Rendezvous mit dem Glück | Patrik Wenke | BTS #46
Worum es geht
In Ausgabe 46 von Behind the Story spricht Host Wolfgang mit dem Vertriebsexperten, Buchautor und selbsternannten „Happyologen“ Patrik Wenke. Ausgehend von seiner Kindheit in der Eifel und seinen ersten Schritten im Vertrieb führt die Lebensreise zu einem tiefen Einschnitt: Im Februar 2015 erleidet Patrik mit 45 Jahren einen schweren Schlaganfall und ist halbseitig gelähmt. Die Episode beleuchtet Patriks Weg zurück ins Leben – angetrieben von der Macht positiver Worte, Reha-Erfolgen und einer grundlegenden Neuausrichtung. Er berichtet von prägenden Begegnungen mit dem Glücksforscher Prof. Dr. Alfred Bellebaum und Joey Kelly, seiner kostenlosen App Glück2Go, dem Konzept des „benevolenten Denkens“ und seiner Grenzerfahrung beim 200-km-Ultramarathon in Bhutan. Abschließend teilt er praktische Impulse wie das monatliche „Rendezvous mit sich selbst“ und seine High-Five-Regel für ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben.
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Transkript
Ja, herzlich willkommen oder wie ich auch gerne sage, halli, hallo und hallöchen zur Ausgabe Nummer 46 von behind the Story. Schön, dass Du wieder dabei bist und diesem Podcast deine Zeit schenkst. Das freut mich sehr. Und Du weißt ja, wenn dir der Podcast gefällt, wenn Du nach rausziehst, wenn Du Fragen hast oder dich in irgend 'ner Form inspiriert fühlst, dann gib mir doch gerne 'n Abo oder 'n Like oder sonst was. Ich freu mich aber auch, wenn Du einfach nur zuhörst.
Für diejenigen unter euch, die diesen Podcast schon kennen, hier geht es Lebensgeschichten. Ich sage ungern Heldengeschichten, weil meine Gäste dann immer gleich sagen, ich bin gar kein Held. Aber im Storytelling nennen wir solche Reisen, solche Lebensreisen sehr gerne Heldengeschichte und deswegen geht's eigentlich die Heldengeschichte meiner Gäste, die hier bei mir sind. Ich lade mir jedes Mal sehr spannende, sehr interessante Menschen ein und freu mich immer, wenn sie mir zusagen. Und heute sitzt ein Mann bei mir am digitalen Lagerfeuer, der sich von Geburt an Optimist nennt.
Patrick Wenke arbeitet seit mehr als 30 Jahren im Vertrieb, bildet Menschen aus, steht auf Bühnen und beschäftigt sich mit der Frage, was Menschen glücklich macht. Die Geschichte beginnt aber nicht mit 'nem glücklichen Titel, denn 2015 reist ein Schlaganfall Patrick aus seinem beruflichen und persönlichen Alltag. Seine linke Körperhälfte ist gelähmt, er muss das Gehen neu lernen und Jahre später läuft er 200 Kilometer durch Butan, übrigens dem einzigen Staat der Welt, der 'n Glücksministerium hat. Ja, und es geht noch sehr viel mehr zu erzählen in der Einleitung, aber ich möchte die Zeit lieber damit verbringen, mit Patrick zu reden. Und es wäre jetzt vermessen, hier so zu tun, als würden wir uns neu kennenlernen, denn ich hab das große Glück, Patrick schon sehr lange zu kennen, schon 'n paar Jahre.
Und ja, deswegen würd ich jetzt einfach sagen, wir holen ihn rein und ich hoffe, ihr Du da draußen nehmt viel mit aus diesem tollen Gespräch heute. Ich sag herzlich willkommen bei behind the Story. Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, lieber Patrick Wenke. Hallo, Wolfgang.
Ich hab mich heute wirklich total drauf gefreut, weil ich finde dein Format richtig sensationell. Man, wann hat man schon mal Zeit, in 'nem Podcast anderthalb Stunden zu quatschen, ne? Ja, genau. Also ich versuche immer bei der Stunde zu bleiben, aber es wird meistens eineinhalb und die Leute sagen dann immer, genau, die Gäste sagen dann immer, aha, wir sind ja noch und wollen wir noch und wir nehmen uns einfach die Zeit, die wir brauchen. Ich möchte, dass wir beide am Ende und vor allen Dingen auch unsere Zuhörer und Zuhörerinnen am Ende glücklich aus der Sendung rausgehen.
Das ist mal unsere Maßgabe für heute. Da kommt man auf euch. Das gleiche Ziel, Wolfgang. Genau. Wo erreich ich dich?
Wie geht's dir? Wo bist Du grade? Jetzt bin ich grade zu Hause in meinem Homeoffice, in meinem Studio hier, Epidemologenstudio. Und ja, ich bin quasi schon son bisschen auf Feierabendstimmung. Oh, okay, dann hab ich dich sozusagen kurz vorm Wochenende, es ist Freitagmittag, hab ich dich noch mal ins Podcaststudio gelockt.
Vielen Dank dafür, dass Du dir die Zeit nimmst. Ja, mein Lieber, wir starten immer in diese Heldenreise in Anführungszeichen, so in der Kindheit. Also würde mich natürlich jetzt interessieren, wo ist denn der kleine Patrick geboren, also zumindest mal so geografisch ungefähr. Wie ist er aufgewachsen? Wie war die familiäre Situation?
Ja, erzähl doch mal. Wie war das bei dir? Na ja, aufgewachsen bin ich in also geboren in Koblenzmetternich, und zwar in einem Bundeswehrkrankenhaus, weil dann meine Mutter es nicht mehr in einem normales Krankenhaus geschafft hat. Ich war dann doch 'n bisschen eilig eiliger dran, wie geplant. Am zehnten April neunzehnhundertneunundsechzig kam ich auf die Welt und wir sind aber später von Koblenz aus aufgrund des Jobs meines Vaters nach Bell gezogen.
Das ist in der Eifel bei Maria Laach. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, hab ich eine wirklich, wirklich sehr, sehr schöne Kindheit gehabt auf, also wo ich wirklich sehr, sehr dankbar bin, eine wohlbehütete Kindheit mit allem, was dazugehört, mit viel Spielen, mit natürlich Radfahrunfällen, mit, Du kommst nach Hause, wenn die wenn die Straßenlampen ausgehen, vorher kommst Du mir nicht nach Hause, ja. Also alles das, was man heute vielleicht nicht mehr so hat, wo alles die digitale Welt verschwommen ist, was den Kindern auch vielleicht heute fehlt, Also wir waren wirklich, wir waren Straßenlos. Also warst Du tatsächlich schon 'n glückliches Kind? Ja klar.
Also natürlich gab's natürlich auch in der Jugend, in in der Schulzeit immer wieder Sachen, die einen wirklich nicht gefallen haben. Das gehört auch, glaub ich, dazu. Alles andere wäre wäre Quatsch, wenn man sagen würde, alles ist gut. Nee, ist es nicht alles gut. Sondern die Frage ist ja, was man immer aus so Sachen oder aus den Dingen macht, die einem so im Leben so passieren.
Und ich hatte den Vorteil, dass meine Mutter eine, ja, ich sag mal, aus meiner Sicht die optimistischste Person auf der Welt, also jedenfalls in meiner Welt war. Die hat immer gesagt, Optimisten wandeln auf den Wolken, unter denen Pessimisten Trübsalblasen. Und ich hab unendlich viele Gespräche mit meiner Mutter gehabt. Meine Mutter hat auch viele Jobs gehabt. Sie hat, sie war im in der Reinigungsbranche und ich bin dann auch immer mitgefahren, hab mitgeholfen und hab dann in den Wirtschaften, die sauber gemacht wurden sind, über Kleingeld gefunden in den in den Ecken.
Und mein Vater war so Marke Pessimist. Also der hat immer gesagt, Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung. Ja, hat er ja teilweise recht. Aber ich sag mal, die Verbindung zwischen meinem Vater und meiner Mutter, das hat irgendwie doch gepasst, obwohl's eigentlich so Gegensätze waren, aber die haben sich halt perfekt ergänzt. Und manchmal muss man auch 'n Optimisten 'n bisschen runterholen, damit er nicht zu euphorisch ist.
Und gleichzeitig muss man manchmal einen Pessimisten aufheben, wenn er zu negativ ist. Mhm. Das ist tatsächlich schon eine der Fragen, mit der ich oder über die ich auf der Metaebene mir vorgenommen hab, mit dir heute mal zu sprechen. Und ich hab dich vorhin schon vorgewahrt und meine Stammbehörde wissen das. Ich frag einfach quer durch zu sprechen.
Und ich hab dich vorhin schon vorgewarnt und meine Stammhörer wissen das, ich frag einfach quer durch den Garten, immer wenn's nach meinem Gusto grade passt. Und deswegen stelle ich diese sehr, sehr essenzielle Frage vielleicht jetzt schon mal, weil Du deine Mutter und ich hab das auch in mehreren Vorbereitungssessions gesehen, Du beschreibst immer deine Mutter als optimistische Person und dein Vater als eher pessimistischen Menschen. Und die Frage, die ich mir tatsächlich in dem Kontext gestellt habe und vorher im Leben noch nie und deswegen liebe ich diesen Podcast so, vielleicht geht's euch, hoffe ich, da draußen genauso. Ich hab mich gefragt, ist eigentlich ein Optimist per se ein glücklicherer Mensch als ein Pessimist oder kann ich 'n Pessimist, obwohl er Pessimist ist, auch glücklich sein? Also ist glücklich sein immer verbunden mit Optimismus?
Das war die Frage, die müssen wir vielleicht jetzt noch gar nicht final beantworten, aber was würdest Du denn sagen dazu? Na, das ist eine sehr philosophische Frage. Oder nimmt man immer diesen Joker sowohl als auch, ne. Also beides Das ist eine private Antwort. Ja.
Aber ich glaube tatsächlich, glücklich zu sein hat nichts mit Optimismus zu tun. Optimismus fördert das Ganze nur oder macht es schneller, also beschleunigt es. Und ich glaube, dass ein Optimist einfach glücklicher lebt, weil er weil er viele Dinge sieht, die funktionieren. Während ein Pessimist Dinge sieht, die nicht funktionieren, das heißt, Energie folgt ja der Aufmerksamkeit. Und wenn ein Pessimist immer wieder auf die Dinge schaut, die nicht funktionieren, dann macht das unterm Strich nicht wirklich glücklich.
Also das glaub ich schon, dass da 'n Optimist dann halt Vorteile hat. Und ich sag mal, wenn ich ein Buch geschrieben hätte über 10 Wege, unglücklich zu sein oder 10 Erfolgswege für Pech, dann würde auch mein Leben anders sein, weil ich würde mich auf Pech konzentrieren. Und da hab ich ehrlich gesagt keinen Bock drauf. Mhm. Ich hab mich tatsächlich auch gefragt, Du bist ja in meinem Universum und ich glaube generell im Universum, der einzige Happyologe, zumindest kenn ich keinen anderen, so, ja.
Und ich hab mich tatsächlich gefragt, gibt's, also Du bist ja dann im Prinzip der Experte für die Optimisten, für Optimismus, für Glücklichsein so, da werde ich 'n Happyologen einordnen. Gibt's denn auch irgendwie 'n Debriologe oder sind das dann sozusagen, wer wer ist denn so der der Wächter oder der, keine Ahnung, der Coach der der der depressiven, wollt ich schon sagen, der pessimistischen Menschen? Also auf der anderen Seite sozusagen, ne. Gibt's die oder sind das dann eben Psychologen, die sagen, okay, die depressiven Menschen sitzen bei mir auf der Couch, keine Ahnung. Weißt Du, ist nicht so richtig?
Die Pessimisten machen die die Psychologen reich, sagen wir's mal so. Mhm. Ich glaube, jeder jeder muss halt seinen Weg für sich finden. Und ich sag mal, auch hier 'n Happyologe ist ja auch nicht 100 Prozent immer happy. Also das wäre ja auch toxische Positivität.
Also ich hab einmal im Fernsehen einen Beitrag gehalten über toxische Positivität, weil das ist sehr schlimm übrigens. Also das Schlimmste, was Du jemandem sagen kannst, der grade 'n Problem hat, stell dich nicht so an. Das ist tatsächlich das Schlimmste, was Du ihm sagen kannst. Du musst schon sein Problem erst mal wahrnehmen und akzeptieren und kannst dann sagen, Du, wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann lass es mich wissen. Das ist die richtige Formulierung bei jemandem, der mit 'nem Problem auf dich zukommt und nicht zu sagen, hey, stell dich nicht so an, das ist 'n Eingriff in sein Leben, das darf man nicht.
Mhm. Also noch mal der Begriff happyologe und deswegen, es gibt ihn ja nur einmal, ich hab ihn natürlich schützen lassen, ich kann die Geschichte ja gleich mal erzählen, Mhm. Aber das Wort happyologe besteht aus 3 Wörtern. Also happy ist ja ziemlich, fällt ja ins Auge, aber in dem Wort happy ist das Wort App drin. Ich hab eine Glücksapp entwickelt, mit der man Glücksmomente speichern kann, weil die Wissenschaft tatsächlich sich einig ist, dass das bloße Erinnern an schöne Momente, Glücksmomente, also in Form von Bildern, die gleichen Glücksgefühle auslösen wie der Glücksmoment an sich, also messbar mit Dopamin, Serotonin und Oxytocin.
Und in dem Wort Happyologe ist ein sehr verstecktes Wort und das ist fast Wichtigste, Du lebst nur einmal. Wir haben nun mal kein zweites Leben im Kofferraum und wir müssen gucken, dass wir mit diesem Leben hier, ja, vernünftig umgehen, dass wir hier das Beste für uns machen, dass wir ein glückliches und zufriedenes Leben haben. Ich glaube, dass wir am Ende unseres Lebens eine Frage gestellt bekommen werden, von wem auch immer. Man, jeder soll ja glauben, was er glaubt, ja. Aber wir werden am Ende unseres Lebens eine Frage gestellt bekommen, die lautet eben nicht, wie viel Konten hast Du, wie viel Autos hast Du, wie viel Immobilien hast Du?
Diese eine letzte Frage, die wir am Ende unseres Lebens gestellt bekommen, wird lauten, hattest Du ein glückliches Leben? Und ich hab mich vorbereitet. Das heißt, wenn ich diese Frage am Ende meines Lebens gestellt bekomme, dann werd ich sagen, schau in die App, da ist alles drin. Mach dir schön. Ja.
Ja, cool. Ja, ich hab die App ja aufm Handy und für euch da draußen, die natürlich gratis auch noch. Also das hat der Patrick gar nicht gesagt und die gibt's in in jedem App Store und ja. Wie heißt die noch mal genau? Die heißt und die hat ziemlich viel Geld gekostet, das sah ich ganz ehrlich, das war 'n fünfstelliger Betrag.
Und warum ist die kostenlos? Weil ich war mitm Joey Kelly laufen, ich hab 'n laufendes Interview gemacht für mein Buch, für meine Recherche, hab also quasi mit dem Joey gesprochen über über Glück und und Familie und Leben. Und man kriegt den Julia nicht nicht stehend. Das heißt, da hat man 'n laufendes Interview gemacht, wir sind 20 Kilometer gelaufen, ich hab's überlebt. Und dann hat er etwas sehr Schönes gesagt.
Er hat gesagt, sein Vater hat ihm die wichtigste Lebensweisheit mitgegeben und das gibt er an seine Kinder weiter, und zwar mehr geben als nehmen. Mhm. Und als er das sagte in diesem laufenden Interview, hab ich zuerst vorher überlegt, dass die App irgendwie 'n Euro kostet, dann hätte sich sie refinanziert. Und in diesem Moment, wo er das sagt, mehr geben als Leben, denke ich, hey, die App darf nichts kosten. Das ist quasi mein Geschenk zurück an die Welt dafür, dass ich so viel Glück hatte, meinen Schlaganfall, über den wir mit Sicherheit grad noch sprechen, gut überlebt zu haben.
Und deswegen, nee, Glück darf in diesem Falle nichts kosten, das darf sich jeder erlauben, das darf jeder runterladen. Und die Daten übrigens bleiben immer auf dem eigenen Handy, weil wenn man dafür nichts nimmt, was soll man mit den Daten machen? Ich hab da keine Verwendung für, sondern das bleibt immer ganz safe bei dem bei dem User. Und die App gibt's ja jetzt auch schon 'n paar Jahre. Ich kann mich noch erinnern, als Du sie vorgestellt hast.
Ja. Und wenn Du jetzt in der Retroperspektive draufschaust auf die Entscheidung von damals, fühlst Du dich heute glücklicher damit zu sagen, okay komm, die Kohle ist weg, aber ich hab die App der Welt geschenkt? Oder glaubst Du, Du wärst glücklicher, wenn Du sie refinanziert hättest? Wolfgang, das ist aber eine sehr schöne Frage. Und wenn Du jetzt meinen Steuerberater fragen würdest, würde er sagen, Gottes Willen, wie kam der Wenke denn auf diese Scheißidee?
Weil sie ist mittlerweile, ich glaub, 40000 Mal downgeloadet worden, damit hätte man schöne App wieder refinanziert. Aber ich sage dir, voller tiefster Überzeugung, es war eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen hab, sie kostenlos zu machen. Cool. Da von mir ist rausgegangen und das? Ich hab so viel Feedback bekommen von Leuten, die sich einfach bedankt haben und die gesagt haben, ich mach das.
Ich ich seh, wie sie wirkt und das hilft mir tatsächlich. Und immer wenn die mich anschreiben, dann sag ich, Du, ich bin kein Psychologe, ne, aber wenn sie dir hilft, dann freu ich mich total für dich. Mhm. Ja cool. Die liebe Kim Nadine Adamek, die hat, möcht ich kurz 'n Einschub machen, die hat auch vor Kurzem eine App veröffentlicht.
Ich ich sag dir gleich, warum ich das jetzt erzähle spontan mal wieder. Die hat auch vor Kurzem eine App veröffentlicht, auch aus ihrem eigenen Leben raus, und zwar, weil ihr Vater verstorben ist. Und sie hat gesagt, ich wollte ihm eigentlich noch Dinge sagen und schreiben. Und sie hat eine App veröffentlicht, die Du quasi, in der Du Briefe und Bilder und keine Ahnung, was alles Mögliche adressieren kannst an Menschen, die nicht mehr da sind. Natürlich lesen ich's da nicht, aber es ist so für dich sozusagen das der Prozess.
Und was warum ich das jetzt grade sage ist, Du hast natürlich einfach mit deiner genialen Idee und ich liebe auch dein Buch und ich liebe die App und ich liebe alles, was Du machst, das weißt Du ja, deswegen hab ich gar nicht versucht so zu tun, als ob wir uns nicht kennen. Aber Du Du gibst ja den Menschen sehr, sehr viel und sie macht das auch. Du hast sehr viel investiert und heute hast Du eben den Vorteil von Vibe Coding. Ich glaube, die Kim Nadine hat trotzdem noch einige Stunden und Tage da reingesteckt, aber man kann heute natürlich solche Sachen sehr viel einfacher machen. Nichtsdestotrotz ändert's nichts am Prozess, ob ich 2 Tage reingesteckt hab oder 15000 Euro oder 20, keine Ahnung, und ich sage dann, ich schenk's der Welt, dann ist es ja im Endeffekt das das das gleiche Mindset, das dich da antreibt sozusagen.
Na ja, wenn das jetzt heute gewesen wäre und dann, also wenn wir das jetzt heute gemacht hätten, schneller wär's gewesen, günstiger wär's gewesen, wie auch immer, aber dann hätten wir 5 Jahre verschenkt. In den 5 Jahren haben schon so viele Leute da Nutzen draus gezogen und deswegen seh ich das als, ja, als nicht nicht schlimm oder so was. Ich find's genau richtig. Ja. Vor allen Dingen, Wolfgang, in meinem Leben in nach dem Schlaganfall haben sich so viele Sachen verändert, die ich nicht verstanden habe.
Und erst vor seit ungefähr 2 Jahren versteh ich diese ganzen Zusammenhänge. Das ist wie son großes Puzzle, was sich zusammensetzt. Und seit 2 Jahren bin ich so klar, weil ich genau verstehe, warum diese einzelnen Baustelle und auch zu Bausteine und auch zu den einzelnen Momenten genau richtig waren, Obwohl sie manchmal schmerzlich waren. Also der Schlaganfall war ja sehr schmerzlich und trotzdem war er der wichtigste Baustein in meinem heutigen Glück. Mhm.
Ach, zuerst, auf den kommen wir auch noch zu sprechen gleich, hoff ich. Und nee, bin ich ganz sicher. Ich würde aber gern noch mal son Stückchen zurück in deine persönlichen Lebensweise. Wir waren ja jetzt im Prinzip in Belle, wobei ich mich frage, Belle, der Wohnort hat tatsächlich mit BELL geschrieben. BELL, genau.
Ist ja witzig wegen Bellenbaum auch, der ja später auch für dich. Der der Name Bellenbaum wird noch eine Rolle spielen in diesem Podcast. Und ja, also auch da die Glocke, die hat irgendwie, die leitet dich da irgendwie auch durchs glückliche Leben scheinbar, ne. Na ja, der der Professor Doktor Rafrebellbaum kam ja sogar oder aus Fallen da, das ist ja direkt bei Koblenz. Also ich bin ja da, wo ich geboren bin.
Also das war wirklich, im Nachhinein denkt man immer, wie können solche Zufälle passieren? Das ist ist nicht normal, ne. Das weltweite Epizentrum der Glücksforschung sozusagen war eigentlich Ja, das ist Dauermark. Hans Graus. Okay, warte, lass uns noch mal kurz zurückgehen in deiner Vita.
Ich weiß von dir, vielleicht reden wir ganz kurz nur drüber, 'n bisschen weiterzukommen dann auch, aber Du hast 2 2 Geschwister, beides Brüder. Heißt, ihr wart 3 Jungs. Und wenn ich dir in der Recherche richtig liege, dann warst Du das Nesthäkchen. Genau, wir waren immer jeweils 5 Jahre getrennt. Also, ne, ich war der der Jüngste und ja, deswegen hat sich meine Mutter sehr intensiv mich gekümmert.
Dein Vater, deine Mutter, wie, was hatten die für eine Profession? Also waren die irgendwie beruflich unterwegs und wenn ja, wie? Also mein Vater war Karosseriebauer. Mhm. Und meine Mutter hatte nichts gelernt.
Sie hat quasi ja, das gemacht, was man damals gemacht hat. Man hat sich die Kinder und die Familie gekümmert, hat dann den den Vater gestärkt oder den Ehemann gestärkt und hat quasi alle Interessen der Familie gewidmet. Mhm. Wie war euer Familienleben so? Also Vater kommt von der Arbeit nach Hause, abends sitzen die 3 Brüder den Tisch, Nesthäkchen dabei und dann wird Abend gegessen und so.
Muss man sich das so idyllisch vorstellen? Nein, überhaupt, ne. Nein? Nein. Ja, da das ist halt wie im wie im richtigen Leben, ne.
Da ist der Kleinste will irgendwas, der Große hat es. Der Mittlere sagt, ist mir doch egal, klärt auf unter euch. Also diese Klassiker, so, die hatten wir auch. Und wir haben damals halt nicht so viel Fernsehen geguckt oder, weil es gab ja nicht, es gab ja nur 3 Sender, war ja uninteressant. Und wir hatten auch keine anderen Sachen.
Wir hatten da irgendwann mal son son Atari Spielgerät, wo wir mal 'n bisschen gezockt haben, 'n c 64 Kommodore, mit dem ich mich dann beschäftigt hab. Das heißt, ich hab ja später auch Computerprogrammierer gelernt, hab damals im c gelernt und ja, das war eine ganz wüste Zeit, ne. Also aber ansonsten, es gab Streit, es gab schöne Momente, es gab von allem etwas. Wie hast Du die Schule wahrgenommen, als Du dann Grundschule besucht hast? Ja, Grundschule war für mich cool, ne.
Also die weiterführende Schule war für mich 'n bisschen anstrengend. Ich war damals in der Realschule und auch da, ich bin also mal ein Jahr, ich bin ein Jahr später eingeschult worden. Und bei der Realschule war's so, dass, ich war immer der Kleinste und also von der Körpergröße. Und ich war son bisschen so der Klassenclown. Also ich glaub, ich hab das damals überspielt mit diesem Klassenclown, von meiner Kleinheit son bisschen abzulenken.
Und einige haben das son bisschen ausgenutzt und dann haben sie halt son paar Späße mit mir gemacht. Aber auch das gehört dazu. Wir hatten jetzt vor Kurzem ein Klassentreffen und das war so süß. Also das Klassentreffen war jetzt, muss grad überlegen, das waren jetzt 40 Jahre, vierzigjähriges Klassentreffen. Wir haben angefangen aufm Friedhof, weil 4 Klassenkameraden sind mittlerweile verstorben Und so fängt 'n Klassentreffen halt dann an.
Ich kenn das. Und und dann waren 2 Leute, die damals so die Wilden die Wilden waren, da hat 1 tatsächlich sich bei mir entschuldigt nach 40 Jahren. Da sagt, hey, so schlimm war das nicht. Und vor allen Dingen, alles gut. Also hat mich nicht getötet, ne.
Aber das, ich fand's interessant, dass die Leute dann so im Nachhinein überlegen, was da so passiert ist. Und dann haben wir ganz viele Geschichten erzählt, wer mit wem rumgeknutscht hat. Und auf einmal kamen ganz interessante neue Perspektiven raus. Doch, warst Du auch nicht rum? Wussten wir gar nicht, was Du mit der rumgemacht hast.
Und es war es war halt richtig, richtig, richtig lustig. Und wir haben entschieden, dass wir jetzt jedes Jahr dieses Klassentreffen wiederholen, damit wir nicht so häufig zum Friedhof gehen müssen. Ja, cool. Ja. Ich liebe diese Klassentreffen auch ähnlich bei mir und wir haben eine Klasse, auch Realschule hab ich auch gemacht damals, also Parallele und wir treffen uns wirklich regelmäßig und das sind zum Glück erst 2 Kollegen und Kolleginnen verstorben und der Rest ist einfach, wir haben auch eine Whatsapp, crazy, ja.
Also das sind Menschen, die man teilweise in den letzten 40 Jahren fünfmal gesehen hat, ja. Aber wir haben eine Whatsapp Gruppe und die fühlt sich an wie Familie. Also tatsächlich, da geht's auch wild hin und her, also heute noch. Tolle Geschichte, finde ich auch unheimlich gut. Wenn Du an deine Grundschulzeit denkst, Achtung, Spezialfrage, Okay.
Die Du nicht vorbereitet bist. Wenn Du an deine Grundschulzeit denkst, hast Du 'n bestimmten Geruch in der Nase? Ja, tatsächlich. Also jetzt, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ne. Mhm.
Und zwar, es gab dieses obligatorische Foto mit 'ner Kindertafel im Hintergrund, ich saß da vorne, sollte 'n glückliches, 'n flächendes Gesicht machen. Und da war halt so ein Igel, Maggie hieß der, glaub ich, damals. Ich weiß nicht mehr, irgendwie war sone sone Kultfigur und der roch muffig. Okay. Also ja, leider Aber ich glaub, das das hat jetzt nicht meine meine Grundschulzeit geprägt, aber ich kann mich daran erinnern, dass dieser Igel halt muffig gerochen hat.
Keine Ahnung, was das für Bedeutung hatte, keine Ahnung. Okay, kann ich auch nicht deuten. Ich frag trotzdem immer gerne, einfach mal zu schauen, wie sensitiv sind die Menschen, ja. Gibt's da eine Antwort drauf oder nicht und ja. Da kommen die wildesten Antworten zustande, hatten wir schon im Podcast.
Also ich persönlich würde auch antworten, die Kreide bei mir, ich bin so alt, bei mir gab's tatsächlich in der ersten Klasse noch Kreide und so was und die auch immer sehr speziell. Aber es kamen auch schon Antworten wie Vanillemilch aus der Pause und so was, ne. Also ganz tolle Impulse teilweise, die mich auch wieder noch mal ganz kurz in die Zeit zurückversetzen. Jetzt hast Du ja schon gesprochen über die Realschule. Würde ich diesen Komplex gerne noch so abschließen, so bis zum Ende, gefühltem Ende der Teenagerzeit und so, wenn man anfängt, ins Berufsleben zu wachsen.
Also Realschule beendet man normalerweise mit 16, wenn Du sagst, bist 'n Jahr später eingeschult worden, vermutlich dann mit 17, 18 so. Hattest Du da schon, also gab's da schon 'n Berufswunsch, bevor dann am Ende ja Vertrieb bei rauskam, das erzählen wir die Geschichte jetzt gleich, aber hattest Du zu dem Zeitpunkt noch 'n 'n Berufswunsch im Kopf, an den Du dich erinnerst? Ja, die Klassiker, ne, Astronaut und Fußballspieler. Also ich war ein wirklich, wirklich sehr, sehr guter Fußballspieler. Ich war im Sturm und ich war superschnell und halt superklein und wendig.
Und ich glaube tatsächlich und das haben wir auch Fachleute im Nachhinein bestätigt, ich sag mal gleich, wer das gesagt hat, wenn meine Eltern damals Kohle gehabt hätten und mich son bisschen gefördert hätten, dann wär für mich tatsächlich, also mindestens 2. Bundesliga drin gewesen. Das sagt man immer so schön, aber ich hab das selber nicht gesagt, sondern Klassenkamerad, also aus der Parallelklasse, das war Thomas Wagner. Thomas Wagner kennt man aus der aus dem 100 Prozent Bundesliga Sky Moderator, mittlerweile bei Magenta TV, war jetzt auch bei der WM dabei, super Moderator. Sehr, sehr guter Moderator.
Helft mich regelmäßig mit ihm in Köln auf 3 4 5 6 7 12 Kölsch. Und und der hat gesagt, Patrick, ich, aus dir wär 'n Bundesligaspieler geworden. Ja, aber hat halt nicht so sollen sein, das ist halt so. Und mein ältester Bruder, der war ja dann 10 Jahre älter wie ich, also zu dem Zeitpunkt war er dann 8, 27, 28, der hat damals im Vertrieb angefangen, weil er zufällig jemand kennengelernt hat und hat dann halt sich mit im im im Vertrieb, ja, ich sag mal, eine Karriere aufgebaut. Und ich bin damals mit 17 schon bei ihm mitgefahren und hab ihn unterstützt.
Einmal hab ich die Computerprogramme geschrieben für für seine Kunden- und Mitarbeiterverwaltung. Da gibt's eine sehr schöne Geschichte, er hat immer superschnell, hat der Sachen gelöscht, ne. Also der war so, ah, ah Shit, da hab ich jetzt gelöscht, musst Du gar nicht löschen, ne. Und dann sag ich ja dann, ich bau dir eine Frage ein, wenn Du was löschst, dann fragt der, wollen Sie wirklich löschen? Ja, nein, ne, so.
Und dann hat er irgendwann zack zack Doppelklick gemacht und dann hat er's wieder gelöscht, obwohl er's nicht löschen wollte. Und dann hab ich ihm tatsächlich ab diesem Moment 15 Fragen gestellt. Also bist Du's wirklich löscht? Und bist Du dir sicher? Geh normal üben.
Ich schlaf einmal in der Nacht drüber. Hab ihm 15 Fragen gestellt, bis der etwas wirklich löschen konnte. Das hat die richtig genervt, aber es war hilfreich. Genau. Und aber da hab ich den Vertrieb kennengelernt und da hab ich die Menschen schätzen gelernt.
Hab aber dann erst mal mich dafür entschieden, eine ganz normale Ausbildung zu machen als Groß- und Haushaltskaufmann. Mhm. Und hab dann in einem, ja, in einem Großhandel für Hardware und Computer gearbeitet. Bin dann relativ schnell zum Bund eingezogen worden. Damals gab's dieses Pflichtjahr und es gab sogar, das war länger, also es war länger als ein Jahr, aber während ich eingezogen wurde, wurde das auf ein Jahr reduziert.
Das heißt, wir durften unser Maßband 3 Monate abschneiden an dem Tag, als diese Verkündung kam. Also das war eine Riesenviertel. Daran kann ich mich stellenweise stellenweise noch erinnern, aber nur noch stellenweise. Und das Coole war, ich war in, ich war als Stabsdienst eingeordnet, also Bürokraft. Ich durfte dann Toilettenpapier wechseln und Kaffee Kaffee kochen und so weiter und so fort.
Bis zu dem Zeitpunkt, als ein Offizier festgestellt hat, dass ich Verbindung zu einem Computergroßhandel habe und logischerweise günstiger am Computer rankomme. Und da hat dieser Offizier mich gefragt, sagen Sie mal, können Sie da was besorgen? Ich sag, klar doch, ne. Und ab dem Moment hab ich für die ganze Company wirklich Computer besorgt zum EK, Großhandels EK. Und seitdem war ich, obwohl ich einfach nur son son Typ war, man hat mir eine Rolle Die Nummer.
Und auch gefreut, alles in Ordnung? Musst Du auch Kaffee trinken? Gesagt, nö, alles in Ordnung? Ich hatte wirklich eine sehr, sehr schöne Zeit. Ja, das kann ich mir vorstellen.
Und die Leute hatten alle extrem günstige und sehr leistungsstarke Computer wahrscheinlich da. So ist es. Cool. Patrick, wir machen an der Stelle 'n kleinen Break, weil ich immer gerne mindestens eine Schnellfragerunde einbinde, damit die Menschen draußen noch mal son bisschen auch die Charakteristika von dir erkennen können vielleicht. Oder einfach mal schauen, wer ist denn dieser Patrick?
Noch für kurze Frage, wegen Spielregeln, muss das dann bei, kann beides ist dann wirklich ausgeschlossen oder gibt es so Fragen, wo wirklich beides möglich ist? Ja, ja. Also erst mal ist beides möglich und zweitens mal ist es auch so, kurz, also Schnellfragerunde heißt nicht kurze Antwort. Oskar. Also wir dürfen auch da gerne abschweifen, aber es geht schon drum, son bisschen mal zu kennen, kennst Du das?
Bist 'n Typ? Und für euch draußen, weil ich es noch nicht gesagt hab, ich hab's nämlich hier liegen, ich werd gleich auch noch mal drauf kommen. Ich hatte eben schon den Impuls bei Joe Kelly, aber ich hab mich noch zurückgehalten. Das Buch von Patrick liegt natürlich hier vor mir aufm Schreibtisch. Ist 1 meiner absoluten Lieblingsbücher und mein favorite in ihr in der Kategorie Mitwidmung, weil ich hab sehr viele Bücher mit Widmung.
Ich liebe das, muss ich ehrlicherweise sagen. Ich finde diese kleinen Zeilen vorne irgendwie so was Superpersönliches, was mir gehört und das find ich einfach unfassbar schön. Und für euch da draußen, damit ihr das nicht vergesst, das Buch heißt übrigens Rendezvous mit deinem Glück. Glück ist kein Zufall, sondern deiner bewusste Entscheidung. Da kommen wir aber gleich noch dazu.
Okay, let's go. Fragerunde 1, schnell Fragerunde 1. Kaffee oder Tee? Einfach Kaffee. Kaffee.
Weil? Immer schon so gewesen. Tee kommt für mich nicht infrage. Die nächste Frage, ich gestehe, ich bereite natürlich das Briefing mit der KI vor. Hast Du ja selber schon gesagt, ja.
Es ist ist so, aber ich lese es natürlich und und so weiter. Aber die nächste Frage hab ich dich ganz verstanden. Ich schau mir mal, es liegt wahrscheinlich erst an deiner Vita. Ich stell sie trotzdem mal. Eifel oder rein?
Okay, ich versteh die auch nicht. Aber wenn wir die beiden nicht verstehen, dann können wir sie überspringen, oder? Dann überspringen wir sie, genau. Ich dachte, Du sagst jetzt, okay, klar. Oh, ist ja super, dass Du das rausgearbeitet hast.
Aber okay, wir lassen das ist das ist komisch. Eifel oder rein, das ist irgendwie komisch. Genau, also das muss ich mir merken. Ich werde komische Fragen künftig einfach streichen. Aber die Nächste finde ich finde ich cool, gerade weil Du auch schon so vom Leben erzählt hast und von deiner, sagen wir mal, fast Profikarriere beim Fußball ist die nächste Folge sehr schön, find ich, Fußballplatz oder Laufstrecke?
Na ja, das ist zeitabhängig. Also jetzt würdest Du mich vor 50 Jahren fragen, dann Fußball und würdest mich heute fragen, laufen. Laufen, okay. Zum Thema Laufen kommen wir auch noch. Welche App von deiner eigenen abgesehen benutzt Du am meisten?
Die Instagram App. Du liebst Instagram? Ja, weil ich find, das ist 'n schönes Tool, einfach kurz mal Messages rüberzubringen. Ja, ich ich ich mag die App, ja. Mhm, okay.
Was darf denn im Kühlschrank nie fehlen? Wasser. Mhm. Weil? Wasser ist das Wichtigste überhaupt.
Also ich sag mal, ich hab beim bei dem Laufen in Bhutan hab ich gemerkt, was es heißt, mal kein Wasser zu haben und Du brauchst dringend Wasser. Ansonsten ist Wasser eigentlich immer das, wenn Du Hunger hast und Du willst irgendwie nicht so viel essen, dann trinkst einfach Wasser. Du Du trinkst quasi deinen deinen Hunger weg, wenn Du dann auf auf Diätbar bist oder irgendwie mal auf deine Gesundheit achtest oder eine Steckungskur machst. Deswegen Wasser ist Grund Grundnahrungsmittel Nummer 1. Mhm.
Und während Du das gesagt hast, hab ich mal 'n Schluck Wasser getrunken. Dann Podcast Prost, lass es dir schmecken, hab ich auch immer Wasser dabei, einfach auch die Stimme 'n bisschen zu ölen. Und komplett bei dir, übrigens besteht ja unser Körper, ich bin jetzt kein Biologe, aber ich weiß nicht, 85 Prozent plus mehr Ja. Aus Wasser. Also kann ja nicht schaden, müsst ihr was nachzufüllen.
Frühaufsteher oder Nachteule? Tatsächlich beides. Also ich bin ich bin jemand, der mit wirklich sehr, sehr wenig Schlaf auskommt. Ich stell mir den Wecker morgens 5 oder 6. Das ist so meine Kreativzeit, dann kommen keine Anrufe rein, dann kann ich mich konzentrieren, dann mach ich kreative Dinge.
Ich kann aber auch wirklich bis 3 Uhr nachts auch arbeiten, wenn irgendwie 'n wichtiges Projekt ist, aber jetzt nicht über, weil's stressig ist, sondern weil man einfach etwas gerne macht. Also ich sag mal, wenn Du wenn Du 1 Leidenschaft nachgehst, dann gibt es keine Uhrzeit. Mhm. Verstehe ich. Meer oder Berge?
Ja, sowohl das auch. Also ich liebe es, am Meer zu sein, aber auch nur maximal 10 Tage, wenn die Sonne dann auf deinen Bauch geschieden hat. Berge haben was super-, supererholsames. Ja. Ich finde, in in den Bergen, da da wird man tatsächlich irgendwie geerdet.
Also die Elemente holen einen irgendwie ein und man wird sich seines geringen Stellenwerts im Angesicht von diesen Wahnsinnselementen wird man sich irgendwie so bewusst, find ich. Und das tut irgendwie gut. Ja, absolut. Ordnet ordnet 'n bisschen ein. Gibt's 'n Lied, das deine Stimmung sofort hebt oder ich würde sagen in deinem Fall, das dich glücklicher macht?
Also da gibt's immer wieder verschiedene tatsächlich. Wenn man jetzt, also wenn ich jetzt von diesem Jahr 1 nehmen würde, dann wäre es. Mhm. Also das ist ein total sinnhaftes Lied mit 'nem wirklich superschönen positiven Beat und Rhythmus, wo man wirklich gute Laune hat und gleichzeitig die Botschaft, dass man alle Ziele auch langsam erreichen kann. Man muss da nicht in Hektik verfallen.
Mhm. Glaub ich generell 'n gutes 'n gutes Mindset, nicht immer alles durch Geschwindigkeit zu erreichen, sondern vielleicht auch mal durch eine gewisse Langsamkeit. So, mein Lieber, Frage, was hast Du dir selbst zuletzt geschenkt? Da kann ich mich noch ganz gut dran erinnern, das war 'n Fallschirmsprung. Oh.
Und wie was? Ich hab jetzt grade son bisschen gestockt, aber nicht, weil ich stocken wollte, sondern das war mega. Also es gibt ja, es war ja auch nicht mein erster Fallschirm Sprung, beim Ersten war's sehr voller Angst geprägt, aber danach ist es einfach nur, Du weißt, was das heißt. Du lernst wirklich, Du liegst, ja. Du bist ja gefühlte 12, 13 Sekunden freier Fall, also immer Tandemsprung natürlich.
Mhm. Aber das ist das ist Freiheit pur. Mhm. Cool. Okay, und jetzt sind wir schon bei der letzten Frage beziehungsweise bei der letzten Frage Ihr wollt jetzt nach auf?
Nee, nee, für die Schnellfreigaberunde. Und zwar lautet das, Du sollst 'n Satz vervollständigen, bitte. Und der Satz lautet, am glücklichsten bin ich, wenn ich Zeit habe. Also ich find, Zeit ist 1 der Natürlich, also Gesundheit ist ja klar, also Gesundheit ist immer das Wichtigste, aber dafür gehen wir jetzt mal aus, dann ist Zeit etwas wirklich etwas wirklich Schönes. Also wenn Du das Gefühl hast, Du hast Zeit, ohne etwas in Hektik machen zu müssen, Du weißt genau, es kommt was Gutes bei rum, weil Du es mit Zeit machst.
Mhm. Also zurzeit mach ich jetzt, ne, also Zeit mit sich selbst, aber auch Family Time. Mhm. Zeit mit sich selbst, dazu hast Du ja auch 'n Stichwort geprägt oder 'n Namen, 'n Begriff geprägt, den ich auch mittlerweile gerne vor mir hertrag und auch praktiziere, nämlich das Rendezvous mit dir selbst. Ja, das ist also wenn es, also das ist so wichtig.
Und wenn ich tatsächlich aus der ganzen Glücksforschung, die ich jetzt wirklich ja miterlebt hab aus vielen verschiedenen Perspektiven, dann ist tatsächlich, also wenn es das Ding gibt, dann ist es tatsächlich die Tatsache, dass Du regelmäßig, also ich sag mal, einmal im Monat ein Rendezvous mit dir selbst machst, also mit der wichtigsten Person in deinem Leben. Und und das mit Zeit, also wirklich und das hat ja eine mit dir, sich selbst zu machen, hat ja auch Regeln. Das heißt, keine andere Person, kein Tier, was ablenkt, kein Handy, was dich auch ablenkt, sondern nur ein mit dir selber. Und dann kommen halt, wenn Du dann am besten machst Du's halt in der Natur, ne, oder Du gehst irgendwie an einen Ort, wo Du gerne bist. Also wenn Du jetzt 'n Saunagänger bist, dann gehst Du in die Sauna, machst einfach einen Tag Sauna mit dir, ne.
Und dann kommen halt Dinge hoch, also gute wie auch schlechte. Und dann sortiert man das ein in 2 Dinge. Ich hab mal, na ja, ich zeig das mal hier, guck mal, Lust auf ein mit dir. Das ist immer so die Erinnerung, die hängt bei mir am Kühlschrank. Und wenn dann dieses stattfindet, dann stellt man sich genau, also egal, was hochkommt, 2 Sachen.
Wenn es dich glücklich macht, dann mach das weiter. Und was ich nicht glücklich mach, das kann man weg. Und das klingt so einfach und das ist es wirklich nicht. Es ist schwierig, das einzuordnen. Und ich glaube, wenn Du jetzt einmal 'n machst, dann darfst Du nicht erwarten, dass Du dann sofort weißt, was Du willst und was Du nicht willst.
Aber wenn Du das häufiger machst, und bei mir war es ungefähr nach dem sechsten, hab ich so viel Klarheit gewonnen. Und in der Glücksforschung sagt man, 1 der größten Glücksschlüssel ist es, Klarheit zu besitzen. Die meisten Menschen wollen glücklich sein, aber sie wissen gar nicht, was sie wollen oder was sie nicht wollen. Und das zu wissen, was man will und was man nicht will, also diese Klarheit zu haben, das macht einen wirklich tief, tief, tief glücklich. Wie wie heißt, also lass uns mal 'n bisschen praktischer da reingehen.
Ich hab die Situation von dir ja schon oft gehört, ich kenn dich ja schon lange, hab da schon viel gehört, denk viel drüber nach, aber wie sieht's praktisch dann aus bei dir? Also gehen wir mal von aus, Du bist 'n Wanderer jetzt, ja. Also Du in Anführungszeichen 1 von unseren oder eine von unseren Zuhörern ist jetzt Wanderer, geht gern in die Natur. Wie sieht sonen Ruhe dann aus? Gehst Du persönlich als Patrick dann mit 'nem Plan da rein und sagst, ich hab hier 10 offene Baustellen, die will ich heute in meinem Rendezvous bearbeiten?
Oder sagst Du Nein, ja. Einfach nur rein und das Tag dieser Tag ist 'n Genuss, den genieße ich und lässt deinen Gedanken freien Lauf oder wie gibt uns mal eine gibt uns mal sone kleine Bauanleitung für das Rendezvous mit uns selbst? Na ja, tatsächlich macht das jeder so, wie er es für richtig hält. Es gibt außer diese 3 Regeln alleine, kein Tier und kein Handy. Ich hab es immer so gemacht, ich fang erst mal an mit tiefer Dankbarkeit und Demut.
Dass es so mein erster Gedanke ist, wofür bin ich grade dankbar? Dann sitz ich auf 'ner Bank oder oder ich geh spazieren und denk immer, ey, wofür bin ich grade dankbar? Und dann kommen schon die richtigen Sachen hoch. Und das ist dann quasi schon mal 'n guter guter Start in dieses. Und dann überleg ich mir so, was was mach ich eigentlich supergerne und was ist mir in den letzten Tagen, Wochen, Monaten gut gelungen?
Also ich fang mit den positiven Dingen an. Und dann irgendwann komm ja auch mal die Frage rein, was hat dir in den letzten Tagen, Wochen, Monaten gar nicht gefallen? Was was möchtest Du vermeiden? Und dann kommen die Sachen hoch. Und also das sind schon die 2 konkreten Fragen, die ich für mich stelle, aber ich fange mit der Dankbarkeit und Demut an und ich höre mit der Dankbarkeit und Demut auf.
Das ist so mein geschlossener Kreislauf. Reklame. Hallo, meine Lieben. Da draußen reden unglaublich viele Menschen über AI, KI Agenten und Geo. Aber die Frage ist, wer probiert die ganzen Sachen wirklich aus?
Was läuft, was läuft nicht? 1, der wirklich viel darüber spricht und philosophiert, ist Jörg Zimmer aus Berlin Spandau. Jörg ist SEO und AI Visability Stratege und testet neue Protokolle und Anforderungen für autonome Agenten. Er schaut sich an, wie Inhalte für generative KIs wirklich sichtbar werden. Also er ist nicht bekannt für allgemeines Geschwafel, sondern für Praxis Insights direkt von der Werkbank.
Also wenn ihr sehen wollt, wie Suchmaschinenoptimierung im Zeitalter von KI Agenten tatsächlich funktioniert, dann werft doch einfach mal 'n Blick in die Teleschmiede, wird geschrieben Teleschmie Punkt d e. Aha. Oder googelt einfach ganz entspannt nach Jörg Zimmer SEO, vernetzt euch mit ihm auf LinkedIn. Da teilt er nämlich regelmäßig Learnings aus seinen Experimenten. Links findet ihr in den Shownotes.
Reklame Ende. Also Du bist im Prinzip dankbar erst mal am Anfang, konzentrierst dich und fokussierst dich auch mal auf dankbar sein, weil ich hab das auch nach meinem Unfall und generell im Leben gelernt, wenn wenn man sich nicht auf die Dankbarkeit fokussiert, ist es schwer, die so zu erledigen, sondern man darf dann auch mal gezielt nachdenken, für was bin ich denn dankbar, so wie Du's gesagt hast. Na ja, guck mal, wenn Du wenn Du zum Beispiel spazieren gehst, dann dann ist für mich klar, dass ich erst mal dafür dankbar bin, 2 Beine zu haben und dass die sich grade links und rechts auch bewegen. Das alleine ist ist ja nicht selbstverständlich. Und ich gehe und laufe für jeden, der's nicht kann, weißt Du?
Mhm. Verstehe ich. Und dann setzt Du quasi in der Folge das was auf deiner Karte steht. Na ja, also ich hab mir tatsächlich, also früher hab ich mir, ich hab son son son son Block, also ich will ja weg vom Handy, ne, und ich hab mein Handy ja nicht dabei, so. Und ich hab einen Blog dabei und 'n Stift.
Ich versuche am Ende meines die Dinge aufzuschreiben, die, ne, wenn sie dir gefallen, dann mach sie und wenn sie nicht gefallen, dann mach sie nicht. Wenn aber ich irgendwie Angst hab, was zu vergessen, dann schreib es sofort auf. Und ich hab dieses dieses wie sone sone kleine son kleines Buch, 'n leeres Buch, das hab ich quasi immer dabei und bestifft. Ganz bewusst kein Handy, wo man da irgendwie Notizen reinfällt macht. Also sobald Du dann quasi in das Notizfeld was reinmachst, dann siehst Du schon wieder 10 Nachrichten, die gekommen sind, die sich sofort ablenken.
Mir hat übrigens, noch eine kleine Randnotiz, auch Idee vielleicht für euch da draußen, hat vor Kurzem 'n Verlag. Ich arbeite ja sehr viel im PR Bereich auch. Und mir hat 'n Verlag 'n Buch geschenkt, son also will jetzt keine Produktwerbung machen. Es gibt sehr viele sehr gute Notizbuchhersteller, aber das war halt 1 von Leuchtturm, die mag ich Und aber da steht vorne drauf, Dinge, die Du aufschreiben musst, weil Du alt bist. Das fand ich gut, ja, weil Du eben so hergeleitet hast.
Ich hab tatsächlich, Wolfgang, grade 100 Bücher bestellt. Die sind also leer innen drin, aber wirklich sehr schöne Ummantelung. Da steht einfach nur drauf, Happyologe. So. Cool, cool.
Ich ich verschenke die jetzt, das ist mein Weihnachtsgeschenk für 'n paar wichtige Leute, wo ich sage, hey, und da kannst Du quasi deine Rauniveaus eintragen. Und vielleicht mach ich's auch irgendwann mal kommerziell, dass die Bücher verkauft werden. Noch mal, der kommerzielle Gedanke war ja nie im Vordergrund. Für einen Vertriebler sehr überraschend, muss ich sagen, ne. Na ja, also ich sag mal, wenn Du 'n Schlaganfall hast oder so, wenn Du auf dem Meeresgrund warst, dann fürchte Du's nicht mehr vor Pfützen, hab ich mir irgendwann mal gesagt, dann hast Du andere Prioritäten.
Und erinner dich an die Endfrage, die wir gestellt bekommen haben, die lautet nicht, wie viel Geld hast Du? Was hattest Du fürn glückliches Leben oder war dein Leben glücklich? Gibt übrigens, in Bhutan war ich ja mit einem, war ich ja mit Leuten immer auch unterwegs und laufen. Und da war 1, der war aus Australien und der hat mir quasi ein Buch empfohlen, während wir gelaufen sind. Und zwar, ich weiß jetzt nicht mehr, von wem das war, aber das Buch hieß und heißt auch immer noch so, also sterbe mit 0.
Mhm. Also das Ziel ist es, dass wenn Du stirbst, nichts da ist, also auch nicht für die für die für die Verwandten oder sonst irgendwas. Weil manchmal ist es ja auch kein Geschenk, wenn Du denen noch Geld überlässt, die so Also manchmal ist es ja wirklich sogar eher hinderlich, so. Und ich fand das so Hast Du das was gelesen? Nein.
Aber ich sag Ja. Ich fand alleine, weißt Du, das sagt er schon anders. Also Ich find das megaspannend. Das werd ich auf jeden Fall das Buch ja gar nicht lesen, weil es ist ja alles schon gesagt. Ja.
Aber ich finde, welche Gedanken haben ihn dahin geführt und was wie führt das aus? Das find ich megaspannend. Allein schon zu sagen, ich komme ja quasi mit nichts auf die Welt. Also ich komme als nacktes Wesen ohne Mittel auf die Welt und so geh ich vielleicht auch wieder am Ende. Also hat ist irgendwie 'n spannender Ansatz.
So, mein Lieber, also Schnell Fragerunderunde haben wir überstanden, vielen Dank dafür. Jetzt sind wir ja bei der Bundeswehr und Du hast diese Kolonie mit IT versorgt wie keine andere in der Welt wahrscheinlich. Ja. So, und hast Du da gemerkt, Mensch, Vertrieb ist mein Ding, find ich geil oder wie wie ging's dann beruflich bei dir weiter? Nee.
Nee, nee, überhaupt nicht. Ich war dann fertig mit dem Jahr, also man hat ja diese 3 Monate abgeschnitten. Und dann bin ich, wollte ich wieder zurück in die Ausbildung, da wo ich gelernt habe und die Firma hatte hat aber Konkurs angemeldet. Vielleicht auch, weil ich die Sachen zu zu günstig verkauft habe, ich weiß es nicht. Also sie hat den vollen Konkurs angemeldet.
Und dann war ich arbeitslos. Das war genau 3 Monate. Und Da warst Du wie alt? Bitte? Da warst Du wie alt?
Da war ich 19. 19, mhm. 19. Und dann war ich halt arbeitslos und dann sagte mein Bruder, der war ja mittlerweile dann in dem Vertrieb ziemlich hoch mittlerweile, da sagte er, Mensch, Patrick, dann dann fang doch bei mir an im Vertrieb. Und da sag ich, bist Du verrückt?
Nein, niemals, ja. Ich war son ich war son richtiger Nerd. Das klingt jetzt immer so negativ, aber Rollamt runter, ey, bloß nix mit Menschen zu tun haben, das war ich, ja. Mhm. Und dann sagte er, nee, mach probier's doch mal aus.
Und das hat mich gecasht, also dieses probier's mal aus. Und ich hab dann angefangen und wollte meinem Bruder beweisen, dass das nicht funktioniert. Das war der Ansatz, warum ich das versucht hab. Es ist schief. Es hat total funktioniert.
Weil ich so unverkäuferisch war, haben die Kunden das total gut gegessen. Also ich hab direkt gesagt, was nicht gut ist, was was gut ist, ne, und hab dann, ich war halt authentisch, ne. Mhm. Und hab den Leuten nicht irgendwie was aufgeschwatzt, was man ja vom Vertrieb so kennt, sondern war einfach ehrlich mit den Vorteilen und Nachteilen und hab dann dem Kunden geholfen, eine 1 gute Entscheidung zu treffen. Aber die er dann selbst trifft und nicht, die dann irgendwie durch Suggestivfragen hin- und hergeschoben werden.
Und das hat so gut geklappt, dass ich das dann quasi vollberuflich gemacht hab und hab aber dann irgendwann gelernt, das war auch dann auch wieder mein mein ältester Bruder schuld, der sagte, Patrick Verkaufen ist gut, das ist addieren, aber multiplizieren ist viel besser. Guck, dass Du Mitarbeiter einstellst, dass Du deine Erkenntnisse deinen Mitarbeitern mitgibst und bau eine große Organisation auf. Okay. Und dann hab ich, das weiß ich auch wie heute, hab ich meinem Bruder gesagt, Bernhard, ich bin 20, ja, und alle Mitarbeiter sind älter wie ich. Wieso sollen die auf mich hören, ne?
Mhm. Und dann sagt er was sehr Schönes, der hat gesagt, Leistung kennt kein Alter. Wenn Du also Gas gibst, dann ist egal, wie alt Du bist, dann fragen die, wie Du das gemacht hast. Und dann hab ich tatsächlich ein Jahr richtig Gas gegeben, war dann irgendwie auch weltweit, war ich dann in den ganzen Ranglisten drin. Und dann haben die mich gefragt, die Fünfzigjährigen, wie machst Du das?
Und dann hab ich denen das erklärt. Und hab gesagt, nicht verkaufen, sondern zuhören, Den Kunden fragen, was für Bedürfnisse hat, ja. Also war unterbewusst vielleicht Glück da auch schon eine Motivation? Könnte man das heute sagen, dass Du verstanden hast, okay, Menschen zu lesen und rauszufinden, was sie glücklich macht, ist vielleicht das, was ich eigentlich will? Ich will das gar nicht mal mit mit dem Begriff Glück verbinden.
Ich hab einfach nur gelernt, man muss Menschen mögen, wenn man im Vertrieb ist. Und auch generell ist es nicht schädlich, Männchen zu mögen. Und das hab ich, in dem Vertrieb hab ich das gelernt. Man sagt ja so, 10 Jahre Vertrieb ist wie 100 Jahre richtiges Leben, dementsprechend bin ich jetzt 307 Jahre alt. Und ich hab so viel von Menschen gelernt, also immer von anderen Menschen, von von allen Schichten, von von Multimillionären bis von Leuten, die echt das Geld zusammengekratzt haben, damit sie sich die Produkte leisten können.
Es war so, so hilfreich. Jetzt hab irgendwas gepiepst, war das bei dir oder bei mir? Ja, ja, das war bei mir, ist aber nicht weiter schlimm. Können wir einfach weitermachen. Ich hab gedacht, jetzt irgendwie dein Akku wird leer.
Nee, nee, das war tatsächlich meine Klinge. Nee, das das war tatsächlich meine Klinge. Was mich noch mal gerne, was ich in dem Kontext noch mal gerne fragen würde, ich hatte erst überlegt, ich wollte dich mal nach deinem ersten großen Verkauf fragen, aber ich dachte mir dann so und jetzt hast Du das ja auch gesagt, wenn man so erfolgreich ist im Vertrieb, dann ist vielleicht gar nicht so der eine große Verkauf am Anfang vielleicht das Gefühl, das wär noch mal interessant, dass Du irgendwann so, weiß nicht, ob das schon während der Bundeswehrzeit war oder danach, wo Du dann gesagt hast, boah, jetzt hab ich echt mal 'n fetten Deal unter Dach und Fach gebracht und ob dich das glücklich gemacht hat, das war eigentlich die Frage dahinter. Aber ich schieb die mal weg, weil ich würde gern mal was Warteaufgabe, die Frage ist, ich find die ich find die wirklich spannend. Okay, gut, dann dann nehmen wir die.
Mhm. Weil es es geht gar nicht den größten Auftrag, es geht den emotionalsten Auftrag. Und ich hab, also ich ich könnte, ach, ich könnte 500 emotionale Geschichten erzählen, aber eine der emotionalsten Geschichten waren war tatsächlich eine 1 hundertjährige Kundin, der ich was geschenkt hab zum hundertsten Geburtstag oder eine 1 Kundin, die kontergan geschädigt ist, also die verkürzte Arme hat. Mhm. Das war sehr emotional, weil im, ich bin ja im Vertrieb von von ANC Kochgeräten und unsere Pfannen können halt ohne Fett braten.
Und der Grund, warum die auf uns zugekommen ist, weil sie gesagt hat, wenn sie ihr Fleisch wendet, dann muss sie das ja mit den Zähnen machen, mit der Fleischgabel, dann muss sie quasi ganz über der Pfanne das Fleisch wenden, weil die Arme zu kurz sind. Ach so, ja, okay. Ich hatte mal Fett ins Gesicht, wenn sie das Fleisch wendet. Ja. Und ich hab da nächtelang drüber nachgedacht und nicht schlafen können und hab ihr dann, die die Pfanne hab ich ihr dann wirklich geschenkt, ja.
Hab gesagt, nee, also ich will da kein Geld mehr wirklich nicht. Ich find das, bitte, bitte nehmen Sie die Pfanne, ja, und viel Spaß damit, ja. Und wenn's Vertrieb geht in der Coronazeit hab ich tatsächlich, ja, weiß nicht, ob das 'n Lucky Punch war, aber wir haben eine oder ich hab eine gehörlose Mitarbeiterin eingestellt. Und die gehörlosen Menschen arbeiten viel mit Zoom und mit Teams, was für uns in der Coronazeit im normalen klassischen Vertrieb komplett Neuland war. Also wir haben nie per Zoom oder per Teams was verkauft.
Und die Gehör, der Gehör der Gehör unserem Mitarbeiter hat uns, dem gestandenen Vertrieb, dann erklärt, wie Zoom und wie Teams funktioniert, weil die mit Gebärdensprache halt dann alle Dinge gemacht haben. Und diese Gehörlosen Gruppe hat sich auf über 42 Mitarbeiter entwickelt und hat über 1000000 Euro Umsatz gemacht in der Coronazeit, in diesem einem Jahr. Und da haben wir quasi von, das Wort bitte nicht falsch verstehen, von behinderten Menschen haben wir gelernt, wie's funktioniert. Ja, wunderbar. Das war für mich so ein großes Geschenk.
Und heute sind, wir haben immer noch ganz viele gehörlose Mitarbeiter, die sind mittlerweile weltweit so voller Wertschätzung und Anerkennung. Und wir sind total stolz, dass wir diese Mitarbeiter haben. Wir haben mittlerweile, wenn wir Meetings machen, immer 'n Gebärdendolmetscher da vorne. Das sieht immer aus wie hier bei der Tagesschau, wenn da son Gebärdendolmetscher ist. Also es hat insgesamt uns als Unternehmen sehr gut getan.
Und wie viel Mitarbeiter hast Du jetzt im Moment oder wie groß Zurzeit. Mhm. Okay. Jetzt ist ja eine relativ große Zeitspanne zwischen der letzten Erwähnung. Also als Du gesagt hast, welches Jahr das war oder wie alt Du warst, da warst Du nämlich 20, als dein Bruder gesagt hat, aus.
Und Du gesagt hast, weiß ich nicht, dem Beweis ich, dass das nicht funktioniert, so. Jetzt sind viele Jahre ins Land gegangen. Du hast eine Organisation aufgebaut, Du bist Unternehmer, Du hast Vertrieb immer noch, Du hast aber auch Personalführung und den ganzen Kram. Und irgendwann kam son Punkt, also hier, ich möchte gerne hinaus auf das Jahr 2015, Du hast dir warst ja eben schon mal gesprungen in die Pandemie, ich würd gern vorher natürlich aus Gründen noch mal auf 2015 reflektieren. Jetzt vielleicht einfach, dass Du's noch mal so kurz erklärst.
Also Du hast dann quasi dein eigenes Unternehmen aufgebaut, bist größer geworden, bist erfolgreicher geworden, aber Du hattest auch mehr Workload. Darf ich das so zusammenfassen? Tausendprozentig. Und ich hab damals den Fehler gemacht, das wollt ich auch damals in einem Buch ausdrücken. Ich hab alles immer selbst gemacht, nur ich konnte es richtig machen.
Und ja, das das war, also das hätte ich gerne im Nachhinein schon früher geändert. Und das ging dann so weit, dass ich wirklich rund die Uhr gearbeitet hab. Ich hab ja Führungskräfte ausgebildet Und ja, und irgendwann am zweiten zweiten 2015, das ist ein, ja, ein Februar Montag. Es war 'n Montag. Es war 'n Montag tatsächlich.
Es hat geschneit. Es war sehr kalt. Ich hab mir sehr gut, ich hab mich sehr gut vorbereitet, wie Du merkst. Das stimmt tatsächlich, ja. Ja.
Und ich bin dann morgens aufgewacht und und merkte, das das stimmt was nicht. Also die linke Gesichtshälfte war son bisschen deformiert, hatte keine Gefühle hier, das habe ich dann nachher beim Rasieren, also beim Versuch des Rasierens gemerkt, und die, das das Bein war irgendwie komisch, also es war irgendwie so unkontrolliert und mein linker Arm, der war wie, ich ich beschreib das immer, wenn Du irgendwo an sone Tischkante stößt, dieser Musikknochen, und diese ganze linke Seite hat vibriert. Also wie als wenn Du jetzt quasi überall diesen Musikknochen aktiviert hast in der ganzen linken Körperhälfte. Und dann war für mich klar, dass das hier ist grade nicht gut. Du hast in dem Moment schon realisiert, dass es eine ernste Geschichte wird oder eine ernste Geschichte ist?
Ich hab ja natürlich das ein Gerät, schnell durchgehen und alles ist wieder gut, war's aber noch nicht. Und dann sind wir gleich ins Krankenhaus gefahren, bei 'nem Schlaganfall ist ja wichtig, die das das die Zeitschiene. Und ja, das dann haben die relativ schnell festgestellt, dass das 'n Schlaganfall war in der rechten Hirnhälfte, die quasi linke Seite dann betroffen hat. Also mein Sprachzentrum war nicht betroffen, konnte normal reden, aber mit dem Körper war alles, da war halt nichts mehr, nicht mehr so, wie's vorher war. Jetzt ist dann im Prinzip, Du kommst ins Krankenhaus, das geht ja dann alles relativ schnell vermutlich.
Die schließen Geräte an, die machen Untersuchungen, die nehmen Blut. Und irgendwann kommst Du mit, okay, mein Leben hat sich jetzt von einem, von einmal abends ins Bett. Gibstst Du abends ganz normal ins Bett gegangen am Sonntagabend? Ja, ganz normal. Ohne irgendwelche Ich kann mich noch dran erinnern, ich bin ins Bett gegangen, hab angefangen zu schwitzen.
Das hat mich noch gewundert, aber, ja, gut, kann ja mal passieren, dass man schwitzt, ne. Das war so der, es war halt 'n superhoher Blutdruck, der der war jenseits von über über 200 und das war so wirklich extrem. Und ich hatte eine 1 tolle Ärztin in dem Krankenhaus, die die hat wirklich gekämpft. Die hat gesagt, kann doch nicht sein, Du bist 45, Du bist noch nicht dran. Das ist, das, die hat wirklich wie sone Mutter war die, ne.
Und obwohl die eigentlich jung war, aber die war, die hatte einfach das Gefühl, das kann doch nicht sein, dass jetzt 'n Fünfundvierzigjähriger hier über 'n Jordan geht. Und tatsächlich in der ersten Nacht war das so 'n Kampf Leben und Tod, das hätte auch genauso gut anders ausgehen können. Und erst am nächsten Tag hatten sie den Blutdruck son bisschen im Griff gehabt und haben dann wieder Entwarnung gegeben, haben gesagt, okay, wir fangen mit den Rehamaßnahmen an und wir haben ja jetzt den Blutdruck in den Griff bekommen und dann gingen die ganze Tabletten, Sache geht dann los. Also was halt so halt das Übliche ist, ne. Wie fühlt sich das dann an, wenn Du da liegst?
Du warst die ganze Zeit bei Bewusstsein, oder? Ja, ja. Also wie gesagt, für Feuerjahr Fühlt sich das dann an, wenn Du sozusagen bei jedem Atemzug, ja immer wieder, Du hörst ja auch dieses die Geräte dich rum, die dann so piepsen und so weiter. Man kennt das ja, ne, hoffentlich aus Filmen oder vielleicht auch ausm eigenen Erleben. Wie fühlt sich das dann an, wenn man weiß, theoretisch kann's jetzt jeden Moment eskalieren?
Also auf der anderen Seite, mal jetzt Butter bei die Fische zu geben, es kann sein, ich sterbe jetzt. Nein. Ich hatte mir 3 Wochen vorher, ich hatte mir 3 Wochen vorher noch 'n neues Auto gekauft, noch 'n Wunsch realisiert. Und dann hab ich gedacht, was machen wir jetzt mit dem Auto, ne? Und was was ist mit den Mitarbeitern?
Was was passiert ist mit den Mitarbeitern? Also das war's. Ich kann meinen Job überhaupt nicht mehr ausführen. Also es war halt wirklich Existenzangst. Also, weniger jetzt auf die Gesundheit, mehr so, was was das jetzt alles hinterlässt, was, wie das jetzt weitergeht.
Mhm. Und natürlich auch dann son bisschen die die Situation, ja, war's das jetzt 45 Jahre, warum nicht mehr, ne? Also das das waren so die Gedanken, ja. Mhm. Gab's auch 'n Moment in der Zeit, grade so bis zu dem Signal, wir haben's jetzt einigermaßen im Griff, es geht jetzt geordnet weiter, sag ich mal.
Es geht weiter, in Klammer sogar noch geordnet jetzt erst mal. Gab's auf der Strecke 'n Moment, wo Du innerlich aufgegeben hast? Ja, das war tatsächlich in der in der Nacht, also in der ersten Krankenhausnacht, wo ich dann wirklich weinend eingeschlafen bin, da bin ich eingeschlafen und und hab dann so gedacht, das war's. Und hab, es gibt tatsächlich ein Foto, ich hab mein mein Handy genommen und hab in dieser Nacht, genau in diesem Moment kurz vorm Einschlafen, hab ich ein Foto gemacht und das war für mich ein Abschiedsfoto. Also das war ein bewusstes Abschiedsfoto von dieser von dieser Welt.
Und ich hab nachher lange überlegt, ob ich dieses Foto in mein Buch reinpacke, hab ich gemacht, ja. Ja, ich hab's hier formal, ich seh Sehr persönliches Foto, aber ich hab's dann gemacht, ja. Mhm. Und da siehst Du auch, das sind so, also da siehst Du die toten Augen von London, sag ich immer. Da das war eigentlich, da war keine Lebenskraft mehr drin, kein Lebensmut, kein Optimismus, keine Zuversicht, das war wirklich Meeresgrund.
Mhm. Jetzt würd ich trotzdem an der Stelle schon mal gerne reingehen, und zwar den Menschen, die hoffentlich nicht in dieser Situation sind, weil das war ja eine lebensbedrohliche Situation. Aber man fühlt sich ja oft, ja, ich möcht nicht sagen, in ähnlichen Phasen, aber man fühlt, man bewertet ja negative Momente im Leben, unglückliche Phasen, gesundheitlich, wirtschaftlich, familiär, in der Liebe, wie auch immer, immer extrem und fühlt sich, ja, also am Boden, sag ich jetzt mal, ne. Und was würdest Du Menschen, die in soner tiefen Krise sagen, stecken, sagen, wenn Du jetzt mal zurückguckst, weil bei dir kommt ja jetzt gleich sozusagen der Happyologen teil, so will ich's mal nennen, ja. Und Du bist ja heute 'n Mensch, der in seiner Aura, ich kenn dich ja nur wirklich und ich will dich nicht beweihräuchern, aber wenn Du in den Raum kommst und wenn wir uns sehen, es ist immer das pure Glück und Du, es ist auch nicht so, dass Du immer strahlst, weil das wär ja auch aufgesetzt, aber es ist einfach so, dass Du das auch verkörperst.
Also das ist jetzt nicht irgendwie 'n eine sehr gute Maske, die Du trägst, sondern ich glaube, Du bist wirklich 'n sehr positiver, glücklicher, zufriedener Mensch, der auch den Fokus darauf legen kann. Aber Du warst am Boden des Ozeans, wie Du's eben gesagt hast, in Bikini Bottom sagen wir jetzt mal, um's 'n bisschen lustiger zu machen, ja. Was würdest Du Menschen, die sich in soner Krise befinden, sagen? Gibt's irgend solche, gibt's überhaupt so Sätze, die gut gemeint sind und dann helfen oder sagst Du, nee, musst Du durch und es geht weiter oder so? Was was ist was ist dein Rat an der Stelle?
Na ja, was Du was Du auf jeden Fall nicht hören willst in dieser Phase ist, alles wird gut. Das willst Du nicht hören. Weil Du weil Du selber erst mal daran nicht glaubst, weil Du ja grade tief in dieser Krise drinsteckst. Und es wird ja auch nicht alles gut. Es hätte ja auch genauso gut sein können, ich wär da mitm Rollstuhl rausgegangen, was auch immer, oder mitm Rollstuhl rausgefahren, nicht gegangen.
Auch das hätte im Nachhinein auch wieder was Positives sein können. Es gibt ja Paralympics, ich hätt mich dann vielleicht irgendwann mal bei der Paralympics gesehen, ich weiß es nicht. Im Endeffekt geht's, glaub ich, darum, dass Du in dieser Phase für dich erst mal klar wirst und die Situation erst mal für dich verarbeitest bis hin zu dem Moment, das ist grade richtig scheiße hier. Das gehört dazu. Und dann irgendwo Du Sachen suchst, Kleinigkeiten, an denen Du dich quasi wieder aufhängen kannst.
Also nicht das große, alles wird gut, sondern vielleicht diese Kleinigkeit. Also bei mir war's eine Kleinigkeit und zwar am nächsten Morgen bin ich ja aufgewacht und die Sonne hat geschienen. Also wir hatten so Rolladen, die waren so halb halb runter runter. Und der 1. Sonnenstrahl kam und direkt in mein Auge rein.
Und der Sonnenstrahl hat mich quasi geweckt. Und dann kam die Ärztin später rein und hat da gesagt, Mensch, wir haben das mit dem Blutdruck unter unter Kontrolle, es sieht schon wieder besser aus. Also nicht alles wird gut und es sieht schon wieder besser aus. Und das hat bei mir tatsächlich son bisschen Optimismus und 'n bisschen Zuversicht, also 'n bisschen, nicht, ne, volle nicht volle Euphorie losgelöst. Und das sind, glaub ich, diese kleinen Schritte, die das große Ganze machen, nicht mit dem großen Schritt sofort anfangen.
Das ist unglaubwürdig, das das funktioniert nicht. Du musst kleine kleine Dinge suchen und finden. Und die hab ich dann gefunden. Und in der Reha, das war dann eine Woche später, hab ich dann in die, war ich dann in der Reha und da hab ich dann wirklich supertolle Menschen kennengelernt. Also einmal hat die Familie mich getragen, Frau und Sohn, aber auch in der Reha waren wirklich tolle, tolle Menschen, die die sofort gesagt haben, Mensch, das kann nicht sein mit 45, das ist viel zu früh.
Wir wir tun hier alles und das wird schon wieder, ne. Und es gibt eine Schlüsselszene tatsächlich, von der träum ich heute nachts noch im positiven Sinne. Und zwar war ich auf einem Laufband angeschnallt, also ich wär ja sonst umgekippt, also die linke Seite war angeschnallt und ich sollte quasi langsam gehen. Und das das linke Bein hat's ja nicht so viel richtig mitgemacht. Und der Physiotherapeut, ich sag jetzt mal den Namen Michael, hat dann quasi diese diese typische Schräghaltung des Fußes immer wieder versucht zu korrigieren und hat mein mein linkes Bein quasi nach vorne bewegt.
Also rechts konnt ich ja bewegen, aber links viel war ich ja festgebunden. Und das war der Moment meiner größten Angst in meinem Leben, weil ich bin vorher schon gelaufen, aber ich ich kam mir vor wie, ich will das gar nicht sagen. Also ich, das war menschenunwürdig, die Situation. Und dann hab ich aus tiefster Angst und aus wirklich, also aus tiefster Angst gesagt, Michael, ich hab Angst, nie wieder so zu werden wie vorher. Mhm.
Und der Michael hat sofort gemerkt, das ist eine total ernste Frage und da hilft nicht einfach so, ey, mach dir keine Sorgen, so was. Das das ist es nicht, ne. Und dann guckt er mich an, hört quasi auf, meine Vorstellung wieder grade zu machen und hört auf, stellt sich hin und sagt, Pattig, wir geben hier alles und Du auch. Und ich verspreche dir, Du wirst besser werden wie vorher. Und das war ein magischer Satz, der tatsächlich mein Leben wirklich gerettet hat und die richtige Bahn geworfen hat.
Und das war dann die Idee auch später, weil ich hab ja gesehen wie oder gehört, wie was das mit mir macht, diese wahren richtigen Worte, also die Macht der Worte. Und ich wollt dann später dann 'n Buch darüber schreiben, die Macht der Worte, was Worte mit uns machen. Also Worte können Kriege auslösen, Worte können Frieden stiften, Worte können Menschen töten, Worte können Menschen Menschenleben retten und in dem Fall hat er mein Leben gerettet. Und das war der Moment, wo ich tatsächlich entschlossen habe, ja, ich geborene noch mal Gas. Das war genauso Das war eine, was eine krasse Geschichte, was Michael fürn geiler Therapeut ist an der Stelle, ne.
Ganz klar, ganz egal, ob er das jetzt sozusagen bewusst psychologisch eingesetzt hat, weil er wusste, der Spruch wirkt oder ob er's einfach gefühlt hat in dem Moment. Aber Menschen, die dafür empfänglich sind wie Du jetzt da, da das war vielleicht der größte Therapiefortschritt für dich, weil es Motivation war und und Aussicht auf eine positive Zukunft und alles in einem, ja. Also das ist ja wirklich unfassbar emotional auch. Es waren ja auch die anderen die anderen Menschen, die in der in der Reha, da war zum Beispiel auch eine Dame, ich musste mit der linken Hand, die war ja hier, die hatte so diese diese Krümmung, wie man das halt kennt über den, ne. Sieht man auch übrigens im Buch.
Ja, ja. Und ich werde nicht dann falsch dafür bezahlt, dass man mal wieder drauf hin ist. In heißes Wachs, da in in heißes Wachs reingreifen. Dieses heiße Wachs hat dafür gesorgt, dass ich die die Fingerspitzen wieder spüre, weil ich hatte kein Gefühl in der Hand. Und dann konnte ich auch, dann haben sie Sand, Vogelsand haben sie warm gemacht in der Mikrowelle und ich sollte dann quasi in diesem Sand wühlen.
Und dann sagte die Dame zu mir, Patrick, wühlen nicht einfach in dem Sand, sondern schließt die Augen und sei emotional im Moment. Weil die Nervenbahnen bauen sich dann auf, wenn Emotionen mit Dingen, die Du machst, verkoppelt werden. Nur so werden Energie, also werden diese Nervenbahnen wieder aufgebaut. Also sagte, Du bist am Strand, Du baust eine Sandburg oder Du willst einfach nur im im Sand, aber sei in 1 Geschichte, sei, mach das emotional. Und das hab ich gemacht.
Und das hat wirklich, das hat wirklich funktioniert. Also es wirklich ist, also es wirkliches Fühlen, Entschuldigung, wirklich ist Fühlen irgendwie auch die Basis für Glücklichsein, oder? Ja, definitiv, würd ich auch so sagen. Und dann war ich bei der, man geht ja bei diesen Rehas geht man ja immer so Station für Station durch. Und ich war halt gut gelaunt von einmal den Sandwühlen, ich war euphorisiert von dem, was Michael gesagt hat, und ging dann zur Lokopädin.
Und dann sagt die Lokopädin zu mir, ja, wenn ich also Ihr Sprachzentrum, das ist ja nicht betroffen, ne, dann machen Sie derzeit machen Sie Kaffeepause oder machen Sie wieder so Rehaübungen, ne. Ich sag, wissen Sie was? Der Michel hat gesagt, ich werde besser werden wie vorher. Machen Sie so was wie Sprachübung, so mit Korken im Mund und so was? Dann sagt die, hat sich doch niemand gefragt, natürlich mach ich so was.
Die sagt, alles klar. Sagt sie, ja, dann kriegen Sie morgen mal 2 Flaschen Wein mit, dann haben wir 2 Korken und dann legen wir los. Und dann hatten wir quasi mit Korken, mit Korken im im Mund haben wir quasi Gedichte aufgesagt, wir haben Lieder gesungen. Es war die lustigste Zeit überhaupt, diese Reha. Und sie hat damals zu mir etwas sehr Schönes gesagt, das ist eine Schlüsselsituation, die sagte, wenn Menschen wüssten, wie Humor und Lachen in der Reha hilft, Es wird einfach nur zu wenig gelacht hier.
Mhm. Ich hatte mal 'n sehr, sehr, sehr schweren Job. Ich hab, bevor ich selbstständig war, in eine Zeit lang in der Büromöbeleindustrie gearbeitet als Marketingmensch und Marketingleiter zum Schluss. Und da musste ich, durfte ich mal auf 1, glaub ich, Kinderkrebsstation an Weihnachten 'n Scheck von diesem Unternehmen überbringen. Das ist in Gießen, die Kinderkrebsstation in Gießen, die gibt's immer noch.
Ist schon 30 Jahre her, glaub ich, oder noch länger. Und ich durfte da hingehen und zwar also es war quasi fast nicht auszuhalten. Also Du solltest dir auch noch bei der Scheck Übergabe gute Mine zum bösen Spiel machen und Du hattest diese kleinen Menschen dich rum, die kreidebleich waren teilweise in Bettenlagen komplett entkräftet und dünn. Es war emotional fast nicht auszuhalten. Also ich wär am liebsten schreiend rausgelaufen und hätte immer eine Stunde geheult.
Aber dann kam was, was genau das bestätigt, was Du gerade sagst, was die Logopädin gesagt hat. Dann kam 'n Clown auf die Station. Und es gibt in Gießen 'n Verein oder ich weiß, ich hoffe, es gibt dennoch, von Menschen, die das ehrenamtlich machen. Die gehen als Clown in solche Kinderstationen und Du hättest Ja, das ist voll. Und dann hat in der Krankenschwester damals, also in sinngemäß, ich weiß es nicht mehr genau zitiert, aber ich kann's nicht genau zitieren, aber sinngemäß hat sie gesagt, das, was die machen, hilft manchmal mehr wie jede Medizin, die wir geben, ja.
Und die Kinder einfach eine Viertelstunde Spaß haben, weil die lachen, die vergessen alles. Und das hilft so bei der Heilung, also deswegen kann ich das komplett nachvollziehen. Ich hab das damals auch erlebt. Trotzdem ehrlicherweise würde ich nie mehr wieder auf soner Station Check übergeben wollen, weil es war es war traumatisch, fand ich. Ich mein, die Kinder sind da, weil ihnen alle Möglichkeiten der Welt gegeben werden, sie zu retten, aber es klappt halt nicht immer, ja.
Und man sieht's den Kindern dann auch an und das war war schwierig. Aber ich versteh absolut, was die Logopädin gemeint hat. Jetzt bist Du dem Weg der Besserung. Jetzt lass uns mal son bisschen springen, weil Du ja auch schon gesagt hattest, 20 20 in der Pandemie, also auf da hast Du ja vorhin schon von erzählt. Jetzt sind wir ja 20 15 befindet das ja alles statt, ne.
Mhm. Jetzt ging's dann stückchenweise wieder aufwärts mit dir, oder? Genau. Also für mich war klar, dass dass ich weitermachen möchte eben auch im Vertrieb, aber anders. Also der der Schlagwaffe hat mir gezeigt, ja.
Also langsam wachsen oder richtig wachsen. Und Du bist nicht für alles immer verantwortlich, also gibt 'n bisschen Verantwortung ab. Und da hab ich mich quasi bisschen umstrukturiert, hab quasi meine Führungskräften mehr Möglichkeiten gegeben die haben 'n sehr, sehr guten Job gemacht. Und ich hab mit, das muss man jetzt aufpassen, wie man das jetzt hier versteht, aber ich hab mit weniger Zeit mehr verdient. Hab mit weniger Zeit mehr Umsatz gemacht, da mit weniger Zeit mehr Mitarbeiter entwickelt.
Also weil man einfach die richtigen Dinge macht und weil man halt in nicht mehr als 1 einsamer Wolf denkt, sondern ich hab Menschen die Möglichkeit gegeben, aus der zweiten und dritten Reihe in die 2. Und die 1. Reihe reinzugehen und die haben 'n guten Job gemacht. Und deswegen, man ist, glaub ich, gut beraten, auch manchmal früher loszulassen. Und das hab ich halt gemacht und hab festgestellt, wie cool das ist.
Und hab dann überlegt, also ich wollte gerne ein 1, ich wollte das irgendwie festhalten, ein Buch schreiben über meine über meine Rehaerfahrung, über die Macht der Worte, was der Michael gesagt hat, was mich da wieder rausgebracht hat über die die Vertriebsmöglichkeiten, dass Du mit weniger mehr erreichen kannst, wenn Du einfach loslässt, und wollte ein Buch schreiben über einen, über meinen Schlaganfall. Das sollte heißen, Schlaganfall nach unten. Aber das kannst Du nun machen, weil es gibt so viele Schlaganfälle in Deutschland pro Jahr, davon gehen 80 Prozent nicht gut aus und deswegen wäre diese Botschaft falsch gewesen, das Schlaganfall ist nicht nach unten. Also Schlaganfall ist ist richtig scheiße, ja. Mhm.
Und dann hab ich überlegt, ich hatte bei meinem Schlaganfall Glück. Und das war der 1. Das 1. Mal, wo das Wort Glück eine ganz bewusste Rolle gespielt hat. Ich hatte also bei meinem Schlaganfall Glück, Und da hab ich bei Google das Wort Glück eingegeben.
Und da kommen 3024616 Einträge. Und auf der ersten Seite war ein Wikipediaeintrag von Professor Doktor Alfred Belleborn der Pionier der deutschen Glücksforschung, der über 40 Jahre Glücksforschung betrieben hat, und zwar im Businesskontext. Also glückliche Kunden kaufen mehr, pünktliche Mitarbeiter bleiben länger im Unternehmen, ne. Also wirklich im Businesskontext geforscht. Ich denk mega.
Guckt dann auf die, von der Wikipedia Seite auf die Webseite, von der Webseite auf das Kontaktformular, dann war eine Telefonnummer. Und mittlerweile hatten wir tatsächlich Corona, ne. Und ich hatte ja Zeit, also unser Vertrieb wurde ja quasi, wir hatten ja Arbeitsverbot, wir durften ja unsere Kunden nicht besuchen. Und dann hatt ich auch die Muße und die Zeit, mich dem Buchprojekt zu widmen und hab dann den Professor angerufen. Das war so lustig.
Ich hab ihn angerufen, dann ging er dran und sagte, ja. Ich sag, ja, Wenke, guten Tag. Sprecht da mit Professor Bellebaum. Hallo, hallo. Der hat vergessen, sein Hörgerät anzumachen und wir haben uns 2 Minuten lange liebevoll angeschrien, weißt Du?
Neben dem Gewitter wieder mit dem den Begriff angemacht. Und dann haben 2 wildfremde Menschen eine Stunde und 30 Minuten telefoniert, als wenn sie sich aus einem vorherigen Leben schon kannten. Und das war es war so ein toller Mensch. Der war damals 89 Jahre alt. Und da sagt er, ja, Herr Wenke, dann kommen Sie vorbei.
Er wohnt in Koblenz Fallender, das ist, wie gesagt, eine Stunde von Normagen entfernt. Und dann bin ich runtergefahren und hab mehrere, mehrere Male mit ihm wirklich da gesessen. Du musst dir vorstellen, Haupt Coronazeit links und rechts geht die Welt zugrunde, kippt alles wird infrage gestellt. Und ich sitz mit 'nem Glücksprofessor in sonem Ledersessel und der haut einen Glücks Keksspruch nach dem anderen raus und philosophiert über Glück und macht eine Megabotschaft nach der anderen. Und ich war so euphorisiert, ich war nur am Mitschreiben und am Mitschreiben und am Mitschreiben.
Und er hat damals gesagt, dass, also das ist so die wichtigste Erkenntnis. Er sagte, Patrick, das größte Glück ist dem Unglück versteckt, aber dort suchen die wenigsten. Und in der Wissenschaft gibt es einen Begriff dafür, der nennt sich Serendivitätseffekt. Also ich halte mittlerweile heute Vorträge, alleine 'n halben Tag nur über den Serendivitätseffekt. Der ist tatsächlich unfassbar cool zum Thema Glück.
Es heißt nämlich nichts anderes, dass eine vermeintlich negative Situation, zeitlich später betrachtet, eine positive Weiche ist. Das weißt Du aber erst im Nachhinein. Das Leben wird ja vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden. Heute weiß ich, dass der Schlaganfall ein Geschenk war. Hättest Du mich am zweiten zweiten gefragt, da war das alles andere als 'n Geschenk, da war das kacke, ja, so.
Und deswegen sagt man immer, ich ich mach dann mit den Leuten, dass ich sage, guck mal, geht doch bitte mal 20 Jahre zurück und markiert mal so 2, 3 Punkte, die wirklich richtig schlecht waren in soner Skala von 1 bis 10 superpositiv und von minus 1 bis minus 5 negativ, ne. Und dann sollen die das auch nicht in der Gruppe machen, die machen das für sich. Das ist ganz wichtig. Also jeder macht das für sich, ne. Und dann sag ich, und jetzt geht einfach mal 2, 3, 5 oder 10 Jahre weiter.
Was ist aus der Position, aus was ist aus dieser supernegativen Situation geworden? Und nicht bei allen, aber ungefähr bei 85 Prozent ist daraus was Positives geworden, was Du aber dann im Nachhinein erst verstehst. Und wenn Du das verstehst, dann sind Probleme der Zukunft einfach auch leichter zu ertragen, weil Du weißt, komm, statistisch 4.2 Jahre später ist das Ding weg, ja. Es führt mich an irgend 'n besseren Punkt sozusagen, auch wenn's jetzt, wenn ich durch dieses Tal durchwandern muss, ne. Versteh ich komplett.
Ich hab eine Sache bei dir im Buch und da erzählst Du auch öfters drüber im Buch gelesen und Du sagst es auch öfters, da würd ich dich noch mal bitten, das zu erklären. Du redest häufig von benevulentem Denken. Aha. Magst Du das mal erklären, was das ist? Ja.
Das hab ich nicht vom Professor, weil ich hab ja dann meine Glücksforschung weitergemacht. Ich wollt ja nicht nur die Impulse vom Professor, ich wollte Impulse vom Joe Kelly aus anderen Richtungen, zum Beispiel auf seinem Shaolin Kloster. Ich war eine Woche in einem Shaolin Kloster bei Abt Xi Hengsong und Xihai. Und das Coole war tatsächlich, das war halt ein Spruch von dem von dem Abt, der sagte, die Menschen sind immer in einem permanenten Unruhezustand und sie sind immer in dem gefangen. Also, und benevulentes Denken kommt aus dem Italienischen, also gut wollen, gut meinen, das gut zu unterstellen.
Das heißt, wenn da etwas passiert, dass man erst mal überlegt, warum macht ihr das und was ist der gute Ansatz da dran? Also es gibt son, es gibt ganz viele Geschichten. Ich erzähl nur eine, Du fährst in eine Kreuzung rein und natürlich kommst Du von rechts, das heißt, Du hast also recht. Und von links nimmt dir irgendjemand die Vorfahrt und Du gehst voll in die Eisen rein und Du fluchst dem hinterher, ja. Und dann kommst Du nach Hause und Du bist doch voller Adrenalin und deine Frau macht die Tür auf und sagt, hey, wie war's, Schatz?
Und dann sag ich so, ach, hör mir doch auf, ja. Weil Du immer noch voller Adrenalin mit mit diesem Autofahrer bist. Und die Frau denkt dann, hä, was ist mit dem los? Ist aber dann auch genervt, weil sie von mir genervt ist, das Kind im Hintergrund fragt, hey, wann gibst Du was zu essen, Mama? Und dann sagt sie die Mutter, macht dir doch selber was, ja.
Und das ist sone negative Kettenreaktion und das Kind geht dann ins Zimmer und übertriebenerweise tritt dann den Hund, das ist dann die letzte Kette. Also eine negative Kettenreaktion. Mhm. Und wenn Du benebulent denkst, und Du kommst in die gleiche Situation rein, Du gehst also in diese, in diese Kreuzung rein, Du gehst voll in die Eisen rein, denkst, wow, da haben wir beide aber Glück gehabt. Und Du denkst, na ja, es, der Typ oder die Frau oder was auch immer, 'n Grund haben, warum die so schnell wieder reingefahren sind.
Vielleicht aufm Beifahrerseite, eine schwangere Frau, die kämpfen grad ums Leben, hey, ich wünsch euch alles, alles Gute. Ob das stimmt oder nicht stimmt, spielt keine Rolle, weil mein Leben geht es anders weiter, das von meiner Frau geht anders weiter, das von meinem Kind geht anders weiter und sogar das von meinem Hund. Nur weil ich benivulent denke in dieser Situation. Und wir denken immer in Szenarien. Oder wir wir interpretieren immer, wir wir werten immer.
Ich hab eine Situation gehabt, da war ich in Bad Ems in einem Restaurant und da musste man eine ganze, das war son Außenrestaurant und da musste eine lange Treppe hochgehen. Und es war wirklich voll und es waren nur noch 2, 3 Plätze frei und ich saß mit meiner Frau da am Tisch. Und auf einmal kam ein älterer Mann, wirklich 'n älterer Mann hoch, guckte, drehte sich und klatscht für zweimal die Hände. Und ja, die ganzen Leute haben gedacht, jetzt kommt 'n Hund oder was auch immer. Weißt Du, was kam?
Seine Frau. Und ey, alle, alle Frauen haben den Mann mit Blicken getötet, inklusive der Kellnerin, weil sie es schon so gedacht haben. Und komischerweise, zufälligerweise saß dann der ältere Mann mit der Frau dann neben uns. Wir kamen ins Gespräch, das war nämlich Erika und Horst. Und dann kam raus, dass der Mann Kehlkopfkrebs hatte, also er hat keine Stimme und seine Frau schlecht zu Fuß ist.
Und die haben sich geeinigt, zweimal klatschen heißt, Platz ist frei, Du kannst hochkommen, Erika. Einmal klatschen heißt, warte, gleich wird 'n Platz frei und nicht klatschen zurückkommen, heißt, kein Platz frei. Und warum wir fair und beurteilen immer, ohne alle Wahrheiten zu kennen? Und das ist das, was man mit benivulentem Denken meint. Das ist 'n sehr cooles Beispiel, ja.
Ja. Denk benivulent und nicht immer im Worst Case. Ja, cool. Es gibt so unglaublich viele Geschichten, die Du erzählen kannst und es macht so unglaublich viel Spaß, dir zuzuhören. Ich erinnere an Joey Kelly, Du hast es vorhin schon mal angerissen.
Ich, die Story ist ausführlich auch im Buch, deswegen ihr Lieben draußen. Ihr wisst, ihr wenn ihr meinen Podcast schon häufiger gehört habt, ich promote eigentlich nicht so häufig die Bücher meiner Gäste, aber dieses Buch ist, ich hab's vorhin schon mal gesagt und ich sag's aus vollem voller Überzeugung, wirklich für mich auch 'n super Coachingbuch und Rückzugsort. Ich les es wahnsinnig gern, weil das Buch genauso eloquent erzählt. Genau, da fliegt's grade Na, da, da, da Genau. Guck mal, guck mal, guck mal, guck mal, guck mal zusammen machen.
Guck mal, warte. Guck mal. Jetzt jetzt ist der Werbeblock. Guck mal, Guck mal, jetzt sind's der Bärbel, da kannst Du hier. Guck mal, jetzt sind.
Guck mal, 2 2 Bücher sind schon verkauft, siehst Du? Genau, ja. Ich liebe dieses Buch, aber wir wir machen sie mal sonen kleinen Break gleich und gehen dann noch mal, also wir überspringen Joe Kelly, die Geschichte steht auch im Buch. Ich fand's ganz cool, wenn Du 'n Interview mit mir machen willst, zieh dir Laufschuhe an, dann geht's los, ja. Also nicht nur die 20 Kilometer, dass Du sone, dass Du während den 20 auch noch die das Interview gemacht hast, Respekt dafür, weil ich noch gerne eine Geschichte aus deinem umfangreichen Schatz möchte ich gerne noch heben für diesen Podcast, nämlich die Geschichte in Bhutan, weil ich's auch so unglaublich schön finde, dass es 'n Land gibt, das 'n Glücksministerium hat, ja.
Also das hab ich auch zum ersten Mal von dir gehört. Du hast in der Argumentation gesagt, das einzige Land, das ist nicht ganz korrekt, in Dubai gibt es mittlerweile auch im Glücksministerium. Oh cool. Und ich glaube, in Finnland ist man auch mittlerweile so weit. Die sind ja sowieso im Glücksindex in Rheinland, ganz weit vorne.
Die finden, die spinnen nicht, sondern die machen's richtig. Vielleicht nur eine Sache, Wolfgang, vorher, bevor wir dann zu Ghutan kommen, es gibt ja das die Endgeschichte mit dem dem Professor Doktor Alfred Bellebaum. Mhm. Und zwar, er ist mit 90 Jahren verstorben, also ein Jahr später und wir haben dieses eine Jahr wirklich intensiv verbracht. Und ich hab ihn bis zum Sterbebett begleitet und er hat von mir am Ende verlangt, dass ich seine Botschaften weitergebe.
Und dann hab ich gesagt, Professor, deswegen bin ich nicht hier gewesen. Also das ist auch viel zu groß, viel zu die, das ist viel viel zu groß. Er sagte, Patrick, mach es bitte, es gibt keinen Zufall, warum Du gekommen bist, warum Du dich angerufen hast. Bitte gebe mein meine mein Vermächtnis weiter. Und das hatte ich ihm am Sterbebett versprochen und das mach ich.
Und deswegen, ich hab irgendwo gelesen in der Vorbereitung, welcher Person möchtest Du danken? Ich möchte Professor danken. Danke. Ja, das das glaube ich. Und ich glaube, also ich hab, wie gesagt, ich kenn die Geschichte hier schon, aber immer, wenn ich drüber nachdenke, glaub ich, Du hast ihn sehr, sehr glücklich gemacht.
Weil ich glaube, dass 'n Professor in der Glücksforschung im wissenschaftlichen Kontext vielleicht nicht den höchsten Stellenwert hat, also vielleicht nicht so, ach guck mal da. Ach wie süß, ja. Für euch draußen, Patrick hält grade 'n Bild in die Kamera, da ist er drauf, der Professor Doktor Billebaum noch mit Widmung und Glückskäferchen und im Alter von 90 Jahren. Ich glaube, das hat ihn sehr, sehr glücklich gemacht am Ende seines Lebens, dass es jemand gibt, der wirklich, bei dem man auch spürt, er hat Interesse an dem Thema und alles aufsaugt, was er dir in dem Jahr mitgegeben hat. Ich glaub, das war eine echte Win win Freundschaft oder Es war oft Spideon geschenkt, das muss man sagen.
Ja, ja. Was ich aber noch gerne machen wollte, kleine Challenge noch für dich, über Twitter, sonst wird das hier zu smooth, genau. Du hast mir ja mein Buch geschickt damals und ich danke dafür noch mal, ich liebe ja Bücher mit Widmung. Ich sagte es, Frau Rights. Weißt Du noch, was Du mir reingeschrieben hast?
Ich hab tatsächlich so viele Bücher mittlerweile signiert, ich weiß es tatsächlich nicht. Ich würde mich jetzt, glaub ich, verblabbern, ich weiß es echt nicht. Okay, ich sag's dir mal, weil's 'n wunderschöner Spruch ist, der mich auch leitet. Also ihr Lieben, draußen in meinem Buch steht Glaub, ich weiß es noch. Jetzt jetzt weiß ich nicht dein Spruch.
Warte, warte, warte, lass mal überlegen. Ah, warte, ah, jetzt jetzt geht das aber von meiner Zeit weg, ne. Ja, wir haben ja Zeit hier. Ich glaub, ich hab dir 'n Spruch reingegeben von Beat Jan. Der hat das nämlich gesagt.
Sag mal, wie der Satz anfängt, dann mach ich ihn zu Ende. Es sind die schönen Momente, die uns am Ende Kraft und Wärme geben. Ja, fast genauso. Du hast es noch schöner geschrieben, ehrlicherweise, aber da ich, den Punkt würd ich dir geben, ja, im Chat, in der Challenge jetzt. Du hast geschrieben, lieber Wolfgang, es sind die Erinnerungen, die 1 die Zukunft mit Kraft und Wärme führen.
Genau. Ja, großartiger Satz. Das sind die Erinnerungen, die 1 die Zukunft mit Kraft und Wärme führen. Genau. Großartig Satz, das sind die Erinnerungen, die einst die Zukunft mit Kraft und Wärme fühlen werden.
Und übrigens, analog zu dem, was Du vorhin gesagt hast, auch mal die negativen Erinnerungen. Auch aus denen zieht man einst dereinst mal Kraft, ja. Also von daher Beispiel mehr als aus dem Positiven. Genau, da schließt sich son bisschen 'n Kreis. Ja, aber ich hab's gesagt, zum Ende des Podcasts hin möcht ich doch noch mal auf die Geschichte in Bhutan zu sprechen kommen, weil die einfach so einzigartig ist.
Mach das doch mal bitte so kurz, wie's denn geht, aber doch auch so ausführlich und weiß gerne weiß gerne darauf hin, dass es dazu 'n Video gibt. Das sollten sich die Leute unbedingt anschauen. Ja, genau. Also Du Du brauchst ja im Netz einfach nur Happyologe einzugeben, da es ja nur einen gibt, findest Du alle Kanäle immer sehr schnell, auch bei Youtube. Weißt Du, manchmal sind es ja diese Kleinigkeiten und diese Zufälle, die gar keine Zufälle sind.
Ich mach ganz viel ehrenamtlich, unter anderem dann für mutige Kinder in Köln. Das war eine 1, ja, ich sag mal, sone Benefizveranstaltung und ich saß am Sportertisch, also, und ich war bei den Sponsoren dabei. Und der Sportertisch, da war dann Joe Kelly, Rainer Calmund und ein paar Ultramarathonläufer, unter anderem Sascha Kram. Sascha Kram ist 1 der bekanntesten Ultramarathonläufer aus Frankfurt. Und in einem Nebensatz, in einem wirklichen Nebensatz sagte Sascha Kram zu mir, nächstes Jahr im Mai, also er redete damals von Mai 23, im Mai 23 lauf ich den Ultramarathon in Butan.
Und darauf sag ich, sag mal, Sascha, Butan ist das glücklichste Land der Welt. Nimm mich bitte mit, ich pass auf deine Tasche auf, ich lad dein Handy immer, aber nimm mich bitte mit. Daraufhin sagte er, na ja, mitnehmen kann ich dich nicht, aber Du kannst ja mitlaufen. Ist auch klar. Wie weit ist denn?
Ich hab 0 Ahnung, was 'n Ultramarathon ist, ja. Also ich bin schon mal einen Marathon gelaufen, das war neunzehnhundertvierundneunzig in Köln, so. Und das war's, also sonst halb Marathon bin immer gelaufen, weil das ist eine gesunde Strecke, ne. Und dann sagte der, na ja, es sind 200 Kilometer auf dreieinhalbtausend Höhenmeter direkt einem Himalaya. Dann sag ich, sag ja, hast Du's nur alle?
Nee, da bin ich raus, ne. Und dann sagte er den goldenen Satz, der sagte, das ist schade, weil der Glücksminister persönlich überreicht den Überlebenden die Urkunde. Ich sag, ich bin wieder drin. Was Den Überlebenden. Ja, den Überlebenden.
So hat er's auch gesagt. Und dann hab ich gesagt, gesagt, was was muss ich machen? Wie dick, wer wer läuft da überhaupt alles mit? Und da sagte er, na ja, es sind insgesamt 55 internationale Läufer, also alles Profis, ne. Und sagt er, Du kannst ja, hier ist die Nummer vom Veranstalter, ruf den mal an, vielleicht kannst Du noch mitlaufen, Aber Du hast ja noch 6 Monate Zeit, ne.
Musst Du musst Du trainieren noch, ne. So. Dann hab ich jetzt am nächsten Tag den den den Veranstalter angerufen. Das war, ja, das war auch ganz lustiges Gespräch. Der sagte, Herr Enke, wir sind durch, wir sind voll.
Und dann heißt er, das ist so schade, ich bin Happyologe. Und das ist grad so wichtig. Sagt er, was sind Sie? Ich sag, Happyologe. Sagt er, ich nehm mich doch mit.
Das war das war total lustig. Also offiziell waren es 55 Läufer und ein Happyologe, so muss man's genau definieren, ne. So. Und dann hab ich tatsächlich 6 Worte lang echt trainiert. Also trainiert heißt für mich, ich bin jede Woche einen Marathon gelaufen, also entweder 4 mal 10 Kilometer oder 2 mal 20 oder einmal 'n Marathon.
Und das hab ich auch wirklich durchgezogen. Ich war so fit wie noch nie, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich war wirklich richtig fit. Das Blöde ist nur, ich hab in Köln am Rhein trainiert und das hat mit Butan und dreieinhalbtausend Höhenmeter nichts Zu wenig. Haben Höhentraining gemacht und so weiter und so fort.
Und dann hab ich den Veranstalter angerufen und hab gesagt, ich weiß, man hat ja nachher den Glücksminister, sieht man ja, ich weiß aber nicht, ob ich das bis zum Ende schaffe. Kann ich 2 Tage vorher mit dem Glücksminister ein Interview haben, weil darum geht's mir eigentlich? Und das hat er organisiert. Deswegen hab ich also vor dem Rennen dieses Interview gehabt mit, das war wirklich unfassbar. Das hat in Butanesisch stattgefunden.
Und der Glücksminister hat eine Tochter, die in Deutschland studiert hat, und die hat das simultan übersetzt. Ich tue jetzt einfach mal spoilern, eine wichtige Sache war, ich wusste aus dem World Happiness Index, dass Neid eine große Rolle im Unglücklichsein spielt und hab dann gefragt, Mensch, wie geht ihr denn eigentlich hier damit wenn ein Butaner etwas hat, was ein anderer nicht hat? Also wie geht ihr mit Neid Dann fängt die Tochter an zu lachen. Wirklich zu lachen? Warte, das kann ich nicht übersetzen.
Es gibt mir das Wort Neid keine Übersetzung. Und das ist die Erklärung. Wenn ein Botaner etwas hat, was ein anderer nicht hat, ist das 1., hey, mit wem kann ich mein Glück grade teilen? Und das macht so viel mit dem Land, ja, und mit den Menschen. Mhm.
So. Jedenfalls war dann der 1. Messe, der 1. Tag von der von dem von dem Botanlauf. Und das waren an am ersten Tag waren's, ich glaub, 29 Kilometer, also überschaubar.
Aber es war halt wirklich von von 1800 Meter auf 1300 Höhenmeter. Das war also wirklich ohne große große Höhenunterschied. Und das lief auch ganz gut. Da bin ich irgendwie als als Achtunddreißigster im Ziel angekommen, hab mich selbst gefeiert, achtunddreißigster mal Profis, ja, bis mir dann abends jemand sagte, ja, sag mal, Du bist am, bist 'n bisschen schnell gelaufen am Anfang, das macht dir keiner. Erster Tag ist Akimatisierung.
Das hab ich dann 'n zweiten Tag gespürt bekommen, da ging's von 1900 auf 3400 Höhenmeter, also 2 Kilometer hoch. Und das war 32 Kilometer nur bergauf. Ich hätte kotzen können. Das war echt nach meinem Flacker war das Schlimmste, was ich erlebt habe. Und da gibt's tatsächlich eine Schlüsselszene, wo ich auch aufhören wollte.
Aber es ging, ich hab also auf den Arzt gewartet. Der Arzt ist immer der, der am 2 Leute aufgeben mussten. Ich hab also umsonst gewartet, hab dann festgestellt, hey, Warten bringt hier nix, da musst Du irgendwie weiter. Und dann bin ich dann einfach weiter und hab dann, an dem Tag bin ich irgendwie, glaub ich, nach nach 16 Stunden ins Ziel angekommen und das war wirklich hart. Und das gleichzeitig war's auch der Point.
Das heißt, man hätte da gar nicht, auch gar nicht, also man musste durchgehen. Also zurückgehen wäre noch weiter gewesen und schlimmer gewesen, als weiterzugehen in dem Moment. Und ja, ich, wir können's ja spoilern. Ich hab ich hab's tatsächlich geschafft. Ich bin nach 58 Stunden, 28 Minuten und 16 Sekunden im Ziel angekommen, übrigens als Neunundvierzigster.
Mhm. Und das war Vorletzter, weil 50 sind im Ziel angekommen, 5 mussten abbrechen und ich bin dann Vorletzter gewesen. Und tatsächlich, vorher hab ich geträumt, ey, lass mich doch nur Vorletzter werden oder das wär schon cool, ne. Und vielleicht, das bringt die Story auch richtig gut zum Kreislaufde. Einhundertfünfzig Meter vor dem Ziel, ich hab's ja schon gesehen, direkt am Tigernest auf 3400 Höhenmeter hab ich mich hingesetzt.
Mir ging's ja nicht die Zeit, die war mir ja wirklich egal, ne. Und hab 5 Minuten mein Ströffing geheult und hab 5 Minuten an Michael, den Physiotherapeuten gedacht, der damals auf diesem Laufband zu mir gesagt hat, Patrick, Du wirst besser werden wie vorher. Und mit diesem mit diesem Gedanken und diesen 5 Minuten dasitzen, bin ich losgeschrammt die letzten 100 Meter, als wenn's kein Morgen mehr gäbe und bin über dieses Band gesprungen, was man normalerweise nicht macht. Man, geht einfach drum. Ja, da gibt's dann noch die herrliche Story mit der Story mit der GoPro, die ich immer so wahnsinnig cool finde, dass Du eine GoPro dabei hattest und die hat irgendwie 300 Meter nach dem Ziel oder eine Minute später oder so, ne.
Also sie hat das nur aufgenommen und dann hat der Akku den Geist aufgegeben und so. Es gibt so unfassbar viele tolle Geschichten in deinem Buch, lieber Patrick. Vielen Dank dafür, dass Du das da geteilt hast in dem Buch und auch jetzt noch mal hier im Podcast. Wenn Du jetzt so von der ganzen Reise als Happyologe, also von 20 15, dem Start am Boden des Meeres, bis heute so den einen Satz irgendwie rausdestillierst. Ist es das, was auf deinem Buch steht oder gibt's noch irgendwas anderes?
Na ja, es ist schwierig, weil Glück ist halt wirklich sehr individuell. Und es gibt halt zum Glück nicht die Glücksformel, weil jeder Glück auch anders definiert. Es gibt aber ganz viele Parameter, die einen helfen, glücklicher zu sein. Dazu gehört Klarheit, dafür muss man sich Zeit für sich nehmen, also am besten mit diesem Rendevou. Und ich hab sone High Five Regel und die ist wirklich einfach und schnell umsetzbar und vielleicht ist das 'n schönes Ende auch.
Mhm. Weißt Du, wenn Du deine Hand nimmst, 5 Finger, dann ist der kleine Finger, der steht dafür da, dass man benevulent ist, also dass man über Kleinigkeiten hinwegsieht. Der Ringfinger ist dafür da, dass man die Erinnerung hat, einmal im Moor dieses mit sich selbst zu machen und Klarheit zu gewinnen. Der Mittelfinger ist der sogenannte Statementfinger, also ein klares Ja in seinem Leben und 'n klares Nein. Was uns wirklich auch wissenschaftlich unglücklich macht, sind diese Zerrissenheiten, dieses glasklare Jein oder dieses glasklare Vielleicht.
Es ist nicht falsch und nicht schlecht, Fehler zu machen. Du kannst immer Fehler korrigieren, aber 1 der großen Fehler ist es, nichts zu machen, also keine Entscheidung zu treffen. Der Zeigefinger, das ist der der Finger, der dir diese kleinen schönen Dinge zeigt jeden Tag, die uns rum zu sehen sind, die funktionieren, die wir aber manchmal übersehen. Also diese Kleinigkeiten, die funktionieren, die schön sind, die in der Summe das große Glück ausmachen. Und der Daumen, der steht für Dankbarkeit und Demut.
Und damit hast Du dein Leben, das ist halt das Sinnbild hier, immer in deiner eigenen Hand. Das Glück ist nie von außen, nur immer von innen. Also Du kannst es immer selbst bestimmen. Und mein Epidemologensatz heißt ja, es ist, wie es ist, aber es wird, was Du daraus machst. Genau.
Sehr, sehr cool. Dann dank ich dir schon mal an der Stelle. Ich hab noch 2 Abschlussfragen, die die Stammhörer und Stammhörerinnen schon kennen. Als Erstes, Du kennst ja so unfassbar viele Menschen, dadurch, dass Du auch beim RTL Spendenmarathon bist. So kennst viele Promis, kennst aber auch so viele interessante Menschen, wie ich weiß.
Gibt's irgendeinen, von dem Du sagst, das wär der perfekte Kandidat, hier über seine Heldenreise, über sein Leben zu erzählen und den Menschen was mitzugeben? Wen müsst ich einladen aus deinem Bekanntenkreis? Also da gibt's wirklich so viele Leute, die ich dir jetzt sagen könnte, ne. Ich mach dir gerne mal eine Liste fertig. Das ist fast schon, was schon schade wäre, wenn ich dir jetzt einen sagen würde, da würden sie jetzt andere sagen, wieso hat er jetzt mich nicht genannt?
Also ich sag dir mal raus, ich sag dir mal, wenn ich rausdestilliert hab aus dem Gespräch, so will ich ja reinkritsche. Aber ich hab ich hab dich nicht was, ich hab dich bestimmte Fragen nicht gestellt, weil Du halt so wahnsinnig viel zu erzählen hast und spannende Dinge. Aber zum Beispiel geh ich nun mal immer auf das Mentorenthema ein und ich hab meine, deine Mentoren hab ich rausdestilliert aus der Geschichte, zumindest 2 oder 3. Also da war auf jeden Fall der Herr Bällebaum und da war auf jeden Fall dein Bruder, der gesagt hat, trau dich im Vertrieb und so weiter. Da gibt's 'n paar Mentoren.
Aber wenn ich tatsächlich gern mal fragen befragen würde, wär Joey Kelly und gar nicht wegen Marathon und Sport und so weiter, also eure Verbindungen, ja, sondern einfach auch wegen diesem Leben, das er hatte als Kind. Der hat ja 'n völlig unorthodoxes, völlig gegen den Mainstream Leben geführt, wie's kaum jemand hatte. Der war ein richtiger Rebell, auch auch in 'ner Familie, ja? Genau. Also das wär wahrscheinlich mal jemand, aber wenn Du Du Schick mir bitte diese Liste.
Ich glaub, ich hab im Leben nie mehr eine Chance, sone tolle Liste zu können. Jetzt ist er So, die letzte Frage, mein Lieber, ist, die frag ich immer gerne, Du hast in deiner Nähe, im Dörrmagen oder sonst wo bei dir eine große befahrene Kreuzung, sehr, sehr befahrene Kreuzung und Du darfst da eine Neuntafel aufstellen, 40 Meter groß oder 30 Meter groß, also riesig, auf der irgendwas draufsteht, was die Menschen sehen müssen, wenn sie über diese Kreuzung oder durch den Kreisverkehr fahren, was steht denn auf der Tafel, wenn Patrick einen Monat lang was draufschreiben darf? Das kann auch mehr als ein Wort sein. Ja. Okay, dann dann würd ich gerne das aufschreiben, was mich am meisten bewegt tatsächlich.
Und zwar, dass es gewiss ist, dass wir am Ende unseres Lebens auf unserem Grabstein ein Anfangsdatum und ein Enddatum stehen haben. Und der kleine Strich dazwischen, der ist das Leben. Und dann wäre mein Hinweis, sei gut zu deinem Strich. Pass auf. Ja, cool.
Mein Lieber, ich dank dir sehr. Die Zeit ist wie immer verflogen, wie wie wie immer, wenn wir zusammen sind und zu unterhalten. Ich freu mich sehr, dass Du bei War das ja nicht Folge 17 von noch? Bitte? War das hier nicht Folge 17?
Die Folge 17? Von uns beiden Folge 17. Keine Ahnung, das könnte sein, ja. Ich hab nicht mitgezählt, aber in diesem Podcast war's auf jeden Fall die Folge 46 so. Und die wird eine ganz besondere Einrahmung von mir bekommen, weil ich sehr stolz bin und sehr glücklich, dass Du meinen Gast warst.
Ich bin tatsächlich sehr glücklich an der Stelle. Ich sag ganz herzlich Dankeschön an dich. Ich wünsch dir, dass Du immer so viel Spaß an Glück hast und dass Du immer so viele Menschen begeistern kannst wie alle die, die ich kenne, die dich kennengelernt haben, denn da bist Du wirklich sozusagen der Glücksenvoator Nummer 1 bei uns. Na ja, vielleicht seh ich den ein oder anderen Mal auf 'nem Glücksschiff oder aufm Glücksdinner. Das sind halt Genau, das war schon, ne.
Genau, ja. Also deswegen, Ihr Lieben da draußen, danke, dass Ihr so lange dabei wart. Ich weiß, dass die Menschen das meistens in 2 oder 3 Sessions hören. Danke, dass Du bis zum Schluss gehört hast. Folgt Patrick Wenke, sucht nach Patrick Wenke oder Herr Biologe, ihr findet immer den Richtigen.
Und ich sag ganz, ganz herzlich Dankeschön. Und ja, Patrick, danke an dich und tschüs an euch da draußen. Wolfgang, danke für dein Job. Tschau.
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