltes Leben hin und räum diesen ganzen Kram auf, über den ich irgendwie auch hadere. Wie richte ich mich jetzt wirklich aus? Also eine persönliche Frage hatte ich und ich hatte auch die Frage als Führungskraft, wie kriegt man das eigentlich hin, Führung so zu machen, dass nicht nur entweder die Stimmung gut ist und die Ergebnisse scheiße oder die Ergebnisse top sind und alle sich ausbrennen. Also weil diese 2 Tendenzen kannte ich halt.
Die High Performer Mode, alle Nachtschichten, die sind ausgebrannt und ausgelutscht und landen im Burn out und räumen aber Preise ab oder auf der anderen Seite dieses, wir haben hier alle so viel Spaß. Und zwischendurch fragt man sich, was kommt da rum? Und ich wollte, dass das halt sowohl Spaß macht und inspiriert ist, sone tolle Kooperation im Team ist, aber auch die Ergebnisse cool sind. Also wirklich richtig gut. Und dann hab ich halt eine Coachingmethode gesucht und hab damals dann eben dieses Training gefunden.
Und das war der Auftakt für, wie gesagt, 17 Uhr saß ich da drin und schaute diesen beiden Trainern vorne zu und dachte nur, ich bin angekommen. Ich hab endlich meine gefunden. Also das sind meinem hier. Die haben Antworten. Die haben die Antworten auf die Fragen, die ich mit 10 in mein Tagebuch geschrieben hab.
Also Mhm. Es hatte halt 20 Jahre gedauert. Mhm. Aber ich dachte wirklich, hier bin ich angekommen. Hier wird überleben nachgedacht, über Menschen, wie man Beziehungen aufstellt, wie man sich aufräumt, wie man irgendwie eine tolle Partnerschaft hat, wie man anders als Führungskraft sein kann.
Also das hat mich so abgeholt. Genau, und das war dann dieser Wendepunkt. Wenn wir die die Lebensgeschichten eben uns immer anschauen aus Sicht der Heldenreise, diese Mhm. Dieses Geschichtenmuster, dann gibt's immer ja den Move zum zum Abenteuer, das dann gibt's so irgendwann den Konflikt. Das war jetzt bei dir genau der Moment, glaub ich jedem, dass Du das 1.
Mal sonen richtigen Konflikt im Leben hattest, so richtig, so. Aber was es immer auch gibt, sind Mentoren. Ich hab ja bei dir schon, ich hätte schon eine ganze Seite voll Ideen für Mentoren, die dich immer irgendwo in eine Richtung geschubst haben, ja. Ja. Aber magst Du, also musst Du nicht, wenn Du nicht möchtest, aber magst Du mal sagen, was das fürn Coaching war?
Weil das ist ja schon, also man hat ja jetzt schon den Eindruck, okay, da sitzt eine extrem intelligente, introvertierte, selbstreflektierende junge Frau, die gut ist im Marketing, die 'n Business Ahnung hat, die auch schon 'n Kind auf die Welt gebracht hat. Also sehr alles unfassbare Dinge, die Du da Anfang 30, sag ich jetzt mal so, irgendwie aufn auf auf auf der Agenda stehen hattest, ja. Und jetzt kommen irgendwelche Mentoren und Du warst ja, wenn ich das richtig verstanden hab, ja auch gar nicht konkret so auf der Suche nach genau den Antworten, zu den Fragen, die in deinem Tagebuch standen. Du warst ja auch irgendwie auf 'ner anderen Suche mehr so businessmäßig, Hobbys verstanden. Wie kann ich das jetzt kombinieren, so achtsam, erfolgreich zu sein und so weiter?
Mhm. So ist mein Fazit. Und jetzt meine Frage, die ich damit verbinde, ist, magst Du mal sagen, was war das genau fürn Coaching und eventuell auch die Mentoren nennen? Weil die waren ja wirklich Mentoren, die Zweitrainer, ja. Ja, genau.
Also das war kontextuelles Coaching und das waren federführend Stefan und Maria Krämer. Also die haben halt diese Methode, haben die, also die haben, also die haben erst mal, sie hat Psychologie studiert, eher Soziologie, das fand ich schon mal eine tolle Mischung. Weil ich war zu dem Zeitpunkt auch schon weg von Psychologie. Das war mir zu sehr in einem Geist eine Person. Und die Soziologie hatte mich schon gecatcht, weil da ging's mehr die Interaktion zwischen Menschen, also wie Gruppen und Gesellschaften und Teams funktionieren.
Und die hatten 'n starken philosophischen Background. Die haben einfach wahnsinnig viel auch in den USA, in den Achtzigern gemacht, gelesen, sich viel mit, wie gesagt, Spiritualität, Philosophie beschäftigen. Die hatten eher 'n philosophischen Ansatz. Also und das hat mich fis fasziniert in diesem Training, weil das war eine, die Methode war einfach eine tolle Mischung aus wirklich guten Modellen, die so ganz potent und messerscharf logisch arbeiten, aber wirklich eine und eine gute Dialogtechnik Technik für Erkenntnisse, aber dabei kein durchrationalisierter Ansatz, sondern wirklich der Ansatz, also dass es eine Mensch Mensch Begegnung geht, also wirklich die Menschlichkeit da drin und die Verbundenheit. Und es gab einfach gute emotionale Prozesse, wo man sich emotional entlasten konnte.
Und es gab aber auch diesen dieses philosophische Futter. Also wo ich meinen meint, der ja einfach gerne sein Ding gemacht hat über die, und sei's nur über den Selbstzweifel, ne, den wirklich an in sone Katasis bringen konnte von, das stimmt nicht, was Du über mich erzählst. Es ist rein logisch, nicht haltbar. Und ich konnte eben auch den Kummer, den ich aus der Trennung hatte und auch den ich so aus der Leere hatte, den konnte ich da einfach auch gut auflösen durch die emotionalen Übungen, die da drin waren. Mhm.
Da würde ich gern noch eine Frage reinschieben. Mhm. Und zwar sorry, dass ich jetzt da grad ausbronse, aber das passt ganz gut. Mhm. Also ich, tut mir auch leid, dass ich den Profit noch mal zitieren muss.
Ich hätte keine Selbstveranstaltung für ihn, aber es passt so gut zu deiner Gebiete. Mhm. Der sagt nämlich auch oder der hat 'n sehr klugen Satz in seinem Buch stehen, der nicht von ihm ist, sondern vom Abt aus 'nem Shaolin Kloster und der hat gesagt, nein, das stimmt gar nicht. Ist egal, es ist von jemand anderem, ist vom von dem einzigen Professor, der jemals das Glück erforscht hat in Deutschland. Mhm.
Herr Professor Doktor Bällebaum. Aber ist egal. Der hat gesagt, das Glück, das größte Glück liegt immer im Unglück verborgen, aber da suchen wir's nicht. Mhm. Und die Frage, die ich daraus gerne ableiten wollte mit Blick auf deine Vita, ist, aus heutiger Sicht rückwärts geschaut, war diese Trennung Glaubst Du, diese Trennung war wichtiger, schmerzhafter Bestandteil deiner Entwicklung, in dem Seminar das zu erkennen?
Oder glaubst Du, Du hättest genau diese Antworten auf deine Fragen in deinem Tagebuch auch in dem Seminar gefunden, wenn die Beziehung noch intakt gewesen wäre? Ja, man weiß es ja erst mal nicht, ne, Weil ich ja Hör dich grade nicht. Ah. Bist Du wieder da? Hallo, hallo?
Hallo? Ja, jetzt hör ich dich wieder. Ah, jetzt sind wir wieder da, genau. Ja, erst mal weiß ich nicht genau. Ja, erst mal weiß ich's ja natürlich nicht, ne.
Also wie's geworden wäre, wenn es nicht so geworden wäre, ob ich in welche Zukünfte damals noch angelegt waren. Aber ne, wenn man jetzt wieder in dem Vorwärtsleben rückwärts verstehen, würd ich natürlich sagen, es ist schon ein interessanter Wendepunkt gewesen, den ich halt genommen habe, mich auf mich zurückzubesinnen. Also weil es so sehr zertrümmert war in meiner, also mein Begriff war auch zertrümmert, musst ich mich neu zusammensetzen. Und es kann schon sein, dass wenn es dieses Zertrümmert nicht gegeben hätte, dass ich das neu zusammensetzen zu 'nem späteren Zeitpunkt erst gemacht hätte. Und ich würde das auch unterschreiben.
Also ich hab mich in den, also nicht alle da draußen jetzt denken, oh, man braucht Krisen für Weiterentwicklung, aber ich würde sagen, jede Krise hab ich immer extrem stark für Weiterentwicklung genutzt. Man kann das auch anders wählen. Also ich hätte ja auch wählen können, ich werd depressiv und suizidal und ich zieh mich zurück und die Menschheit kann mich am Arsch lecken. Also ist ja auch eine Antwort, ne, die ich auch gar nicht jetzt werten will. Aber ich würde sagen, ich hab die Krisen immer genutzt für fast, also für eine massive Transformation und für mich immer noch mal komplett neu aufstellen und neu entdecken und neu erkennen und neu finden.
Jetzt find ich das eine superwichtige, 'n superwichtiges Zwischenfazit für alle da draußen auch, dass man einfach Krisen nutzen darf und Krisen nutzen kann, stärker zu sein und an der Krise nicht kaputt gehen sollte. Natürlich ist das immer leicht gesagt Und Menschen, die in der Krise sind, das nicht ernst zu nehmen, das ist das Schlimmste, was man denen antun kann, zu sagen, ah, wird schon wieder und Ja. Da wirst Du stärker rausgehen, das wollen die in dem Moment überhaupt nicht hören. Aber eben aus dem berufenen Munde von Patricia oder jetzt auch von mir aus meiner Lebensperspektive kann ich es absolut bestätigen, Ja. Dass Krisen immer am Ende auch zu 'ner gewissen Form von Stärke wieder führen.
Und das ist wichtig, ja. Ja, und was ich eben interessant finde, ist eben, dass man ja eine bestimmte Ordnung in seinem Leben gelebt hat und die wird ja dann erschüttert. Und das zwingt einen dazu, auch so was wie eine Klausur zu leben. Also zu gucken, was war eigentlich in meinem Leben drin, was mir nicht dienlich war. Und mir ist dann eben klar geworden, in dieser Idee über mich, ich sei's nicht wert, hab ich mich einfach zum extremen gemacht.
Ich hab total viel Sachen gemacht, ohne zu gucken, will ich das wirklich? Also ist das eigentlich das, was ich will grade? Ich hab auch wenig Bedingungen gestellt in der Partnerschaft zum Beispiel. Also wir haben eher, wir waren zwar nah zusammen, aber ich würde sagen, wir haben irgendwie auch eine Form von Scheinharmonie gelebt. Also wir haben irgendwie bestimmte Themen nicht wirklich aufn Tisch gebracht und zu Ende ausgetragen, sodass einfach dadurch diese Krise in der Form entstehen konnte.
Und das war zum Beispiel Learning, wo ich dann später entschieden hab, das will ich mit meinem Mann so nicht Also ich will weder, dass mein Mann an meiner Entwertung abprallt, weil das ist übrigens 'n Effekt für andere, wenn Du als Mensch über dich selbst denkst, Du bist es nicht wert. Du Du kannst das, ich liebe dich vom anderen ja nicht hören. Also Du nimmst es ja nicht an. Der prallt ja an mir ab. Und diese ist vielleicht auch noch mal son wichtiger Aspekt, dass man selbst Entwertung oder Selbstzweifel ja nicht nur vom Opferstandpunkt betrachten kann, ne.
Also man kann sich ja auch mal fragen, wozu hält man an sonem Konstrukt eigentlich fest? Was hat man davon? Und das klingt jetzt nicht so nett, aber in letzter Konsequenz, wenn Du dich defizitär denkst, kannst Du dich halt auch immer schön ausm Staub machen, wenn irgendwas kommt, worauf Du keine Lust hast. Du kannst dann auch immer sagen, das bin ich gar nicht wert, das zu kriegen oder das zu haben oder das zu machen. Das heißt, deine Hingabe wird dadurch ja auch reduziert, die anderen haben weniger von dir.
Also ich hab dann einfach mal geguckt, was von dem, was ich lebe, von meinen Überzeugungen, von meinen Werten dient mir eigentlich für das, was ich vorhabe? Und wenn ich wenn meine Idee ist und meine Idee war, ich will eine erfüllte Partnerschaft, ich will noch 'n Kind, ich will glücklich im Beruf sein, ich will 'n in eine echte Nähe in in 'ner Partnerschaft, auch nach sonem Thema, wo man stark in Misstrauen einsteigen kann. Für für mich war keine Option, dass ich Männer jetzt blöd finde, weil ich eine blöde Erfahrung mit 'nem Mann gemacht habe. Weil ich fand, das haben die Männer nicht verdient, dass nur, wenn eine Erfahrung doof war, dass man Männer, ja, weiß ja, Männer halt, ne, weißte ja. So.
Also da war, hab ich gesagt, da steh ich nicht für zur Verfügung, weil ich hab ja auch 'n Sohn. Wie ist das für den, wenn ich denk, ja, Männer halt? Wie wächst der auf, ne? Wenn da sone latente Entwertung ins Männliche geht? Was von meinem Freiheitsdrang ist dienlich und was davon nicht, ne?
Also wo sehr hab ich diesen Kokon, den ich da mich herumgelegt hab, auch für meine Zwecke genutzt, einfach mein Ding zu machen? Und das war, würd ich sagen, und wo ist Scheinharmonie für mich keine Option mehr? Also ich hab den Wendepunkt auch genutzt, wirklich zu sagen, Intimität ist mein allerhöchster Wert mit allen Menschen, egal wie unangenehm es ist. Ich will immer zu jedem Zeitpunkt wissen, unter welchem Dach der andere steht. Und ich will, dass der andere weiß, unter welchem Dach ich stehe.
Also maximale Transparenz, sodass man alles klären kann. Und dafür war das so gut, weil mir dadurch in den Jahren danach in der in der Coachingarbeit, in meiner Ausbildung, ich hab mich so aufgeräumt und neu erfunden und hatte sone Klarheit darüber, wie will ich leben, wie will ich nicht leben? Was will ich machen, was will ich nicht machen? Ich hab gelernt, mal nein zu sagen an Stellen, wo ich vorher immer zu allem ja gesagt hatte. Mach ich auch noch.
Mach ich noch mit. Also das war, das klingt jetzt doof, ne, weil es auch keine schöne Erfahrung war, aber es war Das klingt überhaupt nicht doof, ne. Wenn ich Bilanz ziehe, war es kein es war keine falsche Erfahrung. Es war kein Fehler. Es hat mich, ich hab's genutzt, mich ja zu ermächtigen und mich weiterzuentwickeln, ja.
Mhm. Und manchmal, weißt Du, nicht meine bevorzugte Emotion, ja, ich liebe alle Emotionen. Ich sag auch immer, alle Gefühle müssen und dürfen Ich sag auch immer, alle Gefühle müssen und dürfen gelebt werden. Aber meine Nicht Bevorzuckte ist stolz. Aber manchmal, grade im Moment bin ich stolz, weil in meinem Briefing jetzt folgende Frage kommt und ich finde die Frage jetzt grade selber toll, ja.
Muss ja einfach mal sagen. Das ist auch mal geil. Ja, ja. Du hast sie noch nicht gehört. Aber meine Frage an der Stelle, ich ich versuche ja zu antizipieren, wo sind wir die Zeit ungefähr bei dem Gespräch, ja?
Mhm. Und die Frage lautet, jetzt hast Du ja diesen Prozess beschrieben und wir können leider mit der Zeit auch nicht mehr alles genau detailliert erklären, aber jetzt jetzt bist Du ja in dieser Phase und sagst, ich war so aufgeräumt, ich hab da eine Coachingausbildung gemacht. Ich hab ich war viel näher bei mir. Ich habe mich dann aber, also das hast Du nicht gesagt, aber ich erkläre jetzt, wie's bei mir ankommt, ich habe mich dann aber auch erkennbar verändert, ja. Mhm.
Und bin auch nicht mehr in dieser neuen jetzt Ehe, ich hab ja den Mann für ihn kennengelernt, noch mal Grüße und vielen Dank, bin ich anders als in der Beziehung damals, weil ich nicht mehr, weil ich voll drin bin. Ich bin 100 Prozent in der Beziehung. 100 Prozent, 100 Prozent ehrlich, 100 Prozent liebeswirksam sozusagen, ja. So und jetzt kommt meine sehr kluge Frage, die nämlich lautet, was verändert sich denn in 1 Beziehung, wenn man, Klammer auf Du, Klammer zu, wenn man aufhört, den anderen entwickeln zu wollen und stattdessen echt ist und echte Fragen stellt? Ja, also ich glaub, erst mal, ich greif mal diesen Aspekt, mit dem den anderen entwickeln wollen.
Du meinst wahrscheinlich so was wie den anderen umerziehen, ne. Der andere soll sich bewegen. Ja, also Du hast ja, wenn ich das jetzt so richtig verstanden hab, auch in dieser Beziehung, die dann zu Bruch ging, auch immer noch mit deinen eigenen Selbstzweifeln und Du warst nicht richtig angekommen und hast ja dann, Du versuchst dich ja zu assimilieren an das Lebensmodell mit deinem Partner, Aber nicht 100 Prozent ehrlich zu dir und auch nicht zu ihm. Mhm, genau. Und das ist ja gar kein Vorwurf, sondern das ist sone Situationsbeschreibung und genau, das meine ich.
Also im Moment manipuliert man ja sein Gegenüber. Ja. Weil man ihm entsprechen will, ja. Genau, genau. Ja, meine also meine Zusammenfassung dafür wär, das war halt wirklich 1 1 1 Partnerschaft in Scheinharmonie.
Also wir dachten, das ist alles Friede, Freude, Alkohol. Wir lassen uns an an den entscheidenden Stellen lassen wir uns in Ruhe. Und da, wo's gut passt, da machen wir gemeinsame Sache. Da, wo's nicht passt, macht jeder sein Ding. Und was anders ist, wenn man das aufgibt, würd ich sagen, ist, also mein Mantra ist Frieden durch und Verschmelzung durch Konfrontation.
Was ich mit meinem Mann anders gemacht habe und das hebt Scheinharmonie auf, das stört sie auch erst mal gewaltig, ist, wir haben immer, also unsere Prämisse ist, wir konfrontieren alles. Egal, wie ungemütlich das ist. Egal, ob wir, wie soll ich sagen? Wir wir sind wir sind sogar, wir gehen da auf Messers Schneide. Also wir riskieren wirklich alles dabei.
Und das das war, was dann anders wird als in Scheinharmonie. Ich würde sagen, in Scheinharmonie entsteht so was wie 'n schleichender Zerfall. Du machst dir halt was vor. Du denkst halt, ja, Klavi, auf der Inhaltsebene ist super. Er macht Karriere, ich mach Karriere.
Jetzt haben wir 'n Kind. Dann kaufen wir uns 'n Haus, dann kriegen wir noch 'n Kind. Dann machen wir auch irgendwann wieder 'n Sabbatical. Wir haben 'n geilen Freundeskreis. Also es war so nach außen hin war die Hecke hochgezogen.
Es war 'n Bilderbuchleben, aber innen drin war's nicht wirklich so nah beieinander, wie es hätte sein können, weil es nicht geklärt war. Weil ich mich auch eher untergeordnet habe und angepasst, wie Du gesagt hast, ne. Ich hab eher ihn aufn Podest gestellt und hab wenig geguckt, was will ich? Und was jetzt nicht heißt im Umkehrschluss hab ich dann, dass ich dann in der neuen Beziehung gesagt hab, jetzt geht's nur noch mich, überhaupt nicht. Ich hab dann immer gesagt, es geht uns und ich hab eine Absicht ins Zentrum gestellt und die hieß Nähe.
Also ich will Nähe und Intimität. Ich will diese Partnerschaft nicht mit der Idee, gemeinsam alt zu werden. Weil ich dann denk, ja, was soll man da machen? Natürlich ist man gemeinsam und man wird ja automatisch alt, weil ja die Uhr läuft. Also was weiß das jetzt?
Sondern ich wollte Nähe, weil ich irgendwann entdeckt habe, es also ich kann mich in keiner Beziehung so sehr erfahren wie in der intimsten Beziehung, die man haben kann, nämlich in der Liebendesbeziehung. Und ich kann mich auch in meiner Hingabe, die mir ja als Mensch innewohnt, in keiner anderen Beziehung so sehr in Hingabe erfahren wie an Andreas. Also insbesondere an Stellen, wo wir vielleicht keine Einigkeit haben rauszufinden, wo will er hin, wo will ich hin? Und nicht eher aufzugeben in Hingabe, bis wir diese dieses Nadelöhr durchschritten haben. Und was dann anders wird, ist und wir hatten so viele Nadelöhre, weil er hat ja auch sein Päckchen mitgebracht.
Ich hab auch mein Päckchen mitgebracht. Er fand Frauen auch nicht so ganz vertrauenswürdig am Anfang. Ich fand Männer nicht so ganz vertrauenswürdig. Also es war eine ordentlicher 'n ordentlicher Weg, der vor uns sagt. Aber wir haben beide gesagt, entweder zusammen oder zusammen oder zusammen, entweder in Nähe oder in Nähe oder in Nähe bis hin zur Verschmelzung.
Ich hab wirklich gesagt, wenn ich wenn Gott mir doch, nicht bin nicht religiös, aber wenn irgendeiner, der alles erschaffen hat, mir doch 'n Leben schenkt, was würd ich damit anfangen wollen? Und da hab ich dann irgendwann entdeckt, ich will nicht jeden Preis frei sein und ich will auch nicht so was wie eine Hintertür auflassen, zu im Zweifel dann alles alleine hinzukriegen, sondern ich will das höchste Maß an Hingabe an einen Mann leben, was man leben kann. Also weil ich rausfinden will, wie das geht, weil es ist ja in Leben eingebaut. Also wenn es nicht da wäre, könnt ich's nicht erleben und wo's schon mal da ist. Und ich fand, das ist die größte Herausforderung, eine erfüllte Beziehung zu leben, ist siebenmal herausfordernder, hundertmal herausforderner, als 'n geiles Business aufzustellen.
Und das war irgendwie ab da meiner Kernabsicht. Also ich wollte das mit Andreas in in Nähe und Verschmelzung hinkriegen oder hinkriegen oder hinkriegen. Und er war auch im Boot. Und und und was anders ist, finde ich, wir haben inzwischen wirklich son hohes Maß an Verschmelzungen, dass ich weiß, wir können wirklich alles miteinander meistern. Also es gibt nichts und das würde Andreas genauso beantworten, es gibt nichts und niemanden, der uns jemals auseinanderbringen könnte.
Also wir haben irgendwann entschieden, der andere hat die absolute Priorität in unserem Leben. Also noch vor den Kindern, vor der Firma, vor uns, also vor allem anderen. Also und dafür war ich bereit, meinen Streben nach Unabhängigkeit in die Tonne zu klopfen. Und das Spannende war, in dem Moment, wo wir das beide gewählt haben, waren wir beide so frei wie noch nie zuvor. Also weil wer sich festlegt, ist frei.
Also Hingabe ist die eigentlich wahre Befreiung, weil ich nicht mehr vor etwas, was mir zu eng ist, flüchten muss. Und das, finde ich, ist eine ganz andere Erfahrung, als ich das in der Partnerschaft davor hatte. Spannend. Da hätte ich jetzt ungefähr 18000 neue Fragen. Durchaus auch 'n paar kritische.
Vielleicht müssen wir irgendwann Ja. Mal eine 2. Version machen, aber mit Blick auf die Uhr tatsächlich leider, würde ich schon mal son bisschen auf jeden Fall auf die Zielgerade schwenken jetzt. Mhm. Und dir natürlich an der Stelle auch noch mal die Gelegenheit geben, also ich hatte wirklich noch so viele Freunde, aber egal.
Ich geh noch mal so die Gelegenheit zu geben, Du bist ja jetzt, also ich ich will's mal so sagen, Du hast ja jetzt die grüne Wiese gegründet, da wir sollten wir auf jeden Fall noch mal kurz drüber reden, was Du jetzt genau machst, was Du genau coacht, wie ihr zusammenarbeitet, dein Mann Andreas hab ich jetzt erfahren, dass Du so heißt. Und Du, er ist ja auch bei dir im oder ihr seid ja gemeinsam in dem Unternehmen auch. Mhm. Was ihr macht, der rote Faden scheint ja son bisschen zu sein, unternehmerische Weiterentwicklung, unternehmerische Fokussierung, erfolgreich als Unternehmen oder in in ' Businesskontext zu arbeiten, zu verbinden mit achtsamem Umgang miteinander, auch mit Fokussierung auf auch eigene Werte und vielleicht auch, und das wär tatsächlich die Freude, die mich immer noch jetzt wahnsinnig umtreibt, auch zu sagen, Menschen sollten ihre Arbeit, ihr Leben, ihre Rolle und ihre Ergebnisse, die sie erzielen, nicht mit ihrem eigenen Wert assoziieren. Mhm.
Ist das so? Genau. Ist das das, was Du vermittelst? Mhm. Und erzähl doch noch mal was, warum eigentlich grüne Wiese und übrigens, ich fand sehr, sehr cool, ich liebe ja auch Sprache, ja?
Und ihr habt auf der Website stehen so was sinngemäß, mich böse sein, wenn ich's nicht genau zitiere, aber sinngemäß auf der grünen Wiese bekommst Du Entwicklung und Weiterentwicklung und Coaching und grüne Äpfel, ja. Und zwar total super. Echt? Grüne Äpfel? Das steht bei euch.
Ja, ich meine, ja, das steht auf der Rückseite, ja. Grüne Äpfel. Ich fand's total super, weil's für mich in den Synapsen son Aufhänger war irgendwie, ja. Ja, genau. Grüne Wiese, grüne Äpfel, grüne Begegnung, Weiterentwicklung.
Also ich konnte das nicht sofort auflösen und kommt genau die Art von Aufmerksamkeit, die sehr subtil einfach bei mir zum Beispiel hängen bleibt. Find ich Ja. Ganz grandios. Du Du weißt es gar nicht, aber ich hab's halt so wahrgenommen, ja. Aber die Frage jetzt, was macht grüne Wiese?
Was macht ihr gemeinsam? Mhm. Warum sollten die Menschen zu euch kommen? Genau. Also erst mal die grüne Wiese heißt so, weil wir, einige kennen das bestimmt aus der bestimmt aus der Greenfield Methode, in der Softwareentwicklung sagt man, wenn man ist.
Also uns nicht, wer weitergeht, wenn man an irgend 'nem Punkt nicht mehr weiß, wie soll ich das jetzt machen? Sinnbildlich, in 'ner Softwareentwicklung geht's mitm Code nicht weiter. Das Produkt kann nicht entstehen. Auf Menschen übertragen ist das so, wie ich's vorhin auch bei mir selber beschrieben hab. Irgendwie ist alles okay, aber so richtig geil ist es grad nicht.
In der Partnerschaft ist zu wenig Sex, ist es zu wenig Intimität. Wir haben zu wenig Spaß. Wir machen nur noch Alltagsagenda. Im in der Firma, wir haben geile Ergebnisse, aber irgendwie ist Mitarbeiterführung anstrengend und irgendwie ist die Stimmung nicht gut und irgendwie haben wir auch nur zu hohen Krankenstand. So, ne.
Also und und dann gehst Du hin, wenn Du bist und nicht weiterkommst und dann laden wir die Menschen ein, die Sachen neu zu denken. Und neu zu denken heißt, Du gehst mit uns auf die grüne Wiese. Also Du drehst mal die Sachen und guckst mal, was wirklich dahinter ist. Auch mit provokanten Fragen, so sind wir tatsächlich auch. Wir haben auch provokante Thesen dabei, ne, so was, wie sich festlegt, ist frei.
Da sagen viele, Muss man auch mal kurz drüber nachdenken, ne. Aber also wir laden Menschen ein, ihr altes Denken zu hinterfragen. Weil was man natürlich immer leicht machen kann, ist das Denken der anderen hinterfragen. Aber das eigene Denken, weil wie Du denkst, ne, so fühlst Du dich und so wie Du durchfühlst, danach richtest Du dein Handeln aus und dein Handeln bestimmt eben dein komplettes Leben. Also geh an den Ausgangspunkt deiner Überzeugungen.
Und sind die im Moment so aufgestellt, dass Du wirklich das leben kannst, was Du leben willst? Oder gibt's da irgendwo 'n Knoten? Und da gehen wir eben mit Menschen hin. Und wir machen das im Privatbereich und im Businessbereich. Und das geht deshalb, weil das, egal wo Du bist, egal ob Du in 'ner Familie bist, ob Du in 'ner Partnerschaft bist, ob Du im Freundeskreis bist, ob Du in 'ner Company bist, es da sind immer Menschen.
Also die Essenz von Leben, es ist da sind immer Menschen und da sind immer, da ist immer Kommunikation als Bindeglied und da sind immer Ergebnisse. Wenn wir eine Partnerschaft angucken, sind da 2 Menschen, die sprechen entweder miteinander oder sprechen nicht, sie vielleicht in Scheinharmonie leben oder die haben ihre Kommunikation auf eine bestimmte Art und Weise aufgestellt, sodass die Distanz mehr wird und die Missverständnisse mehr. Vielleicht weil die viele Vorwürfe und ungeklärtes Zeug haben. Das Ergebnis ist, die denken über Trennung nach oder leben so nebeneinander her und sagen, ja, so richtig geil ist es nicht mehr. Das Gleiche ist in Firmen, da sind Menschen, also vielleicht 5 Gesellschafter und die haben Konflikte, weil der eine will links den Berg hoch, der andere rechts den Berg hoch.
1 hält sich komplett draus und der nächste weiß es besser, dann haben die eine bestimmte Form von Kommunikation und haben auch 'n Ergebnis. Und ganz viele Muster, die man in der Partnerschaft findet oder die man in der Eltern Kind Beziehung findet, findest Du in Teams und Organisationen genauso. Und wir sagen halt ne und wir haben verschiedene Säulen. Wir haben auch eine Academy, wo wir eben jedes Jahr 100 Leute zertifizieren und auch Coach und Trainer ausbilden. Aber was wir halt und Du kannst bei uns 'n Seminar buchen für persönliche Weiterentwicklung zum Beispiel diesen Selbstwert oder diesen Selbstzweifel erkennen aussteigen.
Du kannst was zum Thema Partnerschaft machen. Du kannst was machen, den modernen Stress des Lebens loszuwerden. Du kannst dich ausrichten bei uns. Also ne, wir haben in diesem Lifestyle Bereich haben wir halt ganz viele Trainings und Seminare einfach für 'n glückliches und erfülltes Leben oder Du holst uns in eine Firma und dann machen wir dort Organisations- und Kulturentwicklung. So, das sind die beiden Bereiche.
Und auf den Aspekt einzugehen, den Du vorhin noch sagtest mit, dass man sich nicht an den Ergebnissen in seinem Leben misst, dass das, wo wir vorhin schon waren, ne, mit wo Du Dieter Lange zitiert hast, das nennt man ja Neti Neti im Hinduismus. Also Mhm. Bist Du dein Körper? Bist Du deine Ergebnisse? Bist Du dein Wert?
Bist Du deine Idee über dich? Bist Du alles das? Also dass Du letzten Endes immer stärker in eine Form von Desidentifikation gehst und weniger Zeug in deinem Leben machst, weil Du glaubst, irgendwas über dich aussagen zu müssen. Und man ahnt nicht, wie viele Menschen fremdbestimmt leben, weil sie so viel an die Rollen und an diese ganzen Erwartungen an die Rollen knüpfen. Ich muss irgendwie 'n top CEO sein, ich muss eine wissende Führungskraft sein, ne.
Also ich muss im Freundeskreis der sein mit dem größten Status. Also es wird so wahnsinnig viel Bedeutungszuschreibung auf die Rollen, auf die Funktionen, auf die Ergebnisse gelegt, dass wir sagen würden, wir haben uns als Menschen verloren. Also wir wir begegnen uns dann in der Sitzung als Gesellschafter und nicht mehr als Menschen. Wir begegnen uns in 'ner Partnerschaft dann gegen Du meintest grade so, ja, Du meintest grade so wahnsinnig viele Menschenleben so fremdbestimmt. Glaubst Du nicht, dass fast alle so leben?
Ja, aber ich will ja immer nicht gerne Tatsächlich glaub ich, dass Ja. Ja. Ich ich trau mich nur immer nicht zu sagen. Alle die allermeisten Menschen. Ja.
Ja, ich glaube, das ist so. Und und letzte Frage dazu, Also grüne Wiese d e, ne. Ja. Wo findet man euch noch? Bei LinkedIn wahrscheinlich?
LinkedIn, Insta. Da kann man euch buchen. Jap. Ja, genau. Mit dem Code BTS bekommt ihr zwar keinen Rabatt, aber die Patricia weiß dann, dass ihr uns kennt.
Ja, sehr gut. Dass ihr sie sehr gut kennt. Wenn Du willst, können wir auch 'n Roboter einräumen. Ich find das immer cool. Also wenn wenn Und das macht ja das machst Du einfach mit den Menschen.
Wenn wirklich sich jemand bei euch meldet und sagt, bTS, ich hab euch Ja, das ist schon schön. Podcast gehört, dann dann verhandelst Du mit diesem Menschen einfach Ja. Sehr wohlwollend, aber konfrontativ einen Roboter. Ach klar. Das war jetzt einfach spontan.
Ich wollte nur damit nur sagen, mit dem Code Wissen, weißt Du dann, dass die Leute dich sehr gut kennen? Das ist ja auch Ja, stimmt. Ist schon mal eine coole Ebene, zu stärken, ne. Die wissen ja dann schon viel über dich. Meine liebe Patricia, ich könnte so viele Fragen noch stellen, wirklich.
Also a aus Eigeninteresse, b, weil ich's unfassbar spannend find, c, weil ich dir wahnsinnig gern zuhöre. Danke. Ich finde auch, Du bist die perfekte Kombination aus dem logischen, etwas selbst bezogenen Deutschen und dem kommunikativ explorativen und sehr emotionalen Italiener. Also ich find das eine perfekte Mischung, ja. Da haben die Gene voll zugeschlagen und zwar in die positive Richtung.
Ich dank dir sehr herzlich. Ich hab noch 2 Abschlussrohren für dich. Ja, hau raus. Schade, dass wir schon aufhören müssen, aber so ich ich sag immer so ungefähr nur bei 90 Minuten circa. Normalerweise lasse ich Platz, aber ich hätte tatsächlich richtig Lust, dich noch mal in 'nem anderen Kontext vielleicht zu anderen Dingen zu befragen.
Schauen wir mal, ob wir noch mal zusammen da in in Innenstudio uns wieder treffen. Oder vielleicht auch mal so. Ja. Frage, bist Du auch, seid ihr auch als Speaker aktiv? Also das ist jetzt nicht die die Abschlussfrage, die fällt mir grade ein.
Seid ihr auch als Speaker aktiv? Geht ihr auf Bühnen, erzählt noch mal Noch gar nicht. Haben wir irgendwie gekannt. Das klingt jetzt wieder schlimm. Okay.
Die Website ist nicht aktuell und wir sind nicht auf Bühnen, wenn wir keine Zeit haben, weil wir so viel arbeiten in den Trainings. Aber wir haben das alles Ja, Gratulation dazu. Wir haben's ja auch gedacht. Dachte ich eben auch da, ja, auch da noch, also erstens, da würde ich gerne mal für euch auch vielleicht die ein oder andere Bühne connecten, dass wir Gerne. Wir ja noch mal eben auch besprechen.
Und zum anderen hatte ich gerade den Gedanken vorhin, ich komme ja auch aus Marketing, ja, genau wie Du im Marketing gearbeitet hast lange Jahre. Ja, Du, ihr habt ja eine unfassbar breite Zielgruppe, ja? Also mit dem Verständnis, wie Du das auch erklärt hast, Ja. Gibt's ja quasi kein Mensch, der nicht zu eurer Zielgruppe gehört. Ja, ist so.
Crazy. Ja. Das macht's nicht einfach. Richtig crazy. Marketingmäßig, aber Ja, glaub ich.
Es ist tatsächlich Ja, glaub ich. Weil wir haben 17, wir haben ja auch 'n Jugendtraining. Wir haben 13 13 bis siebzehnjährige Jugendliche und unser ältester Teilnehmer war 92. Also es gibt auch Menschen, die mit 92 sagen, ich komm noch mal in euer Jahresprogramm, weil ich werd 100, ich hab ja noch 8 Jahre. Ja, warum Und die sitzen dann zusammen in einem Raum und teilen die gleichen Ängste und Sorgen.
Das muss man sich mal vorstellen. Ja. So nah sind wir hätte ich überhaupt gar keinen, hätte ich gar keinen Zweifel dran gehabt jetzt, wenn Also deswegen find ich's auch cool. Gut, meine liebe Patricia, lass uns noch 2 Abschlussfragen stellen. Mhm.
Ich guck mal grade, ich hab ganz viele hier hingeschrieben. Ich überlege grade, was jetzt zu dem Gespräch die besten sind. Okay, ich frag dich einfach noch mal, obwohl Du hast es im Prinzip auch schon beantwortet, aber ich frag dich trotzdem noch mal, für für heute aus der Perspektive heute mit deinem Leben bis heute gelebt, was würdest Du sagen, ist jenseits von so Coachingdefinitionen? Einfach, der Mensch Patricia, Du sitzt jetzt im Familienkreis, was ist für dich die Bedeutung vom erfüllten Leben? Den Standpunkt einzunehmen, dass man nichts hinzufügen und nichts wegnehmen muss.
Anders ausgedrückt, den Standpunkt einzunehmen, das, was es ist, ist es. Mhm. Vollständige Zustimmung, ja, vollständige Zustimmung und Hingabe an Leben. Mhm. Was für mich auch nicht heißt, dass man nicht glücklich, traurig, enttäuscht, freudig und alles das sein kann.
Erfüllung ist für mich der Hintergrund, die Hintergrundmelodie für ein Leben, in dem alles andere als Möglichkeit erscheint und gelebt wird. Okay. So, dann hab ich die letzte Frage, die ist ja, lege in der in diesem Podcast, nämlich in, wohnst Du jetzt in Weiterstadt wieder oder in Darmstadt, ne? Weiterstadt. In Weiterstadt?
Mhm. Ich bin wieder in meinem Weiterstadt. In meiner Homebase. Okay. In Weiterstadt gibt's sicherlich eine große Kreuzung in deiner Nähe.
Ich hab die Superkraft, dass Du auf dieser großen Kreuzung eine Riesen LED Tafel aufstellen kannst, die man von überall sehen muss. Ah. Also die kommt nicht kaum vorbei. Mhm. Und die ist 30 Quadratmeter groß, LED und Du darfst 4 Wochen lang einen Satz drauf schreiben oder ein Wort.
Was was steht da drauf? Oh Gott, das find ich so schwierig, weil ich so, weil ich jetzt wieder fragen würde, wer geht denn da vorbei? Was müsste derjenige jetzt hören? Da will ich immer so gerne individualisieren. Aber ich glaube, dass der Schlüssel zu 'nem zu 'ner, wie soll ich das sagen, Zu 'ner guten Zukunft.
Ich nutz so ungern den Begriff gut oder schlecht, weil ich das zu einfach finde, aber für eine gute Zukunft ist, dass die Menschen sich mehr grün sind und ich also im Sinne von, wir anfangen unsere Konflikte zu klären und wirklich in Frieden zu leben. Ist nicht heiß, dass immer alles prima ist, aber dass wir aufeinander zugehen. Und deswegen würd ich, glaub ich, so was draufschreiben wollen wie im Zweifel zueinander hin. Weil die meisten Menschen reagieren in einem Automatismus mit, wenn's mir nicht passt, zieh ich mich zurück. Und aus der Deckung fang ich dann an zu mutmaßen, zu schießen und zu spalten.
Und wir haben's ja im Moment auch son bisschen mit mehr Hass und mehr Spaltung zu tun. Und ich glaube, wir sollten mehr grüne Begegnungen haben. Und deswegen würd ich würd ich Sie ermutigen wollen, im Zweifel näher zueinander hin. Egal, ob's in der Familie grad eine Krise gibt, egal ob's in der Partnerschaft grad eine Unstimmigkeit gibt, in der Firma, geht also im Zweifel zueinander hin. Sehr schön, sehr schöner Satz, der da draufsteht.
Ja, toll. Dann dank ich dir ganz herzlich, ihr Lieben da draußen. Ich weiß, dass viele von euch das immer solche Podcasts in 2 oder 3 Sessions hören. Ich dank allen, die bis hierhin geblieben sind. Ihr habt ja auch den Code eben gehört, ja.
Verhandelt dann mit Patricia auf der grünen Wiese und sagt mir später mal, wie die Verhandlung war. Da bin ich sehr gespannt, ja. Ja, ich dank dir ganz, ganz herzlich, liebe Patricia, dein Mann auch noch mal dem Andreas, dass er die Leitung da irgendwie gefixt hat und alles. Es war 'n supertolles Gespräch. Ich hatte sehr hohe Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht.
Ich bin eher 'n bisschen enttäuscht, dass ich sehr, sehr wenig oder sehr viele Fragen noch aufm Zettel hab, deswegen schreit das nach 'ner Fortsetzung irgendwann. Gerne. Ich dank dir, dass Du dir an deinem freien Tag fast 2 Stunden Zeit genommen hast. Das weiß ich durchaus zu schätzen und ja, vielleicht sehen wir uns irgendwann mal persönlich auf 'ner Bühne oder so. Würde ich nicht ausschließen wollen.
Ich danke dir von ganzem Herzen und zwar für den Anfang unserer Begegnung bis zum heutigen bis zu der heutigen Begegnung, weil ich sie von der ersten Minute an unglaublich wertschätzend fand. Also ich finde, Du hast eine Fähigkeit, dass man sich in deinem Space einfach total wohlfühlt. Und man so rausschwingen und raus sprudeln kann und das ist haben nicht alle Menschen. Also danke für diese einzigartige Fähigkeit, die Du hast oder für diese Hingabe an Menschen. Ich dank dir für deinen Podcast, weil ich find die das Format wirklich toll.
Mhm. Und ich freu mich auch, wenn wir uns wiedersehen, egal ob in 'ner Fortsetzung, privat, auf 'ner Bühne, ich bin bei allem dabei. Und ich dachte an der Stelle würd ich gerne Holger danken, da ich nicht weiß, ob ich seinen Nachnamen sagen darf. Holger weiß das, wenn er die Folge hört, weil der hat uns vernetzt und das wollt ich an der Stelle auch Darfst Du sagen, das weiß ich, ja. Okay.
Vielen Dank Holger, dass Du uns verbunden hast. Du darfst deinen Namen sagen, das weiß ich. Okay. Also Holger Kahnt. Ja, dann Kahnt, genau.
Holger Kahnt. Er hat dich damals empfohlen und so kam der Kontakt zustande und er hat dich in den allerhöchsten Tönen als Gast angepriesen. Er hat auch gesagt, ihr beide schwingt exakt gleich. Das wird 'n guter Podcast. Und Holger, Du hast so was von recht gehabt, das unfassbar, ja.
Ich dank dir auch ganz herzlich dafür. Liebe Patricia, danke. Ich drück jetzt frei auf den Stoppknopf. Ja. Ja.
Ja, und euch da draußen alles Gute. Wir hören uns wieder in vermutlich 2 Wochen, ansonsten hört ihr ja auch immer Jung und Jung bei mir. Und ja, freut euch drauf, vernetzt euch mit Patricia. Kuiert mal auf die grüne Wiese, schaut euch das an. Ich glaube, das lohnt sich wirklich.
Alles klar und tschüs.
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